Yamaha MG10 XU

Mischpult

  • 10 Kanäle
  • 4 Mikrofon-Eingänge (XLR/Klinke) mit +48V Phantomspeisung: Kanal 1-2 mit eingebautem Kompressor
  • 3-Band EQ
  • Hochpassfilter und 26 dB Pad Schalter
  • SPX Effektprozessor mit 24 Programmen
  • 3 Stereo-Eingänge (Klinke) mit 2 Band EQ
  • XLR-Ausgang
  • 1 AUX-Weg für alle Kanäle
  • USB mit 2 Ein-/Ausgängen (kompatibel mit dem iPad Version 2 oder höher, Camera Connection Kit wird benötigt)
  • Cubase AI DAW Software als Download im Lieferumfang
  • Maße: 244 x 71 x 294 mm
  • Gewicht: 2,1 kg
  • passender Koffer: Art. 353022 (nicht im Lieferumfang enthalten)
  • passendes USB Kabel: Art, 165520 (nicht im Lieferumfang enthalten)
  • passender Adapter für Montage am Mikrofonstativ: Art. 106561 (nicht im Lieferumfang enthalten)

Weitere Infos

zeitgleich verwendbare Kanäle 7
Mic-In 4
Stereo-In 3
Master Out XLR
Anzahl Pre Aux maximal 0
PC-Schnittstelle USB-B
Multitrack-Recording Nein
USB/SD Direkt Record Nein
PFL Nein
Effekt Prozessor 1
USB Play Nein
Bluetooth Play Nein
Matrixmixer Nein
Zonen 0
19" Rackmount Nein

Klassiker der Kompaktmischpulte

Die Kompaktmischpulte der Yamaha MG-Serie erfreuen sich seit vielen Jahren großer Beliebtheit. Nicht nur die gute Verarbeitungsqualität, sondern auch der für diese Preisklasse außerordentlich hochwertige Klang zeigen die Erfahrungen des Herstellers im Bereich professioneller Konsolen. In der dritten Generation der Mischpultserie vereint Yamaha nun noch mehr Ausstattungsmerkmale in seinen kompakten Pulten. So bietet das MG10 XU neben seinen umfangreichen Anschlussmöglichkeiten und einem eingebauten Effektgerät etwa die Möglichkeit, es per USB an einen Computer anzuschließen und es als Interface mit je zwei Eingangs- und Ausgangskanälen zu nutzen.

Umfangreiche Ausstattung

Das MG10 XU bietet in seinem kompakten Metallgehäuse vier Monokanäle mit Klinke/XLR-Kombibuchsen, die zusätzlich zu den ausgezeichneten Mikrofonvorverstärkern mit einem schaltbaren Hochpassfilter und einem 3-Band-Equalizer mit festen Einsatzfrequenzen ausgestattet sind. Dank der zuschaltbaren Phantomspeisung können an allen vier Eingängen auch Kondensatormikrofone oder aktive DI-Boxen problemlos betrieben werden. In den ersten beiden Kanälen steht zudem ein einfach zu bedienender Ein-Knopf-Kompressor zur Verfügung. Zusätzlich verfügt der Mixer über drei Stereokanäle für Linesignale, die mit Klinke- und Cinchanschlüssen ausgestattet sind. Bei der Nutzung des Pultes als USB-Interface kann Kanal 9/10 auch als Eingang für die Computersignale fungieren.

An alles gedacht

Bei der Entwicklung des MG10 XU standen sicher kleinere Bandbesetzungen oder Solokünstler im Fokus, denn so ist das Mischpult mit einigen Features, die speziell auf diese Nutzergruppe zugeschnitten sind, ausgestattet. Das interne Effektgerät bietet 24 hochwertige Programme, die neben verschiedenen Reverbtypen auch Modulations- und Spezialeffekte abdecken. Um in einer Livesituation jederzeit eine gute Erreichbarkeit zu gewährleisten, kann der komplette Mixer mithilfe des optional erhältlichen Stativadapters BMS-10A auf einem Mikrofonständer montiert werden. Bei Bedarf lässt sich der Effektreturnkanal mit einem externen Fußschalter stummschalten. Die vielseitigen Anschlussmöglichkeiten setzen sich auch ausgangsseitig fort, denn hier stehen für den Stereo-Master sowohl XLR- als auch Klinkenbuchsen zur Verfügung.

