Yamaha MODX6

Kompakter Music Synthesizer

  • 61 Tasten
  • halbgewichtete Tastatur (anschlagdynamisch)
  • Motion Control Synthesis Engine
  • sample-basierte AWM2 Synthese mit 128 Stimmen
  • 5,67 GB Waveform-ROM & 1 GB Flash-ROM für User-Waveforms
  • FM-X Synthese mit 64 Stimmen
  • 8 Operatoren und 88 Algorithmen
  • Super Knob steuert bis zu 128 Parameter gleichzeitig
  • 7" Color-VGA-Touchscreen
  • 2.000 Preset-Performances
  • 640 User-Performances
  • 4 Assignable Knobs
  • 4 Sliders
  • 2-In/10-Out-Multi-Channel-USB-Audio-Interface für PC/Mac/iOS
  • USB-Host und -Device Anschlüsse
  • MIDI Input/Output
  • 2 Pedal Eingänge
  • 2 Fußschalter Eingänge
  • 6,3 mm Stereo Eingang
  • 6,3 mm Stereo Ausgang
  • 6,3 mm Kopfhörerausgang
  • Abmessungen: 937 x 331 x 134 mm
  • Gewicht: 6,6 kg
  • inkl. Netzteil (12V DC) und Steinberg Cubase AI DAW-Software für PC/Mac
  • passende Cover: Art. 486652 und Art. 493056 (beide nicht im Lieferumfang enthalten),
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Soundbeispiele

 
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  • Drums
  • FM
  • Guitar and Bass
  • Keyboard 1
  • Keyboard 2
  • Motioncontrol
  • Motionsynths
  • Orchestra
  • Organ
  • Spiralizer Synths
  • Mehr anzeigen

Weitere Infos

Anzahl der Tasten 61
Anschlagdynamik Ja
Aftertouch Nein
Keyboard Split Ja
Modulation Wheel Ja
Anzahl der Stimmen 128
Tonerzeugung AWM2 + FM-X
MIDI Schnittstelle 1x In, 1x Out
Speichermedium Flash-ROM
USB Anschluss Ja
Effekte Multieffektprozessor
Arpeggiator Ja
Anzahl der analogen Ausgänge 2
Digitalausgang Nein
Display Ja

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  • 5
  • 4
  • 3
  • 2
  • 1
4.8 /5
  • Bedienung
  • Features
  • Sound
  • Verarbeitung
Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Mächtiger Synthesizer
JohnnysNet, 22.05.2019
Bereits vor dem Kauf hatte ich über dieses Instrument gelesen, es gäbe keinen echten Sequenzer und die Lernkurve wäre steil. Trotzdem wagte ich die Anschaffung, da ich einiges über das Konzept in Erfahrung gebracht hatte und von den zahlreichen Sounddemos äußerst beeindruckt war.

Mein Gefühl, mit dem Gerät viel Freude haben zu werden und jede Menge damit anfangen zu können, bestätigte sich innerhalb der ersten Tage. Dann wusste ich, ich werde den Synthesizer auf jeden Fall behalten.

Die Auswahl an hochwertigen Sounds überzeugt mich, vor allem, weil auch die ganze Palette von Naturinstrumenten abgedeckt ist. Mit der kleinsten Variante schon eine halbgewichtete Tastatur zu haben, finde ich auch klasse. Bislang hatte ich noch keine gehabt.

Zur steilen Lernkurve kann ich sagen, dass das Gerät für mich dann doch einfacher zu bedienen war, als ich befürchtet hatte. Wenn man die ersten Stunden wirklich Geduld mitbringt und sich konzentriert auf die Menüstruktur einlässt, ist das alles durchaus ganz gut erfassbar. Nach einem Monat jedenfalls nun weiß ich die für mich wichtigen Dinge weitestgehend anzuwenden, um prinzipiell meine Musik produzieren zu können.

Trotz der fehlenden Möglichkeit, aufgenommene MIDI-Daten am Instrument bearbeiten zu können, lassen sich definitiv komplette Songs mit diesem Synthesizer produzieren/performen, ohne an den PC zu müssen. Durch geschickte Programmierung einer Performance und bei richtiger Ausnutzung der leistungsstarken Arpeggio-Funktionalität, ist eine Menge möglich!

