Warwick Nut for Fender Style E-Guitar

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Sattel für ST-Style E-Gitarren

  • hergestellt aus TUSQ
  • geschlitzt
  • flache Unterseite
  • gleichbleibende Materialeigenschaften und Qualität
  • erhöhter Obertonanteil
  • Saitenabstand E zu e: 35,25 mm (1 3/8")
  • Abmessungen (L x B x H): 41,98 x 3,22 x 4,98 mm (1 5/8" x 1/8" x 3/16")
  • Farbe: Elfenbein
  • Liefermenge: 1 Stück

Hinweis: Alle Graph Tech Sättel und Stegeinlagen sind geringfügig länger und breiter um eine perfekte Passform am Instrument zu gewährleisten. Überschüssiges Material kann einfach mit feinem Schleifpapier entfernt werden.

Erhältlich seit November 2018
Artikelnummer 453523
Verkaufseinheit 1 Stück
Breite 42 mm
Unbearbeitet Nein
Anwendungsbereich ST-Style
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B
Perfekt für günstige Instrumente
Blademage 11.02.2021
ich habe in den letzten ~ 15 Jahren schon gute 20 davon verbaut. Beim ersten Mal hatte ich ja Angst um meinen alten Mexico Hals. Aber nix da. Ahorn und Palisander sind weit robuster als man denkt und die Sattel idR. ja nur punktuell eingeleimt. Ist ja (hoffentlich) kein Sekundenkleber.
Die Graphtechs gibts in verschiedensten Größen, Breiten, Höhen, mit verschiedenen Böden, Radien, etc. Ich habe inzwischen immer einen von jeder Sorte da, wenn nicht grade vergriffen, aber sie lassen sich ggf. auf gut adaptieren.

Mein letzter Einsatz z.B. war eine unspielbare (€ 60,- nicht HB) Bausatz-Strat, die einen halbwegs geraden Hals bekommen sollte, da ihr Body mit 1140g der leichteste vollmassive Stratbody ist, den ich kenne - angeblich Pappel - naja egal dunkelgrün gebeizt und dick lackiert.
Also im "tropischen Regenwald" einen € 40,- Ahornhals aus Shanghai bestellt und als besonders Leicht angepriesen wurde - Kein Wunder, ist ja auch vor lauter Halsstabfräsung und extraflachem Wizard D Profil fast kein Holz mehr unterm Griffbrett. Aber schön ist er. Aus der Wühlkiste bekam die Strat noch ein altes Wilkinson Trem und da an dem China-Hals der Sattel auf 6mm montiert war, gleich einen passenden GraphTech Sattel.
Das Ergebnis ist eine knapp über 2kg leichte Strat, die verdammt gut aussieht und echt gut alles mitmacht, was man ihr antut.

Bei den meisten Gitarren tausche ich die Sättel entweder weil sie ausgebrochen sind, viel zu hoch oder zu tief, falsch/zu weit gefeilt oder sich die Saiten ins billige Plastik gefressen haben.

Wenn dann mal die 10-15 Euro investiert sind, ist ein weiterer Satteltausch meist vom Tisch. Für die meisten Instrumente sind das schon nahezu perfekte Sattel. Nur bei meiner Ibanez Performer hat er garnicht harmoniert. Da hatte ich erst einen Ibanez Artist Graphtech drauf, der aber aufgrund der Konstruktion (etwa 70° Winkel am Übergang Griffbrett/Kopfplatte und breite Halsstabfräsung) hicht halten wollte und habe dann einen für eine Epi Les Paul probiert. Der ließ sich zwar super anpassen aber klang da nie so recht. Es fehlte einerseits an Sustain und andererseits, trotz korrekter Höhe, waren die offenen Akkorde immer unsauber.
Hier hat mir mein Gitarrenbauer einen "Vintage Bone" Rohling angepasst, auf dem die Saiten nicht gerade, sondern zu den Mechaniken hin im geeigneten Winkel aufliegen. Das ist dann nochmal ganz was anderes.

