Effektprozessor für Gitarre

  • integrierter Drumcomputer mit 68 Rhythm Patterns
  • 100 Custom Designed Werkspresets
  • 200 Speicherplätze
  • 4 LCD Displays
  • integrierte Ampsimulationen
  • USB Audio Interface
  • 68 eingebaute DSP-Effekte
  • bis zu 9 Effekte gleichzeitig benutzbar
  • 100 Pedaleffekte
  • 200 Speicherplätze
  • 80 Sekunden Looper
  • Abmessungen (T x B x H): 225 x 454 x 75 mm
  • inkl. Netzteil und Download Code für Steinberg Cubase LE9 (Mac OS X 10.11/10.12/10.13 , Windows 7/8.1/10)

Weitere Infos

Bauweise Floorboard
Amp Modeling Ja
Drumcomputer Ja
Inkl. Stimmgerät Ja
Expression Pedal Ja
USB Anschluss Ja
Kopfhöreranschluss Ja
MIDI Schnittstelle Nein
Line Out Ja
Batteriebetrieb Nein
Inkl. Netzteil Ja

Günstiges Multieffekt-Board mit Vollausstattung

Mit seinen 68 DSP-Effekten, den 200 Speicherplätzen, dem integrierten Looper sowie seiner USB-Audiointerface-Funktionsweise empfiehlt sich das Zoom G5n als flexibles und zugleich günstiges Multieffektgerät für den Proberaum, die Bühne und das Studio. Die praxisgerechte Anzahl der Anschlussmöglichkeiten an der Stirnseite des Pedals erlaubt einen kompromisslosen Einsatz für viele Anwendungsbereiche. Mit dem integrierten Expression-Pedal lassen sich viele Parameter der integrierten Verstärkermodelle und Effekte bequem steuern. Dabei hat Zoom beim G5n viel Wert auf eine möglichst benutzerfreundliche Bedienung gelegt, was sich vor allem in der übersichtlichen Anordnung der vier Effektmodule auf der Bedienoberfläche widerspiegelt.

Weniger ist (oft) mehr

Entgegen dem allgemeinen Trend, die Multieffekte mit einer endlosen Anzahl von Verstärkermodellen zu überfüllen, von denen die Hälfte ohnehin in aller Regel sehr ähnlich bzw. dürftig klingt, hat sich Zoom beim G5n für fünf hochdetailliert simulierte Modelle entschieden. Dabei reicht das Spektrum von klassischen Clean-Sounds im Stile eines Twin Reverbs und Jazz Chorus, über Crunch-Modelle englischer Prägung bis hin zu den angesagten High-Gain-Maschinen unserer Zeit. Veredelt werden die Amp-Modelle wiederum mit satten 68 Effekten, von denen bis zu neun gleichzeitig benutzt werden können. Durch die vier übersichtlichen Effektblöcke mit ihren LCD-Displays verhält sich die Bedienung exakt so einfach und intuitiv, wie man es von gewöhnlichen „Bodentretern“ her kennt. Ein zentral platziertes Display im oberen Teil des robusten und kompakten Gehäuses hilft zudem bei wichtigen Dingen, wie beispielsweise beim Anordnen der gewählten Effekte oder aber beim globalen Routing der Ausgänge.

Einfach zu bedienendes Multieffektgerät mit Drum-Bonus

Einsteiger in die Welt der Multieffektgeräte finden im Zoom G5n nicht nur ein erschwingliches Effektpedal, sondern auch eines, dass sich dank der vier übersichtlich angeordneten Effektblöcke fast ohne einen Blick in die Bedienungsanleitung steuern lässt. Durch die Stereoausgänge und den USB-Port stehen dem Benutzer zudem mehrere Möglichkeiten bereit, den Sound an die Gegebenheiten anzupassen. Der Stereo-Out eignet sich dabei ideal zum Anschließen und Genießen eines breiten Stereobildes im Bandgefüge, während der USB-Port ein verlust- und latenzfreies Aufnehmen direkt in den Computer ermöglicht. Als Bonus obendrauf spendiert Zoom dem G5n noch eine Drumbegleitung mit 68 Rhythmus-Patterns sowie einen Looper mit 80 Sekunden Aufnahmekapazität – damit das Üben nicht so langweilig wird.