Bspw. lässt sich aus mehreren Rhythmus-Pattern ein längeres Pattern erstellen, welches dann bereits einen größeren Teil der Drum-Spur übernehmen könnte. Schließlich darf ein Pattern laut Manual bis zu 999 Takte lang sein :-)
Auf diese Weise ließe sich dann auch eine komplexe Bass-Spur realisieren, ebenso wie diverse anderen Phrasen, die während des Livespiels wiedergegeben werden. Ich kann nur empfehlen, auch mal mit eigenen Arpeggio-Patterns zu experimentieren - das ist sehr spannend! Richtig faszinierend sind ohne Frage die tausenden bereits vorhandenen Patterns, mit denen sich wirklich tolle Begleitungen für die linke Hand machen lassen, die über Akkorde gesteuert werden.

Nicht zuletzt ist dann mit dem Motion-Sequencing der Kreativität wohl keine Grenze mehr gesetzt. Was ich da gerne verbessert hätte, wäre die Möglichkeit, auf einer Lane mehr als nur Kurventyp A und B zu haben, wobei dies wieder kompensiert werden kann, indem ich einfach eine eigene, komplexere Kurve erstelle.

Alles in Allem ein wirklich vielfältiger, mächtiger Synthesizer, für dessen Bedienung mal sich allerdings viel Zeit nehmen sollte. Ich gehe davon aus, dass die meisten Benutzer die Möglichkeiten nicht ausschöpfen werden und ich werde das auch nicht, jedoch ist es schade, wenn das immense Potential nicht entdeckt wird.

Wer viel Zeit und Geduld hat, Freude am Experimentieren, eine gute Auffassungsgabe, für den ist das hier eine unbedingte Kaufempfehlung.

Ein größeres Manko gibt es letztlich: das Herumexperimentieren und Programmieren macht evtl. süchtig, lässt schnell Zeit und Raum vergessen und andere wichtige Dinge im Alltag könnten ggf. liegen bleiben ;-)
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Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Klasse Synthi mit vielen Möglichkeiten, teilweise aber blödsinnig eingeschränkt
Jurek, 25.09.2018
Der Synthi liefert eine glasklare Qualität, und das auch über Digital, sowohl für Live als auch ein bisschen Studio konzipiert.

Positiv

- Vollständige DX7 Synthese und deutliche Erweiterungen (64 Stimmen)
- Vollständiges AWM2 a-la Motif XS (128 Stimmen)
- Einfache Updates/Sample/Sound-Einspielung
- Grosser Farb-Touchscreen, super Preis!
- Gute, leichte Verarbeitung, wirkt weniger billig als auf den Fotos/Videos
- Keyboard ist leise und hat kurzen Weg, mag ich persönlich sehr gern

Negativ

- Künstlich gecrippeltes Digital-Audio: Während Montage (identisches Innenleben) bis zu 192kHz im digital out/in bietet, wurde MODX auf 44,1kHz reduziert! Den Leuten bei Yamaha sollte aufgefallen sein, dass heutiger digitaler Standard bei 48kHz anfängt... So ist der Verbund mit anderen digitalen Geräten, die dann gern 48kHz benutzen (Korg, Roland...) teilweise nicht möglich, nur mit komplizierten Wrapper-Software-Konstruktionen. Liebes Yamaha, ihr dürft 48kHz freischalten für den MODX, und trotzdem genügt Abgrenzung zum Premium-192kHz-Montage. Nicht so geizig bitte.

- ADSHR ohne Kurvenparameter. Das hat quasi jedes moderne VSTi! Log-Lin-Exp Kurvenparameter für Attack/Decay/Release bitte!

- Kein Unisono, könnte man mit Makro-Funktionen anbieten, bei sovielen Stimmen

- Pedal-Ziele lassen nicht nicht global setzen

- Midi Channels lassen sich per Part nicht individuell einstellen! Manchmal möchte man Bass auf 1, die Restlayer auf 2. Doof.

