Modelling-Combo für E-Gitarre

  • Leistung: 40 W @ 5 Ohm
  • Bestückung: 1x 10" Lautsprecher
  • Valvetronix Röhrenvorstufe
  • 11 Amp Modelle (20 bei Verwendung der "Tone Room" Editor-Software): Deluxe CL, Tweed 4x10, Vox AC30, Boutique OD, VOX AC30TB, Brit 800, Brit OR MKII, Double Rec, Boutique CL, Brit 1959, Boutique Metal
  • Effekte: Pedal 1-Typen: 4 (Comp, Chorus, Overdrive, Distortion)
  • Pedal 2-Typen: 4 (Flanger, Phaser, Tremolo, Delay)
  • Reverb-Typen: 4 (Room, Spring, Hall, Plate)
  • Speicherplätze: 33 (60 bei Verwendung der "Tone Room" Editor-Software)
  • Anwenderspeicher: 8 (2 Bänke x 4 Speicher)
  • 6,3 mm Klinkeneingang
  • Aux In
  • Kopfhöreranschluss
  • Fußschalteranschluss
  • Mini-USB-Port (Typ B)
  • Abmessungen: 462 x 225 x 404 mm
  • Gewicht: 9,5 kg
  • inkl. Netzteil
  • passender Fußschalter Vox VFS5: Art. 217599 (nicht im Lieferumfang enthalten)
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Soundbeispiele

 
0:00
  • Hazey
  • Rockabilly
  • Jazz
  • Funk
  • Rock
  • Country
  • Stoner

Weitere Infos

Leistung 40 W
Lautsprecher Bestückung 1x 10"
Kanäle 1
Hall Ja
Effektprozessor Ja
Externer Effektweg Nein
Line Eingang Ja
Recording Ausgang Nein
MIDI Schnittstelle Nein
Anschluss für externe Lautsprecher Nein
Kopfhöreranschluss Ja
Fußschalter Anschluss Ja
Inkl. Fußschalter Nein
Gewicht 9,5 kg

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110 Kundenbewertungen
  • 5
  • 4
  • 3
  • 2
  • 1
4.6 /5
  • Bedienung
  • Features
  • Sound
  • Verarbeitung
Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Enorm & überzeugend... Vox ganz Soundmaker and/or finder ,
BikerBlues, 02.10.2018
so trifft er genau den vorgegebenen (a. meinen) Anspruch, ... ganz einfach so!
Und das mit richtig Qualität, auf den Punkt.

Wer nun erwartet einen Vollröhren-Amp. mit Festival/-Tauglichkeit/& Qualität für nicht einmal 200,- EUR zu erwerben, tja der sollte dann doch einmal tief in sich gehen, dabei der Phantasie auch klare Grenzen setzen.

Vorteil... VOX
Tatsächlich & fast unglaublich... es ist, u.a. ungeübten als auch echten Anfängern u. Einsteigern, durch einfach logischen denkens möglich, den ebenso konstruierten Verstärker in seinen verschiedenen als auch unterschiedlichen Funktionen anzuwenden bzw. Einstellungen vorzunehmen. Ebenfalls hilfreich ist auch die beiliegende, sehr leicht verständliche Bedinungsanleitung (mehrsprachig, u.a. deutsch) welche auch auf die Anwendung des Fußschalter (Vox VFS5 Footswitch) eingeht und diese beschreibt.
Ja, es ist möglich ohne Vorkenntnisse diesen Verstärker anzuwenden und Tasten/Taster oder Regler zu betätigen ohne diesen zu beschädigen. Durch einfaches wiederholen der betäigung von Tasten/Regler bei stetigem oder gleichzeitigen anschlagen der Git.-Saiten, sind unmitelbar die Unterschiede sowie Veränderungen hör- u. wahrnehmbar und so den einzelnen Aufgaben bzw. Anwendungen und Funktionen zuzuordnen. Lernen durch machen... do it!

