Zoom R16 SD-Card Recorder

Kombinierter SD-Card Recorder

  • USB-Audiointerface und DAW-Controller
  • 16-Spur Wiedergabe und gleichzeitige Aufnahme von 8 Spuren
  • 24-Bit/44,1 KHz linear PCM Recording im .wav-Format
  • unterstützt SDHC-Cards bis zu 32 GB
  • eingebautes Stereo-Kondensatormikrofon
  • Batteriebetrieb möglich
  • USB Power für Studiobetrieb
  • 8 Mikrofoneingänge
  • 2 Ausgänge (8 in 2)
  • 8 symmetrische XLR/6,3 mm Klinke Kombibuchsen
  • hochauflösende 24-Bit/96KHz Aufnahmen mit DAW-Software möglich
  • integrierte Effekte
  • Mackie Control Emulation via USB
  • arbeitet als USB-Storage
  • 2 Zoom R16 kaskadierbar
  • unterstützt Mac OS und Windows XP/Vista
  • inkl. Steinberg Cubase LE und Netzteil ZOOM AD-14e

Weitere Infos

Anzahl der Spuren 16
Anzahl gleichzeitig aufnehmbarer Spuren 8
Effekte Ja
Speichermedium SD Card
Phantomspeisung Ja
XLR-Anschlüsse 8
Klinken-Anschlüsse 8
Cinch Anschlüsse Nein
MIDI Schnittstelle Keine
USB Anschluss Ja
Digitale Anschlüsse keine
Sonstige Anschlüsse keine
Kopfhöreranschluss Ja

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  • Bedienung
  • Features
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  • Verarbeitung
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Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Zoom R16 - für Homerecording und Unterwegs
woodheart, 09.10.2009
Ich finde, das Zoom R16 ist eine gelungene Lösung für das Homerecording. Hier kann man 8 Eingänge simultan aufnehmen und das Ganze bei 96 kHz und 24 Bit. Das beiliegende Cubase 4 LE reicht um erste Aufnahmen zu machen.

Besonders gelungen, die internen Effekte kann man als Send/Return den Eingängen zumischen und auf dem Kopfhörer ausgeben lassen. Schön, wenn man etwas einsingt und hat etwas Hall auf der Stimme ohne das Hallsignal dann auf der Aufnahme zu haben. Wermutstropfen, das funktioniert nur bei 44 kHz. In den meisten Fällen halte ich es aber sowieso für ausreichend mit dieser Bitrate aufzunehmen. Das Zoom R16 soll ja kein Ersatz für ein professionelles Studio sein.

Dass nur zwei Mikrofoneingänge mit Phantomspannung versorgt werden, sollte für den Hobbymusiker kein Problem sein. Zum einen sind noch genügend Eingänge für dynamische Mikrofone frei und zum anderen lassen sich die eingebauten Mikrofone sehr gut mitnutzen. Man muss nur einen guten Platz finden, so dass die internen Mikrofone des R16 in der richtigen Höhe und im richtigen Winkel zum Aufnehmenden stehen. Die Mikros sind ziemlich gut. Ich benutze für diesen Zweck das Orchester Pult Deluxe ; -)

Das R16 lässt sich so sehr gut bedienen und man hat alle Anzeigen gut im Blick. Ich benutze das R16 auch zur Bedienung des DAW's. 5 Tasten sind frei belegbar mit Funktionen, die man öfter nutzt. Transportbedienung und Trackauswahl sowie das Einschalten von Aufnahme/Stummschalten/Solo klappen auch sehr gut.

Nicht verschweigen möchte ich, dass die Installation des R16 Treibers sich etwas schwierig gestalten kann. Unter Vista und XP soll es ja funktionieren, aber bei Win7 (RC) muss man schon einige Tricks anwenden. Ich hoffe, dass ZOOM da mit einem Treiberupdate Abhilfe schafft.

Als Standalone braucht das R16 etwas Eingewöhnungszeit, aber dann läßt es sich relativ leicht benutzen. So kann man, ohne den Rechner einschalten zu müssen, schnell mal ein paar Songideen auf die SD-Karte bringen. Auch eine Bandprobe ist so schnell aufgenommen und man kann damit, zumindest einfache, Demos abmischen.

Ich habe das R16 mehr für das Homerecording gekauft und kann deshalb zum Standalonebetrieb nicht viel sagen. Aber hin und wieder nehme ich mit der Akustikgitarre ein paar Ideen auf und nutze dazu die internen Mikrofone. Das reicht, um dann später, im Cubase 5 Essential, mit den importierten Tracks weiter zu arbeiten.
Ansonsten bin ich mit dem R16 sehr zufrieden.

Ein unschlagbares Preis/Leistungsverhältnis bei dieser Ausstattung und dem Funktionsumfang.
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Verarbeitung
Der Alleskönner zum kleinen Preis für die Band
Falk E., 27.09.2013
Was er kann? Fast alles!

