Portabler WAV/MP3 Recorder

  • für M/S und Surround (2-/4-Kanal) mit fünf integrierten Mikrofonkapseln
  • bis 24 Bit/96 kHz (WAV) oder 320 kb/s (MP3)
  • Aufnahmemedium: SD/SDHC-Karten mit bis zu 32 GB
  • Funktionen: Hochpassfilter, Kompressor/Limiter, Metronom, Tuner, Normalisierer, MP3-Post-Encoder, Marker, Surround-Mixer, variable Abspielgeschwindigkeit
  • mit LC-Display
  • eingebauter Lautsprecher
  • Anschlüsse: Mikrofon/Line-Eingang 3.5 mm, Kopfhörer/Line-Ausgang 3.5 mm und USB 2.0 Anschluss
  • Stromversorgung: 2 AA-Batterien, USB-Kabel oder Netzteil (nicht im Lieferumfang enthalten)
  • inkl. Wavelab LE
  • passender Fellwindschutz: Art. 233214 (nicht im Lieferumfang enthalten)

Hinweis: SD/SDHC Karte nicht im Lieferumfang enthalten!

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Soundbeispiele

 
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  • Acousticband
  • Ambience
  • Drumset
  • Nature
  • Gongs and Tamtams
  • Percussion Room-1
  • Percussion Room-2
  • Storage Hall
  • Trucks
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Weitere Infos

Integriertes Stereomikrofon Ja
Aufnahmekanäle 4
Mikrofon Eingänge 1
48 V Phantomspeisung Nein
Line Eingänge 1
Speichermedium SD/SDHC Card
Kopfhöreranschluss Ja
Eingebauter Lautsprecher Ja
Max. Auflösung 24 bit
Max. Abtastrate 96 kHz
Limiter Ja

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748 Kundenbewertungen
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4.6 / 5.0
  • Bedienung
  • Features
  • Sound
  • Verarbeitung
363 Textbewertungen Alle Bewertungen lesen
Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Und es hat ZOOM gemacht ...
Rico Sixandfour, 23.06.2017
Die Idee ist nicht neu und ich habe mich selbst gefragt, warum ich nicht schon viel früher darauf kam, statt mich mit dem ungeliebten, ach so smarten Mobiltelefon abzuquälen.

Die Rede ist vom Festhalten von Ideen oder die Aufnahme von Demos. Ich kenne noch die Zeit, es war Ende des vergangenen Jahrtausends, in der Aufnahmen mittels Mikro und Bandmaschine realisiert wurden, analog versteht sich.

Doch die digitale Welt hat durchaus ihren Reiz und nicht erst seit dem ich mit der Kamera zusammengesetzte Premiumpixel in Fotos verwandle, bin ich mir gewisser Vorzüge durchaus bewusst.

Wie üblich habe ich mich auf den einschlägigen Plattformen umgesehen und irgendwann einen Favoriten erkoren, dessen Fähigkeiten auch andere Nutzer mit freundlichen Worten loben: ZOOM H2n. Das n steht für next, soll heißen, es ist der überarbeitete und deutlich verbesserte Nachfolger des erfolgreichen H2 - ohne n.

Die kleinen digitalen Klangfänger schenken sich von ihrer Aufgabenstellung und der damit verbundenen Strategie zur Bewältigung wenig. Daher verzichte ich an dieser Stelle auf eine ausführlichere Würdigung.

Zu dem Modell von ZOOM ist ein umfangreiches Zubehörpaket des Herstellers erhältlich, dass u.a. ein Netzteil, einen Windschutz für Außenaufnahmen und ein witzig-winziges Stativchen enthält. Wirklich sehr gut ist die ebenfalls enthaltene Fernbedienung nebst verlängertem Anschlusskabel.

Aber warum man bei Thomann das Optionspaket im Bundle mit 3 Päckchen à vier AA-Batterien ergänzt, erschließt sich äußerst mühsam. Das wäre ungefähr vergleichbar mit dem Kauf eines vollgetankten Neuwagens, bei dem der Händler noch einen gefüllten Reservekanister auf den Beifahrersitz stellt.

Sollte ich unterwegs und im Freien ohne Möglichkeit eines Stromanschlusses aufnehmen wollen, verwende ich lieber die Loop-Akkus für meinen Fotoblitz. Man kann dem H2n nämlich mitteilen, mit welcher Stromquelle man ihn zu betreiben gedenkt. Ansonsten ist es dem Gerät egal, ob Netzteil oder USB-Anschluss am Computer. Feinerle.

Das erwähnte kleine Stativ wird ganz sicher irgendeine unerwartete alternative Verwendung finden. Für die Mikro-Abnahme, direkt an der Box, ist ein kleines Bühnenstativ viel eher hilfreich. Der Zubehör-Handgriff hat nämlich nicht nur die richtige Gewindegröße (1/4-Zoll statt der sonst üblichen 3/8-Zoll), er passt auch in die übliche Steckhalterung fürs Mikro.