Einer für ALLE & alles... na ja, fast.
Hier soll dem bzw. allen Gitarristen (Anfänger,Fortgeschrittene, Ambizionierte selbst Profi) unter anderem eine zusätzliche Möglichkeit angeboten werden sich zu entwickeln, seine persönlichen Eigenschaften, Neigungen, in Spielarten über Techniken die Sound-/Ton-/ Stil-Variationen u. Möglichkeiten umfangreich zu testen, erfahren und finden. Ja das kann er und klappt richtig gut mit dem VT40x als 1 Kanäler und sehr einfach angenehm, aber sehr eindrucksvoll dazu.
Dann ist es doch logisch und grundsätzlich immer auch eine Frage des eigenen Anspruches, a) des Sounds, b) des eigenen Spiels s.w. Genre, c) Ton, und dann der eigenen u. subjektiven Wahrnehmung.
Wer dann "Sein Ding" und Genre oder Berufung für sich entdeckt & gefunden hat, tja der kann dann immer noch tief in die Tasche greifen und sich seinen evtl. Traum von der Vollröhre oder ähnlichem, ohne evtl. zuvor vorhandene Zweifel, verwirklichen.

Zu den weiteren Eigenschaften wie Features, Bedienung, Verarbeitung Sound wurde ja schon umfänglich und ausreichend geschrieben, daher.. Für mich, mir reichts völlig was der Vox VT40x so bietet und ist in allen Belangen bzw. Bereichen top, sowie ein einziger Genuß!
Also mir fehlt da nichts, um einfach nur Musik zu machen.

Bei dem VT 40x handelt es sich schlicht um ein suche, finde und mache dein Ding... halt ein möglicher Wegweiser in Stil, Sound und Ton, mehr nicht. Aber gerade das ist ja vor allem für Anfänger & Einsteiger eine Option, auch unter finaziellen Aspekten (einsparrung v. Effekten/Kabel).

Nätürlich, richtig Sound, Druck & Musik kann er auch, auch mit sehr starker Überzeugung und reichlich an Argumenten! Also ein experimentieren auf hohen Niveau und sehen wo die Reise hin führt oder führen kann. Das klappt mit den 40 Watt auch zu Proben, der Jamsession sowie Gigs oder auch Auftritten in Räumen von bis ca.250-300 qm inkl. erhöhter Bühne/Podium. Allerdings gilt hier dann doch eine Einschränkung Blues/Rock/Hard-Rock, alles gut aber Metall.... fettes geht (subjektiv) nicht, oder aber über PA das geht ab. Sonst dann doch eher den VT100x (aufgrund 12 Zoll-Speaker).

Aber wie schon zu Anfang erwähnt, das ist nicht seine Intsension. Der VT40x hat und hält alles im pysikalisch machbaren Rahmen, dazu wurde dieser Amp erdacht und das, dass macht er sehr gelassen, unter anderem unterstützt durch den 10 Zoll-Speaker aber richtig, richtig gut. Wobei er vor allem von Jazz, Blues über Rock bis Hardrock echt rockt. Und, egal was an o. mit den Git.-Saiten veranstaltet wird, der VT40x bringt es unvermittelt, schonungslos, klar und deffiniert mit jedem Akzent an den Tag... Er ist die pure Spielfreude & Inspiration, auch an Variationen.

Matall z. Hause üben.... na wenn es mit den Nachbarn klappt, im Proberaum ist machbar. Über Kopfhöreanschluß gib es eine Besonderheit, der Lautstärken-Pegel ist nur begrenzt einstellbar... ich denke an Sicherheit (USA/EU...Klagen), der Gesundheit wegen. Meinen, allerdings subjektiven, Geschmack frifft es nicht so. Ist aber andererseits völlig zu vernachlässigen und akzeptabel, das sollte jeder für sich entscheiden.

Resümee:
+Bedienung; simpel u. selbsterklärend logisch, übersichtlich, optisch ansprechend
+Sound: Variationen, Klang, Volumen
+Verarbeitung: sauber, genau, stabil, ohne Makel, Netzteil extern
+Optik: vintage top, einwandfrei, Front schwarz & gold
+Features: top & endlos (fast)
- keine
Verpackung: wird nur in Artikelverpackung versendet

Mit dem erwerben eines Vox VT40x kannst du einfach nicht falsch liegen.

