Two Notes Torpedo C.A.B. M+ Speaker Sim

Effektpedal

Verwende deine Lieblingspedale und reproduziere ihre Interaktion mit einem Verstärker samt Box oder verbinde den Lautsprecherausgang deines Verstärkers mit dem Torpedo C.A.B M-Eingang und der Speaker-Ausgang des C.A.B M mit deiner Box für ein flexibles DI Out direkt in einer PA oder einem Audio-Interface, gleichbleibend bei jeder Show, Studio-Session oder Probe ohne den Aufwand von Mikrofonen und Kabeln.

  • Speaker Simulation
  • 32 Two Notes virtuelle Boxen
  • 8 Mikrofon-, 8 Endstufen-, und 8 Raumsimulationen sind bereits vorinstalliert
  • über die Torpedo Remote Software bekommt man Zugriff auf alle Parameter, einschließlich Laden und Speichern von Presets
  • Laden neuer IRs und Aktualisieren der Firmware vom mobilen Gerät oder Computer
  • Regler: Parameter/Preset, Value/Volume
  • Drucktasten: Ground Lift
  • Schalter: Input Level
  • OLED Display
  • Netzadapteranschluss (Hohlsteckerbuchse 5,5 x 2,1 mm, Minuspol innen)
  • Stromaufnahme: 300 mA
  • Stromversorgung über 12 V DC Netzadapter (im Lieferumfang enthalten)
  • Abmessungen (B x T x H): 96 x 121 x 63 mm
  • Gewicht: 450 g

Hinweis. kein Batteriebetrieb möglich.

Anschlüsse:

  • Amp/Instrument/Line Eingang: 6,3 mm Klinke
  • Line Ausgang: 6,3 mm Klinke
  • DI Ausgang: XLR
  • Speaker Ausgang: 6,3 mm Klinke
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Soundbeispiele

 
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  • Bluespicking - Modern Heavy
  • Bluesrock - Punchy Tones
  • Crossover - Royale Brit
  • Doom - Heavy 80s
  • Fuzzline - Royale Brit
  • Hazey - Lush Blues
  • Metal - Edgy Rhythm
  • Mosh - Classic Rock
  • Progressive - Royale Brit
  • Rock - Lush Blues
  • Thrash - Warm Lush Tone
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Weitere Infos

Art des Effekts Speaker Simulation

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  • 3
  • 2
  • 1
4.8 /5
  • Bedienung
  • Features
  • Sound
  • Verarbeitung
Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Mittlerweile ein unverzichtbares Tool
Tobias612, 15.08.2020
Das Two Notes Torpedo C.A.B. M ist wirklich mehr als nur ein IR-Loader.

Gekauft habe ich ihn, um meine Röhrenamps leise aufzunehmen. Vorher habe ich die Amps in eine Reactive Loadbox gejagt und dann auf das Rohsignal in der DAW einen Impulse Loader draufgelegt. Klingt amtlich, vor allem weil man den Amp ohne Box aufreißen und in die Endstufensättigung fahren kann.

Ich habe allerdings festgestellt, dass einie IR-Loader die Impulses verfälschen, vor allem in den Höhen ab 6k, welche für die Präsenz des Sounds wichtig sind. (Pulse, NadIR)

Das habe ich nach unzähligen Tests mit FFT-Analysen herausgefunden und beobachtet. Ab 6k. gibt es einen Drop von 3 db, den man kompensieren muss. Wenn man das nicht tut, klingt es immer nach Wolldecke vor dem Amp.

Der IR-Loader von Two Notes ist hingegen absolut unverfälscht und bieter im direkten Vergleich sogar noch einen Tick mehr Höhen und Klarheit. Was absolut toll ist: Fast keine Latenz. Wenn man die IR's auf das Gerät lädt, kann man in der Software einstellen, ob man die Orignal-Datei, eine Phasenkorrigierte Datei oder eine Datei mit minimaler Latenz hochladen kann. Wählt man letzteres, werden nicht relevante Anteile (Leere vor der eigentlichen IR) weggeschnitten. Dabei wird trotzdem eine IR-Länge von 200 ms beibehalten.

Man merkt nun wirklich keine Latenz mehr beim Spielen, was wirklich der Hammer ist. So kann man den Sound direkt in die DAW aufnehmen, als hätte man den Amp aufgerissen und ein Mikrofon davorgestellt. Entsprechend qualitative IR's natürlich vorausgesetzt.

Zu den internen Boxen kann ich nicht so viel sagen, da ich meine "stamm IR's" verwende. Aber die Boxen haben einen sehr guten Eindruck gemacht. Dazu muss man sagen, dass man (soweit ich in Erinnering habe) mehrere hundert verschiedene Cabs im Store von Two Notes kaufen kann. Das sind nicht nur einzelne IR's, sondern Boxen, bei denen man dann einstellen kann, wie das Mikrofon positioniert ist, welches Mikrofon man verwendet etc. Man kriegt damit also auf jeden Fall seinen Sound hin.

