Yamaha MODX6

53

Kompakter Music Synthesizer

  • 61 Tasten
  • halbgewichtete Tastatur (anschlagdynamisch)
  • Motion Control Synthesis Engine
  • sample-basierte AWM2 Synthese mit 128 Stimmen
  • 5,67 GB Waveform-ROM & 1 GB Flash-ROM für User-Waveforms
  • FM-X Synthese mit 64 Stimmen
  • 8 Operatoren und 88 Algorithmen
  • Super Knob steuert bis zu 128 Parameter gleichzeitig
  • 7" Color-VGA-Touchscreen
  • 2.000 Preset-Performances
  • 640 User-Performances
  • 4 Assignable Knobs
  • 4 Sliders
  • 4-In / 10-Out Multi-Channel USB Audio-Interface für PC/Mac/iOS
  • USB-Host und -Device Anschlüsse
  • MIDI Eingang / Ausgang
  • 2 Pedal Eingänge
  • 2 Fußschalter Eingänge
  • 6,3 mm Stereo Eingang
  • 6,3 mm Stereo Ausgang
  • 6,3 mm Kopfhörerausgang
  • Abmessungen: 937 x 331 x 134 mm
  • Gewicht: 6,6 kg
  • inkl. Netzteil (12V DC) und Steinberg Cubase AI DAW-Software für PC/Mac
  • passende Cover: Art. 486652 und Art. 493056 (beide nicht im Lieferumfang enthalten)
  • passender Koffer: Art. 497939 (nicht im Lieferumfang enthalten)
Erhältlich seit September 2018
Artikelnummer 448197
Verkaufseinheit 1 Stück
Anzahl der Tasten 61
Anschlagdynamik Ja
Aftertouch Nein
Keyboard Split Ja
Modulation Wheel Ja
Anzahl der Stimmen 128
Tonerzeugung AWM2 + FM-X
MIDI Schnittstelle 1x In, 1x Out
Speichermedium Flash-ROM
USB Anschluss Ja
Effekte Multieffektprozessor
Arpeggiator Ja
Anzahl der analogen Ausgänge 2
Digitalausgang Nein
Display Ja
Pedal Anschlüsse 1x Sustain
Maße 937 x 331 x 134 mm
Optionale Expansion-Boards Keine
Gewicht 6,6 kg
Mehr anzeigen
B-Stock ab 1.111 € verfügbar
1.199 €
Versandkostenfrei und inkl. MwSt.
Lieferbar in mehreren Monaten
Lieferbar in mehreren Monaten

Dieser Artikel ist ausverkauft und wurde nachbestellt. Leider kann unser Lieferant derzeit keine Lieferung in den nächsten drei Monaten zusagen. Wir empfehlen Ihnen, sich in unserem Shop nach Alternativen umzusehen.

Informationen zum Versand
1

53 Kundenbewertungen

39 Rezensionen

J
Mächtiger Synthesizer
JohnnysNet 22.05.2019
Bereits vor dem Kauf hatte ich über dieses Instrument gelesen, es gäbe keinen echten Sequenzer und die Lernkurve wäre steil. Trotzdem wagte ich die Anschaffung, da ich einiges über das Konzept in Erfahrung gebracht hatte und von den zahlreichen Sounddemos äußerst beeindruckt war.

Mein Gefühl, mit dem Gerät viel Freude haben zu werden und jede Menge damit anfangen zu können, bestätigte sich innerhalb der ersten Tage. Dann wusste ich, ich werde den Synthesizer auf jeden Fall behalten.

Die Auswahl an hochwertigen Sounds überzeugt mich, vor allem, weil auch die ganze Palette von Naturinstrumenten abgedeckt ist. Mit der kleinsten Variante schon eine halbgewichtete Tastatur zu haben, finde ich auch klasse. Bislang hatte ich noch keine gehabt.

Zur steilen Lernkurve kann ich sagen, dass das Gerät für mich dann doch einfacher zu bedienen war, als ich befürchtet hatte. Wenn man die ersten Stunden wirklich Geduld mitbringt und sich konzentriert auf die Menüstruktur einlässt, ist das alles durchaus ganz gut erfassbar. Nach einem Monat jedenfalls nun weiß ich die für mich wichtigen Dinge weitestgehend anzuwenden, um prinzipiell meine Musik produzieren zu können.

Trotz der fehlenden Möglichkeit, aufgenommene MIDI-Daten am Instrument bearbeiten zu können, lassen sich definitiv komplette Songs mit diesem Synthesizer produzieren/performen, ohne an den PC zu müssen. Durch geschickte Programmierung einer Performance und bei richtiger Ausnutzung der leistungsstarken Arpeggio-Funktionalität, ist eine Menge möglich!