TIP! Auf eines sollte unbedingt geachtet werden, ein stabiles elektrisches Netz! Hier sind eben besonders Röhren-Amp empfindlich oder auch anfällig gegen Netzschwankungen und Impendanzen (Brummen bis Pfeifen). Also auch auf intakte & einwandfreie Erdung achten (sogenannte polnische Erdung vermeiden). Hatten es in Kleingarten-Kolonie erlebt.

Mängel....? Alles wie es soll!
...euch eine gute Zeit & Ciao

EDIT:
Unbedingt den Hinweis auf die "Anwendung des Fußschalter" achten!
Diesen nur bei ausgeschalteten Verstärker, anzuschließen bzw. zu trennen.
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Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Gute Kaufentscheidung
Be-Prepared, 01.03.2018
Gefragt ist ja immer, wer diesen Amp für welche Gelegenheiten kauft.
Für wen ist dieser Amp eigentlich der Richtige?

Ganz einfach: Für Alle, die eine kompakte Lösung im Bereich Modelling, einen absolut tadellosen Sound, eine robuste Verarbeitung, ein einfaches Bedienen, und ein chices Äusseres suchen, werden schnell bei der VT-Serie landen.

Bedienung: Selbsterklärend.
Direkt beim ersten Anschließen hat man das Gefühl, den Amp schon tausendmal bedient zu haben. Ein sofortiges spielen über den Amp ist also gewährleistet.
Die Anwahl der Amp-Modelle ist simpel.
Das zuschalten der Effekte ebenfalls.
Die beiliegende Bedienungsanleitung ist hilfreich, wenn es z.B. ans speichern von Sounds geht.

Features: Ausreichend.
Neben der mehrseitigen und mehrsprachigen Bedienungsanleitung gibt es das Netzteil.
Ein Fußschalter ist für den Ein oder Anderen wünschenswert.
(VFS2 29,- Euro, VFS5 69,- Euro).
Vox macht da eben keine Kompromisse.
Von der Vox-Homepage kann man sich die Software für den Amp kostenlos und ohne Registrierung runterladen. Ob man damit experimentiert, muss jeder für sich entscheiden.
Ich will Gitarre spielen, und nicht stundenlang via App irgendwelche Sounds aus dem PC kreieren...

Sound: Unschlagbar Vox.
Primär kaufentscheidend sollte immer der Klang eines Amps sein.
Und den trifft Vox mit dem VT40 auf den Punkt.
Die Klangvielfalt ist nahezu grenzenlos. Von Clean warm, bis Distortion dreckig lässt der 10-Zöller keine Wünsche offen.
Auch Headbanger werden ihre Freude haben.
Der Vox kann sehr leise in einem sehr sauberen Klang (dank des stufenlos regelbaren "Power-Level-Schalters") ebenso gut, wie laut.
Ein lästiges Brummen, das vom Amp ausgeht, kann ich nicht wahrnehmen.
Freunde von Single-Coil-Gitarren werden generell bei allen Amps ein brummen vernehmen, sofern es keine Noiseless-Coils sind.
Die Amp-Modelle klingen durch die Bank gut. Auch die Möglichkeit, die Ampmodelle am Amp selbst nach eigenen Wünschen zu "verfeinern" ist grandios.
Nicht zu vergessen: Man kann eigene Sounds abspeichern.

Verarbeitung: Hochwertig.
Bei einem Gewicht von mehr als 9 Kilo, und einer recht ansehnlichen Größe, ist der Amp klasse verarbeitet. Hochwertig wirkt nicht nur sein Aussehen. Da gibt es nichts, was rappelt, klappert, oder irgendwie billig wirkt. Die "Chicken-Heads" laufen super. Die Ampmodelle rasten in der jeweiligen Stellung ein, die restlichen Regler sprechen sofort an und lassen sich enorm gut einstellen.
Die Taster reagieren sofort, funktionieren tadellos.
Da der Amp nicht gerade leicht , und bauartbedingt der Tragegriff versetzt angebracht wurde, neigt der VT40 beim tragen leicht zum kippen. Der 10-Zöller macht ihn eben etwas "dicker".
Wer also viel transportiert, sollte das wissen. In meinem Falle steht der Vox an seinem Platz, und wird lediglich mal beim Putzen bewegt...