Es lohnt sich, vorab einen Blick in die online erhältliche deutsche Version des Operation Manuals zu werfen. Die gedruckte Version im Versandkarton ist nämlich ausschließlich auf Englisch. Zusammen mit den Ergänzungen zur Betriebsanleitung kommt da ein schickes Häufchen Papierkram zum Kunden. Außerdem sind die personalisierten Access Codes für den Download der dazugehörigen Programme in dem kleinen Karton untergebracht.

Damit kommen wir zur Software. Im Paket sind zwei Programme der Steinberg-Schmiede: Cubase 9LE und WaveLab LE. Ich habe mich bisher ja für ganz erfahren im Umgang mit diversen Klippen der Installation, Registrierung, Aktivierung, Lizenzierung oder Autorisierung von Software gehalten. Aber diese Nummer ist schon krass: Intuitiv läuft hier nichts, gar nichts! Wozu brauche ich bitte ein Licenser Control Center mit Soft-eLicenser? Kann man das nicht anders regeln?

Beispielsweise eine Download-Seite, übersichtlich gegliedert nach Anwendersystemen und Programminhalt. Download, Installation, Eingabe eines (mitzuliefernden) Keys und meinetwegen noch die Registrierung beim Anbieter.

Mal ganz ehrlich, liebes Steinberg-Team: Benutzerfreundlichkeit sieht ein klitzekleines bisschen anders aus.

Mit Cubase kann ich (noch) nicht viel anfangen, weil ich ja gerade erst mit dem Homerecording beginne und augenblicklich mehr Wert auf kreatives Werkeln lege. WaveLab ist okay. Ich kenne die Benutzeroberfläche und das Bedienkonzept von meinem früheren kleinen Helfer, Get It On CD, ebenfalls aus dem Steinberg-Labors. Etwas mühsam in der ersten Orientierung, dann aber vertraut und zuverlässig. Gut so.

Fazit: Die erste Aufnahme (und deren nachträgliche Bearbeitung) im heimischen Stübchen war unkompliziert, gelang auf Anhieb und machte zu dem noch richtig Spaß. Was will man mehr?
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Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Tolles Gesamtpaket mit kleinen Abstrichen
S.Merk, 21.07.2016
Für Podcast- und Interview-Situationen suchte ich nach einer Lösung, möglichst ohne großen Aufwand mich und mein Gegenüber einzufangen. Hierzu verwende ich verschiedenes Equipment, wie den Olympus LS-100. Allerdings geht dies am Besten an einem Tisch und für ein schnelles Take aus der Hand ist das nicht ganz praktisch.

Ermutigt durch einen Test auf audiotranskription.de schien das Gerät für mich geeignet, zumal es auf Vorder- und Rückseite Mikrofone beherbergt. Nach Vorne eines mit Zoom-typischer XY-Manier, so dass auch besonders die Mittenaufnahme beim Direktbesprechen sehr gut klingt. Rückseitig ein M/S-Mikrofon, das über Mitten-Seiten-Beschaltung zum Einen ein flexibles Stereobild von Natur aus ermöglicht, zum Anderen dieses aber auch in zwei Dateien für die nachträgliche Bearbeitumg am Computer aufgezeichnet werden kann. Bei M/S setzt man ein Mono-Mikrofon ein und positioniert dieses in die Auslöschungs-Lücke der seitlich angebrachten Kapseln, die gegenphasig verdrahtet eine Acht ergeben. Somit ist das H2n mit fünf Kapseln ausgestattet, die aber auf vier Kanäle verschaltet sind. Die Stereobreite des M/S-Teils lässt sich einfach über die Wippe steuern, so kann man auch das Seitenmikrofon auf 0db setzen und hat dann ein Mono-Mikrofon. Für Interviews vor Allem in lauten Umgebungen ist das sinnvoll, weil sich so frontseitige Schallwellen etwas dämpfen lassen. Und zugleich nimmt man über den XY-Teil von Hinten noch Raumakustik und die eigene Stimme auf. Schließt man ein externes Mikrofon wie in meinem Fall den Ohrwurm 3 an, werden die XY-Kapseln ersetzt und man kann die M/S-Mikrofone mit dem externen Mikrofon kombinieren. Plug-In-Power wird ebenfalls angeboten. Auf der Oberseite ist ein Schalter in vier Positionen angebracht, der eindeutig den Betriebszustand mit Hilfe obiger LEDs anzeigt.

