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Zoom F1-SP

Fieldrecorder und Shotgun-Mikrofon

  • zweikanaliger Audio-Recorder
  • mit Zoom-Mikrofonkapseln kompatibel
  • unterstützt WAV-Formate mit bis zu 24 Bit/96 kHz oder MP3-Formate auf microSD/microSDHC-Karte (bis 32 GB)
  • USB-Audiointerface für PC und Mac (class compliant)
  • Rec-Hold-Funktion zum Schutz vor einer versehentlichen Bedienung der Tasten
  • zuschaltbarer Limiter und Trittschallfilter
  • automatische Aussteuerung
  • interne Uhr für Zeitstempel-Funktion
  • Stromversorgung: USB oder 2 NiMH-Batterien/Akkus (AAA)
  • Abmessungen des Recorders (B x T x H): 64 x 79,8 x 33,3 mm
  • Gewicht: 120 g (ohne Batterien)

Anschlüsse:

  • Eingang für ZOOM-Mikrofonkapsel
  • Mikrofon-Eingang: 3.5 mm Mini-Klinke mit Verschraubung
  • Stereo-Kopfhörerausgang
  • Micro-USB für Dateiaustausch mit Computer

Lieferumfang:

  • F1 Field Recorder
  • SGH-6 Richtmikrofon
  • WSS-6 Windschutz
  • SMC-1 Stereo-Mini-Kabel zum Anschluss an eine DSLR
  • SMF-1 Elastische Halterung
  • 2 Typ-AAA-Batterien
  • Kurzanleitung

Weitere Infos

Integriertes Stereomikrofon Nein
Aufnahmekanäle 2
Mikrofon Eingänge 1
48 V Phantomspeisung Nein
Line Eingänge 0
Speichermedium Micro SD/SDHC Card
Kopfhöreranschluss Ja
Eingebauter Lautsprecher Nein
Max. Auflösung 24 bit
Max. Abtastrate 96 kHz
Limiter Ja

Run and gun!

Der Zoom F1-SP, ein leichter und äußerst kompakter Field Recorder mit dem SGH-6-Shotgunmikro, bietet sich vor allem für Mobile Creators an; also etwa Podcaster, Videofilmer, Blogger/Vlogger und Journalisten. Über die mitgelieferte elastische Halterung kann der Recorder oben an einer DSLR- oder Videokamera befestigt und als Shotgunmikro verwendet werden. Der Clou: Alle Zoom-Mikrofonkapseln sind kompatibel. Wer etwa bereits einen anderen Zoom-Recorder hat, der kann statt dem Shotgunmikro beispielsweise eine Kugel aufstecken. Und es gibt den F1 auch noch als Variante F1-LP mit Lavaliermikro, aber dennoch mit dem proprietären 10-poligen Anschluss für Zoom-Kapseln.

Durchdachte Details

Aufgenommen wird beim Zoom F1-SP auf eine microSD- oder microSD-HC-Karte mit bis zu 32 GB Kapazität (nicht im Lieferumfang) mit bis zu 24 Bit und 96 kHz oder als MP3. Dabei sorgt eine Rec-Hold-Funktion dafür, dass keine Taste versehentlich betätigt wird und die Pre-Record-Funktion dafür, dass kein Audio verloren geht. Ein 80-Hz-Hochpassfilter kümmert sich um Trittschall oder andere tieffrequente (Wind- oder Handhabungs-)Geräusche und der zuschaltbare, integrierte Limiter mit Auto-Level-Steuerung dient dem Schutz vor Übersteuerungen. Zusätzlich zu dem 10-poligen Anschluss oben gibt es unten eine verschraubbare Miniklinkenbuchse als Line-In oder für andere Mikrofone (etwa ein Lavaliermikro). Auch der Miniklinkenausgang (mit eigenen Lautstärketasten) für den Kopfhörer oder den Anschluss an den Eingang einer Kamera ist so gesichert.

Achtung, Aufnahme!

Der Zoom F1-SP ist für Mobile Creators konzipiert worden und kann bei reinen Audioaufnahmen und besonders bei Videodrehs gute Dienste leisten. Ein Tongenerator zur Pegelabstimmung zwischen dem F1 und einer DSLR- oder Videokamera (ohne zusätzliches Attenuator-Kabel) und die Sound-Marker-Funktion zur Ausgabe kurzer Töne für die einfache Ton-Bild-Synchronisation sind praktische Details für Videofilmer. Zwei herkömmliche AAA-Batterien oder -Akkus bieten bis zu zehn Stunden Laufzeit, es kann aber auch ein optionales Netzteil (Zoom AD-17) an den USB-C-Port angeschlossen werden. Dieser dient auch zur schnellen Übertragung der Dateien auf einen Computer.