Über Yamaha

Yamaha gehört seit vielen Jahrzehnten zu den bekanntesten Herstellern von Musikinstrumenten und Audiotechnik weltweit. Die lange Geschichte des japanischen Unternehmens begann Ende des 19. Jahrhunderts mit dem Harmonium. Das Portfolio wurde stetig erweitert, sodass Yamaha heute als einer von wenigen Herstellern beinahe die gesamte Palette von Musikinstrumenten anbietet: von Klavieren und Flügeln über Gitarren, Blas- und Streichinstrumente, Schlagzeug und Percussion bis hin zu elektronischen Keyboards und Synthesizern. Auch in der Tontechnik ist Yamaha als Hersteller von Mischpulten, Verstärkern, PA-Systemen und mehr eine feste Größe. Als Leitmotiv gilt bei Yamaha die Verbindung von traditionellem Handwerk mit moderner Technik.

Aufnahmezentrale

Neben der Nutzung in Livesituationen eignet sich das Yamaha MG10 XU auch perfekt für eine einfache Aufnahmeumgebung oder den Einstieg in die Welt des Online-Streamings. Die eingebaute USB-Schnittstelle arbeitet mit einer Auflösung von bis zu 192 kHz / 24 Bit und bietet somit eine professionelle Audioqualität. Beste Voraussetzungen dafür bieten auch die gut durchdachten Routingmöglichkeiten des Returnkanals: Das Mischpult verfügt über eine zusätzliche Abhörschiene mit eigenem Masterregler und Ausgangsbuchsen. Um gleich durchstarten zu können, liegt dem Mischpult noch eine Einsteigerversion von Cubase bei. Bei Bedarf kann es zusammen mit dem Apple Camera Connection Kits sogar mit einem iPad (ab Version 2) verbunden werden.

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4.7 /5
  • Bedienung
  • Features
  • Sound
  • Verarbeitung
Gesamt
Bedienung
Features
A ja, D nee.
Frank193, 23.08.2014
Nach der Befreiung aus der sinnlos bunten Verpackung beeindruckt zunächst nicht das Gerät selbst, das den Beschreibungen entspricht, sondern das Netzteil, das ich so nicht erwartet hatte. Wegen seiner Grössen und seines Gewichts ist es nicht als Wandwarze ausgeführt, sondern ein stabiles Plastikkästchen aus dem beidseitig gut isolierte Kabel herausführen, am Primärende mit Eurostecker, am sekundären mit einem mordsstabilen dreipoligen Metallstecker mit Arretierungsmutter zur bombenfesten Verbindung mit dem Mixer versehen. Angesichts der aufgedruckten Leistungsdaten, 2 x 18,5 V/0,62 A, ist es ausgesprochen schwer, was auf ein möglicherweise nicht zu knapp bemessenes analoges Netzteil hinweist, welches, eine Binse, im für Normalsterbliche erschwinglichen Bereich die klanglich bessere Alternative darstellt, jedoch bei identischer Nominalleistung in der Herstellung teurer als ein Schaltnetzteil ist. Obwohl ich integrierte Netzteile vorziehe, bin ich mit dem des Yamaha auch konzeptionell einverstanden, zumal es den Mixer enorm vergrössert hätte und als externes Netzteil kaum besser hätte gemacht werden können.

Das Gehäuse besteht vollständig aus Stahlblech. Die hauchdünnen seitlichen Hartplastikkappen aus recycleten Kefirbechern haben ausschliesslich optische Funktion, dahinter ist das Blech zu einem fast völlig geschlossen Gehäuse gebogen, in welchem die Hauptplatine spielfrei eingeklemmt ist. Sämtliche Buchsen, XLR von Neutrik mit vergoldeten Kontakten, Klinke stabiles Vollmetall, Cinch Dosenblechmurks, sind mit dem Gehäuse verschraubt. Sogar der USB-Anschluss. Die Potis haben Plastikachsen, verhalten sich haptisch unauffällig, Balance- und Klangstellerpotis haben eine sinnvolle Mittenrastung, und sie sind nicht mit dem Gehäuse verschraubt. Trotzdem geben sie sich vertrauenerweckend unbeweglich. Ebenso die Schalter mit kräftiger Feder und präziser Rastung.

