Yamaha Reface CP

118

Kompaktes E-Piano

  • mit SCM (Spectral Component Modeling) + AWM2 Klangerzeugung
  • 37 HQ Mini-Action Tasten
  • 128-stimmig polyphon
  • 6 Piano Presets
  • 5 Effekte (parallel verwendbar)
  • 2 Line-Ausgänge: 6.3 mm Klinke unsymmetrisch
  • Aux-Eingang: 3.5 mm Miniklinke Stereo
  • Kopfhörerausgang: 6.3 mm Klinke Stereo
  • USB
  • Fußpedal-Eingang
  • MIDI In/Out (mini-DIN)
  • Netzteil-Anschluss
  • 2 integrierte Lautsprecher
  • Abmessungen (B x H x T): 530 x 60 x 175 mm
  • Gewicht: 1,9 kg
  • inkl. Netzteil, MIDI-Breakout-Kabel und Bedienungsanleitung
  • Stromversorgung mit Batterien möglich (nicht im Lieferumfang enthalten)
  • passender Koffer: Art. 492953 (nicht im Lieferumfang enthalten)
Erhältlich seit September 2015
Artikelnummer 368218
Verkaufseinheit 1 Stück
Anzahl der Tasten 37
Anschlagdynamik Ja
Aftertouch Nein
Keyboard Split Nein
Modulation Wheel Nein
Anzahl der Stimmen 128
Tonerzeugung Modeling
MIDI Schnittstelle 1x In, 1x Out
Speichermedium Keine
USB Anschluss Ja
Effekte 5
Arpeggiator Nein
Anzahl der analogen Ausgänge 2
Digitalausgang Nein
Display Nein
Pedal Anschlüsse 1
Maße 530 x 60 x 175 mm
Gewicht 1,9 kg
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379 €
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In 7-9 Wochen lieferbar
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1

118 Kundenbewertungen

77 Rezensionen

TR
Kleine Spaßmaschine!
The Rhodie 19.06.2018
Als ich das Teil zum erste Mal gesehen habe, war der spontane Impuls einfach nur "Hach ist das niedlich!". Oder "Ach bitte kauf mich!"?! Aber die Sounddemos und später das physische Antesten haben gezeigt, daß es wirklich ein ernstzunehmendes Musikinstrument ist. Und nachdem ich es jetz besitzen tu, stellt sich raus, daß es unglaublich musikalisch ist und eine Menge Spaß macht.

Wichtigstes Fazit vorab: Die Sounds sind ohne wenn und aber und ohne ein relativierendes "Preis-Leistungs-Verhältnis" für meinen Geschmack einfach großartig! Ich bin bekennender Rhodes Addict und den Wurli-Sound habe ich auch immer geliebt, aber leider selbst in teuren Emulationen nie so wirklich überzeugend gefunden. Der hier schlägt alles, was ich bisher gehört habe, um Längen. Ich liebe ihn!!! Auch CP 70-Imitationen, egal ob Sample oder Emulation, haben mich bisher nie wirklich angetörnt. Hier ist das anders.

Zu Bedienung und Verarbeitung ist in anderen Bewertungen schon viel gesagt worden. Da kann ich mich nur anschließen. Die Minitasten sind für ihre Größe erstaunlich gut zu spielen, aber eben nur "für ihre Größe". Und drei Oktaven sind auch mit dem Octave +/- - Schalter nicht wirklich ausreichend. Wahre Freude kommt beim Spielen erst mit einem externen Keyboard auf - aber dann richtig! :oD Obwohl: Ein Wermutstropfen ist die Dynamik. Die ist offensichtlich ganz auf die kleine Tastatur ausgelegt, und selbst da muß man manchmal extrem draufhauen, um einen echten "harten", obertonreichen Rhodessound hinzukriegen. Über die Tastatur meines Digitalpianos geht das selbst mit der "härtesten" Dynamikkurve fast gar nicht. Probeweise habe ich dann mal in meiner DAW die Anschlagsdynamik um 15 bis 20 Einheiten gepusht und siehe da, jetzt spielt es sich und klingt wirklich wie mein Rhodes Mk. I ! Für den Aufwand gibt's dann allerdings ein Sternchen Abzug. Ein paar unterschiedliche Dynamikkennlinien wären sicher noch in der Programmierung unterzubringen gewesen! Vielleicht eine Idee für ein Firmware-Update?!

