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TritonAudio FetHead

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Mikrofonvorverstärker

  • für dynamische und Bändchenmikrofone
  • extrem rauscharmer Class A JFet Verstärker
  • 27 dB Verstärkung (@3 kOhm Load)
  • XLR 3-pol female auf XLR 3-pol male
  • 4 aufeinander abgestimmte JFets

Hinweis: benötigt 24 - 48 V Phantomspeisung und lässt Phantomspeisung NICHT zum Mikrofon durch.

Kanäle 1
Anzahl der Mikrofoneingänge 1
Instrumenten Eingang Nein
Röhre Nein
Kompressor/Limiter Nein
Equalizer Nein
De-Esser Nein
Phantomspeisung Nein
Phasenumkehrung Nein
Externer Effektweg Nein
Analoge Ausgänge XLR
Digitale Ausgänge Keine
Kopfhöreranschluss Nein
Pegelanzeige Nein
Erhältlich seit Mai 2018
Artikelnummer 439143
69 €
Alle Preise inkl. MwSt.
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1 Verkaufsrang

Unauffälliger In-Line-Amp

Der TritonAudio FetHead ist ein Kleinst-Mikrofonvorverstärker, der für dynamische Mikrofone und Bändchenmikros ausgelegt ist. Der In-Line-Mikrofonvorverstärker wird auf die einfachstmögliche Weise in den Signalweg eingebunden, indem er zwischen einem Mikrofon mit niedrigem Ausgangspegel und einem XLR-Kabel eingebaut wird, welches das Signal an einen Signalverwerter weiterreicht, beispielsweise einen weiteren Preamp. Entsprechend hat der einkanalige Mic-Amp genau eine Eingangs- und eine Ausgangsbuchse, die jeweils als XLR ausgeführt sind. So unauffällig der FetHead im Einsatz auch ist, leistet er doch für das eingespeiste Mikrofonsignal immerhin eine fixe Verstärkung von 27 dB.

Phantomspannung benötigt

Experten wird interessieren, dass es sich beim TritonAudio FetHead um einen rauscharmen JFet-Verstärker mit Class A-Arbeitsweise handelt. In seinem Inneren arbeiten vier aufeinander abgestimmte Sperrschicht-Feldeffekttransistoren (Junction Field-Effect Transistors = JFet), die für einen akkuraten und zugleich musikalischen Klang sorgen sollen. Damit arbeitet der FetHead ähnlich wie typische FET-Verstärker, die in Kondensatormikrofonen zu finden sind. Das ist auch der Grund, warum der In-Line-Amp für seinen Betrieb auf eine 24 bis 48 V starke Phantomspeisung zurückgreifen muss, diese jedoch nicht an das angeschlossene Mikrofon weiterreichen kann. Deshalb ist er nicht geeignet für den Einsatz an Kondensatormikrofonen, die ebenfalls auf Phantomspannung angewiesen sind. Ein Vorteil ist aber, dass die am Eingang anliegende Phantomspannung bei einem angeschlossenen Bändchenmikrofon keinen Schaden anrichten kann.

Pre-Preamp

Der TritonAudio FetHead eignet sich für Nutzer von dynamischen Mikrofonen und Bändchenmikros, deren Ausgangspegel zu schwach ist, um rauschfrei weiterverarbeitet werden zu können. Wer das Signal-Rausch-Verhältnis eines Mikrofons verbessern möchte, darf sich deshalb vom FetHead angesprochen fühlen. Aber auch wer mit einem Mikrofon den Schall sehr leiser Schallquellen aufgreifen möchte, sodass die Signalverstärkung durch den Preamp der Wahl nicht ausreicht, um das ausgegebene Audiosignal auf einen brauchbaren Arbeitspegel zu bringen, kann den FetHead für eine klar klingende Vorverstärkung einsetzen.