Bei der Bedienung gibt es keine Auffälligkeiten. Es ist eng, spitze Finger hilfreich, und die Hartplastikpotikappen, die ich nicht gern anfasse, werden gegen Softtouchpendants ausgetauscht. Die BDA wird kaum jemand benötigen.

Der buchsenbewehrte hintere Teil des Mixers wird im Betrieb recht warm, und hier ergibt auch die sonst von mir nicht geliebte offene Bauform der Klinkenbuchsen Sinn: sie stellen die einzige Entlüftungs- und Kühlmöglichkeit dar. Dass dies von Yamaha genau so gemeint und gut durchdacht ist erkennt man an den darunter liegenden Löchern in der Hauptplatine, denn darunter wiederum liegt die kleinere Signalverarbeitungsplatine und genau die wird warm.

Der Platz ist hier zu knapp, um den Aufwand zur Feststellung klanglicher Fähigkeiten detailliert zu beschreiben. Er war nicht unerheblich. Beteiligt waren u. a. NI´s Komplete 6, RME UCX, Motu Track 16 , KRK 6, Bryston B 4 SST (der eigentliche Grund des Aufwands), Martin Logan Sequel II, DSI Mopho SE, DSI Tempest, mehrere einfache dynamische und Kondensatormikrofone, Kabel von Nordost, Straight Wire und B.M.C.. (Tipp: das aktive B.M.C.-USB-Kabel, ich war verblüfft). Der Yamaha klingt relativ neutral, für den Preis sehr gut auflösend und nebengeräuscharm, auch seine Mikrofonamps, welche die Unzulänglichkeiten der Testmikros zuverlässig herausarbeiteten ohne dabei rauschhaft zu werden. Die Installation des rudimentären 2 rein/2 raus-Steinberg-Treibers verlief problemlos, die Nutzung in der DAW ebenfalls. Den Klang empfand ich unabhängig von der gewählten Auflösung sowohl bei Wiedergabe als auch bei Aufnahme als körperlich unangenehm. Technisch, seelenlos, kalt, nicht meins. Meine antitechnische bessere Hälfte empfand das ebenso. Die Effekte sind möglicherweise nett zum jammen, aufzeichnenswert finde ich sie nicht, aber jede(r) hört anders.

Als analoger Kleinmixer ein für den Preis durchdacht entwickeltes und fast überraschend hochwertig gefertigtes, schlicht gut klingendes Analoggerät. Der mir nicht zusagende Digitalklang versaut die Klangnote, auch wenn ich ihn sicher nicht wieder nutzen werde. Und um von mir die Bestnote hinsichtlich Verarbeitung zu erreichen müssen die Potis preisklassenunabhängig mit Metallachsen versehen und mit dem Gehäuse verschraubt sein.
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Bedienung
Features
Perfektes Pult für Alleinunterhalter
musicman56, 18.01.2017
Ich hatte seit Jahren zur vollsten Zufriedenheit einen Vorgänger aus der MG-Serie (das MG82 CX) im Einsatz. Einziger Nachteil war, dass ab und zu ein Kanal fehlte. Darum habe ich mich ohne einen Augenblick zu zögern für das neuere MG10 XU entschieden, welches nun eben einen Kanal mehr zur Verfügung stellt.

Technisch gesehen bietet das Pult alles was ein Alleinunterhalter braucht. Wobei das sinnvollste Feature meiner Meinung nach der Monitorweg ist, der direkt am Master-Signal hängt. Auf dem Monitorweg kommt also genau das raus, was aus dem Main-OUT auch raus kommt.

So soll es sein, bzw. ist es für einen Alleinunterhalter sinnvoll. Absoluter Quatsch sind in dem Kontext AUX-Wege, die das Signal Pre-Fader abgreifen. Das ist zwar praktisch für eine Band mit FOH-Mann, aber total unpraktisch für einen Alleinunterhalter der quasi sein eigener FOH ist und somit darauf angewiesen, dass er auf seinem Monitor-Mix einen exakt identischen Mix zum Main-OUT hat. Da merkt man schlichtweg, dass die Yamaha-Entwickler mit gedacht haben.

Oftmals werden Pults mit Rackwinkeln in ein Rack verbaut. Das MG10 XU - und übrigens auch die Vorgängermodelle - stellen hierzu auf der Rückseite als sinnvolle Alternative zwei Befestigungslöcher mit M5-Gewinde zur Verfügung. Damit lässt sich das Pult dann z.B. ganz einfach auf einer Rackwanne montieren. Da hat schon wieder jemand mit gedacht.

