Townsend Labs Sphere L22

46

Drei-dimensionales Mikrofon-Modeling-System

  • zur Nachbildung des Klangverhaltens verschiedener Mikrofone inkl. Transientenwiedergabe, Nahbesprechungseffekt und drei-dimensionaler Richtcharakteristik
  • Änderung von Mikrofontyp, Richtcharakteristik und weiteren Eigenschaften auch nach der Aufnahme möglich
  • Probehören des Klangs von verschiedenen Mikrofonen
  • Reduzieren von Übersprechen, unerwünschter Raumfärbung und weiteren häufigen Aufnahmeproblemen unter Einsatz von Off-Axis Correction (TM)
  • Stereo-Aufnahmen mit einem einzelnen Mikrofon
  • beinhaltet 2-Kapsel-Mikrofon sowie DSP-Plugin

Sphere L22 Mikrofon:

  • Ausgangsimpedanz: 200 Ohm
  • Empfohlene Lastimpedanz: >1000 Ohm
  • Ersatzgeräuschpegel: 7 dB-A
  • Grenzschalldruckpegel: 140 dB (mit aktivierter -20 dB Dämpfung
  • Dämpfungsoptionen: -10 db und -20 dB
  • Empfindlichkeit: 22 mV/Pa
  • Anschluss: XLR-m (5-polig)
  • benötigt Phantomspeisung: 44-52 V
  • Abmaße: 225 x 63 mm
  • Gewicht: 770 g
  • inkl. Breakout-Kabel, Mikrofonspinne, Mikrofonclip, Transportkoffer und Staubabdeckung

Sphere DSP Plug-In:

  • Mikrofonmodelle LD-47, LD-49, LD-67, LD-87, LD-12, SD-451, RB-4038, DN-57, Sphere Linear
  • unterstützte Plug-in Formate UAD, AAX Native, VST2, VST3, Audio Units (nur Mac)
  • unterstützte Betriebssysteme Nativ (AAX, VST and AU) Mac OSX 10.8.5 und höher, Windows 7 und höher
  • Apollo-Interfaces und UAD-2 Hardware (AAX, VST, AU und RTAS): Mac OSX 10.9.5 und höher, Windows 7 und höher, AAX DSP Support für Pro Tools HDX
  • Systemanforderungen: 4 GB RAM, 200 MB freier Festplattenspeicher, Internetverbindung, kompatible Plug-In-Host-Anwendung (DAW-Software) mit Unterstützung für AAX, VST2, VST3, AU oder UAD, zwei Mikrofonvorverstärker mit Phantomspeisung
Erhältlich seit August 2017
Artikelnummer 402672
Verkaufseinheit 1 Stück
Röhre Nein
Richtcharakteristik umschaltbar Nein
Richtcharakteristik Kugel Nein
Richtcharakteristik Niere Ja
Richtcharakteristik Acht Nein
Low Cut Nein
Pad Nein
Inkl. Spinne Ja
USB Mikrofon Nein
1.177 €
1.427 €
Alle Preise inkl. MwSt.
Sofort lieferbar
Sofort lieferbar

Dieser Artikel ist auf Lager und kann sofort verschickt werden.

Informationen zum Versand
Versandkostenfreie Lieferung voraussichtlich zwischen Samstag, 3.12. und Montag, 5.12.
1

Ein Mikro, viele Sounds

Das Townsend Labs Sphere L22 bildet mithilfe zweier Kapseln für Mono- und Stereoaufnahmen sowie eines DSP-Plugins die begehrtesten Mikrofone nach. Vom weltberühmten Großmembraner Neumann U 87 über verschiedene Kleinmembran- und Bändchenmikros bis hin zur Tauchspule SM57 vereint es alles, was in der Audiowelt Rang und Namen hat. Außerdem ein großes Plus: Den Mikrofontyp kann man auch erst bei der Nachbearbeitung auswählen. Der Sound kann außerdem mit zahlreichen Features wie einer variablen Richtcharakteristik, Reflexionsfiltern oder der Off-Axis-Korrektur modifiziert werden. Dadurch unterscheidet sich das Sphere L22 von so manchem Mitbewerber. Im Lieferumfang enthalten ist zudem ein Transportkoffer mit Breakoutkabel, Mikrofonspinne und Clip.