Über Zoom

Die 1983 gegründete japanische Firma Zoom stellt eine Vielzahl von Audiogeräten her, darunter eine Reihe tragbarer „handlicher“ Recorder sowie Multieffektprozessoren, Effektpedale, Drum-Machines und Sampler. In den letzten dreißig Jahren hat sich das Unternehmen einen guten Ruf als Hersteller innovativer und dennoch erschwinglicher Produkte erarbeitet, die auf originellen Mikrochip-Designs basieren. Seit dem 1990 vorgestellten Zoom-9002, einem ultrakompakten Multieffektprozessor, der an einem Gitarrengurt befestigt werden kann, gehört Zoom zu einem der Marktführer im Bereich der digitalen Audiobearbeitung.

Leicht und flexibel

Der Zoom F1-SP kann per Mikro-USB-Kabel auch als Interface für PC und Mac dienen (natürlich class compliant), allerdings ist kein Kabel dabei. Neben dem Haupteinsatzgebiet als Shotgunmikro oder Handmikrofon samt Recorder beim Filmen wäre mit einer anderen Kapsel auch eine schnelle Aufnahme im Proberaum einen Versuch wert. Das neu entwickelte monochrome Display des F1 stellt die Pegel, die Batteriekapazität, die Einstellung des Hochpass und vieles mehr dar und lässt sich auch bei hellem Sonnenlicht gut ablesen. Mit einem Gewicht von nur 120 Gramm (ohne Batterien und Shotgunmikro) ist der kompakte F1 überall dabei und bereit für die Aufnahme!

15 Kundenbewertungen
  • 5
  • 4
  • 3
  • 2
  • 1
4.5 /5
  • Bedienung
  • Features
  • Sound
  • Verarbeitung
Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Das Schweizer Taschenmesser unter den Audiorecordern
Shervin Sardari, 03.04.2018
Eines vorweg: der Zoom F1 ist nicht in allen Situationen die ideale Wahl. Aber kein anderer Recorder meistert so viele Herausforderungen so souverän wie der F1.

Seine Hauptaufgabe als Shotgun-Mikrofon für DSLR- und DSLM-Kameras erfüllt der F1 tadellos. Zwar ist er einen Tick größer und schwerer als gängige Kameramikros wie das Rode VideoMic Pro, wirklich störend ist das aber nicht. Die mitgelieferte Mikrofonspinne hält den Recorder fest im Griff und isoliert ihn vor Bediengeräuschen an der Kamera.

Darüber hinaus lässt sich das Mikrofon auch als Handmikro verwenden - etwa für VoxPops oder kurze Interviews. Dank Hold-Taste und eingebautem Limiter mit 10 dB Spielraum kann man das Mikro einmalig einpegeln und danach auch ohne Kopfhörer sorglos laufen lassen. (Allerdings sollte man aufpassen, dass man nicht den Gain-Regler verstellt - davor schützt auch die Hold-Taste nicht.) Kleiner Life Hack: für Pressekonferenzen oder Interviews am Tisch lässt sich die Mikrofonspinne zu einem kleinen Tischstativ umwandeln, indem man die oberen zwei Halter löst und die unteren nach oben schiebt. Sieht vielleicht nicht mega professionell aus, erfüllt aber seinen Zweck.

Weiteres Key Feature: der F1 lässt sich auch mit einem Ansteckmikrofon verbinden. Der Recorder ist kompatibel mit Sennheiser-Ansteckmikros sowie dem erstklassigen DPA 4060 (mit passendem Adapter für Sennheiser oder - Überraschung! - Sony). In einem Youtube-Video hab ich ihn auch schon mit einem VT500 gesehen. (Ob das mitgelieferte Ansteckmikro von Zoom was taugt, weiß ich nicht - interessiert mich aber auch nicht ;))

Diese Funktionalität ist ein wahrer Segen: wer häufig im Ausland dreht, ist schnell einmal gezwungen, ohne Sendelizenz ein Funkmikro zu betreiben. Mit diesem Recorder ist das nicht mehr notwendig - und man erspart sich unangenehme Fragen bei der Gepäckkontrolle. Außerdem gibt es auch im Inland gelegentlich Situationen, in denen Funksender kein sauberes Signal liefern. Zwar gab es bisher schon den Tascam DR-10, der die selbe Funktion bietet, allerdings hat mir der einmal das Tonsignal versaut UND eine microSD-Karte zerstört, seither hab ich mein Vertrauen in das Gerät verloren. Eine kleine Einschränkung beim F1 gibt es aber: man muss den Gain relativ hoch ansetzen (beim DPA 4060 Stufe "Hi"). Dadurch empfiehlt es sich, den Limiter zu deaktivieren, da man sonst weitere 10 dB verliert und ein hörbares Rauschen hinzufügt. Das Mikro darf dann zwar nicht übersteuern, aber no risk, no fun.