Das Gehäuse mit dem glatten Kunststoff gefällt mir nicht so, wirkt aber irgendwie retro und müsste eigentlich aus Bakelit sein, wie die alten schwarzen Posttelefone. So hat man nicht das Gefühl, ein robustes Alltagstier mitzunehmen, es ist eben nur ein günstiger Recorder, auch wenn er wie ein Großmembran-Mikrofon aussieht. Auch der Lieferumfang bestehend aus einer ohnehin zu kleinen Speicherkarte ist unterdurchschnittlich, Batterien hätte man sich zu Gunsten des USB-Kabels vielleicht sparen können. Denn er nutzt Mini-USB, das ist leider nicht mehr zeitgemäß und so dürften vielen ein Kabel fehlen. SDXC-Speicherkarten erkennt er nicht, bei 32 GB ist Schluss, möglicherweise lassen sich größere mit FAT32 formatiert einsetzen. Alles deutet auch auf das Zubehör-Kit von Zoom hin, hier gibt es dann auch Windschutz, ein dusseliges Dreibein und ein USB-Kabel sowie Netzteil, Kabelfernbedienung und Verlängerungskabel. Akkus können verwendet, aber nicht im Gerät geladen werden. Der Handgriff aus dem Zubehörpaket, mit dem man ihn eigentlich in eine Stativklemme halten kann, lässt sich auch als solcher nutzen, ist aber auch sehr griffempfindlich, wie überhaupt das Gehäuse. Entkoppelte Kapseln hätten dem gut entgegen gewirkt, dafür hätte ich auch etwas mehr bezahlt.

Auch wenn sich die Aufnahmen absolut hören lassen können und er selbst ohne Windschutz nicht ganz windunempfindlich ist, gefällt mir die Bedienung in manchen Punkten nicht. Zuvor sei aber angemerkt, dass es wohl in dieser Preisklasse der flexibelste Recorder überhaupt ist, Experimentieren ist ausdrücklich erwünscht und auch möglich. Es gibt neben M/S auch Surround-Funktion und weitere Spielereien, die das Gerät als Allrounder auszeichnen. Da werkseitig das Mikrofonsignal auch ohne Aufnahmebereitschaft (über die verfügt er im Prinzip gar nicht) ausgegeben wird, kann er auch als externes Mikrofon am Computer über Klinke genutzt werden. Das muss man aber nicht machen, denn USB-Audiointerface kann er auch noch sein.

An der Bedienung gefällt mir die langsame Reaktionszeit nicht. Dreht man oben in eine andere Position, dauert es einige Sekunden, bevor man die Aufnahme starten kann. Das wäre nicht schlimm, wenn nicht die Rec-Leuchte unterdurchschnittlich dunkel wäre und mich das Display blendet und ich sie bei Tageslicht nicht gut erkennen kann. (Anmerkung, ich bin hochgradig sehbehindert und verlasse mich auf ein Lämpchen und nicht auf das Display). So passierte es mir mehrfach, dass die Aufnahme nicht gestartet wurde oder das Teil im Gegenzug in der Tasche aufgenommen hat. Übersteuerungen werden an blinkenden Lämpchen signalisiert, die auch die aktiven Mikrofone kennzeichnen. Nur sind diese bei einem Windschutz nicht mehr sichtbar. Bei automatischer Aussteuerung habe ich das Gerät schon zum Übersteuern gebracht, bei einer Messe vertrug er nicht das Besprechen von wenigen Zentimetern Abstand. Inzwischen ist das kein Problem mehr, da ich seit diesem ersten Einsatz das Gerät besser einschätzen kann. Die Bedientasten gehen so, hätten auch schöner sein können. Die Rec-Taste ist gewöhnungsbedürftig, da man sie nach Unten drücken muss. Das liegt daran, dass das Gerät ja auch für den senkrechten Einsatz auf dem Tisch vorgesehen ist. Die seitliche Wippe ist etwas undifferenziert. Man hat einen Widerstand aber öfters fragt man sich, ob man nun gedrückt hat oder nicht.

Was ich nicht verstehe ist, dass man nicht einen Blendregler (meinetwegen auch über das Menü) einbaut, so dass man die beiden Mikrofone bzw. Kanäle getrennt regeln kann. Das macht Sinn, wenn jemand ein Instrument anschließt. oder Karaoke singen möchte. Beide Mikrofone werden also gemeinsam geregelt, das gilt eben auch für ein angeschlossenes Mic- oder Line-Signal. Hier muss man also bei einem Zuspieler den regelbaren Kopfhöreranschluss nutzen, das ist nicht immer eine ideale Sache. Aber gut, es ist auch nur ein Audiorekorder der unteren Mittelklasse und da darf man dies verzeihen.

Alles in Allem bin ich mit der Anschaffung sehr glücklich, insbesondere auch in Verbindung mit dem Zubehör-Paket. Allerdings neige ich doch dazu in Verbindung mit dem Ohrwurm 3 eher den Olympus LS-P2 für unterwegs einzustecken.
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