Bspw. lässt sich aus mehreren Rhythmus-Pattern ein längeres Pattern erstellen, welches dann bereits einen größeren Teil der Drum-Spur übernehmen könnte. Schließlich darf ein Pattern laut Manual bis zu 999 Takte lang sein :-)
Auf diese Weise ließe sich dann auch eine komplexe Bass-Spur realisieren, ebenso wie diverse anderen Phrasen, die während des Livespiels wiedergegeben werden. Ich kann nur empfehlen, auch mal mit eigenen Arpeggio-Patterns zu experimentieren - das ist sehr spannend! Richtig faszinierend sind ohne Frage die tausenden bereits vorhandenen Patterns, mit denen sich wirklich tolle Begleitungen für die linke Hand machen lassen, die über Akkorde gesteuert werden.

Nicht zuletzt ist dann mit dem Motion-Sequencing der Kreativität wohl keine Grenze mehr gesetzt. Was ich da gerne verbessert hätte, wäre die Möglichkeit, auf einer Lane mehr als nur Kurventyp A und B zu haben, wobei dies wieder kompensiert werden kann, indem ich einfach eine eigene, komplexere Kurve erstelle.

Alles in Allem ein wirklich vielfältiger, mächtiger Synthesizer, für dessen Bedienung mal sich allerdings viel Zeit nehmen sollte. Ich gehe davon aus, dass die meisten Benutzer die Möglichkeiten nicht ausschöpfen werden und ich werde das auch nicht, jedoch ist es schade, wenn das immense Potential nicht entdeckt wird.

Wer viel Zeit und Geduld hat, Freude am Experimentieren, eine gute Auffassungsgabe, für den ist das hier eine unbedingte Kaufempfehlung.

Ein größeres Manko gibt es letztlich: das Herumexperimentieren und Programmieren macht evtl. süchtig, lässt schnell Zeit und Raum vergessen und andere wichtige Dinge im Alltag könnten ggf. liegen bleiben ;-)
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
20
0
Bewertung melden

Bewertung melden

F
Wundertüte im Plastikgewand
Fliwatüüt 04.03.2022
Ich habe mir den MODX6 als leichten und transportablen Ersatz für meinen Motif XS7 gekauft. Ein weiterer Beweggrund war, dass wirklich ALLE Werks-Performances, die ich im Motif hatte, sich auch im MODX befinden.
Der Klang ist mehr als vergleichbar mit dem XS, teilweise kam es mir im AB-Vergleich vor, als wenn die des MODX etwas brillanter sind. So oder so sind die Sounds meistens eine glatte Eins. Hervorragende Rhodes- und Wurli- Sounds, sehr gute Strings und Orgeln. Das alles bei großartigen Effekten. Die Pianos klingen jedoch teilweise etwas dünn und gleichzeitig effektüberladen, aber wenn man sein Lieblings-StagePiano im Setup hat, fällt dies evtl. nicht so ins Gewicht.
Viel Spaß macht der Super Knob, mit dem lassen sich schöne Soundveränderungen kreieren!
Wenn man eine Bank-orienterte Strukturierung der Performances wie beim Motif gewöhnt ist, ist die "unstrukturierte" Darstellung im MODX evtl. gewöhnungsbedürftig. Über Category Search kommt man aber schnell zum Ergebnis. Richtig gut sind die "Live Sets", mit denen man sich einzelne Seiten mit individuellen Zusammenstellungen von Performances aufs Display legen kann.
Apropos Display: ich hatte da erst Vorbehalte, da es mein erstes Instrument mit Touch Display war. Die Bedienung klappt aber meist sehr gut, auch wenn ich trotz Kalibrierung manchmal den Eindruck habe, dass ich leicht daneben drücken muss, damit die gewünschte Funktion aufgerufen wird. Vielleicht Bedienfehler, dennoch kleiner Punktabzug.
Etwas uncharmant ist das Plastikgehäuse, das fühlt sich weder wertig an, noch sieht es für meinen Geschmack schön aus. Gut verarbeitet ist das Ganze aber, ebenso sind die Regler und Knöpfe hochwertig.
Zwei weitere Minuspunkte: die Beschriftung für die Anschlüsse befinden sich nur auf der Hinterseite und können nicht von oben gelesen werden - sehr unpraktisch. Und die Stromversorgung ist vermutlich aus Kosten- und Platzgründen in ein externes Netzteil gewandert.
Fazit: auch wenn der MODX hier und da etwas billig (Gehäuse, Netzteil) daher kommt, erhält man sehr viel Sound mit Spaßfaktor (Super Knob) und guten Live-Einsatzmöglichkeiten (Live Sets). Dazu ist er noch schön leicht. Ich würde ihn wieder kaufen.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
1
0
Bewertung melden

