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Zoom UAC-8

USB 3.0 Audio-Interface 24 Bit/192 kHz

  • 18 Ein- und 20 Ausgänge
  • simultane Aufnahme und Wiedergabe von 8 Spuren
  • Audio-Streaming mit minimaler Latenz (2,0 ms Roundtrip @ 96 kHz / 32 Samples)
  • 8 analoge, symmetrische XLR/TRS-Combo-Eingänge für Mikrofone und Linesignale
  • Mikrofon-Preamps mit bis zu +60 dB Verstärkung
  • Input 1 und 2 mit Hi-Z-Schalter für direkten Anschluss von elektrischen Gitarren und Bässen
  • Gain-Regler, Clip-LEDs und +48 V Phantomspeisung pro Eingang
  • 10 symmetrische TRS-Ausgangsbuchsen
  • 2x 6,35 mm Kopfhörer-Ausgang mit individuellen Lautstärkereglern
  • großer Regler für Ausgangslautstärke
  • vierfaches Upsampling während der A/D- und D/A-Wandlung
  • asynchrone Übertragung, auf die Jitter-Schwankungen des Computers keinen Einfluss haben
  • Audioauflösung bis zu 24 Bit/192 kHz
  • 2x S/PDIF In/Out
  • ADAT Optical In/Out (S/MUX4-kompatibel): 2 I/O bei 192/176,4 kHz, 4 I/O bei 96/88,2 kHz, 8 I/O bei 48/44,1 kHz
  • MIDI In/Out
  • Word-Clock Ein-/Ausgabe
  • Anzeige für die Clock-Quelle
  • für den Betrieb mit allen USB 2.0 und 3.0 fähigen Computern und iPads (für iPadbetrieb wird ein optionales Apple Camera Connection Kit oder Lightning-auf-USB Camera Adapter benötigt - nicht im Lieferumfang)
  • stabiles Metallgehäuse, rack-tauglich, 1 Höheneinheit
  • Maße (B x T x H): 482,6 x 157,7 x 46,0 mm
  • Gewicht: 2,2 kg
  • inkl. Netzteil AD-19 AC, USB 3.0 Kabel und Lizenz für Steinberg Cubase LE (per Download)

Weitere Infos

Anzahl der analogen Eingänge 8
Anzahl der analogen Ausgänge 10
Mikrofon Eingänge Ja
Phantomspeisung Ja
Hi-Z Instrumenten Eingang/Eingänge Ja
Digitale Eingänge Ja
Digitale Ausgänge Ja
MIDI Schnittstelle Ja
Kopfhöreranschluss Ja
Word Clock Ja
Null Latency Monitoring Ja
Maximale Auflösung in bit 24 bit
Maximale Abtastrate in kHz 192
USB Bus-Powered Nein
Inkl. Netzteil Ja
12 Kundenbewertungen
  • 5
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  • 2
  • 1
4.7 / 5.0
  • Bedienung
  • Features
  • Sound
  • Verarbeitung
9 Textbewertungen Alle Bewertungen lesen
Gesamt
Verarbeitung
Features
Bedienung
Sound

Vergleich Zoom UAC-Reihe und Focusrite Scarlett Reihe

31.10.2016
Meine Kriterien sind: Mindestens 2 gute Preamps + Koaxiale SPDIF Eingang + Niedrige Latenzen.

Daher fiel die Entscheidung auf Scarlett 6i6 und Zoom UAC-8. Zwar kostet Zoom UAC-8 deutlich mehr aber das ist eher auf die zusätzlichen Kanäle und Funktionen von UAC-8 zurückzuführen. Den Qualitätsvergleich finde ich daher berechtigt. (Viele Punkte gelten auch für die kleineren oder größeren Schwester der jeweiligen Palette)

TREIBER / LATENZEN:

Zoom UAC-8:
Hat eine interessante USB 3.0 Schnittstelle. Zwar hat es keinen Einfluss auf die Latenz aber trotzdem wollte ich sehen, warum die Leute von Latenzwerten von UAC so schwärmen. Alles bestätigt. Man kann beim UAC-8 etwas niedrigere Latenzen einstellen. Insgesamt min. 24 Puffer = 2,x Sekunden Latenz lässt sich einstellen. Das ist natürlich ein Hammerwert. Allerdings, ob die CPU es packt, steht auf einem anderen Blatt. Auch mit hochgelobten Treibern von UAC kriegte ich VST-Clippings, sogar auch ab und zu hörbare Knackser. Da stehe ich in meinem Testsystem mit Scarlett 6i6 genauso gut da. Es hat ganz anständige Treiber, der nichts falsch macht. Der Rest ist CPU-Leistung.