Fazit: Klare kaufempfehlung.
Ich wollte den Vox VT40X fürs Arbeitszimmer. Also eine Möglichkeit, die nicht ständigt transportiert wird. Dazu hatte ich den sich im Laufe der Zeit ansammelnden Effekt-Wirrwarr satt. Mehrere Effektgeräte, Kabel, Netzteile... Mit dem Vox ist das Geschichte.
Ich habe mich für den mittleren 10-Zöller entschieden.
Zum Preis von 196,- Euro habe ich hier meinen Sound gefunden.
Jeder sollte einen haben... Lets Rock.
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Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Solider Verstärker
Yoshy, 23.10.2020
Der Verstärker lässt sich im manuellen Modus leicht bedienen, um aber komplett mit allen Profilmöglichkeiten warm zu werden brauch es schon ein bisschen Zeit.
Dies kann man am PC(per USB) jedoch etwas komfortabler lösen und hat dort auch mehr Einstelklungsmöglichkeiten bei den Effekten bzw. virtuellen Pedalen.
Er emuliert vermutlich auch dank Röhre im Vorverstärker einen schönen warmen clean-Ton und grade die Vox AC30 Simulationen haben mir sehr gut gefallen.
Die 40 Watt sorgen auch für Proberaum Setups defintiv im Normalfall genug Lautstärke ohne komplett ans Limit zu gehen.
Verarbeitung ist an sich Top, nur optische Elemente wie das Vox Logo und der Griff aus Plastik sind eben dem Preis entsprechend.(der Plastikgriff sollte sich jedoch einfach austauschen lassen.)
Als Alternative kann man hier natürlich sich noch den leicht teureren 50 Watt Boss Katana angucken.
Diesen habe ich nicht als direkten Vergleich und wurde jedoch von anderen Reviewern als teils besseres Gesamtpaket eingestuft.
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Features
Sound
Verarbeitung
So lange gewartet und dann ...
17.03.2016
Nachdem ich bereits einen VOX AD 15 VT und einen VT 30 besessen habe und damit viel Spaß hatte, dachte ich, ich hole mir den neuesten Vertreter der Valvetronix-Serie mit 40 Watt. Während der VOX VT20X bereits seit Dezember 2015 lieferbar war, ist der VT40X erst jetzt (Anfang März 2016) erhältlich.

An der Verarbeitung gibt es fast nichts auszusetzen. Negativ aufgefallen ist mir, dass der Amp beim Hochheben am Griff in die Schräglage geht, da der Griff nicht optimal platziert wurde. Warum man schwarze Knöpfe auf schwarzem Hintergrund verwendet, kann ich nicht nachvollziehen. Bei den Vorgängern waren es cremefarbene Knöpfe, die sich vom dunklen Hintergrund besser abgehoben haben. Aber immerhin sind es Chicken-Potis die die Reglerstellung ertasten lassen.

Das externe Netzteil stört mich nicht, wenn der Amp dadurch weniger Nebengeräusche hat. Im Vergleich zum VT 30 mit internem Netzteil sind die Nebengeräusche nicht verschwunden, aber auch nicht so laut, dass sie mich stören würden.

Positiv zu erwähnen wäre das schöne schwarze Kleid des Combos und die verführerisch hübsche Bespannung der Lautsprecheröffnung. Warum man einen relativ großen Teil der Vorderseite mit einem Brett verschließt, ist wahrscheinlich das Ergebnis höherer physikalischer Erkenntnisse. Meinem Empfinden nach wird der Lautsprecher dadurch in seiner Klangentfaltung eingeengt.

