seventy years logo
Thomann feiert Jubiläum! Danke für eure Treue! Entdeckt jetzt unsere Jubiläumsangebote. Zu den Deals

Waldorf Blofeld, Desktop-Synthesizer

135

Desktop-Synthesizer

  • bis zu 25 Stimmen
  • 16-fach multitimbral
  • 3 Oszillatoren pro Stimme
  • Frequenzmodulation zwischen den Oszillatoren
  • 2 unabhängige Multimode-Filter pro Stimme
  • 3 LFOs mit Sinus, Dreieck, Rechteck und Sägezahn, plus Sample & Hold und Rauschen
  • 4 schnelle Hüllkurven
  • über 1000 Sounds
  • Multimode mit 128 Speicherplätzen
  • 5 Endlosregler
  • 5 Taster
  • 1 Lautstärkeregler
  • weiß hintergrundbeleuchtetes graphisches Display mit 128 x 64 Pixeln
  • frei programmierbare Arpeggiator-Pattern pro Sound mit bis zu 16 Schritten
  • 2 Effekt-Slots pro Sound
  • Stereo-Ausgang
  • Kopfhörer-Ausgang
  • MIDI In
  • USB für MIDI In/Out
  • robustes Gehäuse
  • Alu-Regler
  • externes Netzteil
  • Abmessungen (BxHxT): 304 x 54 x 132 mm
  • Gewicht: 1,3 kg
Erhältlich seit Januar 2008
Artikelnummer 112756
Verkaufseinheit 1 Stück
Bauweise Desktop
Anzahl der Stimmen 50
Tonerzeugung Virtuell Analog
MIDI Schnittstelle 1x In
Speichermedium USB to Host
USB Anschluss Ja
Effekte Ja
Arpeggiator Ja
Anzahl der analogen Ausgänge 2
Digitalausgang Nein
Display Ja
Besonderheiten Import und Wiedergabe von Micro Q Sounds
579 €
618 €
Alle Preise inkl. MwSt.
Sofort lieferbar
Sofort lieferbar

Dieses Produkt ist auf Lager und kann sofort verschickt werden.

Informationen zum Versand
Versandkostenfreie Lieferung voraussichtlich zwischen Freitag, 19.07. und Samstag, 20.07.
1

135 Kundenbewertungen

4.5 / 5

Sie müssen eingeloggt sein, um Produkte bewerten zu können.

Hinweis: Um zu verhindern, dass Bewertungen auf Hörensagen, Halbwissen oder Schleichwerbung basieren, erlauben wir auf unserer Webseite nur Bewertungen von echten Usern, die das Equipment auch bei uns gekauft haben.

Nach dem Login finden Sie auch im Kundencenter unter "Produkte bewerten" alle Artikel, die Sie bewerten können.

Bedienung

Features

Sound

Verarbeitung

82 Rezensionen

A
Drehregler ein ganz "fettes" Manko!
Anonym 20.09.2015
Ich besitze den Blofeld seit März 2009, habe mit ihm zahlreiche Songs für mein Elektropop-Album produziert - bei Interesse einfach mal nach "Dirk Michael - Sic Parvis Magna" googeln.
Der Sound ist einfach klasse fürs Geld und kann auch locker mit teureren Geräten mithalten, wenn nicht sogar diese übertreffen.
Leider sind die Drehregler ein ganz klares Manko. Diese hat Waldorf nämlich stark eingefettet (wahrscheinlich mit Vaseline), damit es sich beim "Fummeln" schwergängiger und teurer anfühlt. Aber schon nach etwa einem halben Jahr hat sich das Fett des Soundwahl-Reglers bis ganz nach unter zu den Kontakten durchgearbeitet und diese total zugeschmiert, sodass ein gezieltes Umschalten der Sounds nicht mehr möglich war!
Ich habe dann das Gerät zerlegt, den entspr. Regler an seinen 4 Metalllaschen geöffnet und das Fett mit Wattestäbchen, Taschentuch und 100%igem Alkohol aus der Apotheke gründlich gereinigt. Danach funktionierte der Regler wieder einwandfrei, nur fühlt er sich seitdem - ohne Fett - deutlich lockerer und leichtgängiger an!
Mittlerweile - im September 2015 - sind auch fast alle anderen Regler "durchgesifft" - also, die ganze Reinigungsprozedur nochmals von vorne und diesmal alle übrigen 6 Regler gesäubert, bis auf den Volumeregler - ebenfalls mit Erfolg!
Auf jeden Fall kommt mir da jetzt kein Fett mehr unter die Regler!
Ich hoffe ja, dass Waldorf aus diesem Fehler gelernt hat und die neuen Synthies diese Macke nicht mehr haben!
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
23
2
Bewertung melden