Über Zoom

Die 1983 gegründete japanische Firma Zoom stellt eine Vielzahl von Audiogeräten her, darunter eine Reihe tragbarer „handlicher“ Recorder sowie Multieffektprozessoren, Effektpedale, Drum-Machines und Sampler. In den letzten dreißig Jahren hat sich das Unternehmen einen guten Ruf als Hersteller innovativer und dennoch erschwinglicher Produkte erarbeitet, die auf originellen Mikrochip-Designs basieren. Seit dem 1990 vorgestellten Zoom-9002, einem ultrakompakten Multieffektprozessor, der an einem Gitarrengurt befestigt werden kann, gehört Zoom zu einem der Marktführer im Bereich der digitalen Audiobearbeitung.

Flexibilität und einfache Bedienung

Egal, ob es nun um Metal, Blues, Funk, Schlager oder Alternative Rock geht: Das Zoom G5n hat mit seinen fünf Amp-Modellen und den 68 Effekten garantiert die richtige Antwort parat! Die Anzahl an Verstärkertypen und Effekten ist nahezu jeder Anforderung gewachsen, dazu kommen die vielseitigen Anschlussmöglichkeiten sowie die robuste Hardware, die einem rauen Einsatz zwischen Proberaum und Bühne mühelos standhält. Für eine einfache Bedienung ohne Kampf durch den Menü-Dschungel dienen die vier Effektblöcke, und wenn mal Langeweile aufkommt, dann sorgen Drum-Begleitung und der Looper für eine äußerst luxuriöse Umgebung beim Üben oder Sessions machen!

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134 Kundenbewertungen
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  • 3
  • 2
  • 1
4.6 /5
  • Bedienung
  • Features
  • Sound
  • Verarbeitung
Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Preis-/Leistungs-Sieger
Stiftung Eigentest, 21.05.2020
Ich hatte schon einige Multis von Zoom und wollte eigentlich auf das neue G11 warten, aber dessen Preis hat mir den Magen umgedreht und so habe ich mir, kurz vor dem Marktabtritt (welchen Sinn macht also dieses Review?), nochmal das „alte“, das 2016 erschienene G5n geholt, zumal mich die ersten Tests des G11 auch nicht wirklich vom Hocker hauten (Zerre wie gehabt, was?). Dabei habe ich übrg. somit auch (Zeitpunkt heute) 550,- Euro gespart. Dieser Bericht soll meine Zufriedenheit wiedergeben, wenn jemand Ausführliches über Hüllkurven, Looperzeiten und Rauschabstände hören will, wird er just eben enttäuscht sein.

Als Erstes: Ich mag das Teil! Multis sind immer ein wenig Plastik im Ton, damit muss man leben. Wer das nicht leiden kann, kauft den Kemper oder die Originale. Alle, wirklich alle Multis klingen irgendwo synthetisch, auch das Boss 1000, das Helix, das Axe FX, u. a. Die Frage ist nur: Wie sehr sagt einem die generelle ‚Tonality‘ des jeweiligen Geräts zu? Boss z.b. klingt bei mir immer nach Keys. Andere wiederum nach „Oszilloskop“. Und da muss ich sagen, dass mir die generelle Zoom‘sche Soundsprache ganz gut taugt.