1) schnell Song-Ideen aufnehmen z.B. über die internen Mikros, die sehr gut klingen und sogar hohe Lautstärken (Proben oder Gig einer Rockband) Verzerrungsfrei verkraften, richtiges Einpegeln vorrausgesetzt!
2) Band-Proben einfach oder auch sehr detailiert mit bis zu 8 Mikros gleichzeitig (bei Kaskadierung von 2 Geräten sogar 16 Mikros) aufnehmen!
3) Gitarre oder Bass direkt aufnehmen und mit vielen echt amtlichen Effekten veredeln! Er kann sogar aus einer Gitarre einen Bass machen (in Echtzeit, also schon während des Spielens), was beim Songwriting die Möglichkeit eröffnet schnell mal ne Bass-Line zu schreiben, ohne auch nur einen Bass besitzen zu müssen!
4) Du kannst ein ganzes Drumset mit bis zu 8 Mikros aufnehmen und somit auch differenziert abmischen.
5) Du kannst Overdubs aufnehmen und dann auf eine Spur (auch Stereo) oder die Masterspur (immer Stereo) bouncen.
6) Du kannst In-the-Box oder über die mitgelieferte DAW abmischen.
7) Du kannst im Proberaum richtig laut und fett aufnehmen und dann Nachbarn freundlich in Zimmerlautstärke gemütlich zuhause abmischen.
8) Du kannst es überall mit hinnehmen und so immer alles aufnehmen, da es echt klein (Laptop-Größe) und mit Batt echt unabhängig ist.
9) Du kannst die DAW (z.B. das beiligende Cubase) damit steuern.
10) Und Du hast mit bis zu 24 Bit und bis zu 96KHz ein echt amtliches Audio-Interface (dann aber nur 2 in 2 out und keinen der echt tollen Effekte)
11) Du hast alle Zeit der Welt, die im echten Studio sehr teuer wäre, also kannst Du nach Herzenslust ausprobieren und rum basteln und macht das nicht genau Musik als Hobby aus? Sicher gibt es für jeden einzelnen Bereich noch hochwertigere Geräte, aber die kosten richtig Geld und sind nie so kompakt, vielseitig und mobil! Eine Hobby-Band hat mit dem R16 alles, was Sie braucht, naja, außer Mikros, Kabel, Talent... ;-)
12) Und Du kannst... die Möglichkeiten sind endlos, nur Stricken kann es nicht. Wenn Du noch einen Drum-Computer dazu willst, nimm das R24!

Was wir bis jetzt damit gemacht haben:

A) Ich habe jetzt auf alte Instrumental-Tracks Gesang aufgenommen und dass Ergebnis kann sich echt sehen lassen. Ein Mixing in the Box ist voll möglich und klingt selbst bei "nur" CD-Qualität echt amtlich. Nur Copy and Pace kann er nicht, aber dafür gibts ja die DAW.
B) Außerdem haben wir es schon mehrfach bei der Band-Probe zum Aufnehmen von Ideen und neuen Songs genutzt. Dabei verwendeten wir die eingebauten Mikrofone. Der R16 Stand dabei auf einem Dirigenten-Pult in Richtung Mitte des Proberaums ausgerichtet. Natürlich war es keine Demo-CD-Qualität, aber jedes Instrument und auch Gesang (Rock-Band) waren klar zu hören und der Sound war beachtlich. Obwohl wir echt laut Proben konnte man die Aufnahme einfach einpegeln und so Verzerrungsfrei aufnehmen. Zu Zeiten von Kassetten-Toaster-Aufnahmen mit eingebautem mic hätte ich die Qualität schon als Demo-CD, nicht unter 5 D-Mark verkauft. Eine richtige Aufnahme mit Einzel-Mikros zur Erstellung einer neuzeitlichen Demo-CD steht noch aus.

Was er nicht mag ist, wenn man Ihm mitten drin die Stromversorgung abzieht, ups! Naja, passiert im Eifer des Gefechts schon mal. :-) Ich konnte im Card-Reader-Modus aber bis jetzt immer noch alles retten.
Ich sag kaufen!!!!!! ;-)

Nachtrag (26.05.2014): Wir nutzen es jetzt schon eine Weile für schnelle Probe-Mitschnitte und endlich konnte ich auch mal Schalgzeug aufnehmen um einen Kompletten Song zu recorden. Das Ergebnis ist wirklich gut. Habe für die Drums das Mikro-Set "the t.bone DC 1200" genutzt, was sich sehr gut bewährt hat. Für kleine Bands ist der Zomm R16 sehr zu empfehlen.
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16 Spuren simultan dank zweitem ZOOM R16
NikolasFabian, 24.06.2020
Da es zum ZOOM R16 schon recht viele Reviews gibt möchte ich hier auf ein feature eingehen das mich sehr begeistert.

Seitdem ich ein zweites ZOOM R 16 Gerät gekauft habe kann ich die beiden Geräte "kaskadieren", also per Kabel zusammenschließen und somit 16 Spuren gleichzeitig aufnehmen - das funktioniert super!