Bewertung melden

E
Zickiges Potentialmonster
Eibensang 13.12.2021
Waldorfs Blofeld (der Tastenlose): Ich liebe ihn. Habe ihn sogar als Neugerät gekauft – der Garantie wegen, falls mal was ist – und sogleich zurückgeschickt: Das Display flackerte und fiel immer wieder aus. Aber ich wollte wieder einen: Der läuft tadellos.

Ja: Die Presets sind grottig. Manche sogar rekordverdächtig schlecht. Ein paar wenigen war überhaupt kein wahrnehmbarer Ton zu entlocken. Bei anderen meint man, der Zufallsgenerator sei von 50 auf 100 Prozent geschaltet, oder aufs Dreifache übertaktet worden, haha. Wie schön, dass sie sich überschreiben lassen (ohne was Gutes dafür opfern zu müssen)!

Ja: Die Bedienung ist – kompliziert? Mir liegt sie. Zum einen ist die Matrix übersichtlich und praktisch – zum anderen erschlossen sich mir auch die Menüs auf Anhieb. Sechs Editierebenen – wo ist das Problem? Das grafikfähige Display zeigt, obwohl es in seiner pixeligen Graustufen-Monochromie an Spielekonsolen aus dem letzten Jahrtausend erinnert, immer alles Wesentliche an. Was willste mehr! Nur, dass die Encoder durchhalten, denen nachgesagt wird, dass sie leicht ihren Geist aufgeben. So fühlen sie sich gar nicht an. Überhaupt erstaunt mich das Gewicht des Geräts. (Für mich hätte es auch Plastik getan. Ich bin viel unterwegs und immer ohne Auto. Bei mir kommt Gear in Koffer oder Rucksack. Ja, Handgepäck.)

Schön, der Blofeld ist nicht mein einziger Synth (ich habe einen Dreadbox Typhon, einen Korg MicroKorg S, einen Waldorf Streichfett, einen Arturia MicroBrute, ein Behringer Model D und die beiden Yamaha Reface Modelle für Orgel und E-Piano). Er soll meinen Fuhrpark mit Sphärensounds bereichern, das können die genannten anderen nämlich nicht so gut wie der Blofeld. (Oder nicht so leicht. Ergonomie spielt für mich eine Rolle.) Zudem gefällt mir dessen Arpeggiator. Da ist was drin. Und mag der Chip auch zu schwach sein, um das Multimode-Versprechen wirklich in ganzer Bandbreite einzulösen – für eine mehrfache Klangschichtung sollte es taugen.

Lässt sich der Blofeld empfehlen? Geschmacksache. Wer lieber mit der Maus an virtuellen Synthie-Bildern dreht, möge dies tun (...bis zum nächsten Betriebssystem-Update und Bye-bye). Ich mag Hardware lieber. Wozu sich der olle Blofeld besonders gut eignet, sind feine sphärische Klänge mit urlangsamen Ambient-Verläufen, seidenweiche bis tiefgekühlte Flächen, oder ausgefuchste Sequenzen (für die es nicht extra einen Synth braucht – dieser jedoch lädt ein dazu) und wirklich irre Effekte fürs kleine und große Sci-Fi-Horrorkabinett. Er kann weit mehr, aber das Genannte herausragend. In Sphären und Flächen ist er vielseitiger als sein jüngerer Bruder, der Waldorf Streichfett (der auf solche Klangschmiere aber auch spezialisiert ist und sich mit Ol' Blo nur feldweise, äh, bedingt vergleichen lässt). Und Speicher für über 1000 Sounds – das sollte reichen für alle Varianten. Auch fein: Die Sounds lassen sich nach Kategorien abspeichern, auflisten und wiederfinden.

