Universal Audio OX Amp Top Box

Analoge Loadbox

  • analoge reaktive Loadbox für Gitarren-Röhrenverstärker
  • fünf abgestimmte Gitarrenverstärker-Dämpfungspegel
  • Rig-Regler für voreingestellte Mikrofon- und Lautsprecherboxen-Emulationen
  • UA Dynamic Speaker Modeling modelliert exakt das Verhalten eines Lautsprechers und Membranresonanzen
  • integrierte UA EQ-Kompressions-, Delay- und Halleffekte
  • Ohm-Betrieb wählbar (4, 8, und 16 Ohm)
  • Anschlüsse: Line-Ausgang 6,3 mm Klinke symmetrisch
  • S/PDIF-Ausgang
  • Kopfhörerausgang: 6,3 mm Klinke
  • Kopplung über Wi-Fi mit OX Mobile- oder Desktop-App zum Bearbeiten und Speichern von Presets (für Windows 10 und macOS: Sierra oder High Sierra)
  • passende Cases: Art. 469012 und Art. 505416 (nicht im Lieferumfang enthalten)

Weitere Infos

Impedanz 4, 8, 16
Rauschunterdrückung Nein
DI-Box Ja
Lautsprecher Simulation Ja
Dummy Load (Betrieb ohne Box) Ja

Silent-Recording-Lösung für Gitarristen

Bei der Universal Audio Ox Amp Top Box handelt es sich um eine analoge Silent Recording Box, die in Sachen Dynamik und Klangtreue ihresgleichen sucht, und gleichzeitig ein komplettes Aufnahmesystem für jeden Röhrenverstärker. Diese Kombination ermöglicht es nicht nur, den Amp bei jeder Lautstärke im Sweet-Spot zu spielen, sondern ihn auch gleichzeitig mit hochwertigen Universal Audio Mikrofon-, Raum- und Speakersimulationen aufzunehmen. Dazu kommt eine einfach zu bedienende Software-App, mit der per Wi-Fi in die Bedienung und Programmierung der Universal Audio Ox Amp Top Box eingegriffen werden kann.

Die Load Box

Die Ox Amp Top Box ist eine hochwertige, reaktive Blindlast im Topteil-Format für Röhrenverstärker, die dem Gitarristen die Freiheit gibt, zu jeder Zeit und in jeder Lautstärke zu spielen und aufzunehmen. Das Besondere: Die Ox Amp Top Box wird dank der Dynamik Speaker Modeling Technologie vom Verstärker wie ein echter Lautsprecher wahrgenommen. Sie liefert die Dynamik, den Druck, das Spielgefühl und die Klangfarbe des Verstärkers bei jeder Lautstärke wie an einer echten Lautsprecherbox. Der Speaker-Breakup-Regler in der App kontrolliert Obertonstruktur und Klangkomplexität bei bestimmten Frequenzen oder Lautstärken. Alle Pegel von Kopfhörer, angeschlossenem Lautsprecher oder Line-Out sind frontseitig regelbar.

Für Leisespieler und Recording-Spezialisten

Wer den optimalen Sound aus seinem Röhren-Amp ohne den sonst nötigen hohen Lautstärkepegel herauskitzeln möchte, der findet mit der Universal Audio Ox Amp Top Box die perfekte Lösung. Spielen, üben und das Aufnehmen des originalen Amp-Sounds zu jeder Tages- und Nachtzeit ist so problemlos möglich.

Dein Röhren-Amp – immer spielbereit

Nachts um drei eine Riff-Idee ausprobieren? Gitarre spielen und vielleicht gleich aufnehmen, ohne Mitbewohner oder Nachbarn zu stören? Die Universal Audio Ox Amp Top Box liefert den echten Sound des angeschlossenen Röhrenverstärkers bei jeder Lautstärke, mit oder ohne Lautsprecher. Die authentischen Mikrofon-, Raum- und Speakersimulationen in gewohnter Universal-Audio-Qualität erweitern dazu die klanglichen Möglichkeiten um ein Vielfaches.

