Vertex Ultraphonix MKII Overdrive

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Effektpedal für E-Gitarre

  • Overdrive
  • emuliert den ausgedehnten Mitteltonbereich und die markanten, kaskadierten Verstärkungsstufen des legendären Dumble Overdrive Special Verstärkers
  • die MKII Version ist 30% kleiner als der MKl und bietet mehr Funktionen als zuvor mit mehr Kontrolle über den Overdrive-Klang, EQ und Sättigung
  • Regler: Level, Ratio, Filter, Master
  • LED: Effekt An
  • Fußschalter: Effekt Bypass
  • Eingang: 6,3 mm Klinke
  • Ausgang: 6,3 mm Klinke
  • Netzadapteranschluss: Hohlsteckerbuchse 5,5 x 2,1 mm, Minuspol Innen
  • Stromaufnahme: <25 mA
  • Stromversorgung über 9 V DC Netzteil (nicht im Lieferumfang enthalten, passendes Netzteil: Art. 409939)
  • Abmessungen (B x T x H): 54 x 117 x 46 mm

Hinweis: Batteriebetrieb wird nicht unterstützt.

Erhältlich seit September 2021
Artikelnummer 527618
Verkaufseinheit 1 Stück
Overdrive Ja
219 €
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13 Kundenbewertungen

11 Rezensionen

M
Dumblesound fürs Pedalboard
Markus193 18.01.2022
Schon lange wollte ich mir ein Pedal für den Dumblesound zulegen und habe jetzt beim Vertex Ultraphonix MKII zugeschlagen.

Den Sound von Dumbleverstärkern kenne ich natürlich nur von Aufnahmen und von Videos im Internet. Insofern habe ich keinen Vergleich, wie nahe das Pedal DEM Dumblesound kommt. Zumal es wohl verschiedene Sounds gibt, die variieren...

Ohne Probleme gelingt es, mit dem Vertex Ultraphonix MKII vor einem guten Röhrenamp (in meinem Fall ein Kustom Coupe 36) einen klasse klingenden Overdrivesound einzustellen.
Ich habe schon viele Overdrives besessen und getestet und kann sagen, dass keines der mir bisher bekannten Pedale diesen Sound liefern konnte (BD2, Fulltone OCD, Fulldrive, EHX Soul Food, cmatmods Signa Drive, cmatmods Butah, Ibanez Jet Driver u.v.a.).

Es ist dieses spezielle Mittenspektrum, das den Sound so herrlich kratzig und voll macht, ohne im geringsten zu mulmen oder zu matschen - Dumble eben. ;-)
Ich habe mich dabei ertappt, gleich beim ersten Testen des Pedals die Zeit zu vergessen und einfach endlos alle Riffs und Links abzurufen, die ich so draufhabe und auch neu inspiriert einige neue entdeckt, wie das bei tollen neuen Pedalen eben so ist.

Gespielt habe ich das Vertex Ultraphonix mit meiner wunderbaren Fender Mexiko-Tele, meiner Gibson Tribute und auch mit einer Squier Classic Vibe Stratocaster. Mit jeder dieser Gitarren habe ich ohne Probleme gute Soundeinstellungen gefunden. Es ist also auf keinen Fall nur ein Pedal für Singlecoils oder gar ausschließlich für Stratplayer.

Ein kleines Minus sind für mich die etwas unschönen schwarzen Minipotis für Level, Ratio und Filter, wie man sie von Minipedalen kennt. Sie lassen sich recht gut bedienen, gefallen mir aber überhaupt nicht. Daher nur 4 Sterne bei der Bedienung.
Der große Master-Regler ist dafür umso cooler und in der Optik genau den Dumbleamp-Potis nachempfunden.
Alle Potis haben einen angenehmen Widerstand und lassen sich nicht aus Versehen verstellen. Das ist wirklich gut gemacht, genau wie die gesamte Optik des Pedals, sowie auch die massive Bauweise.

Dass die Input-, Outputanschlüsse, sowie der Stromanschluss auf der Kopfseite des Pedals angebracht sind und nicht seitlich, ist für den Platz auf dem Pedalboard sehr gut.

Da sich aufgrund der vielen Einstellungsmöglichkeiten sicherlich mit jeder Gitarre und jedem Amp ein guter Sound erzielen lässt, kann ich das Pedal auf jeden Fall zum Attesten empfehlen!
Features
Sound
Verarbeitung
Bedienung
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E
Wenn Butter ein Overdrinve währe
Einel 22.07.2022
Hatte mir das Pedal zusammen mit Vertex Steel String MKII gekauft, da ich etwas mehr Dumblesound auf meinem Pedalboard brachte. Wo der Steel String sehr clean blieb, ist dieses Pedal eine ganz andere Hausnummer.