Mich überzeugt die Ergonomie – und wie viel in dieser hübschen kleinen Kiste steckt. Man muss es herausholen wollen!
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
8
0
Bewertung melden

Bewertung melden

M
Kleine Kiste mit großen Schwächen. Aber dieser Sound...
Marsente 28.12.2020
Tag 1 nach Lieferung:

das erste Probehören des Blofeld überraschte mich sehr positiv. Obwohl ich bereits viel Gutes über den Synthzwerg und seine Soundqualitäten gelesen habe, war ich wirklich erstaunt, was für ein Klangwunder dieser zwar recht unscheinbare aber doch sehr elegante Synth ist.
Nun ja, dass der Blofeld seit nunmehr fast 12 Jahren noch immer erfolgreich verkauft wird, wird ja seine Gründe haben.

Gekauft habe ich ihn mir als Ergänzung zum Nord Lead A1, welcher zwar ebenfalls sehr gut klingt, aber nur zu 4-fachem Multisound fähig ist. Für meine Musik benötige ich mehr simultane Sounds - und wie viele andere will ich weg von der inflationären Flut an VST-Plugins. Dass der Blofeld 16-fachen Multisound zu einem moderaten Preis bietet, gab letztlich den Ausschlag zum Kauf. Vom guten Klang konnte ich mich in diversen Youtube-Videos überzeugen, dass er aber SOOO gut klingt, damit habe ich nicht gerechnet. Liegt es vielleicht am Qualitätsverlust durch die YT-Audiokompression? Ich weiß es nicht. Er klingt jedenfalls definitiv ganz anders als der A1 - ob besser, kann ich noch nicht sagen, alles Neue beindruckt einen ja erstmal mehr als das Gewohnte. Zur Zeit wirkt der Sound des Blofeld auf mich jedenfalls irgendwie fetter, schwerer, sahniger, teurer und samtiger als der des A1, dessen Sound mir dagegen gefälliger, leichter und auch digitaler erscheint - bin mir im Moment wirklich nicht sicher, wodurch durch der derzeitig dreifache Preise des A1 gerechtfertigt ist.

Klar - der Blofeld soll laut diverser Berichte Probleme mit den Encodern haben und noch immer Sync-Probleme beim LFO und und und, aber das meiste davon soll ja mittlerweile behoben sein. Jedenfalls hat er ein einigermaßen gescheites grafikfähiges Display und - ganz wichtig - er zeigt seine 1024 Sounds mit Namen an, im Ggs zum A1, der nur ein mickriges 3-stelliges Nummerndisplay hat und es nicht für nötig hält, seine 600 gespeicherten Sounds namentlich vorzustellen (siehe meine Bewertung des A1 - "Was wir nicht haben brauchen Sie nicht").

Also zur Zeit muss ich sagen, dass der Blofeld mir soundmäßig auf den ersten Blick doch besser gefällt als der A1, aber warten wir mal ab, bis ich mich in ein paar Tagen an den Sound gewöhnt habe.

Verarbeitungsmäßig ist der Blofeld wie erwartet top, da wackelt nix, dickes Stahlblech trifft auf Edelstahldrehknöpfe.

Zur tiefergehenden Bedienung kann ich erstmal noch nicht viel sagen.

Tag 4:
Nach der anfänglichen Begeisterung erfolgt nun etwas Ernüchterung hinsichtlich Bedienung und Verarbeitung:

Der Mix aus Waldorf-Matrix und Menüdiving für den Zugang zu den Soundparametern ist abschreckend und nicht sehr intuitiv - dagegen kann der A1 deutlich punkten. Versuche mit zwei Softwareeditoren waren bisher auch nicht sonderlich überzeugend, da diese doch sehr buggy zu sein scheinen - vlt liegt es aber auch an der Midi-Implementation des Blofeld.