Über Universal Audio

Universal Audio wurde 1958 gegründet und steht für die Entwicklung bahnbrechender Recording-Produkte. Seit 1999 liegt im kalifornischen Scotts Valley für die Nachkommen der Gründer eine digitale Aufnahmetechnik im Fokus, die den Charakter analoger Soundwerkzeuge unverfälscht transportieren soll. Legendär sind die UAD-Plug-Ins, authentische Emulationen analoger Geräte, die in Zusammenarbeit mit den Herstellern der Original-Hardware entstehen.

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Nach langer Suche endlich am Ziel
guizmobro, 12.02.2021
Seit Jahren suchte ich nach einer Möglichkeit bei mir im Wohnzimmer einen tollen Gitarrensound bei niedriger Lautstärke zu haben. Ich habe 2 Kleinkinder und Röhrenverstärker über einen 12" Lautsprecher zu spielen ist schlicht nicht möglich.

Ich bin eine ganze Weile die digitale Schiene gefahren und habe ziemlich viele Geräte hier gehabt (Helix, Kemper und Axe3). Keine Frage, mit allen Geräten habe ich super Sounds hinbekommen. Aber 2 Probleme haben mich dann doch immer gestört. Die schiere Quantität an Möglichkeiten hat bei mir die wohlbekannte "option paralysis" verursacht. Ich habe immer weiter an Sounds gebastelt weil ich dieses Gefühl nicht los wurde dass es immer noch ein bisschen besser geht. Im Endeffekt habe ich dann mehr rumprobiert als wirklich gespielt. Der zweite Punkt betrifft das Feeling. Ich wurde einfach nie wirklich glücklich.

Vor einem Monat habe ich dann bei einem Freund einen Röhrenverstärker gespielt und das über eine 1x12er und danach mit dem Ox. Und dann war es um mich geschehen. Der Sound und das Feeling waren meilenweit besser als alles digitale was ich vorher versucht hatte. Die Interaktion einer Gitarre mit dem Amp ist mMn einfach um einiges besser als Emulationen und Profile. Aber das ist alles natürlich sehr subjektiv.

Was ich an dem Ox toll finde: er ist simpel und klingt einfach super. Jetzt habe ich einen Amp mit 4 Potis (Gain, Tone, Master, Reverb) + einem bright switch. Diese Einfachheit und Direktheit liegt mir einfach besser. Klar an dem Ox kann man noch viel schrauben (Boxen, Mic Kombinationen), braucht man aber ehrlich gesagt nicht.

Ein anderer toller Punkt ist das Room Mic. Das bringt wirklich enorm viel in Sachen Spielgefühl. Hier hat der Ox der Konkurrenz auch die Nase vorn, weil die Einbindung des Rooms im Interface direkt integriert ist. Klar kann man bei anderen Produkten auch Room IR's hinzuladen. Aber ich habe keinen Bock mich durch hunderte IR's zu quälen, sei es für die Mic's oder das Room Mic. Ich finde es übrigens super dass es keine tausende Einstellungsmöglichkeiten für die Mics gibt (on axis oder off axis). Finde ich toll dass ein Soundingenieur die Sweet Spots rausgesucht hat und ich das nicht mehr machen muss.

Negatives habe ich nicht zu berichten. Naja, toll fände ich Stereo Effekte wie Reverb- und Delaypedale leichter einbinden zu können (ein Stereo FX loop im ox wäre klasse). Aber ehrlich gesagt mache ich das momentan hinter dem Ox (also Ox Line Out in die Effekte und dann ins Interface) und das klappt auch gut.

Ich kann jedem nur empfehlen das Ox zu testen. Für mich ist hier echt die Sonne aufgegangen. Ich möchte es nicht mehr missen.
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monkeyboy, 06.09.2018
Da sich vermutlich sehr viele Leute fragen, ob sie so viel Geld für ein solches Gerät ausgeben sollen, werde ich zunächst mal aufzählen, welche Vorteile dieses Gerät für mich persönlich gebracht hat:
1. Lebendiges Gitarrenspiel mit meinem Röhrenamp und meinem Pedalboard zu Hause
2. Aufnehmen und Reampen wann immer ich Zeit habe und inspiriert bin
3. Kein aufwändiges Auf- und Abbauen und Transportieren meines kompletten Gitarrenrigs
4. Keine Abhör- und Phasing-Probleme beim Mikrofonieren
5. Professionelle Aufnahme in einem akustisch abgestimmten und gut klingenden Raum
6. Aufnehmen mit verschiedenen Lautsprecherboxen und professionell positionierten Mikros ohne Phasingprobleme