Scarlett 6i6:
Die erste Generation der Scarlett-Reihe war berühmt mit hoher Latenz. Bei der zweiten Generation scheint es Focusrite gut gelöst zu haben. Man kann bis zu 16-Puffern runterschrauben, was bei mir 3,8ms Roundtrip ergibt. Natürlich meldet sich je nach VST-Auslastung irgendwann die CPU mit leichten Dropouts. 64 Puffer mit 6,2 ms funktionieren ziemlich zuverlässig. Mit sehr sehr seltenen Dropouts, die aber nicht mehr hörbar sind, sondern in Form von VST-Auslastung Clippings auftauchen. Also insgesamt sehr zufriedenstellende Latenz. Bei beiden Produkten.

VERARBEITUNG:

Zoom UAC-8:
Ziemlich gut. Na ja solid. Rack-mountable. Schickes Metallgehäuse. Besser als man braucht.

Scarlett 6i6
Super schick, elegant, rot (ich hab's gemocht), sauber verarbeitet.

SOFTWARE:

Zoom UAC-8:
Zoom-Treiber mögen einwandfrei sein...aber diese Control-Software....Erst hatte ich Installationsprobleme. Danach hat es Interface nicht anerkannt. Wenn das Interface von irgendeinem anderen Programm wie Cubase benutzt wird, kann man nicht mehr irgendwas einstellen. Es wird disconnected. Es gibt ja in den Geräteeinstellungen die Option, ob die Programme alleiniges Kontrollrecht über das Interface haben. Auch wenn man das deaktiviert, funktioniert es nicht. bzw. ich habe es nie mit Cubase gleichzeitig zum funktionieren gebracht. Zudem kam es ab und zu zu Abstürzen. Die Software von Zoom ist schon ein Deal-Breaker.. Alles läuft über diese Controlling Software. Die ganzen Rädchen auf dem Gerät sind einfach nur Digitale (wahrscheinlich MIDI) Rädchen und werden durch die Software gesteuert. Die Software macht insgesamt eher einen Beta-Eindruck. Ansonten bietet die Software umfangreiche Funktionen.

Scarlett 6i6:
Weniger umfangreich als Zoom, aber ich fand es sehr übersichtlich und stabil. Wenn man Clock-Source (internal / SPDIF) wechselt und das Quellgerät ist ausgeschaltet, kommt kein Ton und keine Meldung. Muss man erst mal drauf kommen, dass die Clocksource-Gerät nicht mehr da ist. Manche Interfaces haben switchen einfach zurück zum internal.

FEATURES:

Zoom UAC-8:
Lässt sich alle in Specs lesen. Ich fand Auto-Gain Funktion recht gut. Einfach klicken, eine Probe spielen und es stellt ein gutes Level ein. Fand ich brauchbar.


Scarlett 6i6:
Lässt sich alle in Specs lesen. Reicht für Heim- und Projektanwendungen locker. GGf. kann man es über SPDIF erweitern.

PREAMPS:

Zoom UAC-8:
Im Internet findet man (bis auf ein Paar Werbungsblätter) keine Infos über die Preamps von Zoom. Zoom ist ja neu im Audio-Interface-Geschäft und das kann einen oder anderen Käufer verunsichern. Ich hatte selber meine Bedenken. Wie gesagt, hatte ich zum Vergleich ein Scarlett Interface, dessen Preamps (zurecht) hochgelobt wird. Ich habe mit beiden gleiche Proben an Gesang und Gitarre aufgenommen. Fazit: Die Preamps von Zoom sind super! Ich habe jetzt keine große Messungen gemacht und nicht analytisch herangegangen. Trotzdem finde ich - subjektiv wahrgenommen, beide bieten sehr gute Preamps. Ich fand sogar die Preamps von Zoom fast schon besser... Das gesamte Spektrum inkl. Zischen/Mitten/Tieftöne wird super dargestellt. Kein "Teppich". Nicht wärmer oder kühler als es sein sollte. Das was mein Mikro hergibt, verstärkt es einfach so neutral wie es geht. Da fand ich den Zoom fast ganz ganz wenig offener oder differenzierter und einfach prof. klingender. U.a. weil es auch Gain-Pegel optimal einstellt, im Gegensatz zum Scarlett, wo man die optimale Einstellung erst mal finden muss.

Scarlett 6i6:
Auch super sauber und hochwertig. Die Focusrite preamps werden zurecht gelobt!