Inzwischen werden viele Instrumente der mittleren Preisklasse schon mit den - muss man ja sagen - sehr günstigen GraphTechs ausgestattet. Das ist auch gut so. Bei meiner Epiphone Paula "Classic" merkt man den Unterschied zur alten Studio deutlich, obwohl sonst nicht viel um ist.

Meine Gitarren haben, bis auf die Performer alle einen GraphTech-Sattel, die meisten meiner Freunde und Bekannten auch. Es ist kein Hexenwerk und sie kosten wenig Geld.

Einzig: das Herausfinden des passenden Sattels im Vorfeld ist mühsam bis teilweise unmöglich. Drum hab ich immer alle gängigen Typen da.
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Ga
Selbst einbauen? Naja...nicht so einfach! Das Ergebnis erstaunlich!
Günter aus Berlin 12.02.2022
Lieferung schnell und unkompliziert - wie bei Thomann eben gewohnt! Den Selbsteinbau würde ich noch einmal selbst machen. Ich hatte keine Lust, wochenlang ohne die Gitarre auszukommen. Meine Fender-US-Stratocaster stammt aus den Achtzigern, die alte Brücke war an der dicken E-Saite einfach zerbröselt..
Die Ersatzbrücke musste - wie erwartet - in Höhe und Breite abgeschliffen werden, mit Sandpapier soweit kein Problem. Aber der Hals hat eine leichte Krümmung, die Brücke war gerade. Mit einem Driemal (elektor. Schleifer) habe ich die Rundung so gut es ging nachgeahmt, naja, mit Augenmaß soweit das ging. Einbau sparsam mit Holzleim, damit ich das Ding im Falle eines Falles wieder ausbauen kann. Zweikomponentenkleber war mir zu "endgültig".
Das Ergebnis: es war eine andere Gitarre. Supercrisper Klang, nicht schlecht, viele Höhen., extrem Fender und Start-like eben. Aber ganz anders als vorher. Das Spelgefühl auch anders, nicht schlechter, aber eine andere Gitarre. Ich würde es nicht noch einmal selber machen.
Mein Tipp wäre die Operation einem erfahrenen Gitarrenbauer zu überlassen. Die eigentlich zu flachen Saitenkerben habe ich gelassen und nicht vertieft, wer weiß, was da noch passiert. Die Gitarre ist so jetzt bundrein. Resümee: man bekommt eine andere Gitarre, nichts ist unbedingt schlechter, aber jetzt ist meine US-Stratocaster ein anderes Instrument.
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J
Perfekte Aufwertung für preiswerte Gitarre
Jaegermeister 12.03.2022
Ich habe den Sattel gleich beim Neukauf des Instruments bei Thomann in der Gitarrenwerkstatt einbauen lassen, hier in eine Harley Benton ST-20MN CA Standard Series. Eine gute Entscheidung und Aufwertung für das Instrument. In Verbindung mit dem Austausch der Mechaniken, der Saiten und der Saitenniederhalter ist die Gitarre super spielbar, hält die Stimmung und macht somit richtig Spaß.
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M
High-Quality Produkt
Michael9153 06.06.2021
Gehört bei einer fälligen Verfeinerung meiner Gitarren einfach dazu: Plastik raus, Knochen, oder wie hier, hartes und "selbstschmierendes" Graph-Tech rein. Damit habe ich bspw. meine Squier CV 60s aufgewertet mit dem Ziel längerer Haltbarkeit, besserer Stimmstabilität und Saitenlage. Ob hierdurch die Schwingungen offen angeschlagener Saiten und damit deren Sustain verbessert werden, mag jemand beantworten, der über ein entsprechendes Messgerät verfügt... :-)
Tipp: unbedingt wegen der Passgenauigkeit den alten Sattel vermessen! Anpassungen mit Schleifpapier sind kein Hexenwerk. Nur: Zu klein bleibt leider zu klein.
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