Ich nehme mit dem OX bei mir zu Hause über eine Focusrite 18i8 2nd Gen per SPDIF auf und kann nur sagen, dass alles einwandfrei funktioniert, wenn man sich ein bisschen mit der Focusrite Software und dem Routing beschäftigt. Ein Line-Eingang bzw. zwei XLR-Ausgänge am OX wären natürlich auch noch schön gewesen, aber für mich reicht das vollkommen aus.

Die OX-Software ist selbsterklärend und übersichtlich aufgebaut. Sie funktioniert im Übrigen auch einwandfrei auf meinem alten MBP mit El Capitan - die GUI-Oberfläche sieht im Vergleich zu High Sierra ein klein wenig anders aus, es sind aber alle Regler vorhanden.

[Ich bin zwar seit vielen Jahren überzeugter Mac-User, finde es aber auch fragwürdig, dass die Software (bislang?) nicht für Windows-Systeme angeboten wird. Das wird aus meiner Sicht völlig zu Recht kritisiert.]
Update: Seit gestern gibt es laut UAD die OX Software auch für Windows.

Bei der Auswahl der Speaker Cabinets wird häufig das Fehlen von V30 Speakern bemängelt. Ich persönlich vermisse die V30s als Lautsprecher nicht unbedingt, aber finde schon, dass sie als weit verbreitete Lautsprecher auf jeden Fall enthalten sein sollten und hoffe, dass ein entsprechendes Update irgendwann folgt.

Mich persönlich stört eher ein wenig, dass das Gerät ausschließlich ein Stereosignal herausschickt, aber okay: ich habe einen Workaround gefunden, mit dem ich das beim Reamping ganz gut umgehen kann, indem ich das Signal splitte und die Raummikros hinterher separat aufnehme. Wer jedoch direkt mit dem OX aufnimmt, sollte sich dabei natürlich im Vorfeld über die Auswirkungen des Pannings und der Mikrofonpegel im Mix klar sein.

Das bringt mich zu den in der Software enthaltenen Tools und Effekten: EQ, Compressor, Delay und Plate Reverb. Ich persönlich bevorzuge mein Timeline Delay und die Delays und EQs meiner DAW: das OX-Signal ist so super, dass sich alles sehr gut in der DAW bearbeiten lässt. Den Reverb und den Kompressor im OX finde ich ziemlich großartig und verwende beide Effekte immer wieder gerne. Ich hätte sie mir jedoch lieber/zusätzlich als Plugins für meine DAW gewünscht, aber okay, das ist Meckern auf hohem Niveau.

Was die Attenuator-Funktion des OX betrifft, sollte man sich keine Illusionen bzgl. des häuslichen Einsatzes machen: zu Hause sind für mich nur die Stufen 1 und 2 nutzbar. Selbst auf Stufe 1 ist mein in der Endstufensättigung gefahrener 25 Watt Mesa im HiGain Kanal für eine Nachtsession zu Hause definitiv zu laut, aber dafür gibt es ja die Möglichkeit, ihn auf Stufe 0 im OX über Kopfhörer bzw. über die Monitore zu spielen. Eine stufenlose Regelung am OX wäre natürlich traumhaft gewesen, aber ich bin kein Fachmann: vielleicht gibt es ja technische Hürden, das ohne Einschränkung des natürlichen Spielgefühls zu implementieren.

Damit komme ich dann zu guter Letzt zum Klang: dieser ist einfach fantastisch und das Spielgefühl derart berauschend, dass ich mich immer wieder beim Herumnudeln erwische, weil es mir einfach so unfassbar viel Spaß macht, meinen Amp in der Endstufensättigung endlich mal klar (ohne Gehörschutz) zu hören und richtig zu fühlen, ohne dass der ganze Proberaum mitscheppert oder ich riskieren muss, dass mich die Leute in meiner Straße lynchen. Jedes Mikro, jeder Lautsprecher und jede Änderung der Regler des OX machen einen deutlich hörbaren klanglichen Unterschied. Damit kann ich mein Equipment total neu erleben und auf jeden Song oder Songpart nach meinen Wünschen abstimmen.

