Warm Audio WA12 MK2 Mic Preamp

1-Kanal Mikrofonverstärker

  • CineMag USA Transformatoren im Ein- und Ausgang
  • 71db Gain mit komplett diskretem Signalweg
  • diskreter 6-poliger Sockel mit 1731 Stil Opamp
  • TONE-Taste schaltet die Eingangsimpedanz von 600 Ohm auf 150 Ohm, ändert den Ton der Mikro- und HI-Z-Eingänge
  • 2 MegaOhm True HI-Z Eingang auf Frontplatte
  • sendet Instrumentensignal über die gesamte Schaltung, einschließlich der beiden Cinemag Transformatoren und diskreten Opamp, gut geeignet für Gitarren, Bass, Keyboards und andere Instrumente, die eine 6,3 mm Ausgangsbuchse haben
  • Mic-Pegel symmetrischer Eingang: XLR
  • symmetrische Ausgänge: XLR und 6,3 mm TRS
  • 48 Volt Phantom Power
  • die Ausgangsdämpfungsregelung (nach dem CineMag-Ausgangstransformator) ermöglicht das Ansteuern des Vorverstärkers und der Transformatoren in die Sättigung
  • Verstärkungsanzeige: LED-Meter
  • 20db Pad
  • internes Netzteil

Weitere Infos

Kanäle 1
Anzahl der Mikrofoneingänge 1
Instrumenten Eingang Ja
Röhre Nein
Kompressor/Limiter Nein
Equalizer Nein
De-Esser Nein
Phantomspeisung Ja
Phasenumkehrung Nein
Externer Effektweg Nein
Analoge Ausgänge Klinke, XLR
Digitale Ausgänge Keine
Kopfhöreranschluss Nein
Pegelanzeige Ja
8 Kundenbewertungen
  • 5
  • 4
  • 3
  • 2
  • 1
4.3 /5
  • Bedienung
  • Features
  • Sound
  • Verarbeitung
Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Schöner brauchbarer Preamp
Ola V, 04.05.2020
Auf der Suche nach einem MicPreamp, der miR charakterlicher mehr liegt, als die m.M.n. wenig reizvollen MicPres meines RME FireFace oder des Audient ID14 bin ich u.A. auf den Warm Audio WA12, den Golden Age Premier PREQ-73 und den Focusrite ISA One gestossen.

Ich hatte bislang in gröberen Abständen bereits diverse MicPres von Summit Audio, FMR, SPL, SM-Pro Audio, u.A. getestet.

Die Verarbeitung des WA12 ist (bis auf den Sockel des Verstärkers) sehr ordentlich.
Dem WA12 liegen ein Satz Klebefüsschen, ein Satz Schräubchen für den Rackeinbau, ein Netzkabel, sowie eine Bedienungsanleitung bei. Sehr positiv finde ich die Ausstattung mit einem eingebauten Netzteil und einer rückseitigen Kaltgerätebuchse. - Sicher gibt es auch Argumente für ein externes Netzteil, aber Warm Audio hat das Netzteil meiner Meinung nach sehr gut konzipiert und mittels Ringkerntrafo und eines Blechrahmens um das ganze Netzteil realisiert. Die Kaltgerätebiuchse besitzt idealerweise auch gleich den Sicherungskasten. Prima, so muß das!

Der WA12 selbst besitzt leider keine XLR/TRS-Kombibuchse bzw. einen separaten Line-Input, wie z.B. der ebenfalls getestete Golden Age Premier PREQ-73. Vermisst habe ich einen LowCut, der unerwünschte Rumpelsingale schon mal außen vor lässt.

Der DI Input ist mit 2 MOhm untenherum füllig, obenrum schon deutlich hell, für z.B. E-Gitarren.
Für Bass eine belebende Bereicherung und ein cooler Buddy. - Mir gefällt‘s!
Einfach mal einen Preci einstecken und spielen.
Wenn der Precision Bass nicht klingt, ist an der nachfolgenden Audiokette i.d.R. irgendwas nicht in Ordnung .. ;-)

Der gesockelte Verstärker sitzt leider sehr (!) locker in den Sockelbuchsen. Ich habe ihn zwar wieder etwas eingedrückt, aber sobald man an die Kanten der Platine kommt bewegt er sich. - Klar, kommt man da im normalen Betriebsmodus nicht mit den Fingern dran, - die haben da auch i.d.R. nichts zu suchen, - aber durch das bewegen des WA12 in Schräglage oder über Kopf gepaart mit leichten Rucklern könnte er evtl. sogar Gefahr laufen herauszufallen. - Wird er vermutlich nicht, aber schön ist anders. Daher, - und der Steckpfostenkontakte wegen (echt gelötet ist mir persönlich lieber, aber das ist halt Geschmacksache) vier Sterne bei der Verarbeitung.