Das Zoom G5n ist in erster Linie ein Effektgerät. Looper/Drums sind ganz nette Dreingaben, wer viel damit arbeitet, nimmt ohnehin etwas Vollkommeneres. Die Effekte sind gut (Zerren/Hall) bis sehr gut (Modulation/Zeiteffekte). Die Amp+Capsims sind naja bis ganz ok.
Aber (!): In der Summe der Effektkette vom Noisegate bis zum Cab ist alles sehr gut aufeinander abgestimmt und hier ist dann der Gesamtsound in der Tat mehr als seine Bestandteile. Ich kann wirklich heftige Brutalmetal-Sounds genauso wie crispe, perlige Cleans haben und alles dazwischen auch und es wird (mit den richtigen Einstellungen) schon sehr gut klingen. Natürlich, raumfüllend und (siehe ‚Tonality‘) meist ANGENEHM! Pflicht ist allerdings, das Gerät wirklich kennen zu lernen. Die Werkspresets sind meist übel (v.a. dumpf). Das Potential des Teils hebt man durch Eigenleistung.

Man bewegt sich meistens zwischen den beiden Funktionsmodi „Stomp“ (die Effekte liegen wie ein echtes Board zum Einstellen vor Einem) und „Memory“, was nichts anderes heisst, als dass man mittels der Fussschalter durch Presets/Banks navigiert. Als sehr nützlich erweisen sich modi-unabhängig die drei Regler für Mastervolume, Boost und Tone; sehr praktisch, echt! Tuner ist natürlich auch dabei, sogar mit nur einem Schalter (vgl. andere Zoom Multis) aufrufbar.

Es ist Alles im Allem ungemein praktisch, vielseitig und hat echt (klangliches) Überraschungspotential. Wir reden hier übrg. von einem Multi zum Preis eines günstigeren Boutique-Effekts. Dafür alle Achtung! Zumal das Gerät Über 100 Effekte beherbergt!

Leider hat es keine Einschleifwege. 4-Kabel Methode und Effekteinschleifung sind also nicht. Sehr gut wiederum ist es als Interface fürs Recording. Einfache Handhabung und die Sounds gehen im Mix ok. Die ‚Zoom Guitar Lab‘-Software erweitert den Funktionsumfang nicht; sie bildet nur das Gerät virtuell ab. Schön, aber für mich liegt der Nutzen der Software meist alleine im Laden der auf der Zoom-Website verfügbaren Signature-Presets u.a. von Kiko Laureiro, die schon eine Bereicherung sind.

Fazit kurz und knapp: Sparsame und oft klanglich beglückende Alternative zu den Platzhirschen im Bereich Effekte/Modelling.
Beim Kauf nichts falsch gemacht. Also bleibt es bei mir. Wir haben noch eine Menge Spass vor uns :-)
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Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Zoom G5n - das Geld wert!
MrBulldops, 08.11.2017
Willkommen zum Review des Zoom G5n 2.0 Guitar Multi-Effects Processor. Das Zoom G5n 2.0 ist in meinen Augen ein hervorragender Multi-Effect, der für mein Ohr besser Klingt als mein Vorgänger, Boss ME-80, und dabei noch weitaus umfangreicher ist.

Voraus möchte ich klarstellen, wie das Gerät bei mir zum Einsatz kommt: Ich spiele in einer akustischen Band Gitarre und nahm mir über Jahre immer einen kleinen Marshall-Akustikamp mit zum Gig, den ich über DirectOUT direkt an die PA anschloss. Hier suchte ich nach einer kompakte Möglichkeit, meine akustische Gitarre mit dem Rundum-Sorglos-Paket ( Comp, EQ, Chorus, Delay, Reverb ) zu versorgen, ohne den Verstärker jedesmal mitschleppen zu müssen, nur um seine Effekte zu nutzen.

Desweiteren spiele ich in einer neu gegründeten Top40 Coverband. Aufgrund der vielen verschiedenen Sounds, die es hier bedarf, schien mir ein Multieffektgerät genau das richtige, um zu '98%' an den Klang des jeweiligen Originals heranzukommen, ohne sich finanziell massiv zu verpflichten. Da die Band neu gegründet wurde und niemand absehen kann, was daraus wird, wollte ich erstmal nicht viel Geld ausgeben und trotzdem klanglich flexibel sein.