- Als DAW Controller noch extrem rudimentär, dabei so viel Potenzial

Insgesamt endlich ein zeitgemäßer digitaler Synth, allerdings mit einigen lästigen Einschränkungen, die hoffentlich noch verbessert werden :)
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Sound
Verarbeitung
absolut zu empfehlen
Robbyde, 26.10.2018
Ich war kurz davor mir ein zweites Montage 6 für den Proberaum zu besorgen, damit
die Schlepperei ein Ende hat . Dann bin ich hier auf das MOD 6 gestoßen und habe es sofort bestellt. Die User und Library Files vom Montage auf usb-Stick und ins MOD geladen.
Das Bösendorfer Piano auch gleich noch aufgespielt ( gleiche Datei wie für Montage )
Perfekt !!!!! Jetzt steht das MOD 6 im Proberaum mit der gleichen Soundqualität wie
das Montage .Und auch mit dem phantastischen Superknob !
Kaum zu glauben dass das Keyboard nur 1199 Euro kostet. Verarbeitung ist auch super .
Also wer bei dem !! Preis was zu meckern hat , dann weiß ich auch nicht .
Das Laden von eigenen Samples ( im wav Format ) funktioniert auch super !!!
Unglaublich in dieser Preisklasse.
Die Tastatur ist für diese Preisklasse auch einwandfrei. Hatte auch schon das Korg
Krome , welches absolut nicht mithalten kann , alleine schon wegen der klapprigen
Tastatur .
Nachtrag : nach Monaten immer noch sehr sehr zufrieden ! Aber Achtung !
Wenn ich mir viel Arbeit mache und meine erstellten User und Library Daten vom MODX
auf das Montage laden will, dann geht das nicht ! Wenn ich etwas speichern will
findet das MODX den Montageordner auf dem Usb-Stick nicht und man muss einen MODX Ordner erstellen und die Daten in diesem speichern. Dieser MODX Ordner erscheint aber nicht beim Montage und so können die Daten nicht geladen werden.
Vom Montage auf MODX laden geht einwandfrei da der MODX den Montage Ordner anzeigt und man diesen laden kann .
Also wenn jemand auch ein Montage und ein MODX hat ,dann nur auf dem Montage arbeiten und dann ins MODX laden
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Schöner, handlicher Synthi mit super Sound
Stefan75, 23.12.2019
Ich habe jahrelang mit mir gerungen, weil ich einen kleinen (61 Tasten), transportablen Synthi haben wollte, den man einfach mal schnell mitnehmen kann. Alle, die ich probiert habe, waren mir dann letztendlich entweder zu teuer oder von der Tastatur her so klapperig, dass sich schon meine Finger dagegen entschieden haben. Als dann der MODX raus kam, streifte ich wieder mal durch die Synthi-Abteilung bei Thomann und verliebte mich auf der Stelle: Handlich, super Sound und für die Preisklasse doch eine sehr angenehme Tastatur.

Der MODX6 ist wirklich ein Leichtgewicht, aber dennoch gut verarbeitet. Die Regler und Knöpfe sind zwar ein ganz wenig wackelig, machen aber doch einen vertrauenserweckenden Eindruck. Mich persönlich stört etwas das Spielzeug-Steckernetzteil. Ein eingebautes Netzteil hätte mir besser gefallen und das Zusatzgewicht hätte die sehr gute Transportfähigkeit auch nicht zu sehr gestört.

Klanglich bin ich wirklich begeistert - bislang habe ich in jeder Soundkategorie immer etwas gefunden, das mir das Grinsen ins Gesicht gezaubert hat. Gleichzeitig ist das aber auch einer meiner kleinen Kritikpunkte: So richtig intuitiv zu bedienen ist das Teil nicht - man braucht schon ein bisschen, bis man sich halbwegs zurecht findet, und einige Sachen gehen anscheinend auch gar nicht. So hatte ich gehofft, den MODX auch mal als MIDI-File-Player missbrauchen zu können. Das funktioniert leider nur halb gut. Er kann zwar MIDIs spielen, aber die Soundzuweisung und insbesondere die dauerhafte Änderung der Soundzuweisung zu den Kanälen ist mir immer noch ein Rätsel. Dafür ist der MODX aber auch nicht gemacht, er hat daher leider auch keinen vollwertigen Sequenzer - selbst etwas einspielen ohne DAW geht deshalb leider auch nur rudimentär.

Was die Soundbastelmöglichkeiten angeht, ist das Ding ein Fass ohne Boden - ich habe bislang nur an den Werkssounds herumgedreht, aber wie sich das für einen Synthi gehört, gehen die Möglichkeiten natürlich sehr viel weiter.

Für mich ist der MODX6 ein handlicher, transportabler, sehr guter Soundspender, den ich mir jederzeit wieder kaufen würde - oder vielleicht doch eher den MODX8 - "leicht transportabel" ist ein dehnbarer Begriff ;-)
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