Wampler Dual Fusion

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Effektpedal

  • 2-Kanal Overdrive
  • Tom Quayle Signature Modell
  • klanglich besonders auf Fusion Gitarristen abgestimmt aber so flexibel, dass er für jede Stilrichtung geeignet ist
  • Regler: (pro Kanal) Gain, Volume & Tone
  • Schalter: Throaty/Natural, Smooth/Fat & Effekt Reihenfolge
  • True Bypass
  • Stromverbrauch: 16-24 mA
  • Stromversorgung mit 9 V Batterie oder über 9 V DC Netzteil (Koaxial Anschluss - Minuspol innen, nicht im Lieferumfang enthalten, passendes Netzteil erhältlich unter Art. 409939)
  • Maße: 88,9 x 114,3 mm
  • made in USA
Erhältlich seit Juli 2013
Artikelnummer 315911
Verkaufseinheit 1 Stück
Overdrive Ja
Distortion Nein
Fuzz Nein
Metal Ja
255 €
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30 Kundenbewertungen

19 Rezensionen

MB
Ein tolles Pedal - nicht nur für Fusion
Michael B. 397 24.11.2013
Das Pedal ist schon etwas "spezieller", heißt es klingt bzw. arbeitet nicht unbedingt so wie man das nun von einem Booster oder klassischen Overdrive her kennt bzw. erwartet. Es ist halt auf den Soundgeschmack von Tom Quayle zugeschnitten, was aber nicht heißt, dass es nicht vielseitig ist. Man muss sich auf die Eigenarten nur einlassen und gewillt sein auszuprobieren.
Durch diesen Umstand dachte ich zuerst "hmm, naja und was soll ich jetzt damit?" :D

Kanal1 Vintage genannt ist sehr höhenreich abgestimmt, Kanal 2 (Modern) ist viel tiefer im Frequenzspektrum. Mit ein bisschen Kurbeln kann man das aber sehr gut auf seine Bedürfnisse abstimmen.

Kanal 1 drückt dem Amp sehr deutlich seinen Stempel auf, heißt der Sound wird merklich entschlackt, transparenter und in den Höhen erweitert (Höhen am Amp wieder etwas zurückgenommen). Ein bisschen ähnlich dem Carl Martin Plexidrive, aber nicht so grätzig in den Höhen. Mit "Smooth" wird dieser Charakter noch verstärkt (da muss man dann gegenregeln) nur die Höhen werden halt zusätzlich noch smoother/süßlicher. Das kann dann sehr edel klingen.

Kanal2 (Modern) liegt viel tiefer im Frequenzspektrum was zunächst seltsam und ungewohnt klingt, ja fast ein bisschen unbrauchbar, weil mir z.B. zu belegt (da merkt man dass das ein Custom-Pedal für einen Fusion-Player ist). Mit einem beherzteren Dreh am Tone, bekommt man das aber weg und man bekommt seinen Sound, nur in der Zerre erweitert (also recht linear) und etwas mehr Dreck. Das gefällt mir sehr gut. Mit dem Kippschalter auf "Throaty" klingt es zunächst wuchtiger, weil mittiger, aber auch enger - ist mehr TS-mäßig aber etwas dreckiger.

Beide zusammen - hier wird es heiß. Man muss nun noch entscheiden, ob man von 1 in 2 stacken möchte, oder von 2 in 1.
Beides klingt anders. Der jeweils 1. Sound dominiert, wobei man bei 2 in 1 schon etwas aufpassen muss, dass es nicht zu undeutlich wird. Besser funktioniert es hier dann bei 1 z.B. den Drive zu zudrehen und nur mittels Volume als booster zu nutzen.

Nach etwas tweaken komme ich super zurecht.
Das Pedal hat auf jeden Fall ne Menge Tone intus. Man fühlt sich wohl beim Spielen. In den zahlreichen Tuben-Videos ist ja immer die Rede von amplike. Das finde ich "nur" bedingt. Das Bogner Ecstasy Blue ist z.B. vom Gainniveau sehr ähnlich, klingt jedoch deutlich "kompletter" vom Frequenzspektrum, was aber auch dann wieder belegter klingt. Das Wampler Dual Fusion klingt viel offener, ich finde auch von der Dynamik her viel besser steuerbar und es klingt auch vor dem bereits crunchenden Amp - macht aber auch vor nem Clean-Amp eine sehr gute Figur!

