Warm Audio WA76

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Limiting Amplifier

  • Nachbildung eines Classic 1176 Revision D
  • diskreter Signalpfad
  • CINEMAG Ein- und Ausgangs-Transformer
  • Class A Line Level Ausgangsverstärker
  • Eingangsimpedanz: 600 Ohm
  • Frequenzbereich: ± 1 dB 20 Hz bis 20 kHz
  • Gain: 55 dB
  • weniger als 0.4% harmonische Verzerrung von 50 Hz bis 20 kHz mit Limitierung
  • VU-Meter für dB Gain Reduction und dB Ausgang
  • Format: 19" / 2 HE
Erhältlich seit März 2014
Artikelnummer 329985
Verkaufseinheit 1 Stück
Kompressor Ja
Gate Nein
PEAK Limiter Ja
2-Kanal Nein
Attack/Release regelbar Ja
629 €
669 €
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Der große Klassiker für's kleine Budget

Der texanische Hersteller Warm Audio hat sich einen erstklassigen Ruf als Spezialist für die gelungene Neuinterpretation klassischer Studiotechnik erworben. Dabei werden die wesentlichen Elemente der Originalschaltungen sorgfältig an die jeweiligen Vorbilder angelehnt und gegebenenfalls um sinnvolle Extras erweitert. Die Preise liegen in einer erstaunlich günstigen Größenordnung. So auch hier: Beim Vorbild des Warm Audio WA76 handelt es sich um den wahrscheinlich legendärsten Kompressor/Limiter aller Zeiten. Mittlerweile wurde das Original zwar zig-fach kopiert, doch dank seiner liebevollen und dennoch Budget-freundlichen Umsetzung zählt der Warm Audio WA76 seit seinem Erscheinen im Jahre 2014 noch immer zu den Highlights unter den 1176-Klonen.

Warm Audio WA76 Volumepoti

Mythos 1176 in aktuellem Gewand

Beim Warm Audio WA76 handelt es sich um eine Neuinterpretation des legendären Mono-FET-Kompressor/Limiters aus den frühen 1970er Jahren. Im Gegensatz zu moderneren Geräten wird die Kompression hier ausschließlich über In- und Output-Regler sowie vier feste Ratios gesteuert. Diese klassische Minimalausstattung genügt jedoch völlig für zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten: Das Spektrum reicht von softer Gesangskompression über kräftig pumpenden Overhead-Sound bis hin zu derber Sättigung. Selbst als charakterstarker (Lofi)-Mic-Pre lässt sich das Gerät nutzen. Wie bei Warm Audio üblich, verwendet auch der WA76 sehr hochwertige Bauteile, darunter etwa Cinemag-Übertrager. In Sachen Ausstattung hält sich der WA76 präzise an sein Vorbild – auch hier fehlen Bypass und Netzschalter. Die Rückseite bietet dagegen eine zeitgemäße Ausstattung mit XLR-Anschlüssen und Kaltgerätebuchse.

Warm Audio WA76 Anschlüsse

Darf's etwas mehr Sound sein?

Generationen von Tonschaffenden schwören auf den „musikalischen“ 1176-Sound, der sich so hervorragend mit jeglichem Programm-Material verbindet und nicht nur zuverlässig Transienten abfängt, sondern auch drastische Klangbearbeitungen möglich macht. Heute wird dieser Klassiker eher selten als Allround-Talent genutzt. Stattdessen ist er umso beliebter, wenn besonders knackige Drums und Bässe gefragt sind. Sein Sound – bei Bedarf etwas ruppig – hat auch nach gut 50 Jahren nichts von seinem Reiz eingebüßt. Als preisgünstiger 1176-Klon hat der Warm Audio WA76 im Laufe der letzten Jahre mehrfach Konkurrenz erhalten. Er kann sich jedoch dank seiner ordentlichen Verarbeitung und der hervorragenden Klangeigenschaften noch immer behaupten. Wer seine Aufnahmen mit authentischem1176-Charakter veredeln möchte und dabei sein Budget im Auge behalten muss, wird am Warm Audio WA76 großen Gefallen finden.

Warm Audio WA76 VU-Meter

Über Warm Audio

Warm Audio ist ein 2011 in den USA gegründetes Unternehmen, das sich zum Vorsatz gemacht hat, möglichst hochwertiges Studioequipment zu möglichst bezahlbaren Preisen anzubieten. Der Schwerpunkt liegt bei Remakes klassischer Studiostandards, deren Schaltungen in vielen Fällen mit leichtem Freiraum neu interpretiert werden. Im Portfolio der Amerikaner finden sich u.a. eigene Varianten des Urei 1176 und des Teletronix LA-2A Kompressors, ein Pultec-Nachbau und eine Reihe verschiedener Mikrofone und Vorverstärker, die von den einschlägigen Legenden aus der Analog-Ära inspiriert wurden.

WA76 mit klassischem Channelstrip

Als einer der ersten Kompressoren/Limiter mit Transistortechnik etablierte sich der legendäre 1176 nach seiner Markteinführung in den späten 1960er Jahren schnell in zahllosen Studios rund um den Globus. In Kombination mit ebenfalls legendären Mischpulten (Neve, API usw.) prägte der 1176 den klassischen Rocksound der 70er Jahre. Auch heute garantiert die Kombination aus 1176-Klon und einem hochwertigen Channelstrip mitsamt entsprechendem Mikro ein Maximum an Charakter und Klangqualität im modernen DAW-Studio. Knallige Drums, knackige Bässe und Gitarren, aber auch ausdrucksstarke Vocals sind dabei sicher die besonderen Stärken eines solchen Setups.