Was die Effekte angeht bleiben bei mir keine Wünsche offen! Alles was man braucht - effektiv, einfach und idiotensicher zu bedienen, gut klingend, nebengeräuschfrei. Herz, was willst Du mehr?!

Die kleinen Lautsprecherchen? Geschenkt! Das ist für meine Begriffe ein netter Bonus oben drauf, aber für echte Beschallung von Sound und Lautstärke natur(gesetz)gemäß nicht ernst zu nehmen. Egal, für mich ist das CP ein E-Piano-Soundmodul mit Camping-Keyboard-Qualität als Zugabe, und da macht es seine Sache hervorragend! Die Sounds sind sehr authentisch, musikalisch und absolut inspirierend. Eben einfach eine Gute-Laune-Maschine!

Und ein Osterei zum Schluß: In einem Youtube-Video habe ich den Tipp bekommen, daß im CP auch ein echter Flügelsound versteckt ist! Gerät ausschalten, Soundschalter zwischen zwei Rasten stellen, Gerät einschalten - voilà! Ein Klavier, ein Klavier! :o)))
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
11
0
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A
Knieboard / Firmware 1.3 > neue Funktionen
Andreas306 17.09.2018
Früher als erwartet war es vor einigen Tagen bei mir, das Taschenklavier. Als ich es auf der Thomann-Website entdeckt hatte, war ich sofort neugierig darauf geworden - hatte ich doch fast alles, was es soundmässig draufhaben sollte, einst im Original besessen: 2 x Rhodes, D6, CP-70 (Ende der 70er mein ganzer Stolz!), Wurlitzer hatte ich nicht. Alles damals sündhaft teure und kreuzbrecherisch schwere Kisten. Und nun das alles in diesem knapp 2 kg leichten Zwerg vereint?
Die Sounds sind sehr dynamisch angelegt, - inwiefern sich diese Dynamik mit der Minitastatur im Spiel umsetzen lässt, ist eine andere Frage. Die Mensur ist ziemlich genau die meiner Hohner Melodica, die schwarzen Tasten geringfügig kürzer, die weissen etwas länger, die Innentasten (der hintere Bereich der weißen zwischen den schwarzen) leider etwas schmaler - geht für mich gerade eben so. Die Tastatur ist anschlagsdynamisch, reagiert allerdings, wenn man von der Tastenoberfläche aus mit Schwung aus dem Arm spielt, nur sehr verhalten - besonders auffällig beim Sound Rhodes I (für mich kaum vernünftig spielbar).
Hebe ich andererseits die Finger und lasse sie auf die Tasten fallen, reagieren diese viel stärker - schwer zu kontrollieren. Ich bin ausgebildeter Pianist, aber eine Tonleiter in flottem Tempo ohne Akzente gerät mir hier zur Herausforderung. Offensichtlich ist der Messweg für die Dynamik in der Tastatur zu kurz.
Die Sounds über eine normal mensurierte, gewichtete externe Tastatur zu spielen, habe ich noch nicht unternommen, da mein Yamaha P-115 mangels Midi-Buchsen einen zusätzlichen Midi-Usb-Host zur Verbindung bräuchte.
Trotzdem will ich von dem niedlichen "Knieboard" nicht lassen (ein Freund hat es so genannt, nachdem ich es bei einer Jazz-Jam-Session auf meinen Knieen positioniert gespielt hatte). Ich glaube, Yamaha nutzt mit der Reface-Serie auf geniale Weise das aus der Verhaltensforschung bekannte "Kindchenschema", das in uns den Beschützerinstinkt wachruft: Ich werde das kleine Ding behalten und alles versuchen, mir eine geeignete Spieltechnik dafür draufzuschaffen, weil es einfach so knuddelig ist und toll klingt.
Meine Wunschliste dafür wäre: ein paar alternative Kurven für die Anschlagsdynamik, Verbindungsmöglichkeit zu einem Amp via Bluetooth zusätzlich zu den vorhanden Line-Outs, evtl. Akkus laden übers Netzteil, ohne sie herausnehmen zu müssen.