Klanglich gibt sich der WA12 warm, gutaufgelöst und etwas breiter in der Darstellung. Die räumliche Präsenz der Stimme ist beispielsweise beim Golden Age Premier PREQ-73 besser und konturierter. Beim Focusrite ISA One ohnehin. Das Obertonspektrum des WA12 empfinde ich eher als ausgeglichen. Wer einen eher, im positiven Sinne konturierten Ton sucht, wird vielleicht woanders glücklich. Einer mittigen, vlt. eher harten Stimme könnte er aber sehr gut tun. Ebenso, Stahlsaiten Akustikgitarren, Ukulelen, Banjos Frauenstimmen, und und und.

Die Auflösung des Signals ist sehr schön. Die Höhen zeigen sich klar. Luftig, abgerundetes Schmatzen konnte ich weder feststellen, noch provozieren. Die Darstellung und der Klangcharakter lassen sich über Gain und Output schön beeinflussen. - Das Levelmeter hängt übrigens zwischen Gain und Output. Überlastungen (Overdrive) bringen, im Gegensatz zum Golden Age Premier PREQ-73 einen eher „schmalen harmonischen“ Bereich. Danach geht es recht schnell in‘s Brritzzzelige.

Mein Fazit
Der WA12 färbt etwas, ist aber darin aber eher moderat und angenehm.
Verzerrungen, rauen den Ton nicht positiv auf, sondern gehen eher schnell in’s Brritzzzelige. Die Darstellung ist etwas größer als bei anderen MicPres, die dann Vielleicht etwas präsenter, im schlimmsten Fall aber auch nur flach und klein klingen.
Wie sich der Ton darstellt, lässt sich mit Gain und Output gut beeinflussen. Jedoch ist der „Verdichtungsbereich“ zwischen klar und unangenehmem Overdrive im Vergleich zum Golden Age PREQ-73 etwas schmaler und nach hintenraus unangenehmer. - Der CineMag Ausgangsübertrager ist physisch gesehen auch deutlich kleiner als der Carnhill des PREQ-73. Und weniger Eisen klingt eben auch anders. - Dennoch klingt der WA12 wirklich sehr gut. Das Rauschverhalten ist ebenfalls recht gut. Selbst bei Vollanschlag zischelt es nicht. Prima!

Positiv
Integriertes Netzteil
Auflösung und Sound
Impendanzumschaltung
Robust
Sehr gutes Rauschverhalten.


Negativ
Kein LowCut.
Verstärkersockel mit geringem Halt (bei meinem Exemplar).
Schmaler „Verdichtungsbereich“ zwischen Gain und Output
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Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Als "Effekt" für E-Bass
Hanseat, 04.08.2017
Fast alle Röhrenpreamps für E-Bass, die ich probiert hatte, hatten nicht diese spezielle Klangfarbe einer Röhrenendstufe, die ich suchte. Teilweise hat der "Warwick Quadruplet" oder die Simulation in der Quantum-Serie von H&K diese gesuchte Klangfarbe, vermutlich, weil sie mit Übertragern arbeiten. Beim weiteren Stöbern nach dem perfekten Klangverbesserer für den E-Bass stieß ich auf Preamps wie "Neve-Konsole" mit Audio-Übertrager ... , "Focusrite mit Lundahltransformer ..." oder "ISA 430 Mk II" somit bot sich der Warm Audio WA12 als bezahlbarer Vertreter dieser Richtung an: TREFFER! Mit etwas EQ-Getüftel kommt ein warmer und strahlender Klang heraus, der sehr an Vollröhrenamps erinnert, dabei aber nicht matschig schmatzt, sondern sehr definiert und klar ist. Besonders die H-Saite wirkt durch die Obertöne enorm griffig und klar, Pegelspitzen werden anscheinend komprimiert und feine Nuancen werden plastisch hervorgehoben. Wer bisher mit Kompressor, Geräten wie "APHEX XCITER", "BBE SONIC MAXIMIZER" oder Simulationen von Röhrenamps unglücklich am Basssound gedoktert hat, könnte sich diese Geräte alle sparen und mit dem Warm Audio WA12 glücklich werden. Als Zerre nicht brauchbar aber in Punkto Dynamikverbesserung, Klangqualität, speziell Obertonreichtum sehr beeindruckend gut. Auch mit wenig Gain ist die Wirkung manchmal fast schon zu aufdringlich. Geschmackssache. Für cleanen Kontrabass jedenfalls mit Vorsicht einsetzen. Ein Knopf zum Zumischen des "Effekts" wäre die Lösung.
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Naja...
Thomas5843, 21.06.2019
Überall tollste Bewertungen im Netz. Dennoch bleibt der „Aha-Effekt“ für alle aus, die schon brauchbare Preamps besitzen, z.B. in Form eines hochwertigen Interface (RME, UAD, etc.). Dafür ist dieses Gerät nicht gut genug. Da helfen wohl nur die Originale oder hochwertigere Nachbauten.
Eine Investition in bessere Mikrofone und/ oder Optimierung der Aufnahme- und Abhörsituation (Raumakustik, Monitore, etc) erscheint da sinnvoller.
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