87 Kundenbewertungen

4.5 / 5

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Bedienung

Features

Sound

Verarbeitung

58 Rezensionen

y
Gut und günstig...
yelemusic 21.07.2014
...wenn man mal vergleicht, was andere 1176er Clones kosten - mal das Original ganz außen vor gelassen.
Dank Produktion in Fernost bekommt man hier einen vollwertigen 1176er zum Schnäppchenpreis. Bei den Bauteilen, auf die es ankommt, wurde nicht gespart, wohl aber da, wo man ohne grossen klanglichen Verlust den Endpreis drücken kann. So ist z.B. kein internes Netzteil eingebaut. Auch die Potis sind jetzt nicht von den großen namhaften Herstellern, sondern wohl aus irgend einer ungenannten Chinafabrik. Wie lange die durchhalten, bevor sie zu kratzen beginnen, wird man sehen. Der Hersteller, ein sehr zugänglicher Ami, der auch gerne Fragen beantwortet, sagt jedenfalls, dass er sehr genau drauf achtet, dass die Qualität trotz China gleichbleibend hoch ist!

Klanglich spielt der WA76 dafür ganz vorne mit.
Natürlich ist so ein analoges Gerät nicht so vorhersehbar, wie die digitale Emulation desselben: Nachdem man das VU-Meter kalibriert hat, wird man feststellen, dass die Nadel dennoch nicht stur auf der 0 stehen bleibt. Je nachdem, wie warm das Gerät ist, oder welche Ratio man eingestellt hat, wandert auch die Nadel. Analog ist eben nicht perfekt, sondern hat seine Eigenheiten. Immerhin haben wir es mit einem Design zu tun, das schon viele Jahrzehnte auf dem Buckel hat, da darf so ein Gerät schon mal ein Bisschen "Persönlichkeit" haben!
Aber das macht's ja gerade aus, dieses Unperfekte! Dafür wird man mit ordentlich Mojo belohnt! Einmal die Vocals durch den WA76 geschickt, und sie stehen im Mix wie eine eins.
Wer nicht unbedingt ein Original sein Eigen nennen muss, kann beruhigt zu diesem "Billigklon" greifen, denn der Sound stimmt. Ich überlege, mir in absehbarer Zeit noch einen Zweiten zu kaufen!
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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3
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J
Gute Kopie für das Geld
JakobJ 30.05.2018
Der WA76 hat alle positiven Eigenschaften des 1176er, die Bedienung ist sehr intuitiv und der Sound ist schon sehr gut. Toll ist, dass sie den all-button mode mit drin haben und auch die analoge Anzeige ist schön.
Ich habe ihn zusammen mit einem Universal Audio 6176 gekauft, um beide dann zu vergleichen. Mir ist dabei aufgefallen, dass der WA76 stärker zugreift und auch stärker das Signal in eine "kupferne" Richtung färbt, gefiel mir ganz gut. Nicht so gut gefallen hat mir, dass ich beim Signal hören und herumdrehen nicht so gut unterscheiden konnte, wie viel Attack oder Release ich gerade habe und brauche, das lief beim UA6176 deutlich besser. Auch neigte der WA76 schneller zum anzerren und hat ein deutlich höheres Grundrauschen (aber auch eine höhere Verstärkung). Ich habe einen bereits aufgenommenen Mix durchgejagt und ausprobiert, wie er sich auf den verschiedenen Instrumenten so macht.

Letztendlich hab ich mich dann doch für den deutlich teureren UA6176 entschieden, da dieser lebendiger klingt und meiner Meinung nach ein schöneres, dynamischeres Signal rausgibt, obwohl der Kompressor fleißig arbeitet.
Ich würde allen Leuten empfehlen, sich den Unterschied mal selbst anzuhören, in Youtube-Shootouts klang es ganz anders. Trotzdem ist der WA76 für das Geld ein sehr guter Kompressor und bringt viele tolle Eigenschaften mit, die mir gefallen haben. Besser als kostenlose Plugins, die diesen Kompressor simulieren klingt er allemal.
Ein großer Minuspunkt ist übrigens der fehlende Stereo-Link! Also kein Stereo-Mastering, zumindest in dieser Version des WA76...
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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J
Das Teil rockt!!!
Johannes096 21.03.2014
Ich konnte bei dem Preis nicht widerstehen, obwohl mein 6176 Channelstrip einen 1176 mit an Board hat, aber es hat sich gelohnt.
Der Vergleich mit der 1176-Sektion ist etwas kniffelig, da der WA76 bei gleichen settings deutlich herzhafter eingreift. Aber auch nach z.B. Zurückfahren des Inputs und/oder des Attacks macht er aus meiner Sicht "mehr Sound". Das 1176LN-Plugin der UAD-2-Plattform wirkt im Vergleich fade.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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YB
Günstiger Nachbau der viel kann
Yung Beethoven 15.10.2022
Lange habe ich überlegt, welchen 1176 Klon ich mir zulegen möchte. Nach einigen Vergleichsvideos im Internet, unzähligen Kommentaren kamen für mich eigentlich nur der KT76 und der WA76 in Frage. Beide habe ich benutzt und mich schlussendlich für den WA76 entschieden. Erst ist einfach die bessere Wahl, ob in Sound, Verarbeitung, Beschriftung oder generelle Qualität. Gerade der Sound fühlt sich deutlich voller an. Für den Preis ein wirklich starkes Teil
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Sound
Verarbeitung
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