Spätestens hier sollte ein anständiges Review enden (Props an Sie, dass Sie so lange durchgehalten haben!) - doch es gibt noch zwei Funktionen, die den F1 zum Allrounder machen. Kombiniert man ihn mit der optionalen Zoom EXH-6 Combo Kapsel, erweitert man das Gerät um zwei XLR-/Klinken-Eingänge. Dadurch kann man entweder externe Mikrofone anschließen, oder bei Veranstaltungen ein Summen-Signal vom Mischpult abgreifen. (Kleine Warnung: die Combo Kapsel ist sehr schwer und dadurch nicht zur Befestigung auf der Kamera geeignet. Außerdem hat sie keine Phantomspeisung). Und: mit einem Micro-USB-Datenkabel lässt sich der F1 auch als Audio Interface nutzen, was z.B. beim Einsprechen von Offtexten On The Road praktisch ist. Anders als die üblichen Mikrofonkapseln von Zoom klingt die SGH-6-Kapsel auch sehr satt und warm. In einem ruhigen Hotelzimmer lässt sich so problemlos ein Beitrag einsprechen.

Ein paar Kritikpunkte: der Recorder ist zwar solide verarbeitet, allerdings vermisse ich am Gehäuse ein 1/8"-Gewinde zur Montage am Stativ (ist zwar auf der Spinne vorhanden, aber eben nicht direkt am Recorder). Der 10-Pin-Stecker zwischen Recorder und Kapsel ist etwas wackelig - normalen Belastungen sollte er zwar standhalten, bei einem Sturz oder bei schlampigem Transport könnte er jedoch abbrechen (zu Lasten der Kapsel). Und das ist zwar nur Kosmetik, aber: dass Zoom sein Logo auf den Windschutz drucken musste, ist ärgerlich.

Der Zoom F1 vereint Kameramikro, Handmikro, Taschensender (+ Empfänger), externen Recorder UND Audiointerface ("USB-Mikro") in einem Gerät. Für Videojournalisten und Videoproducer, die mobil sein müssen, ist er die ultimative Allzweckwaffe. Ein treuer Begleiter in jeder Kameratasche.
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Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Der F1 ist super, das Shotgun-Mikrofon rauscht sehr stark
PalimPalim, 28.03.2020
Ich habe mir den Rekoder als Zusatzgerät für mobile Interviews gekauft. Habe mich bewusst für dieses Set entschieden, weil das Shotgun Mikrofon an sich super für Podcast-Interviews eingesetzt werden kann. Allerdings rauscht das SGH-6 unfassbar stark. Ich habe es an dem Zoom H6 ausprobiert, gleich starkes Rauschen. Für Aufnahmen im Freien und lautere Umgebungen ist das Grundrauschen akzeptabel, für leise Podcastaufnahmen nicht. Die Mikrofone vom H6 dagegen sind am F1 super. Ich werde daher vermutlich zu dem günstigeren Set mit dem F1 wechseln, knapp 40€ mehr für ein Mikro zu zahlen, welches ich nicht einsetzen werde ist nicht sinnvoll. Denn der Rekorder an sich ist robust, einfach zu bedienen, die Tonqualität ist gut - vergleichbar mit dem H6.
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Bedienung
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Sound
Verarbeitung
unkompliziert zu bedienen, gute Aufnahmen
Augulin, 25.05.2021
Aufnahmen während Corona - wo niemand ins Studio darf? Hier eine Anleitung, wie es mit dem Gerät funktionieren kann:
kann es nur empfehlen...
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Saugt AAAs ohne Ende und ist sehr lang (Gun Mic)
@stuffmc, 18.12.2020
An sich ist es wirklich eine sehr schöne Gerät, aber für mich hat es 2 Hauptprobleme:

• Ich filme oft den Ganze Tag. Die AAA Batterien muss ich dann mehrmals am Tag wechseln, und diese kleine Tür dafür ist nicht praktisch.

• F1 + Gun Mic sind so lang dass man es je nach dem im Bild sieht, dann muss man ein Handle organisieren, damit es nicht passiert.

Im Kombi mit eine USB Powerbank sicherlich cooler und vielleicht wird es im Zukunft kürzere :) Gun Mics von Zoom geben.
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(15)
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206 €

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