Das grafikfähige Display ist zwar besser als die simple Nummernanzeige des A1, dürfte aber auch schon im Erscheinungsjahr des Blofeld nicht mehr zeitgemäß gewesen sein, es ist einfarbig, sehr grob pixelig und reagiert äußerst träge.

Die schicken Poties/Encoder des Blofeld sehen zwar edel aus, sind aber nicht besonders griffig - da würden mir ein paar aus Gummi oder geriffelte besser gefallen - ruhig auch zu Lasten der Optik - mal sehen, ob man die austauschen kann. Ein oder zwei laufen leider auch nicht zentriert sondern eiern etwas - die Verarbeitung scheint doch nicht sooo 100% zu sein wie auf den ersten Blick vermutet.

Aber auch die Software hat mir einen ersten Bug offenbart - das Editieren des Cutoffs von Filter 1 funktionierte plötzlich per Endlosregler nicht mehr (weder die grafische Darstellung noch der Sound änderten sich), Abhilfe brachte erst ein Neustart.

Woche 2:
Das allseits kritisierte Knacksen/Aliasing von Effekten insbesondere des ClockDelay in Zusammenhang mit DAWs tritt auch bei mir auf, wie ich bei Versuchen, Mehrspur-Tracks mit Cubase aufzunehmen, feststellen musste. Leider treten diese Geräusche nicht nur sporadisch auf und auch nicht gerade leise, sondern sind eigentlich unerträglich. Möglicherweise habe ich ja auch ein defektes Gerät erwischt, denn in Forums- und Testberichten über solche Geräusche klingt es eigentlich nicht so schlimm. Der Abzug beim Sound bezieht sich ausschließlich auf diese Störgeräusche. Leider geht der Blofeld wieder zurück, ob ich ihm eine 2. Chance geben soll, weiß ich noch nicht.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
3
0
Bewertung melden

Bewertung melden

M
*Komplexer*
Markus266 15.11.2009
Der Blofeld ist ein virtuell analoger Synthesizer. Das heißt, in ihm werkelt nur ein, für heutige Verhätnisse winziger DSP-Chip (von Freescale, vorm. Motorola), der alleine für die komplette Klangerzeugung und -bearbeitung zuständig ist. Weiters befindet sich noch ein USB-Chip und ein DA-Wandler drin. Von der elektronischen Seite ist die Waldorf-Konstruktion also nicht unbedingt aufregend, zumal schaltungstechnisch sehr minimalistisch ausgeführt. Durch mögliche Umbauten kann man noch recht viel verstecktes Klangpotential aus der Kiste holen.
Der Kopfhörerausgang, welcher z.B. im Liveeinsatz sehr praktisch ist, rauscht stark.

Nun, wie verhält sich der Blofeld im Betrieb. Ich setze die letzte verfügbare Firmware ein, also 1.13. Einen riesigen negativ-Punkt hat sich Waldorf für die Programmierung des User-Interfaces verdient. Steuere ich den Blofeld ununterbrochen an (z.B aus Ableton Live heraus), dann reagieren die Bedienelemente am Blofeld mitunter nur stark verzögert bzw. oft auch gar nicht. Es ist auch schon vorgekommen, dass der Blofeld einfach abstürzt. Dieses Verhalten ist mir besonders im Multi-Modus aufgefallen, welcher ansonst genial ist (16 verschiedene Synth-Sounds gleichzeitig!). Zum Klang selber braucht man glaube ich nicht viel sagen, zumal es mein erster HW-Synth ist und ich keine Vergleiche zu Virus u. Co. anstellen kann.

Fazit: Wenn Waldorf die Software-fehler weiterhin konsequent ausmerzt gibt es an dem kleinen Ding nichts mehr zu kritisieren, vorerst erscheint mir aber die Firmware sehr unausgereift.

Nachtrag 2011: Der Blofeld ist nun tot, hatte sich mitten im Live-Betrieb mit der Meldung "DSP-Error" verabschiedet. Kann ich nach den ganzen Software-Problemen leider nicht mehr empfehlen.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
23
8
Bewertung melden

Bewertung melden

Passend von YouTube