MP3 / Wave Handyrecorder

  • echte X-Y Mikrofonanordnung
  • 24 Bit / 96 kHz linear PCM
  • eingebauter Monitorlautsprecher
  • gummierte Oberfläche
  • Eingang: 3,5 mm Stereoklinke für Line-Signale und Plug-in Powered Mikrofone
  • automatischer und manueller Aufnahmepegel
  • Lo-Cut Filter
  • Timestamp und Track-Marker Funktion
  • A/D- und D/A-Wandlung in 24bit mit 128fach Oversampling
  • Signalverarbeitung in 32bit
  • Aufzeichnung auf micro SD und micro SDHC Card (bis 32 GB)
  • kann als USB Audiointerface genutzt werden
  • Ausgang: 3,5 mm Stereoklinke
  • USB 2.0 (micro-USB) Anschluss
  • Batteriebetrieb mit zwei AAA Batterien bis zu 10 Stunden
  • Abmessungen: 50 x 137.5 x 32 mm
  • Gewicht: 60 g
  • Farbe: Schwarz
  • inkl. Software

Weitere Infos

Integriertes Stereomikrofon Ja
Aufnahmekanäle 2
Mikrofon Eingänge 1
48 V Phantomspeisung Nein
Line Eingänge 1
Speichermedium Micro SD/SDHC Card
Kopfhöreranschluss Ja
Eingebauter Lautsprecher Ja
Max. Auflösung 24 bit
Max. Abtastrate 96 kHz
Limiter Ja

Der neue H1n

Zooms neuer H1n überzeugt durch Vielseitigkeit, denn dieses Gerät ist nicht nur ein ausgezeichneter Handheld-Recorder, sondern alternativ auch USB-Audiointerface, USB-Mikrofon und SD-Kartenleser nutzbar. Die Steuerung des Gerätes erfolgt über funktionsgebundene Tasten, während ein hochauflösendes, grafisches 1,25“-LC-Display Auskunft über den Betriebszustand gibt. Eine übersichtliche, multilinguale Menüführung garantiert zudem eine einfache Handhabung. Für eine professionelle Nachbearbeitung der aufgenommenen Signale sind im Lieferumfang kostenfreie Lizenzen für die Musikproduktionssoftware Cubase LE und die Audio-Editor-Software WaveLab LE von Steinberg enthalten.

Umfangreiche Ausstattung

Der H1n verfügt über zwei hochwertige Kondensatormikrofone im 90°-XY-Stereoformat. Ein interner Limiter ermöglicht übersteuerungsfreie Aufnahmen von Signalen mit bis zu 120 dB SPL, ein zuschaltbarer Low-Cut dämpft störende Pop- und Windgeräusche. Zusätzlich verfügt der H1n über einen Stereo-Miniklinken-Eingang, der eine Plug-in-Power von 2,5 V unterstützt. Für das Abhören von Signalen steht ein 3,5-mm-Kopfhörerausgang mit eigenem Lautstärkeregler bereit. Die reine Wiedergabe der Aufnahmen kann jedoch unkompliziert über den internen Mono-Lautsprecher erfolgen. Der H1n unterstützt Aufnahmen im WAV-Format mit bis zu 24 Bit und 96 kHz sowie im MP3-Format.

Das perfekte Werkzeug für den Creator

Der H1n ist ein äußerst vielseitiger Handheld-Recorder, der auch für den Einsatz mit digitalen Kameras verwendet werden kann. Aufzeichnungen von Musik, Umgebungsgeräuschen und Sprache gelingen dank einfacher Menüführung schnell und mühelos. Dabei ist die Qualität der Aufzeichnungen dank einwandfreier Technik tadellos. Durch die alternative Nutzung als USB-Audiointerface- und Mikrofon sowie als Lesegerät für SD-Karten ergeben sich jedoch auch zahlreiche andere Möglichkeiten. Beispielsweise können unter Anwendung der mitgelieferten Musikproduktionssoftware Cubase LE Voiceovers eingesprochen werden, während der Zoom-Recorder als Audiointerface und USB-Mikrofon fungiert.

