Multieffekt für E-Bass

  • 75 Basseffekte inklusive Verzerrer, Dynamik- und Modulationseffekten sowie Reverbs, Delays und vielen Amp Modelings
  • 30 Sekunden Looper in CD Qualität
  • 5 Effekte sind gleichzeitig nutzbar
  • 100 Speicherplätze
  • bequeme Preset-Vorauswahl durch Pre Select Feature
  • integrierter Drumcomputer mit 68 Drumpatterns
  • AUX IN für externe Audioquellen
  • großes beleuchtetes LCD Display
  • USB Schnittstelle für Firmware Updates
  • Stromversorgung über 4 x AA Batterien (ca 20 h Betriebszeit) oder optionalen Netzadapter (z.B. Art. 409939 - nicht im Lieferumfang enthalten)
  • Maße (TxLxH): 155 x 146 x 43 mm
No JavaScript? No Audio Samples! :-(

Soundbeispiele

 
0:00
  • Fretless
  • Funk
  • Metal
  • Reggae
  • Rock
  • Walking

Weitere Infos

Bauweise Floorboard
Amp Modeling Ja
Drumcomputer Ja
Inkl. Stimmgerät Ja
Expression Pedal Nein
USB Anschluss Ja
Kopfhöreranschluss Ja
MIDI-Schnittstelle Nein
Line Out Ja
Digitalausgang Nein
Batteriebetrieb Ja
Inkl. Netzteil Nein

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114 Kundenbewertungen
  • 5
  • 4
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  • 1
4.5 / 5.0
  • Bedienung
  • Features
  • Sound
  • Verarbeitung
73 Textbewertungen Alle Bewertungen lesen
Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
...und das alles für WIE WENIG GELD?!
alnico in the front, ceramic in the back, 18.02.2016
Hi.

Ich spiel Bass, aber das wisst ihr bereits. Ich bediene die dicken Drähte seit gut anderthalb Jahrzehnten und habe mir in dieser Rolle durchgängig den Luxus gegönnt, Effektpedale einzusetzen. Und ganz ehrlich: Ich bin tierisch verwöhnt, was Vielfalt und Qualität angeht. Ich bräuchte nicht die Hälfte von dem Kram. Aber ich mag nun einmal sehr, was die kleinen Kisten möglich machen: Extended Range Four String, sozusagen. Und schleppe deswegen mittlerweile ein flächenmäßig ziemlich ausgereiztes Pedaltrain Classic 2 durch die Gegend.

Mein Gitarrist (jeder sollte einen haben) hat sich vor dem letzten Gig mit einem kleinen Digitalgerät warmgespielt, an dem auch sein Handy (zwecks Proberaumaufnahmen-Playback) hing. Gute Idee, dachte ich mir. Und habe begonnen, um den kleinen Zoom herumzuschleichen.

Zurückgehalten haben mich:
1. das Plastikgehäuse/-knöpfe/-schalter/-regler
2. Zweifel an Nutzerführung/Prozessorleistung
3. Zweifel am Sound. Ich hatte mal für ein paar Wochen ein Zoom B3 zuhause: Die Klangqualität hat mir nicht gereicht, irgendetwas ... "Digitales", so blöd das klingt, ist mit meinem Attack passiert. Das hat mich sehr gestört.

So, Vorgeschichte fertig. Ich hab die Tafel Ritter Sport in der Geschmacksrichtung schwarz/orange also irgendwann bestellt. Und seitdem hänge ich jeden Abend mit Bass in der Hand über dem Ding.

1. Knaller: Der Looper hat tatsächlich CD-Qualität. Nicht wie beim B3, wo spätestens nach dem zweiten Overdub alles klang wie ein Verstärker aus dem Nebenraum. Und: Wie beim schönen Boss RC-1 gibt es eine Anzeige dafür, wo im Loop man sich gerade befindet. Zwar gibt es nur maximal 30 Sekunden Loopzeit, die lassen sich dafür auch als Takte des eingebauten Drum Computers definieren (!). Was mich zum Drum Computer führt.