KOPFHÖRER:

Beide recht schwach verstärkt. Da man die Recordings eher mit niedrigen Gains macht, braucht man da schon eine taugliche Endstufe. Voll gedreht, ging gerade so mit dem Volumen an meinem Beyerdynamic 990DT beim Aufnehmen... Beide gerade so befriedigend...

FAZIT:

Zoom UAC-8:
Ich finde Zoom hat ein sehr gutes Interface auf den Markt gebracht. In anspruchsvollen Homestudios und Projektstudios macht er sein Job sicher mehr als gut. USB 3.0 ist eher ein Marketing-Argument und Zukunftsicherung, denn bessere Latenzen hat man durch USB 3.0 nicht. Anscheinend hat Zoom anständige Treiber programmieren lassen, dadurch erreicht man sehr gute Latenzwerte. 64er Puffer mit 6s Latenz funktioniert schon sehr solide. Das muss für viele Anwendungen locker reichen. Alles darunter würde ich persönlich auf meiner Maschine nicht einstellen (High-End Windows Notebook). Leider finde ich die Software, auf die man unbedingt angewiesen ist, absolut unbrauchbar. Der Preis von 569Eur ist nicht wirklich Einstiegsliga, wo man so was in Kauf nehmen könnte.

Scarlett 6i6:
Wer gute Preamps und SPDIF Interface braucht und bis 250¤ ausgeben möchte, ist mit Scarlett super bedient. Da muss man nicht auf die Qualität, sondern auf die Features verzichten. Das ist zumindest meine Einstellung. Wenn die Features euch reichen=> Greift zu!


=========================
Nun gehen leider Zoom und Focusrite beide zurück. Es liegt aber nicht an den Interfaces, sondern an der USB-Schnittstelle. Ich bekomme doch (auch wenn sehr sehr selten) irgendwelche Dropouts bei sehr niedrigen Latenzen. Daher möchte ich ein Tabu brechen und mein Glück mit einer Mac+Thunderbolt Interface Kombination versuchen. Die Interfaces an sich sind beide sehr gut (vorausgesetzt man kriegt das alleiniges Kontrollrecht von Cubase über Zoom irgendwie abgeschaltet) Mit beiden kann man super arbeiten. Aber mich nervt einfach die einfach instabile Echtzeitleistung von Windows-OS und USB-Schnittstelle, wo andere Peripherie Geräte, die den Bus immer wieder stören... Ich habe bisher an meinem Desktop über ein PCI-Interface gearbeitet, das bombenstabil war. Jetzt nach 10 Jahren beim Bau eines neuen Systems möchte ich doch mobil bleiben und trotzdem die alte gewohnte Stabilität beibehalten. Dazu hole ich mir denke ich den Clarett 4Pre von Focusrite (Oder doch Zoom TAC-8, wer weiß auf Mac funktioniert die Controlling Software besser. Das wäre der Hammer)

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Nicht zuletzt ein großes Lob an Thomann: Wie gewohnt, geht der Versand sowie der Rückversand super schnell und unkompliziert!
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tadellose Verarbeitung, Treiber kritisch

17.12.2015
Ich habe mir das Zoon UAC-8 wegen des hervorragenden Abschneidens im Keys-Test zugelegt und habe mir deutlich niedrigere Latenzen versprochen. Die Verarbeitung ist tadellos. Leider ließen sich auf meinen beiden Win7 Workstations die aktuellen Treiber (Stand: Anfang Dezember 2015) nicht so installieren, dass ein reibungsloser Gebrauch möglich war. Auf der Workstation mit Windows 7 SP1, Intel 6-Core i7, letztes Betriebssystem-Update vom 25. 10. 2015, war keine Audioausgabe des Web-Browsers möglich. In Cubase 7.0.7 hatten Änderungen der Puffergröße keine Auswirkung auf die Latenzangabe. Auf der Intel Xeon Dual 12-Core Workstation , letztes Windows7-Update vor ca. einem Jahr, ließen sich die Treiber überhaupt nicht installieren. Ich habe beide Workstations wegen Problemen durch automatische Windows-Updates "eingefroren". Es kann also sein, dass es bei Windows 7 - Rechnern mit dem neuesten Update funktioniert. Der Hersteller gibt als Systemvoraussetzung allerdings Win7 SP1 an, was auf meine beiden Workstations zutrifft.
Die Abwicklung der Rücksendung durch Thomann lief anstandslos und absolut fair ab, ebenso ein Gespräch mit dem freundlichen Spezialisten aus der Fachabteilung.
Ich denke mal, dass der Hersteller die Treiber nachbessern wird und solche Probleme dann nicht mehr auftreten.
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