Unter diesen Aspekten betrachte ich das Zoom G5n; ich bin weder Studiomusiker noch Wohnzimmerspieler, wie viele andere auch bin ich irgendwo dazwischen anzusiedeln. Desweiteren möchte ich vorausschieben, dass ein G5n natürlich kein Kemper ist und für das Geld auch nicht sein kann - und doch ist die Klangqualität für viele Effekte einfach nur beeindruckend.

Nach dem Auspacken kommt das Zoom G5n solide verarbeitet in einem Metallgehäuse mit integriertem Expression-Pedal. Der Stromadapter, der kein hörbares Rauschen verursacht, ist mitgeliefert, ebenso ein Code für Cubase LE und Tabellen für die DSP-Auslastung der einzelnen Effekte und die Factory Presets. Dann mal die Gitarre eingesteckt...

Das G5n emuliert 'echte' Pedalboards. Man legt sich im oberen Display eine signal chain an, wie man es auf seinem normalen Pedalboard auch machen würde, wobei die Reihenfolge der Effekte oder der Anschluss Pre/Post-Amp natürlich wie in der Realität eine Auswirkung auf den Klang hat. Die Effekte sind in Kategorien eingeteilt, aus denen man sich freihaus bedienen kann, um bis zu 9 Effekte in den Signalweg der Gitarre zu packen. Diese einzelnen Effekte kann man dann 'stompbox'-like über die Fussschalter des G5n an-und-ausschalten. In den vier kleinen Displays werden je nach Einstellung entweder die Effektnamen oder deren einzelne Parameter gezeigt.

Der allseits übliche 'Patch'-Modus, in dem man durch komplette Voreinstellungen scrollt, ist auch mit an Bord. Man kann neue Patches über ein Programm laden, die Patches neu sortieren oder sie umbenennen. Jedoch kommt dieser Modus für mich nicht an den 'stompbox'-Modus heran, wenn es um Nutzbarkeit geht. Eine sehr schöne Sache ist jedoch, dass man sich alle Patches mit einem Knopfdruck als 'stompbox' signal chain anzeigen lassen kann und somit schnell und einfach Patches anpassen kann.

Beispiel: Hat Patch 34 'Jimmy' zuviel Reverb? Patch auswählen, auf 'stompbox' schalten, den Reverb, der daraufhin in einem der kleinen Displays angezeigt wird, direkt mit den Reglern am G5n bedienen oder mit dem Fussschalter komplett ausschalten, fertig.

Der CleanSound ist ( für dieses Preissegment! ) über jeden Zweifel erhaben, selbst mit der Akustikgitarre klingen die Chori und Delays wunderbar dick und sind natürlich komplett stufenlos einstellbar, der Reverb ist 'lush' und es gibt hier deutlich mehr Auswahl als die in diesem Preissegment üblichen Room / Hall / Spring - Varianten. Ebenso findet sich unter den 5 Kompressoren schnell einer, der auch klanglich sehr gut passt.

Nun sind die Cleaneffekte ja bei den meisten digitalen Geräten recht brauchbar, doch sind es die Gain-und OverdriveSounds, die häufig schwächeln. Beim G5n 2.0 hat man dieses Phänomen natürlich nicht vollends in den Griff bekommen, jedoch klingen die Amp-und CabinetSimulationen sowie Gain / Overdrive deutlich besser als beim Boss ME-80, welches mir hier als Vergleich dienen muss.

Zum Vergleich: Das ME-80 hatte 7 Amps und eine Cab-Simulation, von denen 4 eindeutig digital klangen und mich nicht überzeugen konnten. Beim G5n habe ich nach einem Update über die Software und dem Herunterladen der neuesten Daten gefühlte 30 Amps und 25 Cabs, von denen die meisten sehr fein klingen. Gerade beim Direktspiel über die PA ist hier meiner Meinung nach ein schöner Mehrwert zu finden.