Bewertung melden

M
Preis zu Leistung TOP (Vorsicht bei Multichannel-MIDI-Receive!!!)
MusicFriend 28.09.2021
MODX(6) ist ein Klasse Synthesizer/Workstation und ich nutze diesen in jeder Produktion und e i n g e s c h r ä n k t (!) live.
VORSICHT! Zu Live/Bühne:
Es muss geschrieben werden, dass er eine für mich nicht unerhebliche Einschränkung hat was die MIDI-Funktionalität betrifft.
Ein ansteuern über "selbst definierte MIDI-Empfangskanäle" von mehr als 1 Part zum MODX über ein Masterkeyboard ist beim MODX(und Montage) NICHT MÖGLICH!
Ein Beispiel wäre aus der Praxis:
MODX (Soundmodul) > Performace aus > Part 1 Piano, Part 2 E-Piano, Part 3 Strings, Part 4 Orgel.
Jetzt möchte ich mit Masterkeyboard (88 Tasten) den Part 1 bis 3 ansteuern und nur über MODX die Orgel spielen.
NO WAY ohne Aufwand! Der MODX(Montage) hat feste Midikänäle pro Part.
Ihr könnt nur 1 Part ansteuern (mit dem entsprechenden Tranceive-Midikanal aus eurem Masterkeyboard. Wollt Ihr 2 Parts oder mehr ansteuern braucht ihr ein Masterkeyboard der Multichannel-MIDI fähig ist (StudioLogic etc.)
Alternative (und umständig) > ein MIDI-Mapper etc. über Software (Laptop) und dann erst zum MODX.
Also Freunde hier aufpassen bzw. beachten wenn Ihr Euer Live-Stack so aufbauen wollt.
Da hat Yamaha aus meiner Sicht echt einen Rückschritt gemacht (weil vor allem die Motif Serie es konnte und ich es gerne genutzt habe).
Meine anderen 61 Tasten Keyboards (Korg Kronos, Yamaha Motif ES 7) können das ohne Probleme.
Da es die Keyboards der Konkurrenz aus dem gleichen Preissegment können ziehe ich hier bei Features (nix Future was das angeht) 2 Sterne ab. Sorry Yamaha!
Ansonsten ein klasse Instrument was ich immer wieder kaufen würde.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
2
2
Bewertung melden

Bewertung melden

J
Klasse Synthi mit vielen Möglichkeiten, teilweise aber blödsinnig eingeschränkt
Jurek 25.09.2018
Der Synthi liefert eine glasklare Qualität, und das auch über Digital, sowohl für Live als auch ein bisschen Studio konzipiert.

Positiv

- Vollständige DX7 Synthese und deutliche Erweiterungen (64 Stimmen)
- Vollständiges AWM2 a-la Motif XS (128 Stimmen)
- Einfache Updates/Sample/Sound-Einspielung
- Grosser Farb-Touchscreen, super Preis!
- Gute, leichte Verarbeitung, wirkt weniger billig als auf den Fotos/Videos
- Keyboard ist leise und hat kurzen Weg, mag ich persönlich sehr gern

Negativ

- Künstlich gecrippeltes Digital-Audio: Während Montage (identisches Innenleben) bis zu 192kHz im digital out/in bietet, wurde MODX auf 44,1kHz reduziert! Den Leuten bei Yamaha sollte aufgefallen sein, dass heutiger digitaler Standard bei 48kHz anfängt... So ist der Verbund mit anderen digitalen Geräten, die dann gern 48kHz benutzen (Korg, Roland...) teilweise nicht möglich, nur mit komplizierten Wrapper-Software-Konstruktionen. Liebes Yamaha, ihr dürft 48kHz freischalten für den MODX, und trotzdem genügt Abgrenzung zum Premium-192kHz-Montage. Nicht so geizig bitte.

- ADSHR ohne Kurvenparameter. Das hat quasi jedes moderne VSTi! Log-Lin-Exp Kurvenparameter für Attack/Decay/Release bitte!

- Kein Unisono, könnte man mit Makro-Funktionen anbieten, bei sovielen Stimmen

- Pedal-Ziele lassen nicht nicht global setzen

- Midi Channels lassen sich per Part nicht individuell einstellen! Manchmal möchte man Bass auf 1, die Restlayer auf 2. Doof.

- Als DAW Controller noch extrem rudimentär, dabei so viel Potenzial

Insgesamt endlich ein zeitgemäßer digitaler Synth, allerdings mit einigen lästigen Einschränkungen, die hoffentlich noch verbessert werden :)
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
19
5
Bewertung melden

Bewertung melden