Die beiden Geräte sind jeweils mit einer SD Card bestückt und nehmen auch jeweils getrennt auf ihre Karte auf. Lediglich die Steuerung von REC / PLAY / STOP ist gekoppelt (ein Gerät ist "Master" eines "Slave"), somit wird die Synchronität gewährleistet wenn man z.B. 16 Spuren Drums gleichzeitig recorded. Die entstandenen *.wav files müssen dann am Rechner zusammengesetzt werden.

Vergleichbare Setups mit 16 Spuren simultaner Aufnahme kosten ein vielfaches, benötigen entweder einen Laptop (z.B. Laptop + zwei 8-Spur Interfaces) oder gehen in die Richtung Studio-Konsole. "Portable" ist das dann alles nicht mehr und wie erwähnt um einiges kostenintensiver.

Das R16 bietet sehr viele features wie interne Effekte, internen Mixdown, Stimmgerät, etc. Sogar eine Steuerung der mitgelieferten DAW ist damit möglich, die Fader am R16 regeln dann die Spurenpegel im Programm am Rechner - allerding sind die Fader dafür viel zu ungenau. Und durch das kleine Display und die ziemlich komplizierte Tastenbelegungen an dem kompakten Gerät sind diese features für mich persönlich eher eine nette Spielerei als eine ernstzunehmende Möglichkeit.

Was das R16 aber tadellos macht ist:
Gut klingende Audiofiles zu erstellen und diese zuverlässig abzuspeichern. Ein "standalone" ist es für mich definitiv nicht. Auch wenn nur eine Bandprobe mitgeschnitten wird möchte ich die 8 Spuren (oder 16 Spuren mit zwei kaskadierten Geräten) nicht intern im Gerät mixen, sondern am Rechner.
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Ganz besonders in seiner Gruppe
Maxim B., 29.01.2010
Ich habe das Gerät auf mehreren Live-Aufnahmen von klassischer Musik benutzt (Orgel, Chor, sinf. Orchester, Kammermusik, Gesang). So konnte ich einiges bewerten:

R16 ist eigenartig: 8-Spur-Recorder mit Batterienbetrieb. D.h. es ist möglich, ohne Steckdose mit 8 Mikrofonen zu arbeiten! Im Moment hat R16 keinen Konkurrenz: alles anderes, was auf dem Markt gibt, braucht entweder eine Steckdose oder kann in der Wirklichkeit nur 2 Spuren aufnehmen (doppelt so teueren Edirol R-44 - nur 4 Spuren), auch wenn es "8-Spur-Recorder" steht. Das ist die stärkste Seite des Recorders: wenn man eine Live-Aufnahme macht, hat man oft nicht viel Zeit für Vorbereitung: Stative, Mikrofonkabel etc.. Und da man keine Netz-Steckdose zu suchen braucht und dazu auch das ganze System galvanisch von Netz getrennt bleibt (keine Störungen von Beleuchtung usw.), bringt R16 im Vergleich mit netzabhängigen Geräten viele Vorteile.

Es gibt auch Nachteil: nur 2 Mikrofonanschlusse (aus 8 insgesamt) haben die Phantomspeisung. Da eine hochwertige Aufnahme nur mit Kondensatormikrofonen möglich ist, die eine Phantomspeisung brauchen, braucht R16 mit Spurenzahl über 2 ein externes Phantomspeisegerät, und solche Geräte mit Batteriespeisung sind nicht billig... Ich hoffe sehr, daß ZOOM diesen Fehler in den zukunftigen Versionen von R16 beseitigen wird...

Ansonsten habe ich einen sehr guten Eindruck. Der Klang ist gut, der Recorder rauscht kaum spürbar, bei Live-Aufnahmen ist Rauschen von Publikum unvergleichbar stärker (mit Rode NT5). Funktion ist sicher. Besonderes: der Recorder hält mit 2400-mAh-Akkus mit zwei Kondensatormikrofonen mit eingeschalteter Speisung über viel Stunden - genau so wie der Hersteller verspricht (eine seltene Sache!). Zwei eingebauten Mikrofone (AB-Stereo 36 cm mit Kugel) haben ziemlich gute Qualität, wenn auch schlechter, als mittelklassigen Kondensatormikrofone. Qualität reicht für Kontrolaufnahmen völlig aus. AB-Basis ist zwar etwas zu klein, aber für einen Recorder mit Batterienbetrieb ist das trotzdem sehr lobenswert und auch ohne Konkurrenz.

Die Arbeit als Audiointerface ist zwar interessant, hat aber keine praktische Bedeutung: wenn Recording ohne Laptop mit Zoom R16 allein möglich ist, wozu dann noch Laptop zu nehmen? Rauschen bleibt ja gleich, Phantomspeisung bleibt nur für zwei Mikrofone möglich, gleichzeitig sind nur 8 Spuren aufzunehmen - mit Computer oder ohne. Genauso "Effekte": man zeichnet lieber auf, was von Mikrofon kommt, und jede Bearbeitung ist viel bequemer zu Hause auf dem Computer zu machen. So sind diese Möglichkeiten eher für die Laien relevant.
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