Nachtrag: Über die Möglichkeit, die Stimmung des Instruments zu verändern - etwa um sie an ein akustisches Klavier anzupassen, schweigt sich die beigelegte Bedienungsanleitung von 2015 aus. Tatsächlich liegt den Anleitungen noch ein unscheinbares Blatt bei, das auf erweiterte Funktionen der aktuellen Baureihe hinweist: Einstellung der Gesamtstimmung, Gesamttransponierung, Sende- und Empfangskanal. Genauer beschrieben sind diese Funktionen dann im aktuellen Manual (version 1.30), das man von der Yamaha-Website als Pdf (wohl bisher nur in Englisch?) herunterladen kann.
Dort erhältlich ist auch ein Update-Programm, mit dem man die Firmware älterer Reface-Baureihen auf die aktuelle Version 1.30 hochsetzen kann, um die neuen Funktionen damit ebenfalls nutzen zu können.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
9
1
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T
Der Sound von Supertramp und PinkFloyd - zum Mitnehmen - Hammer Teil!!!!
Thomas12 05.09.2015
Auf der NAMM 215 wurde die Yamaha Reface Serie vorgestellt. Das sind 4 kleine Keyboards mit verschiedenen Sounds und Features. Alle sehr kompakt, leicht, mobil und mit 6 AA-Batterien zu betreiben oder Ni-MH Akkus. Das war für mich ein zentrales Kriterium. Als Pianist wollte ich ein möglichst mobiles, kompaktes (37 Tasten/ 53 cm), leichtes Keyboard (nur 1,9 kg) mit erstklassigen E-Piano Sounds und 128-Polyphonie zum Spielen auf Sessions und zum Mitnehmen, zum Jammen am See. All das leistet dieses kleine Wunderteilchen. Das Ding hat zwar wie gesagt nur 37 Tasten, 9 Drehregler für Effekte und 1 Schieberegler für die Octaveneinstellung und dann noch einen fürs Mastervolume. Die haben es aber in sich. "On board" sind satte RhodesSounds, das bei Supertramp "Logical Song" herausstechende Wurlitzer, Clavinette mit coolem WahWah-Effekt für Funk und Rock und schließlich ... der Sound des legendären Yamaha CP80, Klasse für Pop, Jazz, Rock und Fusion. Auf jeden dieser Sounds kann man verschiedene Effekte legen und kombinieren wie Drive, Tremolo oder WahWah, Chorus, Phaser, Delay und Reverb. Die man dann auch noch jeweils einstellen kann nach Depth und Time. Die Sounds und Effekte sind sensationell gut und nahe an den Originalen. In Stereo noch beeindruckender und quasi ein Lesslie fürs Handgepäck. Ich bin von dem Teil nach dem Auspacken gar nicht mehr weggekommen. Lädt ein zum Experimentieren ist aber trotzdem extrem bedienerfreundlich. Kauft euch unbedingt ein leichtes Sustain-Pedal dazu. Ich habe das Yamaha FC5 genommen. Damit könnt ihr dann aus den Sounds noch mehr rausholen. Ich kann als Klavierspieler mit den HQ-Minitasten gut spielen. Kein Problem. Brauchen für mich gerade für den mobilen Zweck nicht größer sein. Auch der Touch und Dynamik der Keys ist klasse für diesen Formfaktor. Habe mir nun noch den LD SYSTEMS ROAD JACK 8 als leistungsstarke Akku PA bestellt. Damit kann ich dann ohne Steckdose beides betreiben.