Über 20 Mikrofone abbilden

Mit dem zweikanaligen FET-Kondensatormikrofon, dessen Signale aus einem fünfpoligen XLR-Out über das Adapterkabel in zwei dreipolige XLR-Eingänge zur Aufnahme geschickt werden, sind dank des Plugins über 20 Mikrofone abbildbar. Beginnend mit dem weltberühmten Neumann U 87 hört die Auswahl beim SM57 noch lange nicht auf. Darüber hinaus lassen sich u.a. der Aufnahmewinkel sowie die frequenzabhängige Schallausbreitung variieren. Maximal 142dB SPL verträgt das Mikro, wobei die Latenz nur 1,6ms bei 96kHz beträgt. Für den Betrieb müssen beide Mikrofoninputs oder -preamps Phantomspannung liefern. Unterstützt werden die Betriebssysteme Mac OSX ab Version 10.8.5 und Windows ab Version 7 sowie gängige Plugin-Formate. Zudem ist das Sphere L22 mit Apollo-Interfaces und UAD-2-Hardware wie z.B. Soundkarten kompatibel.

Auch für schwierige akustische Bedingungen

Mit dem Townsend Labs Sphere L22 können sowohl Windows- als auch Mac-Nutzer budgetfreundlich in den Genuss renommierter Mikrofonsounds kommen. Studiobetreiber überraschen ihre Musiker mit kurzen Aufnahmesessions, da sie sich bei Bedarf erst in der Nachbearbeitung der Mikrofonauswahl, dem Transientenverhalten oder dem Nahbesprechungseffekt widmen. Wer bei Livekonzerten in lauter Umgebung oder in kleinen Studios unter schwierigen akustischen Bedingungen arbeitet, profitiert von beliebten Features wie dem sE Reflexion Filter, dem Aston Halo oder dem Kaotica Eyeball sowie einem dreistufigen Hochpass. Alle, die sich gerade erst ein Studio aufbauen, können mit dem Sphere L22 nacheinander eine komplette Band mit verschiedenen Instrumenten aufnehmen.

Über Townsend Labs

Townsend Labs wurde von zwei Fachspezialisten gegründet, deren Know-how sich in den Produkten widerspiegelt. Einer von ihnen, Erik Papp, war zuvor bereits über ein Jahrzehnt Inhaber und CEO von Summit Audio und ist damit ein ausgewiesener Experte für High-End-Mikrofonvorverstärker und -Audioequipment. Namensgeber Chris Townsend war zuvor in der Programmierung für Pro Tools im Hause Avid tätig. Dort entwickelte er Plugins, war verantwortlich für die Entstehung des Eleven Guitar Amp Simulators und erschuf das Avid ReVibe Room Plugin. Im Jahr 2017 ging Townsend Labs eine Zusammenarbeit mit Universal Audio für eine bestmögliche Kompatibilität der Produkte beider Hersteller ein.

Recording-Session im Homestudio

Um mit dem Labs Sphere L22 nacheinander eine Band aufzunehmen, positioniert man es zunächst mit dem Kreissymbol in Hauptaufnahmerichtung vor dem Schlagzeug. So werden die Drums mit dem Sphere-180-Plugin in XY-Stereo-Mikrofonie versorgt. Auch Monosignale wie der E-Bass sollten mit beiden Kapseln aufgezeichnet werden, sodass nachträgliche Änderungen wie beispielsweise eine neue Richtcharakteristik zur Reduktion von Nebengeräuschen möglich werden. Bei der Gitarre können den beiden Kanälen in der Software nach einem Klick auf den Dual-Button wie bei der Aufnahme mit zwei unterschiedlichen Mikros verschiedene Kapseltypen zugeordnet werden, die sich ohne Phasenverschiebung mixen lassen. Für den Gesang wird das Mikrofon ganz individuell ausgewählt, sodass es am besten zur Gesangsstimme und der Stilrichtung passt.