Ein oft aufgeführter Kritikpunkt ist die Bedienbarkeit des Geräts. Dazu eine kleine Geschichte: Bei einem Besuch des thomann-Ladens vor ca. zwei Wochen wollte ich mehrere Multieffektgeräte anspielen. Als ich nach dem Zoom G5n fragte, sagte der Verkäufer mit einem gequälten Grinsen: 'Der Test wird schnell vorbei sein, das ist so kompliziert zu bedienen, kein Ton kommt raus - mir gefällt das nicht.'

Er hatte Recht mit seiner Einschätzung, dass es in der kurzen Zeit im Laden ohne Vorkenntnisse nicht möglich war, einen Sound so einzustellen, wie man es wollte. Also ging ich mit einem Boss ME-80 nach Hause. Ich schaute mir weitere Vergleichsvideos an und kam zu dem Schluss, dass das Zoom in den Videos mindestens vergleichbar klang. Also bestellte ich es zum Vergleich, und siehe da - nach zwei Stunden war die ganze Bedienung verständlich, intuitiv und es wurde klar, dass das G5n viel, viel umfangreicher und 'mächtiger' ist als das Me-80. Schade, dass mein Verkäufer mir da nichts zeigen konnte oder wollte.

Für alle Heimmusiker sei gesagt, dass ein 80sec Looper an Bord ist, der einfach als Effekt in die Signalkette geladen werden kann. Zwar nimmt dies einen Effektplatz ( die man beim Loopen eh frei hat, da zu viele Effekte geloopt ein Graus sind ) ein, jedoch überwiegen meiner Meinung nach die Vorteile: Andere Multieffektgeräte loopen mit maximal 40secs, was bei einigen Soli mit Wechseln gerade eben nicht ausreicht, um sich einen Backing Track zu basteln. Desweiteren ist die integrierte Drum Machine mit dem Looper simpel kombinierbar, so dass man die Drums mitloopen kann. Der Looper zählt den Gitarristen sogar spezifisch ein, bevor er aufnimmt, wenn Drums mit auf der signal chain liegen.

Unter 'sonstige Features' fiel mir besonders der wunderbare Tuner auf, der nicht nur gut zu lesen ist und dem ein einzelner, spezieller Fussschalter verpasst wurde, sondern der vor allem direkt anspringt und damit auch direkt den Gitarrenklang mutet. Hier muss man bei anderen Geräten oft 2secs lang Schalter halten, die eigentlich andersweitig belegt sind, was Probleme garantiert.

Auch schön finde ich die Möglichkeit, neue Effekte auf das G5n zu laden. Das Gerät kommt laut Software auf ca. 58% belegten Speicher, wobei man den Rest noch mit neuen, von Zoom angebotenen Effekten, Amps und Cabs füllen kann. Soweit ich das sehen kann, kommen jeden Monat einige neue Effekte, Patches und Amps von Zoom heraus, die auf das Gerät geladen werden können. Und sollte der Speicher einmal voll werden, kann man natürlich auch die unbenutzten Effekte auf dem Gerät löschen, um Platz für mehr zu schaffen.

Die vier Stompbox-Schalter sind wunderbar wertig, mein eigentlich einziger Negativpunkt ist das Anbringen der LEDs für die jeweilige stompbox 'on/off' ca. 0,5cm oberhalb der Schalter. So verdeckt die Fussspitze für einen kurzen Moment, ob der Effekt auch wirklich an ist.