2. Knaller: Die Rhythmen des Klopfgeistes sind nicht nur viele, sondern durch die Bank wirklich spaßig und brauchbar zum Üben. Zusätzlich zu ein paar virtuellen Genre-Drummern findet man auch Shuffles, Walzer-Grooves und krummtaktige Metronome in 3/4 und 5/4. Völlig unerwartet und sehr motivierend!

3. Knaller: Das Gehäuse, Anschlüsse, Bedienfeld und Schalter sind absolut sauber und wertig verarbeitet. Mal einen E-Bow in der Hand gehabt? DAS ist billiges, fimschiges Plastik. Der Zoom wirkt dagegen wie ein Panzer. Völlig stabil, nichts knarzt oder quietscht, Taster und Regler bieten alle guten Widerstand und Druckpunkte.
Wer also aus solchen Gründen zögert: Es gibt keinen Löffel. Kauft das Ding - das Plastik ist nur in eurem Kopf. Bzw., was ich in dem Zusammenhang nie gelesen hab: Es macht das Gerät natürlich erfreulich leicht! Das packt man dann auch mal schnell noch zur Probe mit ein, ohne groß drüber nachzudenken. Noch was? Ach ja, Probe:

4. Knaller: Ich will gar nicht drüber nachdenken, wie viel Geld auf meinem Pedalboard liegt. Röhrenpreamp, Darkglass, und auch sonst allein die Menge schöner bunter Kisten aus aller Damen und Herren Länder? Trotzdem habe ich einfach mal mein komplettes Board durch den Zoom gejagt. Warum? Weil sich ein verzerrtes Signal über Full Range Lautsprecher (Kopfhörer / PA) einfach widerlich anhört. Und der - ich kann's echt nicht glauben - FÜNFZIG EURO-Zwerg von Zoom ein paar wirklich brauchbare Boxensimulationen eingebaut hat.
- Wärme ohne fiese Brizzelhöhen? Check.
- Definition? Check.
- Druckvoller Sound? Check.
- Anschlagsdynamik? Check.
- Nebengeräusche? Nope.
Bei der letzten Probe hab ich mir dann den Spaß gemacht, meinen Amp (GK + FMC 2128 Neo) mal kalt zu lassen, und hab mein Signal durchgängig (und durch den Zoom) nur an die PA geschickt. Was so gut funktioniert hat, dass ich beim nächsten Gig den Zoom als CabSim für mein FOH-Signal nutzen werde. Bericht-Update folgt.

5. Knaller: Der Parametrische EQ ist ein absolut brauchbares Werkzeug für Knurren an den richtigen Stellen im Signal und gegen Dröhnfrequenzen im Raum - und nebengeräuscharm.

6. Knaller: Das Ding ist wieselflink! Wer schnell genug ist, kann sich wahrscheinlich mit 120 Presets pro Minute durch die Menüs tappen: An keiner Stelle hatte ich bisher das Gefühl "Ok, jetzt braucht der Kleine einen Moment..."

7. Knaller: Ein Kabel weniger, dank glaubwürdigen 10 Stunden Batteriebetrieb. Und bei dem Preis kann man ruhig auch noch in eine Handvoll Eneloops investieren.


Was ein bisschen schade ist, sind ganze zwei Dinge:

1. Die etwas ungünstige Platzierung des Endlosdrehreglers unter dem Display, wodurch man seine Hände einfach dauernd im eigenen Blickfeld hat.

2. Die Zerren. Ganz ehrlich: Eine hätte's auch getan, wenn eh alle gleich klingen. Durch die Bank derselbe, hochmittig-sägende Charakter, je nach "Overdrive" oder "Fuzz" dann mit mehr oder weniger Bass-/MItten/Höhen-Boost.
Aber immerhin, auch hier: Sie reagieren schön auf Anschlagsdynamik und Volume-/Tone-Potis - und mit Preamps und Graphic oder ParaEQ dahinter kann man dann doch noch ein paar Charaktere mehr aus dem Gerät zaubern. Aber leicht wird es einem bei den Zerren wirklich nicht gemacht...