[Verarbeitung]
Das Pedal wirkt sehr solide und ist aus gefalteten Stahl gefertigt. Die Potis und Buchsen sind alle am Gehäuse angebracht und sind sehr robust. An sich wackelt nichts. Der Fußschalter hat einen leichten klick und bleib leichtgängig. Einziges Manko ist die auf der Platine angelötete Stromversorgung, allerdings hab ich hier auch schon deutlich schlechtere Verarbeitungen gesehen und diese wirkt am stabilsten (von dem was ich kenne). Die Oberfläche ist leicht texturiert und gibt den Pedal daher eine sehr edle Haptik. Das Pedal kann übrigens nicht mit einer Batterie betrieben werden.

[Bedienung]
Das Pedal komm mit vier Potis daher. Master für die Gesamtlautstärke des Pedals. Level für das Regeln eines zusätzlichen Boosts in die Eingangsstufe des Pedals. Ration für die Mischung zwischen clean Signal und dem Verzerrten Signal. Und Filter zur Auswahl der Mittenfrequenzbetonung. Das Master-Poti ist seltsamerweise gesteppt und bietet daher nur bedingt Regelmöglichkeiten. Die Potis Level, Ratio und Filter sind leider nur die Schafte der Potentiometer und daher nur schwer abzulesen.

[Sound]
Wer einen subtilen Overdrive sucht ist hier leider fehl am platz. Das pedal ist schon bei geringer Einstellung des Level-Reglers deutlich am verzerren. Höhere Einstellungen im Level geben dann noch mehr Zerre, sodass man schon fast von einem Fuzzsound ausgehen kann. Über die Ratio lässt sich dann aber das Cleansignal wieder abzumischen, wodurch die Dynamik des Attacks erhalten bleibt. Bei niedrigerem Level bleibt die Verzerrung noch sehr rissig, wodurch sich Rythmpats sehr gut spielen lassen. Danach wird die Verzerrung aber so Fett, dass eigentlich nur noch Singlenotes gut klingen. Akkorde sind dann eindeutig zu viel. Klanglich bleibt der Charakter der Verzerrung sehr kompakt und es wird nie schrill. Eher die Tiefmitten liegen hier im Fokus und geben beispielsweise dem Solospiel eine unglaubliche Tragfähigkeit. Ansonsten würde ich die klang eher zwischen einem aufgedrehten Fender und einem Marshall JTM sehen. Der Bass bleibt stabil und wird nicht dick. Die Mitten werden deutlich angedickt und tragen alles. Und die Höhen bleiben sehr zivilisiert und fast etwas bedeckt. Grundsätzlich muss aber eins gesagt sein, der Sound funktioniert gerade weil er mit dem Cleansound gemischt wird. Wer diesen gelayerten klang überhaupt nicht mag, wie er auch bei Tubescreamern zu finden ist, wird hier auch leider nicht fündig. Auch mit anderen Zerren harmoniert der Ultraphonix ziemlich gut. So lässt sich beispielsweise meine Bluesbreakerkopie noch um einiges andicken.

[Fazit]
Rhythmusgitarristen sollten lieber lieber vorsichtig sein, da das Pedal sehr schnell zu fett wird. Wer aber einen dicken tragenden Leadsound sucht, der fast wie ein Fuzz ist ohne die Arktikulation zu verlieren, ist hier goldrichtig. Die Bedienung ist eher Set and forget und die Konstruktion ist allemal für den Liveeinsatz geeignet.
Features
Sound
Verarbeitung
Bedienung
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L
toller Sound
LudgerH 28.12.2021
der Kauf war ein Volltreffer. Endlich gelingt es mir, meine Strat so klingen zulassen, wie ich es mir vorgestellt habe.
Einziger Nachteil: Fußschalter sehr schwergängig, sehr deutliches Schaltgeräusch (akustisch, nicht über den Amp)
Features
Sound
Verarbeitung
Bedienung
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P
Für solvente Robben Ford-Fans......
Plues 28.06.2022
Booster erzeugt ( vor cleanem Röhrenamp ) maximal low-Crunch-Sounds,
Bässe werden radikal beschnitten, Focus liegt ausschließlich auf weit
überbetonten Mitten.
Von ernsthaften Annäherungen an den "Dumble-Sound" kann keine Rede - es bleibt bei windigen Behauptungen.
Würde das weit überteuerte Effekt-Pedal nicht wieder kaufen.

Nachtrag: Bei erstem Antesten ( siehe oben ) war offenbar Kabel defekt.
Nach erneutem Einsatz: Funktioniert zufriedenstellend. Deutlich aggressiver u. präsenter als der ( verwandte ) Zen-Drive.
Heftiger Bass-Cut.
Mittenbereich gut u. sehr präzise regelbar.
Mit ( sehr ) viel Wohlwollen u. viel Geduld bei der Feinabstimmung
läßt sich eine entfernte Verwandtschaft zu Dumble
-Sounds realisieren.
Brauchbarer Boost - aber ( wie leider die meisten Boutique-Effektgeräte )
überteuert.
Features
Sound
Verarbeitung
Bedienung
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