Ein weiteres I-Tüpfelchen ist die Verwendung eines internen EQ's, um seinen Sound für Live abzumischen. Dazu gibt es noch eine Effektsektion mit Enhancer und Exciter, um den Klang den letzten Schliff zu geben. So kann man zum Beispiel seinen gemixten Sound live verwenden.

Danach gibt es noch eine Rever-Sektion, um auf etwas zu direkte IR's einen "Raumklang" hinzuzugeben. Manchmal ist es von Vorteil für den Sound, wenn er in einem guten Raum aufgenommen worden ist. Manche IR's sind aber so furztrocken, dass es iwie nicht in den Mix passt. Mit dem Reverb kann man entweder den Sound abändern, als wäre das IR im Raum XYZ aufgenommen worden, oder aber man kann auf "Ambience" schalten und den Reverb wie ein Reverb-Plugin verwenden. Ich verwende hier den Raum-Reverb mit ca. 15-20% Wet/Dry-Verhältnis, wodurch meine IR's wirklich klingen, als hätte ich in einem gut klingenden Raum ein Mikrofon vor einer echten Cab geschmissen. Also wirklich Wahnsinn, das Teil.

Dazu gibt es noch eine Poweramp-Simulation, die meiner Meinung nach wirklich gut klingt. Falls man zum Beispiel keine Loadbox hat und leise Aufnehmen will. So kann man entweder mit Rack-Preamps, guten Bodentretern oder auch mit der Vorstufe von Röhrentopteilen leise aufnehmen. Man kann zum Beispiel die Lautsprecherbox an den Amp angeschlossen lassen, falls man keine Loadbox besitzt. Dann geht man über den FX-Send aus den Verstärker direkt in das Torpedo Cab M. Der Sound ist jetzt ganz ok, aber suboptimal, weil die Klangfärbung der Endstufe fehlt. Hier schaltet man dann im Gerät die Endstufensimulation zu und es klingt wieder fett. Dazu kann man noch die Art der Röhre auswählen, ob Trioden- oder Pentodenschaltung und ebenfalls wie stark am Limit die Röhre arbeitet, sprich man stellt virtuell ein, wie weit der Amp "aufgerissen" ist.

Wirklich ein sehr feines Gerät mit sehr gutem Klang und vielfältigen Anschlussmöglichkeiten. Ich verwende es zum Beispiel um meinen Grandmeister Deluxe 40 und Marshall JVM leise in der Mietswohnung aufzunehmen und kriege damit Ergebnisse raus, die sich vor einer echten Mikrofonierung nicht unterscheiden lassen.

Ich bin insgesamt also wirklich sehr zufrieden mit dem Two Notes Torpedo C.A.B. M...
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Features
Sound
Verarbeitung
Großartiges Recording-Tool
monkeyboy, 12.08.2019
Habe mir das Gerät ursprünglich rein aus Interesse gekauft, weil es zu einem relativ günstigen Preis großartige Features versprach. Um es vorweg zu sagen: ich verwende es nur für Aufnahmen bzw. zum Reamping als Ergänzung zum OX von Universal Audio.
Da ich schon ein OX für meine Gitarrenaufnahmen verwende, war mein Gedanke der, dass ich zusammen mit dem Torpedo ein Stereo-Rig basteln könnte. Hat sich definitv gelohnt: das Stereo-Rig steht, funktioniert und klingt großartig.
Es ist schon unglaublich, was alles in der kleinen Kiste steckt: man hat 32 Cabs (darunter auch ein paar Bass-Cabs) zur Verfügung, einen EQ (benutze ich selbst nicht), eine Auswahl von Räumen (Reverb) und natürlich noch eine Endstufensimulation mit verschiedenen Röhrenbestückungen.
Zu jedem Cabinet gehört eine Auswahl an Mikrofonen (es sind nicht immer dieselben, aber einige Klassiker sind immer darunter). Man kann bis zu zwei Mikrofone gleichzeitig verwenden, wobei in unterschiedlichem Abstand und auch in unterschiedlichen Winkeln zum Speaker positionieren kann. Sehr schön ist, dass man ein Mikro (oder auch beide, wenn man möchte) auch hinter das Cabinet stellen und dort ebenfalls Abstand und Winkel einstellen kann - ich liebe dieses Feature ganz besonders.
Natürlich kann man sich bei Two notes auch eine Vielzahl spezieller Cab-Pakete zukaufen, wenn man möchte.