Über Zoom

Die 1983 gegründete japanische Firma Zoom stellt eine Vielzahl von Audiogeräten her, darunter eine Reihe tragbarer „handlicher“ Recorder sowie Multieffektprozessoren, Effektpedale, Drum-Machines und Sampler. In den letzten dreißig Jahren hat sich das Unternehmen einen guten Ruf als Hersteller innovativer und dennoch erschwinglicher Produkte erarbeitet, die auf originellen Mikrochip-Designs basieren. Seit dem 1990 vorgestellten Zoom-9002, einem ultrakompakten Multieffektprozessor, der an einem Gitarrengurt befestigt werden kann, gehört Zoom zu einem der Marktführer im Bereich der digitalen Audiobearbeitung.

Die Vielseitigkeit als A und O

Der Handheld-Recorder H1n von Zoom bietet die Möglichkeit, Aufnahmen in hochwertiger Qualität zu erstellen. Aufzeichnungen von Musik, Atmo und Sprache meistert er mit Bravour, und dank ausreichender Batterielaufzeit auch bis zu zehn Stunden. Zusätzlich verfügt der H1n über eine Overdub-Funktion, mit deren Hilfe Audiopassagen in bestehende Aufnahmen eingefügt werden können. Für den Einsatz mit DSLRs und digitalen Videokameras können mithilfe von internen Ton- und Slate-Generatoren Klappensignale für die Start- und Endpunkte generiert werden, um die anschließende Synchronisation von Bild und Ton angenehmer zu gestalten. Für eine vereinfachte Transkription von Sprachaufnahmen verfügt der H1n über Playback Speed Control für eine Steuerung der Wiedergabegeschwindigkeit.

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4.5 /5
  • Bedienung
  • Features
  • Sound
  • Verarbeitung
Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Zoom H1n
ggan, 27.03.2018
Ich habe mir den Recorder gekauft um Geräusche versch. Arten im Innen- und Außenbereich aufzunehmen, welche ich später in einer DAW weiterverwenden würde. Schon beim Auspacken fällt einem auf, dass es sich hierbei um ein sehr empfindliches Gerät handelt, welches man nicht aus der Hand fallen lassen möchte. Es scheint, als wäre das komplette Teil einschl. Innenleben aus Plastik gefertigt worden. Die Mikrofonkapseln sehen sehr billig aus und der Schutz drum herum ziemlich brüchig. Die Tasten machen auch keinen wertigen Eindruck und sogar das Innengewinde ist aus Plastik. Der Vorteil dieser Billigproduktion macht sich einerseits im Preis (irgendwo muss man ja sparen) und andererseits im Gewicht bemerkbar. Es fühlt sich an als würde man eine einfache TV-Fernbedienung in der Hand halten. Die Nachteile aber sind, dass man sehr auf das Gerät aufpassen muss und dass irgendein Teil im Gerät lose ist und raschelt, wenn man den Recorder schüttelt.

Die Tastenverteilung ist ganz gut gelungen. Alle wichtigen Knöpfe sind mit dem Daumen erreichbar. Für den Limiter, Lo Cut (3 Abstufungen), Autolevel und Aufnahmequalität gibt es jeweils eine Taste, was ziemlich praktisch ist. Der Limiter und Lo Cut funktionieren wie erwartet gut. Autolevel hingegen ist nur bedingt einsetzbar, da er in manchen Situationen nicht weiß ob er ein Geräusch wahrgenommen hat und somit ab zu mal unnötig lauter/leiser wird. Für meine Einsatzzwecke wird das wohl nichts, aber es werden sich bestimmt Leute finden die auch damit etwas anfangen können. Das Ein- und Ausschalten funktioniert auch ganz gut und relativ schnell, obwohl ein wenig langsamer als beim Vorgänger.

Mit dem PC kann man den H1n als Audiointerface oder Kartenlesegerät verbinden. Die Auswahl am Gerätedisplay erscheint sobald man es per USB verbindet. Selbst um es als Kartenlesegerät zu benutzen (Win10), muss man die entspr. ASIO-Treiber von der Zoom-Webseite installieren. Das Installieren der aktuellen Firmware sowie der deutschen Sprache ging auch ziemlich flott und unkompliziert. Zu den Installationsdateien waren die entspr. PDF-Dateien mit den Kurzanleitungen dabei.