Alles in allem bin ich sehr froh, dass ich mich von einigen Youtube-Videos noch umstimmen liess und das Zoom G5n gekauft habe. Der Klang ist deutlich mehr, als man für das Geld erwartet, ebenso die Fülle an Funktionen. DIe Bedienung ist nicht komplett intuitiv, dafür aber trotzdem durchdacht und sehr schnell zu erlernen. Es ist eine wertige, gut aussehende Multieffektbox, die mich persönlich begeistert hat.


edit: Ich besitze die Version 2.0 des G5n. Nach Durchsicht weiterer Bewertungen fiel mir auf, dass ein großer Kritikpunkt der Version 1.0 die mangelnde Prozessorleistung war, die viele Kombinationen unmöglich machte. Da ich die Version 1.0 nie testen konnte, kann ich den Unterschied nicht beurteilen, jedoch findet sich auf der Box des G5n 2.0 ein HInweis '30% more DSP power', welcher genau diese Probleme adressiert.

Beim Einstellen eigener Sounds stiess ich beim G5n 2.0 noch nie an die Grenzen der DSP-Kapazität; doch wäre das Review nicht komplett, wenn ich nicht anmerken würde, dass ich doch einmal an die DSP-Grenze gestossen bin: Ich übertrug einen neuen Patch mit 5 Effekten in der signal chain auf das G5n und versuchte dann, diesem Patch eine Drum Machine und einen Looper hinzuzufügen. Einen der beiden 'Effekte' eingefügt funktionierte noch, beide zusammen gaben mir den 'DSP overload'.

Daraus lässt sich für mich schliessen, dass elaborierte Setups mit Phasern, Flangern und Amp-in-Amp-Chains doch besser im Boss GT-100 aufgehoben sind ( oder natürlich am allerbesten in richtigen, analogen Pedalen ). Für alles, was ich für die Bühne und den Proberaum brauche, reichte die DSP der Version 2.0 aus.
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BOOOAH!!!
MHMH, 04.01.2020
Ich stand vor der Wahl, entweder zahlreiche Einzeleffekte zu einem Pedalboard zusammenzustellen oder doch einmal ein solches Multitalent auszuprobieren. Also bestellte ich viele, viele mehr oder weniger brauchbare Artikel bei thoman. An dieser Stelle gilt mein Dank dem Team von thoman und der unschlagbaren Möglichkeit, viele Geräte auf einmal bestellen zu dürfen (was thoman lieber ist, als lauter Einzelbestellungen), diese ausprobieren zu können und dann - unbeschädigt - für den vollen Kaufbetrag zurückschicken zu dürfen!!! HAMMER!!!

Nun galt es, alles auszuprobieren, wobei man sich in die Gefahr begibt, sich in viel zu viele Geräte zu verlieben! :)
Nach etlichen Solo- und Multieffekten war dann auch mal das Zoom G5n dran - ich hatte es mir bis zuletzt aufgespart, da ich davon aus ging, viel Zeit in die Erkundung der Bedienung stecken zu müssen.
Denkste!
Es dauerte gar nicht lange, bis die ersten interessanten Effekte gefunden waren.
Zum Tüfteln kam ich an dem Tag gar nicht erst, jetzt wurden erst einmal alle voreingestellten Setups durchgespielt. Dabei hört man Sounds, welche man niemals so verwendet hätte, und doch beginnt man immer wieder zu grübeln, wo man das eine oder andere vielleicht doch mal einbauen könnte...
Die Ahnung, dieses Gerät doch nicht zurückzuschicken verdichtete sich.
Am nächsten Tag galt es doch einmal die zahlreichen Funktionen vertiefend zu erforschen und ein erstes eigenes Setup zusammenzustellen und auszuprobieren.
Unfassbar, was alles geht!

Gut, das Pedal hat einen für meinen Geschmack zu kurzen Hub, was natürlich jeder individuell bewerten muss. So muss man schon sehr viel Übung investieren, um es z.B. als Lautstärkeregler zu nutzen, wenn man die Lautstärke nicht einfach nur ein- und ausschalten will. Feinmotorik im Fuß ist hier gefragt, da auch nicht viel Widerstand vom Pedal kommt.
Die restliche Verarbeitung ist topp! Keine Schaltknackser, kaum Rauschen (je nach Konfiguration variiert das natürlich, geht auch ganz ohne), stabiles Gehäuse, und so weiter.
Nur den Ein-Aus-Schiebeschalter und das lulli Netzteil mit dem eher zierlichen Hohlstecker empfinde ich als etwas geizige Lösung, von denen ich mal gespannt bin, wie lange diese durchhalten. Bislang allerding ist alles OK.