Die vielen Parameter lassen sich zwar auch ausnahmslos alle über die beiden Drehknöpfe am Gerät selbst einstellen, allerdings ist das recht mühsam, da man sich durch etliche Untermenus klicken muss.

Am besten lädt man sich die kostenlose Software herunter - mit dieser lässt sich dann deutlich effizienter arbeiten.
Ich finde die Benutzeroberfläche der Software sehr gut, zumal sie sich prima skalieren lässt und das meiste, was ich an dieser Stelle ursprünglich bemängeln wollte, seit den letzten beiden Updates deutlich besser geworden ist, da man eine Favoritenliste der Cabinets anlegen kann und sich der Rechner „merkt“, welche Cabinet-Listen man als letztes aktiviert hatte.

Das Gerät lässt sich hervorragend fürs Reamping einsetzen und die Aufnahmen klingen, wenn man sich mit den Einstellungen die nötige Mühe gibt, großartig.
Es kommt aus meiner Sicht nicht ans Universal Audio OX ran, aber dafür kostet es auch nur einen Bruchteil davon.

Das WallofSound Plugin für die DAW überzeug mich jedoch nicht - am meisten nervt mich, dass es voll darauf ausgerichtet ist, dem User irgendwelche Sachen zu verkaufen. Aber dieses Feature ist für mich ohnehin nicht relevant.

Bewertungsupdate 01.07.2020:
Seit einigen Tagen wurde das C.A.B. M durch ein umfassendes Update um einen Cleanen Preamp, ein Gate und eine detailliertere Bedienoberfläche massiv erweitert und nennt sich jetzt C.A.B. M+
Mithilfe des Cleanen Preamps kann es nun als eigenständig als cleane Pedalplattform verwendet werden.
Habe mein Stereorig nun entsprechend umgebaut und bin sehr begeistert.
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Nicht ausgereift
Lyons, 21.03.2021
Wundere mich sehr über die ganzen guten Bewertungen. Das Gerät tut erstmal, was es soll. Leider tut es noch einiges mehr. Ich dachte erst, das Gerät hat Ground Loop- Probleme. Wenn man versucht, es in die Signalkette (vom Bass zum Verstärker) einzuschleifen, brummt es sehr laut. Man muss aber zum Line out raus, dann hat man das Gerät in der Kette und dann brummt auch nichts. Dafür rauscht es, und zwar vernehmlich. Das Gerät mit dem Bass alleine und nur ein Kopfhörer angesteckt und Bluthooth zum Ipad geht noch am besten, aber nur bis etwa -10dB Output Volume, darüber zischelt und rauscht es vernehmlich, wie kein anderes meiner Pedale. Das gleiche beim DI. Bass hinein und zum Audiofuse weiter über den DI out geht mit leisem Rauschen bis etwa -7dB, darüber wird es so schlecht, dass ich es unverwertbar finde. Lineout weiter zu Amp gibt auch dieses Rauschen dann aus der Box. Da der Torpedo das erzeugt, verstärkt man es immer mit, wenn man den Verstärker aufdreht. Steckt man den Amp Eingang an Amp out, kommt das laute Brummen an allen Ausgängen heraus, das geht gar nicht. Der Ground Loop Switch wirkt nur auf den DI out. Im wesentlichen geht es nur als Standalone mit Kopfhörer, wenn man einen niederohmigen Kopfhörer hat, und als DI ohne Weiterleitung des Signals zum Amp (clean monitoring Anwendung mit bearbeitetem DI out. Man muss aber unter -12 dB bleiben - und es rauscht immer, der Torpedo fügt es dem Signal hinzu. Macht man laut, wird auch das Rauschen lauter. Wenig Rauschen geht mit allen Tricksereien nur bis Zimmerlautstärke, ist so für mich nicht verwendbar. Die Art des Rauschens ändert sich auch mit dem gewählten Cab. Komisch ist, wenn ich alle Funktionen in der SW deaktiviere, rauscht es trotzdem unvermindert weiter. Ausgang muten macht es besser, aber weg ist das Rauschen nicht. Vielleicht ist mein Gerät auch nicht in Ordnung. Nehme ich den Torpedo aus der Kette, ist die Signal chain ruhig. So ist es für mich nicht verwendbar, auch wenn die Produktidee großartig ist.
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philippa., 31.03.2021
Ich wollte eine gute Lösung für das stille Üben mit Kopfhörer und zum Aufnehmen zu Hause.

Man kann viele Parameter einstellen, um "seinen" Sound zu finden. Das scheint ja absolut möglich zu sein, ist mir aber auch nach einigen Monaten nicht wirklich gelungen.

Für Dummys wie mich ist das Strymon Iridium die eindeutig bessere Alternative!
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