An meiner Anlage und in Stereo ist das CP schon mal eine echte Wucht. Die internen Stereo-2W Minilautsprecher sind OK - tun ihren Dienst. Anm. nach nun ein paar Wochen: Der rechte Speaker knarzt etwas. Muss ich ggf. checken lassen. So kann man auch ohne alles z.B. im Hotelzimmer mal spielen und üben. Da Ding ist insgesamt meiner Meinung nach besser wie in den guten Videos und Berichten auf youtube. Werde dann berichten, wie es mit Road Jack funktioniert. Also FAZIT: wenn ihr ein mobiles, superkompaktes aber trotzdem Piano-ähnliches und professionelles Keyboard mit den coolen und charakteristischen Sounds der 70, 80 Jahre sucht - dann ist das CP eine 1a Wahl.
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Ergänzung 13.12.2015 Mag das CP immer noch sehr, gerade wegen seiner Mobilität und der exzellenten Sounds. Der seit dem Kauf knarzende rechte Lautsprecher stört mich nun allerdings doch sehr. Daher schicke ich das CP nun ersteinmal als Garantiefall zurück. Melde mich dann zum Stand nach der Reparatur bzw. zum Austauschgerät.
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Ergänzung 23.12.2015. Reklamation/Austausch lief alles sehr gut und schnell. Top Service bei Thomann. Doch leider knarzt auch bei dem nagelneuen Austauschgerät der rechte Speaker sehr. Scheint keine Ausnahme sondern ein bauliches Thema zu sein. Das stört schon, da die Dinger ja gerade für den mobilen Einsatz angepriesen und beworben werden. Aber ich spiele eh wenn meist über PA oder headset, von daher muss ich wohl damit leben bzw. warten bis Yamaha das Problem löst und Abhilfe schaffen kann - im Rahmen der Garantie.
Die Sounds und Features sonst wie gesagt sehr, sehr gut. Aber wegen des Mangels - und der genau am Puls der Philosophie dieser Baureihe - Abwertung bei Verarbeitung von 5 auf 3 Sterne, leider.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
9
2
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B
Die amtliche "Wandergitarre" für Keyboarder
Boz 23.12.2015
Ich hatte ein Rhodes Mk II (war Erstbesitzer 1982) und bin vor über 10 Jahren auf Kurzweil PCX umgestiegen, da die Klangeinbußen in einem vertretbaren Verhältnis zu den sonstigen Vorteilen des Kurzweil standen. Das Yamaha Reface CP schlägt den Kurzweil jedoch soundmäßig um Längen. Hört euch die Tests auf youtube etc an. Es klingt wirklich fantastisch. Ich komme sogar mit der kleinen Tastatur recht gut klar. Es ist einerseits ein Vintage Sound-Expander mit genau den typischen Effekten, die diese Instrumente gebraucht haben (hatte auch damals den amtlichen Boss Chorus CE1, der war klanglich schlechter als die Emulation im Reface). Andererseits wie in der Überschrift eine klangmäßig ernsthafte, jedoch "Spielspaß" bringende Wandergitarre für Keyboarder. Die eingebauten Speaker sind Schrott, habe ich über eine Voreinstellung dauerhaft deaktiviert. Stattdessen einen JBL Pulse 2 Akku Stereo- Speaker dazu gekauft (die Wiedergeburt der Lavalampe...). Mit der Kombi (per 6,3 auf 3,5mm Klinke) mache ich Stimmung in unserer Garderobe vor dem Auftritt, oder bei der Spontan-Session im Bandbus. Ohne jedes Netzkabel. Wer mehrfach ein Rhodes geschleppt, aufgebaut und gespielt hat, oder sogar ein CP 70/80, der wird das Reface lieben. 128 stimmig, per Midi an eure Lieblings Mastertastatur angeschlossen und ab gehts. Klang und Bedienung, insbesondere der Effekte, sind Inspiration pur. Es ist jeden Cent wert, das Teilchen!!!
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
3
0
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