Allgemein sind die Mikrofone ziemlich schwach (nicht schlecht). Die nehmen zwar viele Umgebungsgeräusche auf, aber um diese für Film oder Musik benutzen zu können, muss man die leise aufgenommenen Geräusche nachträglich lauter machen und evtl. nachbearbeiten/säubern. Ab Aufnahmestufe 5 kommt nämlich das Eigenrauschen immer mehr zum Vorschein. Aufnahmen ab 7 oder 8 sind eigentlich nur brauchbar, wenn man den H1n als Diktiergerät benutzt oder nur Geräusche aufnimmt die das Rauschen übertönen, was aber nicht die sauberste Aufnahmeart ist. Mit dem Lo Cut kann man das Eigenrauschen minimieren, aber dadurch gehen vielleicht andere Frequenzen verloren, die man evtl. festhalten wollte. Die Stufen 1 bis 5 hingegen sind relativ sauber und lassen sich problemlos weiterverwenden. Es ist hilfreich, während der Aufnahme mit Kopfhörern zu arbeiten um die beste Stufe auszuwählen. Die Soundqualität ist im Allgemeinen zufriedenstellend. Zwar könnten die Höhen höher sein, die Tiefen etwas tiefer und präsenter, aber auch so kann man bei der Nachbearbeitung aus dem Rohmaterial einiges, ohne nennenswerte Qualitätsverluste, rausholen.

Was natürlich sehr nervt ist, dass das Gerät bei der kleinsten Bewegung anschlägt. Das Problem ist bauartbedingt und findet sich bei vielen anderen Recordern auf. Während der Aufnahme sollte man es mit Gefühl halten und die Finger nicht bewegen. Im Zubehörpaket APH-1(n) bekommt man einen Adapter für den Mikrofonständer. Wenn man den als Haltegriff benutzt, reduziert man die unangenehmen Geräusche ein wenig. Es ist aber Vorsicht geboten, da der Adapter ziemlich klein, glatt und rutschig ist. Alternativ kann man auch den Tripod nehmen.
Sehr positiv finde ich, dass man auch ohne Batterien arbeiten kann, indem man ein Netzteil oder eine Powerbank per USB anschließt.

Alles in allem ist es ein sehr brauchbares und vielseitig einsetzbares Aufnahmegerät. Die Nachteile des Gerätes überwiegen nicht, bringen dich aber dazu einen schonenden Umgang zu pflegen und in manchen Situationen dir mehr Gedanken über die Aufnahme zu machen, als vielleicht mit anderen höherwertigeren Geräten nötig wäre. Das Preis/Leistungsverhältnis ist gut. Sehr gut wäre es, wenn die Tasche aus dem Zubehörpaket im Lieferumfang wäre. Diese (oder ähnliche) ist, meiner Meinung nach, ein Pflichtkauf.
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Verarbeitung
Cooles Gerät
Lamda, 23.05.2021
Sind sehr schöne Stereoaufnahmen mit möglich. Hatte bisher das Treiben im Park, in einem Hauptbahnhof und Zuhause getestet und kann die Aufnahmen definitiv als Hintergrundkulisse für meine eigenen Tracks verwenden. Sie sind klar und deutlich, wenn auch etwas tiefenlastig. Um den Aufnahmen einen natürlichen Klang zurückzugeben, habe ich folgende Einstellungen im StudioEQ des mitgelieferten WavelabLe ausprobiert:

80-120hz -24db shelf
2,64khz +6 peak
3khz +4 shelf

Damit erziele ich, wenn mich meine Erinnerungen nicht im Stich lassen, den vor Ort gehörten Klangeindruck. Kann man vielleicht noch ein wenig verfeinern, klingt so aber schon echt geil, als wäre man wieder da wo man die Aufnahme gemacht hat.

