Xaphoon Standard C Pocket Sax

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Standard Xaphoon in C

Das Standard-Xaphoon zeichnet sich vor allem durch seine Exaktheit aus. Es wurde entwickelt für Schulen, Bands, Ensembles und eben für alle, die wünschen, dass jedes Instrument genau gleich klingt. Das Standard-Xaphoon ist ein genormtes Xaphoon. Gefertigt wird es in Indiana/USA, mit einem hochpräzisem Herstellungsverfahren, aus demselben Material wie Klarinetten- und Saxophonmundstücke. Es ist ein ideales Einstiegsinstrument und dazu günstiger als andere Xaphoons.

Wir empfehlen es vor allem für das Zusammenspiel mit Saiten- und Tasteninstrumenten, C-, oder F-Flöte. Die C-Instrumente sind etwas kürzer als die B-Xaphoons, was für kleinere Hände von Vorteil ist. Nach unserer Erfahrung lässt sich das Standard-Xaphoon ab einem Alter von etwa 6 Jahren gut erlernen, Dies liegt vor allem an der Fingergröße, denn die Blaskraft ist schon vorher ausreichend, so dass schon Zwei-bis Dreijährige Töne herausbekommen. Auf diesem Instrument sind die Tonlagen. C -/ F -/und B -Dur sowie a -/ d -/und g - moll am leichtesten zu spielen.

Der Klang ist direkter und etwas stärker als der des Maui-Xaphoons.

  • Standard Modell
  • Pocket-Saxophon
  • Material: Kunststoff
  • tiefster Ton: c'
  • Tonumfang: 2 Oktaven
  • Stimmung: a' = 440 Hz
  • zu Spielen mit einem Tenorsaxophonblatt
  • inkl. Blatt, Schutzkappe und Blattschraube
Erhältlich seit Mai 2007
Artikelnummer 114668
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178 Kundenbewertungen

D
Es ist schwarz, sieht cool aus und klingt bemerkenswert!
Dietlaib 19.11.2009
Obwohl ich hauptsächlich Gitarre spiele, haben mich Holzblasinstrumente schon immer interessiert. Ich habe ein paar Jahre recht viel Blockflöte gespielt, greife zur Zeit hin und wieder zur Tin-Whistle und habs auch mal mit nem Alt-Sax probiert.

Das Xaphoon hatte ich als einfach zu spielendes Instrument mit einer weiteren, interessanten Klangfarbe eingeplant. Bestellt, bekommen und direkt meiner Mutter (75) vorgeführt... Sie sagte später, die Anschaffung habe sich schon deshalb gelohnt, weil sie sich kaum erinnern konnte, wann sie zum letzen Mal dermaßen gelacht hätte... Die blökenden, quitschenden und jämmerlich wimmernden Geräusche, die ich anfangs hervorbrachte, fand ich selbst einfach urkomisch. :) Und dabei hab ich nur versucht, mir den Tonumfang lt. Grifftabelle zu erarbeiten...

Da hilft nur, unbeirrt täglich ein wenig zu üben, um die erforderliche Lippenspannung aufzubauen, die man als Nicht-Klarinettist/Saxophonist einfach nicht besitzt. Anfangs entwich mir bereits nach 10 Minuten zuviel Luft neben dem Mundstück, so dass ich nicht wirklich sinnvoll weiterspielen konnte. Nach 2 Wochen reichte es schon für eine Stunde. Man braucht für das Xaphoon neben dem Lippendruck auch einen gewissen Blasdruck. Direkt auf Anhieb bekommt man das wahrscheinlich nicht hin. Dafür wird man aber nach nicht allzu langer Zeit mit einem angenehmen, vollen Klang belohnt, der eher an eine Klarinette als an ein Saxophon erinnert. Saxophonähnlicher wird es aber, wenn man die saxtypische Spieltechnik "Growl" verwendet.

Wie eine Klarinette überbläst das Xaphoon in die Duodezime. Für die überblasenen Töne, die den Tonumfang bis zur zweiten Oktave erweitern, braucht man aber schon einige Spielpraxis.

Anders als bei einer Blockflöte oder Tin-Whistle haben alle Grifflöcher den gleichen Durchmesser. Das führt dazu, dass die Finger in (für den Blockflötenspieler) ungewohnten Abständen aufgelegt werden müssen. Der linke kleine Finger (der ja bei der Blockflöte nicht benutzt wird) liegt ziemlich nah am Ringfinger, der Mittel- und Ringfinger der rechten Hand müssen ebenfalls recht nah beieinander liegende Löcher abdecken. Der linke Daumen greift einen ganz normalen Ton und dient nicht etwa dazu, wie bei der Blockflöte, das Überblasen zu erleichtern. Daher gibt es zwischen dem Zeigefinger und dem Mittelfinger der linken Hand einen größeren Abstand, da das entsprechende Loch aufgrund von "Fingermangel" auf der Oberseite einfach auf die Unterseite verlegt wurde.

Mit Hilfe von halb gedeckten Löchern und Gabelgriffen ist zwar eine chromatische Tonleiter möglich, doch die Tonarten F-Dur und C-Dur lassen sich am einfachsten spielen. Obwohl der tiefste Ton ein "C" ist, basiert das Xaphoon eigentlich auf der F-Dur-Skala. Spielt man also vom tiefsten Ton Finger für Finger nach oben, erhält man die Skala C-mixolydisch.