Über TritonAudio

Der niederländische Hersteller TritonAudio hat es sich auf die Fahne geschrieben Pro-Audio-Equipment mit Innovationspotential zu produzieren. Entsprechend findet sich im Programm eine stattliche Anzahl von Audio-Tools, kleinen Helfern und Problemlösern, die von In-Line-Mikrofonverstärkern und Phantomspeisungs-Stationen über In-line-Dämpfungsglieder bis hin zu Entkopplungsfüßen für Nahfeld-Monitore reichen. Alle diese Geräte werden übrigens in den Niederlanden von Hand zusammengebaut. Dennoch bewegen sich die Kleinstverstärker de Herstellers, wie der FetHead, in einer absolut kundenfreundlichen Preis-Range.

Homestudio und Live-Betrieb

Der TritonAudio FetHead kann bei Mikrofonaufnahmen mit dynamischen Mikrofonen eingesetzt werden, die direkt in das Audio-Interface einer DAW hinein erfolgen sollen, ohne dass der Preamp des Interfaces ausreichend rauschfreie Verstärkung bieten kann. Hier sorgt der FetHead dann für eine rauschfreie Signalaufbereitung. Auch beim Einsatz von passiven Bändchenmikrofonen kann der Fethead helfen, das Ausgangssignal des Mikrofons adäquat zu verstärken. Nicht zuletzt kann der FetHead eine unkomplizierte Hilfe sein, wenn im Live-Betrieb ein Mikrofonpreamp, der verwendet werden soll oder muss, ab einem gewissen Verstärkungsgrad zu starke Rauschanteile produziert. Das kann beispielsweise bei Bands oder Performern der Fall sein, die mit wechselnden Veranstaltern zusammen arbeiten, leise Instrumente mikrofonieren und das Signal in Mischpulte von unterschiedlicher Qualität einspeisen müssen.

584 Kundenbewertungen

5 502 Kunden
4 66 Kunden
3 11 Kunden
2 3 Kunden
1 2 Kunden

Bedienung

Features

Sound

Verarbeitung

M
Guter Verstärker ohne Abschrimung - Nutzen fraglich.
Michael-San 31.10.2019
Die Inbetriebnahme ist absurd einfach. Einfach dazwischen stecken, Phantomspeisung einschalten und los legen! Ich habe es zwischen meinem RØDE Procaster und dem Steinberg UR22 Mk II in Betrieb. Das Mikrofonkabel ist geschirmt.

Ich erwähne die Schirmung des Kabels deswegen, weil ich meinen Arbeitsplatz in Sichtweite eines Funkmasten habe und bei der Benutzung darauf stieß, dass der Fethead offenbar keine sehr gute Abschirmung gegen Radiosignale aufweist. Abhängig von dem genauen Ort, an dem es sich befindet, kann es Signale auf fangen und macht eine Mikrofonaufnahme ungewollt zu einem Träger von Radiosignalen. Seit ich mein Setup etwas anders aufgebaut habe, ist das Problem jedoch nicht wieder aufgetreten.

Und nun zum Positiven - und davon gibt es eine Menge! Der Gain, den ich für mein RØDE Procaster am Steinberg UR22 Mk II benötige, sinkt von 70% auf 20%. Das verändert (sehr subtil) die Klangcharakteristik des UR22 Mk II — zum positiven, wie ich finde, besonders, wenn man einen aggressiveren Kompressor einsetzt. Es klingt einfach weniger angestrengt. Der Grund dafür dürfte das relativ hohe eigenrauschen des Steinber UR22 Mk II sein, denn mit dem Fethead das Eigenrauschen meines Setups dramatisch geringer, was den effektiven Dynamikumfang in meinen Aufnahmen erhöht hat.