Hatte noch ein kleines Stativ und ein Schaumstoffschutz dazu bestellt. Während sich das Stativ als nützlich erweist, ist der "Windschutz" wohl nur minimal effektiv (im Hbf war alles gut, draußen reicht wohl so ein Schaumstoffdingen nicht, wenn es richtig windig ist).

Noch eine Info: entgegen meiner bisherigen Annahme, der H1n sei auch ohne SD-Karte bereits einsatzfähig, wurde ich überrascht, ohne Karte geht es wohl nicht. Hatte aber zum Glück noch eine mit 32gb da. Batterien wurden übrigens mitgeliefert.

Was soll ich noch sagen: war echt ein Spaß loszudüsen und Aufnahmen mit dem Teil zu machen. Man lernt unfreiwillig auch neue Leute kennen, die interessiert sind, was man da eigentlich macht. Ich denke, ich habe mein Hobby hiermit auf eine Interessante Art und Weise erweitert.
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Features
Sound
Verarbeitung
Schmalspur für Einsteiger
Dr. Tastenfuchs, 23.06.2020
Der Zoom H1n wird bei uns zum Home-recording (Probeaufnahmen) oder bei Auftritten mit akustischen Instrumenten (Saxophon, Trompete, Klavier) benutzt. Je nachdem wieviel Mühe man sich mit der Ausrichtung und Pegelung des Gerätes gibt kann man gute Ergebnisse erzielen. Ich besitze auch den Zoom H2n, der mir im Vergleich deutlich besser gefällt (meist weniger Grundrauschen und qualitativ deutlich besser verarbeitet). Für das "kleine Geld" ist die Qualität der Aufnahmen beim H1n aber völlig in Ordnung. Was uns nicht so gefällt ist die fusselige Bedienung (das Gerät ist wirklich sehr klein und die Plastiknippel sind wie Spielzeug). Pro-Tip: Darf auf jeden Fall nicht irgendwo hart herunterfallen! Der Zoom H2 ist da robuster. Wenn man das Geld dafür ausgeben kann: gleich den nehmen.
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Sound
Verarbeitung
Perfekt für "immer dabei"
Stefan315, 24.02.2018
Habe bis dato das Zoom H2 benutzt, welches mir für unterwegs aber einfach etwas zu klobig war. Meine typischen Einsatzgebiete sind Natur und Strasse, also typische Background-Atmos.
Das H1n, um gleich den wesentlichen Grund für den Wechsel zu nennen, liegt super in der Hand und verschwindet unauffällig in der Jackentasche, so daß man es immer dabei haben kann. Ist ja auch kaum breiter als eine Zigarre und ein absolutes Leichtgewicht.
Betr. des Sounds ist vor allem der Limiter zu erwähnen, der Übersteuerungen verhindert.
Gleich bei der ersten Aufnahme sollte man aber auf das Pegelrad achten, welches sehr sinnvoll auf der Frontseite angebracht ist. Vom H2 her kannte ich eigentlich nur 3 Stufen. Sind beim H1n die Pegel zu klein eingestellt hört man aber gar nichts ;) Also für normale Atmo im Wald oder auf der Strasse, solange kein Blaulicht vorbei rauscht, muss man schon fast komplett im oberen Bereich aussteuern.

Was mir nicht so gefällt, bzw. wo ich mehr erwartet habe:
Das Zoom H2 ist ja kaum per Handhaltung ohne Anschraub-Griff oder so zu benutzen, da sich minimalste Fingerbewegungen als extreme Störgeräusche in der Aufnahme wieder geben.
Nun hätte ich erwartet, daß dieses Manko beim H1n ausgemerzt wäre, ist es aber leider nicht. Wenn man während der Aufnahme die Finger bewegt, bzw. diese auf der Gehäuse-Oberfläche reiben hat man nach wie vor Störgeräusche. Diese sind aber bei weitem nicht mehr so krass wie bei dem H2.
Das heisst also, man kann das H1n durchaus in der Hand halten und störungsfreie Aufnahmen machen, muss aber eben darauf achten, das Gerät ruhig zu halten, daß mit den Fingern keine Reibung auf dem Gehäuse vorkommt.
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