Nun zum Sound:
Die cleanen Ampmodelle klingen (besonders auch bei höheren Gaineinstellungen) recht dynamisch. Bei den Mid- bzw. Highgain-Ampmodellen hätte ich kaum ein Modell erkannt, wenn ich nicht vorher die Bezeichnung gelesen hätte. Hört man sich diese Amp-Modelle über den Kopfhörer an (hierbei ist die ClassA/ClassA-B-Schaltung deaktiviert), klingen sie von der Zerrstruktur alle ziemlich ähnlich. Nur der Gainbereich und die Klangregelung sind den Vorbildern nachempfunden. Meiner Meinung nach kommt der eigentliche Grundcharakter des gemodelten Verstärkers nicht rüber (z.B. im Gegensatz zum POD HD). So klingt der Rectifier-Sound bei mittlerem Gain und Akkordspiel recht gequetscht und wenig transparent, also ganz anders als das Original. Auch dem Brit-800-Sound fehlt der typische Marshall-Biss. In einem Produkt-Video auf der VOX-Seite hieß es, dass die Amps analog gemodelt sind. Vielleicht ist das der Grund. Für jedes Ampmodell eine eigene analoge Schaltung einzubauen wäre ein riesiger Aufwand und würde zu einem wesentlich höheren Preis führen.

Zudem arbeiten die meisten ?heißen? Verstärker-Modelle mit der ClassA/B-Schaltung. Diese Schaltung lässt den VT40X sehr klein und mittenbetont klingen, als würde man plötzlich den Speaker wesentlich verkleinern. Schaltet man auf ClassA um, muss man die Bässe um einiges zurück drehen und die Höhen stark anheben. Hierzu muss ich anmerken, dass ich dies nur bei Zimmerlautstärke getestet habe.
Die Einstellung des Bias mit Normal/Cold/Hot funktioniert gut und man fühlt beim Spielen wirklich einen Unterschied.

Ein weiterer Nachteil ist, dass sich das Noisegate nicht komplett deaktivieren lässt. So muss nach jedem Drehen am Preset-Regler der Effekt-Taster gedrückt werden und dann der Value-Regler nach links gedreht werden. Man kann zwar drei verschiedene Stufen voreinstellen, doch selbst die niedrigste Stufe greift meiner Meinung nach zu schnell ins Klanggeschehen ein.

Zu den Effekten:
Unverständlich ist für mich, warum der Chorus in der ersten Effektgruppe eingereiht wurde. Die Kombination Compressor-Chorus-Hall ist damit nicht mehr möglich. Delay ist meines Erachtens in der zweiten Effektgruppe auch deplatziert. Besonders störend ist, dass beim Versuch einen Effekt zu editieren, sich bei Anwahl des Effekts die eingestellten Parameter auf einen anderen Wert einstellen. Mehrere gute Effekte des VT 30 wurden ganz gestrichen (z.B. Auto-Wah, Octave und Rotary).

Die App ?Tone Room? habe ich auf dem iPad installiert. Hiermit lassen sich noch zusätzliche Einstellungen vornehmen, die man am Panel des Amps nicht findet. Leider ist die App für mich nicht bedienbar da fast alles auf einen Bildschirm gepresst wurde (keine Scroll-Funktion) und somit die Regler extrem klein sind. Mit den Bedienungshilfen VoiceOver und Vergrößerung arbeitet die App nicht zusammen. Aber ich kann mir vorstellen, dass selbst gut sehende Menschen Probleme mit der Bedienung der App haben, da die Knöpfe auf dem Bildschirm zu klein sind. Der Editor für den PC ist angeblich nicht zu Windows XP kompatibel.

Mein Fazit:
Wer authentisch klingende Mid- bzw. Highgain Amp-Modelle sucht ist hier falsch. Die cleanen bis angezerrten Sounds sind recht gut, besonders wenn man sie mit den gut klingenden Effekten veredelt. Das ein oder andere verzerrte Amp-Modell ist nicht schlecht, aber für meinen Geschmack zu wenig dynamisch. Dazu muss ich auch sagen, dass meine Ohren sehr verwöhnt sind (Blackstar HT1R Vollröhre über HarleyBenton 12?-Vintage30-Box, Line6 POD HD-Bohne über Kopfhörer). Für den vergleichsweise niedrigen Preis kann man vielleicht nicht mehr erwarten. Soweit ich mich noch erinnern kann, waren die Zerrsounds des VT 30 aber näher am Klang eines Vollröhrenverstärkers. Beim Kauf hatte ich angenommen, dass das neueste Modell eine Weiterentwicklung der beiden früheren Modelle ist. Anscheinend hat man hier aber mit dem analogen Amp-Modeling einen neuen Weg eingeschlagen. Also heißt es für mich, vielleicht noch mal eine Generation abwarten.
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