Ein tolles, universell einsetzbares Doppelpedal, eben nicht nur für den Fusion-Gitarristen!
Features
Sound
Verarbeitung
Bedienung
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R
Sehr spezieller Einsatzbereich
ReinhardF 22.01.2018
Dieses ist mein zweiter Versuch (nach dem Plexi Drive Deluxe) gewesen, mit einem Pedal von Brian Wampler auf der Suche nach einem flexiblen 2-stufigen Overdrive/Verzerrer fündig zu werden. Mit "2-stufig" meine ich nicht die diversen Overdrives mit zusätzlich - nachgeschalteter Boost-Funktion, sondern ein Gerät mit 2 schaltbaren Verzerrungsgraden, die klanglich zueinander passen und verschiedene Musikstile abdecken.

Leider bin ich auch dieses Mal nicht zum Ziel gekommen: Der Kanal 1 ist dem Wampler Euphoria angelehnt und ist für leicht bis mäßig angecrunchte und auch höhenreiche Sounds recht gut zu gebrauchen, wenn auch etwas kantig und kratzig, sobald mehr Höhen im Spiel sind. In den hohen Gain-Einstellungen fand ich diesen Kanal zu matschig. Hier fehlt wohl der Bass-Regler des Euphoria.

Kanal 2 ist extrem dumpf ausgelegt und bietet sehr viel Gain. Allerdings habe ich keine Einstellung (vor Amps mit Fender-artiger Klangregelung) gefunden, die mich irgendwie inspiriert hätte. Das klang für mich wie der komprimierte Santana-High-Gain-Sound der letzten 20 Jahre aber zusätzlich mit abgesenkten Höhen. Möglicherweise sehen das heutige Fusion-Gitarristen anders. Bei Fusion denke ich nicht an Tom Quayle (dessen Signature Modell der Dual Fusion ja wohl ist), sondern eher an Al di Meola mit Chick Corea und seine Solo-Projekte. Ob man für schnelles Spiel, Tapping und Legato-Läufe einen solch "totkomprimierten" und dumpfen Sound braucht, wage ich zu bezweifeln. So etwas geht selbst völlig clean. Man schaue sich mal Gypsy Gitarristen wie Stochelo Rosenberg oder Stick-/Tapping Virtuosen wie Mathias Sorof an. Das aber nur am Rande als Zeichen meiner Enttäuschung über Kanal 2 und natürlich gilt : "jeder nach seinem Geschmack".

Was für mich im Overdrive einigermaßen funktioniert hat war der Kanal 1 mit Gain zwischen Stellung 5 und 7 (Treble 1 zwischen 4 und 7) und damit in Kanal 2 mit Reglerstellung Gain 2 und Treble 10. Das ging in Richtung eines aufgeblasenen Treble Boosters in einen aufgerissenen Vox AC 30 (Nomalkanal ohne Klangregelung) mit völlig runter (dumpf) gedrehtem Cut Regler.
Solch einen Sound habe ich aber bei Bedarf auch bereits mit vorhandenen Pedals - und das in besserer Soundqualität.

FAZIT: Ich erlaube mir kein Urteil darüber, ob der Dual Fusion der universelle Overdrive für den modernen Fusion-Gitarristen ist.
Der Dual Fusion wird aber auch als universelles Overdrive-Pedal für andere Stilarten angepriesen und da möchte ich doch sagen, daß das nicht wirklich zutrifft. Für mich war Kanal 1 einigermaßen brauchbar, wenn der Amp etwas mithilft, Kanal 2 für sich unbrauchbar und die Kombination Kanal 1 in Kanal 2 in spezieller Kombination halbwegs brauchbar. Unter dem Strich hat es leider nicht gepaßt.
Was mich allerdings schon etwas geschockt hat, ist, daß mir beim Auspacken des Dual Fusion als erstes eine kleine Mutter nebst Unterlegscheibe entgegenfiel, die an den Kippschalter für Kanal 2 gehörten. Ansonsten macht auch dieses Wampler Pedal einen soliden Eindruck. Bei 309 Euro für ein Overdrive-Pedal sollten einem aber nicht die Einzelteile engegenfallen.
Features
Sound
Verarbeitung
Bedienung
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A
Ist das was ich erwartet habe
Anonym 24.05.2016
Eine "Tretmine" der Extraklasse.Es braucht eine Weile bis man entdeckt was das Gerät wirklich kann (wie bei Allem was gut ist) und dann geht einfach nur die Sonne auf.
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A
Gran overdrive
Anonym 19.01.2017
Non conoscevo Wampler prima d'ora. Questo pedale è ottimo in tutto e per tutto. Costruzione solida, qualità dei suoni, versatilità. C'è tutto. Puoi passare dal pulito (quasi troppo!) al limite tra un overdrive e un distorsore. Usando insieme Paisley e Euphoria si ha un guadagno notevole con grande giovamento per il sustain. Il Vintage lo uso anche per pompare e schiarire il Big Muff posto dopo di esso in catena e questo lavoro (booster) lo fa egregiamente. Che dire. Costa un po' tantino ma secondo il mio parere vale tutti i soldi spesi.
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