Der einzige Nachteil den ich ausmachen kann: Die Vorgängermodelle hatten im Netzteil einen Schalter, der den Trafo auf der 220-Volt-Seite vom Netz trennte. Diesen Schalter hat man weg rationalisiert. Ob aus Kostengründen oder auf Kundenwunsch kann ich nicht beurteilen. Mir fehlte der Schalter anfangs ab und zu mal, weil man doch das Pult separat damit ausschalten konnte.

Ich hatte vor der MG-Serie schon andere Kleinmixer im Einsatz, z.B. das Soundcraft Notepad, aber keines kommt in dieser Preisklasse technisch gesehen an das Yamaha ran. Sehr rauscharm, die EQ-Regler packen gut an, die Kompressoren machen was sie sollen, und ein High-Pass-Filter ist in dieser Preisklasse nicht selbstverständlich, aber unentbehrlich.

Mein Fazit: Ich würde es immer wieder tun, und darum klare Kaufempfehlung.
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Bedienung
Features
Rundumsorglos Paket für mich als Streamer/Youtube
NerdmitHerz, 28.07.2019
Hallo

Ich nutze das Yamaha MG10XU seit August 2018 an meinem PC. Ich bekam von meinem besten Kumpel das AT2020 geschenkt und brauchte dafür ein passendes Mischpult. Zuvor bekam ich von ihm ein älteres Mischpult, welches per Klinke an mein PC ging. Doch leider erzeugte meine Grafikkarte Spulenfiepen welches hörbar wurde per Mischpult. Also stieg ich auf USB und kaufte mir erstmal das Focusrite Scarlett 2i2 2nd Gen welches super mit dem AT2020 funktioniert. Doch durch das Mischpult meines Freundes, wollte ich dann doch lieber ein Mischpult für das AT2020 haben. Schlussendlich bin ich beim Yamaha MG10XU hängen geblieben.

Mir persönlich gefällt am besten, dass ich für meine Stimme Effekte benutzten kann um sowas wie Alerts bei Twitch besonders zu belohnen. Auch bin ich sehr erstaunt wie rauschfrei das Mischpult arbeitet, obwohl ich Gain + Lautstärke für das Mic auf max habe. Bin mittlerweile auf das Shure SM7B gewechelt. Die Möglichkeit selbst meine DT880 am Mischpult zu betreiben gefällt mir auch echt gut, auch wenn sie aktuell wieder an der Essence STX hängen (mehr Power dann KHV).

Bis jetzt habe ich persönlich nichts negatives finden können ;)

Für mich als kleiner Streamer, der ein Mischpult suchte welches Effekte hat, ist das Yamaha MG10XU echt gut. Klar mag der Preis etwas abschreckend sein, wenn es theoretisch auch günstiger geht. Doch für mich sind Bedienung, Features, Sound + Vearbeitung vom Mischpult absolut das Geld wert. Denn man kauft sich in der Regel ein Mischpult, welches man Jahre nutzen möchte. Daher ist das Mischpult für mich ein Produkt gewesen, welches für die Zukunft gekauft wurde.
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Features
Sound
Verarbeitung
Nicht zu empfehlen
Robin-B., 22.03.2021
Das Mischpult könnte top sein, wären da nicht die Makel die einfach gar nicht in Ordnung sind.

1. Der rechte Soundoutput ist leicht lauter. Das merkt man besonders dann, wenn man den Sound ganz leise einstellt und man nur noch die rechte Seite hört.
2. Manchmal muss ich den Knopf für den Stereo Output mehrmals drücken, damit ich auch auf beiden Lautsprechern Sound habe. Da gibt es anscheine einen Kontaktfehler im Knopf. Abgesehen davon hört man ein leichtes Rauschgeräusch wären der Knopf gedrückt wird.
3. Auch der Knopf um FX an/aus zu machen hat einen Kontaktfehler und funktioniert nicht immer zuverlässig.

Die Qualität ist einfach sehr schlecht. Wäre vielleicht nur ein Makel da, könnte man meinen es wäre vielleicht ein seltener Fehler, aber gleich so viele sind nicht mehr akzeptabel.
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