Da es sich um ein Rohrblattinstrument handelt, lässt sich jeder gegriffene Ton um wenigstens einen Halbton nach oben und nach unten mit Hilfe der Lippenspannung modulieren. Ist man erstmal einigermaßen intonationssicher, erhöhen sich dadurch im Vergleich zu einer Flöte die Ausdrucksmöglichkeiten natürlich enorm.

Ein wirklich interessantes, "kleines" Instrument mit einem verblüffenden Klang. Insbesondere in großen Räumen (Schulaula, Kirche, Halle usw.)
Ansprache
Sound
Verarbeitung
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h
Tolles Instrument, hoher Spaßfaktor
harpo 03.03.2017
Nach einem Maui Bb Xaphoon brauchte ich dringend (für die Tochter) ein "Familienxaphoon". Man kann es (ohne Blatt!) mit Spüli unterm Wasserhahn reinigen und so unbedenklich von Familienmitglied zu Familienmitglied durchreichen. Ein nicht zu unterschätzender Vorteil!
Das beste Blatt dafür ist nach Erfahrungen mit Rico /Rico Royal, Vandoren Blau und Vandoren ZZ eindeutig das Vandorenn ZZ in 2,5er Stärke, etwas weicher als die 2,5er Ricos.
Einen Ästheten können die leichten Gussformgrate, die längs am Instrument entlanglaufen, stören, dafür ist der Messingring an der Glocke sehr schön.
Das Teil spielt sich problemlos. Allerdings wird es beim Spielen innen sehr viel schneller nass als das Bambusmodell Maui. Da spritzt dann schon mal der Speichel zu den Grifflöchern heraus.
Unbedingt ein Bissplättchen aufkleben! (Ich nahm welche mit der Stärke 0,4 mm in transparent). Es wäre schön wenn so ein Pfennigartikel gleich mitgeliefert würde. Mein Bb Xaphoon hatte ich nach nur etwa 6 Stunden Spielzeit im Schneidezahnbereich schon deutlich angenagt. Das Mundstück ist an dieser Stelle nur etwa 2,5 mm dick. Ein absoluter Rohrblattneuling wie ich (und das sind ja wohl viele Xaphoonkäufer) hat von so etwas keinerlei Ahnung. Und da beim Xaphoon das Mundstück Bestandteil des Instruments ist und nicht ausgetauscht werden kann, sollte ein Hinweis in der Anleitung nicht fehlen.
Ich habe bei Profimusikerkollegen mal herumgefragt. Fast alle hatten von der Existenz des Xaphoons noch nie etwas gehört. Das ist sehr schade, denn das Xaphoon - immerhin schon fast 40 Jahre am Start - hat viele Möglichkeiten. Unplugged kommt es überall gut mit und hat wegen seiner Größe einen besonderen Sympathiebonus. Wem sein Sax zu schwer und zu empfindlich ist, sollte sich ein Xaphoon zulegen...
Man sollte dieses kleine Instrument nicht unterschätzen!
Ansprache
Sound
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M
Kein Spielzeug!
Messerjocke 23.10.2021
Das Xaphoon klingt richtig schön (wenn man gelernt hat wie man es spielen muss), überhaupt nicht nach Plastik, erinnert sehr an Klarinette. Schon nach kurzer Zeit kann ich mich im Bereich c1 bis f2 sicher bewegen, nur mit dem Festhalten des Instruments wird es schwer, wenn man (fast) alle Finger abheben muss. Das mitgelieferte Blatt ist ok, ich bin mit einem Vandoren Classic Blue Tenor 2.5 aber definitiv glücklicher jetzt, vom Sound und von der Ansprache her. Auch ein Putztuch für Flöte- bzw. Klarinette sollte man sich gönnen, wenn man sich keines selber basteln will (ist in der mitgelieferten Anleitung beschrieben). Zwei Kritikpunkte habe ich, die man aber verschmerzen kann: Ein abnehmbares Mundstück wäre schön, so dass man die Tonhöhe etwas anpassen kann und auch leichter putzen. Das unterste Loch könnte zweigeteilt sein, so dass man C und Cis komfortabler spielen kann. Alles in allem ein richtig tolles und unkomliziertes Holzblasinstrument!
Ansprache
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H
Erwartungen nicht erfüllt
Heckstick 25.01.2021
Der Klang ist auf jeden Fall sehr interessant und das Instrument eignet sich gut zum schnellen Mitnehmen und zwischendurch spielen. Mit Saxophon Erfahrung relativ leicht zu erlernen, aber für lange Finger leider sehr schwer zu greifen ohne zu verkrampfen. Die Griffhaltung hätte man angenehmer gestalten können. Im Zusammenspiel mit anderen muss man sehr oft darauf achten ob der eigene Ton passt. Da es keine Möglichkeit gibt wie beim Saxophon die Stimmung durch das Mundstück anzupassen, muss alles aus der Lippenspannung geregelt werden.
Insgesamt hatte ich mir mehr erhofft davon.
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