Natürlich gibt es auch Software-Lösungen wie GuitarRig oder auch die Ampsimulationen in Logic, die alle auch ziemlich gut sind. Ich habe in der Vergangenheit immer wieder damit gearbeitet, allerdings habe ich dabei immer eine Distanz zwischen meinem Spiel und dem Klang gefühlt - ich kann es nicht anders beschreiben. Irgendetwas hat mich jedenfalls immer daran gestört - und ich bin wirklich kein Purist, sondern verwende ansonsten sehr gerne Softwareinstrumente. Für meine Gitarrenaufnahmen war ich dort bisher selten glücklich geworden und habe für die meisten Parts den mühsamen Weg des Mikrofonierens gewählt. Das ist jedoch eine Sache, die jeder für sich selbst entscheiden muss - das hängt von vielen individuellen Faktoren ab.

Sicher ist der Anschaffungspreis für das OX erstmal hoch; wer aber mit einem echten Amp aufnehmen möchte und keinen eigenen professionellen Aufnahmeraum hat, kann schnell nachrechnen, dass die Anschaffung der entsprechenden Mikrofone, Stative, Kabel, die laufenden Kosten für einen angemieteten Raum, etc. sich ebenfalls schnell aufsummieren. Und dann hat man immer noch die Probleme mit der Mikrofonpositionierung, dem Auf- und Abbau, etc.
Ich jedenfalls bin überglücklich, dass es dieses Gerät gibt und werde vermutlich nur noch in Ausnahmefällen meinen Amp mit einem echten Mikrofon abnehmen (lassen).
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Das Ende der Amp-Mikrofonierung...?
Ron H., 05.02.2018
OX ist eine Reactive Load Box, die zum Röhrenamp verschiedene Boxen simulieren kann und diese dann perfekt mikrofoniert ausgibt. Man muss kein Cabinet anschließen und kann so den Amp für Aufnahmen sehr schön am ?Sweet Spot? fahren, oder man schließt eine Box an und passt diese durch Drosselung an die Location an. Die Klangqualität ist spitze im Vergleich zu ähnlichen Loadboxen, die ich getestet habe.

Universal Audio sind mit ihrer Studiohardware und Plugins qualitativ ziemlich gut aufgestellt und entsprechend ist der Raumklang und die Mikrofonsimulation großartig gelungen. Die Kiste ist sehr einfach zu bedienen (wenige Knöpfe, Einstellungen über die App) und ist aus meiner Sicht die perfekte Ergänzung zum Lieblingsamp, sowohl live als auch beim Recording. Sieht auch schick aus. Der Mischer kriegt ein symmetrisches Stereosignal, aufnehmen kann man perfekt per Digitalausgang. Das Ganze ohne Nebengeräusche und mit 3 Mikros oder DI gemischt, wie man es haben will. Es gibt 17 Cabinets und 6 Mikros, die kann man in 3 Kanälen (2x direkt, 1x Raumklang) anordnen. 2 Mics sind trocken ohne jegliche Rauminformation, daher sollte man in den meisten Situationen etwas Raum dazugeben. Bei Aufnahmen lässt sich dies auch später nur sehr schwierig nachbilden. Hier geht es auch eher um Raumreflexionen als um Reverb. Wichtig ist zu erwähnen, dass der Raum, die Cabinets und alte Mics von UA verwendet wurden und dies den Klang bestimmt. Wer also gern im eigenen Badezimmer aufnimmt, muss stark mit dem EQ und Raumhall tweaken oder sich auf den anderen Raumklang einlassen. Und man sollte den Klang im Vergleich zu einem mirkrofonierten Amp im Mischerraum sehen! Direkt vor nem Fullstack ist der Spieleindruck natürlich anders.