...das war's dann aber auch, mit Kritik. Geiles Ding. KAUFEN!
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Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Lego Mindstorm-Brick für den preisbewussten Bassisten
LeJamaisContent, 21.05.2014
Zugegeben, optisch ist das B1on eher nicht so der Bringer, und auch die Verarbeitung (durchgehend Vollplastik) macht nicht so ganz froh. Manchmal ist man versucht, die beiden Teile wie eine Rittersport-Tafel auseinanderzuknacken, beim Benutzen der Fusstaster sollte man seine Docs ausziehen und besser mit Schlapfen (deutsch: Patschen) hantieren, damit im Eifer des Gefechts nichts splittert. Wenn man barfuß spielt, kann man mit etwas Übung sogar den Knopf, der zwischen looper und Rhythmus wechselt, bedienen.

Für den Proberaum und besonders fürs Üben am stillen Örtchen ist das Gerät allerdings sehr, sehr empfehlenswert. Die Effekte sind Zoom-typisch teilweise ein bisschen penetrant bis unnötig (v.a. die Synth-Effekte, da gibts auf Youtube ganz schlimme Demo-Videos - lasst euch davon nicht abschrecken, das B1On kann besser klingen!), aber die wesentlichen Dinge (Compressor, Flanger, Chorus, Delay, alles in mehreren Geschmacksrichtungen vorhanden) sind schon so wie sie sein sollen. Die Presets dienen v.a. als Ausgangsbasis für eigene Kreationen, manche sind ad hoc wirklich brauchbar.
Die Bedienung ist prinzipiell recht schnell durchschaubar (man könnte sagen: quasi-intuitiv - man dreht und drückt so lange, bis das Gerät tut was es soll), vor allem, wenn man schon Zoom-Effektgeräte gehabt und durchschaut hat ist es einfach.
Beim Üben freut man sich über die Drum-loops, die erstaunlich frisch klingen, bei ca. 40 verschiedenen Rythmen findet man auch immer was zur Gemütslage Passendes).
Der Looper macht Spaß und zum Üben Sinn, aber der Sound der eingespielten loops ist eher leise, dumpfer als das Original und insgesamt ein bisschen knieweich (als ob man sich selbst im Nebenraum üben hören würde - naja, nicht ganz so schlimm) - jedenfalls nicht für allfällige Bühnen-Solo-Akrobatik geeignet - ich glaube, da wird arg komprimiert, um mit dem verfügbaren Speicher auszukommen.
Stimmgerät gibts auch, und zwar ein recht flinkes - beim Bass sind manche Stimmgeräte ja wegen der niedrigen Frequenzen oft völlig überfordert.
Der Kopfhörer-Ausgang (=line out, keine eigene Phones-Buchse) ist recht leise.
Netzteil muß extra gekauft werden(9V=, Standardnetzteil für Bodeneffekte, oder entgegen der Angabe im "Handbuch" lässt sich das Gerät auch per Mini-USB mit Strom versorgen - ich verwende eine externe USB-Powerbank á EUR9.90), zusätzlich kann das Gerät mit 4 AA-Batterien (oder auch NiMH-Akkus) betrieben werden, die angegebenen 20h Standzeit hab ich nicht ganz nachvollziehen können - eher die Hälfte. Dafür ist das Set aber unter Verwendung von Kopfhörern plötzlich mobil - ich hab mir das B1On mit Velcro an den Gurt geklebt und lauf jetzt loopend und jammend im Garten herum - die Nachbarn halten mich mittlerweile zurecht für völlig durchgeknallt.
Das Beste aber ist der Preis: für unter 50 Euro kriegt man hier ein Bass-Multieffektgerät mit guter Rechenleistung und sehr brauchbaren Sounds, das das Üben lustbetonter macht und zumindest bei vorsichtigen Proberaum-Bedingungen auch die Gewährleistungsfrist überleben könnte. Gehört m.E. in jeden Basskoffer - Konkurrenzlos!
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