Dieses kleine Ding ist der Wahnsinn! Allerdings sollte man sich im Vornherein überlegen, ob das Audio Interface, an dem man einen zusätzlichen Preamp betreiben muss, die richtige Wahl ist. Das UR22 MK II kostet 129€, dieses Ding weitere 69€. Dafür kann ich mir auch gleich ein Audio Interface kaufen, an dem man es nicht benötigt und zudem besseren Output bekommt. Beispiel: MOTU M2. Solid State Logic SSL2. Audient ID14. Und selbst das Behringer U-Phoria UMC202HD für weniger (!) als dieser Preamp ist eine Überlegung wert. Der kann zwar in Sachen Verzerrung nicht ganz bei so namenhaften Gegnern mit halten, aber mit dem Steinberg UR22 Mk II liefert es sich einen guten Schlagabtausch und macht diesen Preamp im Vornherein überflüssig.
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Sound
Verarbeitung
5
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J
Ein Muss für SM7B und co.
JP.Grois 18.02.2019
Der FetHead kommt in unserem Tonstudio hauptsächlich in Verbindung mit dem Shure SM7B zum Einsatz. Denn obwohl der verwendete Class A Mikrofon-Preamp "AD 2022" von Avalon (2800 Euro), sowie der A/D-Wandler "Symphony I/O" von Apogee (3000 Euro), Geräte aus der Referenzklasse sind, brauchen dynamische Mikrofone, wie vor allem das SM7B für Sprach- und Gesangaufnahmen so viel Vorverstärkung (50-60dB), dass der Pre-Amp nicht mehr in seinem Sweetspot arbeitet. Stattdessen erzeugt dieser auf 90% benötigter Input-Leistung ohne den FetHead zwar ausreichend Gain, um das Mikrofon an die gewünschten 0dB heran zu pegeln, jedoch für meinen Geschmack dann inakzeptable Störgeräusche (Hiss) und lässt das Signal selbst bei unterbewusster Wahrnehmung des Rauschens unprofesionell wirken.

Hier kommt der FetHead zum Einsatz. In einem Handgriff satt zwischen Mikrofon und Mikrofonkabel gesteckt, fungiert dieser als "Mic-Activator", macht sich die 48V Phantomspeisung des Pre-Amps zunutze und hebt den Gain an, bevor das Signal in die eigentliche Vorverstärkung gelangt. Nun arbeitet der PreAmp mit über 50% weniger benötigtem Input wieder im Sweetspot, klingt durch den signifikant erhöhten Rauschabstand fantastisch störgeräuscharm und voll - einfach nur noch pures Signal.

Im Vergleich zum Konkurrenzprodukt "Cloudlifter CL-1" , empfand ich den FatHead neutraler und mit deutlich weniger bis gar keiner Klangveränderung.

Fazit: Ein unglaubliches Preisleistung-Verhältnis und für die Benutzung zusammen mit dynamischen Mikros für Sprache und Gesang, nicht mehr wegzudenken.
Bedienung
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Sound
Verarbeitung
17
1
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S
Genau so habe ich mir das vorgestellt!
Scherenhand 30.09.2020
Ich bin begeistert von dem kleinen Vorverstärker, er macht genau das was er soll.
Da ich angefangen habe mit dynamischen Mikrofonen im Studiobereich zu experimentieren, war es notwendig, den Eingangspegel meines uralten Scarlett 2i2 Interfaces etwas zu erhöhen. Und das macht der FetHead wirklich hervorragend. Das Signal-zu-Rauschverhältnis ist sehr hoch und eine Klangfärbung so gut wie nicht vorhanden, sodass diese ganz dem SM58 überlassen wird, an dem ich das Ganze getestet habe.
Da meine Raumakustik stark zu wünschen übrig lässt, erziele ich mit dieser Kombination bessere Ergebnisse als mit meinen eher durchschnittlichen Großmembranmikrofonen, was jedoch bestimmt auch Geschmacksache ist.
Die Verarbeitung ist für den Preis hervorragend und macht einen hochwertigen Eindruck. Lediglich die Metallbanderole mit dem Logo hatte sich gelöst und wurde von mir fachmännisch neu verklebt.
Preislich macht er knapp Zweidrittel des verwendeten Mikrofons aus, wertet es meiner Meinung nach aber auch dementsprechend auf. Momentan bin ich sehr zufrieden mit dem Setup, falls ein Upgrade in Erwägung gezogen wird, dann eher in Richtung SM7b, der Rest passt für mich so.
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Sound
Verarbeitung
2
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J
Viel Power für die schwache Mikrofonbrust
JostB 19.10.2021
Ich nutze einen Schluckspecht, was Leistung angeht für meine Sprachaufnahmen. Leider ist das Signal, ohne den FetHead, sehr schwach und braucht ein wenig Unterstützung… genau für diesen Zweck ist er super! Ich habe ein lautes Signal anliegend und kann das Rauschen durch zu hohen Gain vergessen.
Einfach einstecken, Phantomspeisung an und los…
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