Es gibt praxistaugliche Presets als Ausgangsbasis, die z.T. wirklich authentisch Albumsounds nachbilden (es ist verblüffend, wie man mit dem Aufnahmeraum den Ampcharakter verändern kann!). Schon der "Speaker Drive"-Regler ist magisch!!

Cabs und Mikrofonierung lassen sich sehr akribisch verstellen und bei Bedarf kann man noch EQ, nen 1176, Delay oder ne Hallplatte drauflegen. All das geht natürlich auch nach der Aufnahme, die Plugins sind nahezu identisch mit den UAD2 (bietet sich z.B. bei der Hallplatte an). Bin total begeistert und werde wohl nie wieder ein Mikro vor meine Box stellen. Beim Gig kann man super der Amp aufreißen, die Box dann auf ne gute Monitoring-Lautstärke drosseln und den mikrofonierten Ausgang an den Mischer geben. Den Raumklang (3. Mikro) kann man dann mit dem Regler vorne nach Bedarf / Location anpassen.

Nachteile: Zurzeit kein Celestion Vintage 30 zur Auswahl (gehe davon aus, dass er später in Updates zur Verfügung gestellt werden wird, da sehr beliebt, es gibt aber auch gute Alternativen). App nur für OS-X und iPad, man arbeitet wohl an anderen Formaten. Die App ist allerdings wirklich spitze gemacht und sehr bedienerfreundlich. Ich bin sehr gespannt, wie sich die Plattform entwickeln wird ? mit 3 USB-Ports und Fußschalteranschluss kann hardwareseitig auch noch was kommen. Dementsprechend ziehe ich keinen Stern ab.

Teuer ist der OX, aber man sollte dies in Relation setzen: mind. 3 gute (R-121) Mikros, Preamps dazu, perfekter Aufnahmeraum, perfekte auslöschungsfreie Mikrofonpositionen, Amp aufgedreht. Bei OX ist das jederzeit, auch live, so einzusetzen und rekonstruierbar.

Schön ist, dass die Kiste einfach super zu einem guten Röhrenamp passt und ihn dann flexibel und bei Bedarf ohne Box einsetzbar macht, ohne dass man auf Kemper & Co. zurückgreifen muss. Vor allem macht das Spielen auch über Kopfhörer total Spaß, man hört extrem viele Details vom Amp und durch die sinnvolle Bedienung ist man nicht nur am Knöpfe drehen. OX löst glaube ich für viele Leute eine Menge Probleme. Die Klangqualität lässt keine Wünsche offen ? unglaublich.
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Seinen Röhrenamp wirklich hören können
Mysterious D, 16.04.2021
Bei eigentlich jedem Röhrenverstärker ist man sowohl zuhause als auch auf der Bühne dadurch limitiert, dass die Endstufe meistens in einem so schmerzlichen Lautstärkebereich liegt, dass die wahre Qualität nicht ausgefahren werden kann. Dies passiert auf der Bühne, weil der Amp die anderen Instrumente überdeckt und das passiert insbesondere Zuhause, wenn der Hass der Nachbarn spürbar wird.
Loadboxen oder Power Soaks an sich sind bereits seit geraumer Zeit zu haben. Jedoch sind bei fast allen klangliche Kompromisse zu machen, wodurch z.T. die Loadbox quasi obsolet wird, da der Klang verschlechtert wird.
Universal Audio schafft hier eine Loadbox, die es schafft, die Qualität des Röhrenamps zu halten. In meinem Fall ist es ein Fender Super Sonic mit 22 Watt, getestet habe ich ebenfalls einen Marshall Plexi. Die Tiefe geht bis zur Stufe 3 nicht verloren, ab Stufe 2 merke ich jedoch leichte Einbußen beim Sound. Der Headphone-Ausgang erstellt ebenfalls eine gute Speakersimulation, die zwar anders, aber nicht zwangsweise schlechter klingt. Sollte man um 24 Uhr Lust auf Distortion und mehr haben, wird hier eine Möglichkeit gut geboten. Die computergestützte Software habe ich bislang noch nicht ausprobiert, werde dies jedoch nacheditieren, wenn ich dort Erfahrungen gesammelt habe.
Von meiner Seite trotz des Preises eine klare Kaufempfehlung für jeden Röhrenbesitzer.
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