Was taugt der Sound?! Echt jetzt?!
Diese Frage muss wirklich jeder für sich beantworten! Denn was raus kommt, hängt ja auch vom Amp und Speaker ab und nicht zuletzt natürlich von dem, was man am Input hineinpumpt!
Im meinem Fall sind es mal ein kleiner Marshal, ein Mesa Boogie, ein Peavey, ein Vox oder per DI-Box gleich direkt in den Mischer. Schon hier hat man eine nette Auswahl sehr verschiedener Ergebnisse!
An Gitarren kommen eine Ibanez GSA60-BKN , eine Harley Benton CST-24HB Tortoise Flame und, selten, meine schöne alte Höfner 169 zum Einsatz. Also auch schon wieder sehr, sehr unterschiedliche Instrumente mit ganz eigenen Sounds.
Und: Selbst der teuerste Fußballschuh der Welt kann mich nicht zum Lionel Messi machen, soll sagen, dass das was raus kommt, natürlich auch vom eigenen Können und Hörempfinden abhängt!
Ich bin kein Fanatiker, der heraushören kann, welcher Kondensator an welcher Stelle mit welcher Toleranz arbeitet und welche Röhre in welchem Amp besch...eiden klingt.
Mir gefällt schlicht, was mir gefällt und was nicht, das eben nicht. Ich spiele solide aber weit entfernt von virtuos.

Und das Zoom G5n hat mich überzeugt, sowohl im Probenraum, als auch auf der Bühne.
Geile Effekte mit zahlreichen Kombinationsmöglichkeiten, unzählige aber leicht vertändliche Einstellungen, super einfache Bedienung im Einsatz und nicht zuletzt ein für mich absolut überzeugendes Klangergebnis!
Auch wenn ich noch lange nicht alle Möglichkeiten durchgetüftelt haben werde, kann ich nur sagen:
Absolute Kaufempfehlung! Ich brauche nichts anderes mehr am Boden!
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Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Gut für den Multieffekt-Einstieg
altwein, 09.05.2020
Meine Bewertung wird im Gegensatz zu meinen Vorschreibern nicht allzu lang, da ich bis vor kurzem eigentlich ein Purist war, dem der High-Gain des Verstärkers mit ein wenig Reverb gereicht hat.

Das Zoom G5n bietet einen sehr gelungenen Einstieg in die Welt der Multieffekt-Prozessoren.

Vor vielen Jahren hatte ich mal ein ME-Effekt, das schlummerte aber eigentlich nur im Schrank, weil mir die Bedienung zu komplex und unübersichtlich war. Das G5n sieht auf den ersten Blick kompliziert aus, aber mit der Anleitung blickt manch nach spätestens 30 Minuten voll durch.

Die Anzahl der Effekte ist groß, ebenso wie die Anzahl der Preset-Patches, wobei die Voreinstellungen interessant sind, aber zum Spielen von Songs? Nun ja, teilweise doch zu experimentell. Aber egal, man kann ja eigene Effekte kreieren.

Und mit letztem Punkt fangen die Probleme an, wenn man nur LInux-Rechner zu Hause hat. Es gibt zwar haufenweise Patches zum Downloaden, allerdings benötigt man zum Aufspielen eine Software, die nur unter Windows oder MacOS läuft. Für mich ein großer Minuspunkt. Da sich das Gerät aber auch gut manuell programmieren lässt, gebe ich da "nur" 2 Punkte Abzug.

Insgesamt aber ein sehr gelungenes Gerät für den Einstieg in die ME-Welt.
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