45 Kundenbewertungen

31 Rezensionen

e
Gamechanger
eCrofey 21.08.2019
Das Townsend Labs Sphere L22 ist meiner Meinung nach ohne Frage der absolute „Gamechanger“
Es spart mir Zeit und Aufwand, es ist sehr flexibel, qualitativ und Preisgünstig wenn man in Betracht zieht das man eigentlich „mehrere Mikrofone“ für das Geld bekommt.
Klar die Frage ist ob man verschiedene Mikrofone benötigt oder mit dem einem das man zuhause im Home Studio hat absolut zufrieden ist. Diese Frage muss sich jeder selber stellen, aber für Studios die mehrere Künstler aufnehmen müssen ist das meiner Meinung nach ein sehr wichtiges Argument.
Mich persönlich hat das Produkt Sphere L22 von Townsend Labs total fasziniert, denn es hat mir neue Wege eröffnet und meine Perspektive bezüglich Workflow und Kreativität erweitert.
Ob die Emulationen genau 1:1 so tönen wie die Originale kann ich nicht beurteilen, denn ich habe wie die meisten all die Legendären Mics gar nicht und so kann ich auch keine direkten Vergleiche ziehen.
Meine zwei Mikrofone die es im UAD Plug-In auch als Emulationen gibt konnte ich mit ein paar Einstellungen und Anpassungen im UAD Plug-In nicht mehr von den Emulationen klar unterscheiden.
Egal wie sehr das man sich bemüht objektiv zu beurteilen fällt es immer mehr oder weniger subjektiv aus, denn jeder verfolgt eine andere Philosophie und hört den Sound schlussendlich anders.Ich habe auch schon bei gleichen originalen Mikrofonen unterscheide feststellen können da sie aus verschiedenen Produktion Jahren stammen.
Ausserdem weiss man ja dass es nicht auf das Mikrofon alleine darauf ankommt, es spielt auch sehr grosse Rolle welchen Preamp das man zu welchem Mikrofon benützt.

Ich frage mich warum das man bei UAD nicht auf die Idee gekommen ist in den Sphere Plug-In's auch verschiedene Preamps Emulationen zu integrieren, oder eventuell als Zusatz Plugin „Spehre Preamps“ dafür zu entwickeln und anzubieten?
So dass man die Emulierten Legend Mics mit den entsprechenden Preamps kombinieren kann.
Das wäre Next Level! Und verkaufstechnisch absoluter Kassenschlager.
Features
Sound
Verarbeitung
7
3
Bewertung melden

Bewertung melden

G
Irgendwie bin ich ratlos
GeorgeT 20.12.2019
Ich habe das Mikrofon gekauft, um meine Mikrofonsammlung (Mojave MA-200, MA-201 und MBHO 608) zu ersetzen. Es hat mich genervt, dass ich immer die Mikrofone wechseln und neu am Vorverstärker einpegeln muss, um herauszufinden, zu welchem Song nun welches Mikro passt.
Daher habe ich meinen Avalon 737, Focusrite ISA 430 und mein altes Audiointerface verkauft. Das Mojave MA201 ging schon über Ebay weg. Das MA200 sowie die MBHO waren noch da.

Ersetzt wurde das ganze durch ein Apollo X8 sowie das Sphere L22.
Zuerst war ich vom L22 total begeistert und habe wie wild alle Mikros durchprobiert, Nahbesprechungseffekt editiert, etc.
Irgendwann habe ich meine finale Wahl mit meinem MA-200 verglichen und überrascht festgestellt: Das MA-200 klang runder und hatte (sehr wichtig) keinerlei Probleme mit den S-Lauten. Diesen runden Sound habe ich mit den Standard-Emulationen von Townsend kaum hinbekommen. Entweder klangen alle zu spitz (AKG C12 oder das Telefunken 251) oder sie waren zu dumpf (U47, etc.). Dann hab ich die Putnam Edition runtergeladen. Die war viel besser. Das T251 klang runder und das U47 weniger dumpf. Aber deswegen nochmal 150 EUR ausgeben - und mein MA-200 kann das bereits so?
Daher "vorerst" zurück geschickt und Geld anders investiert.
Features
Sound
Verarbeitung
10
13
Bewertung melden

Bewertung melden

L
viel sound für relativ wenig geld
Leachim 24.06.2018
Ich verwende das L22 im Studio und bin sehr zufrieden.Mir gefällt die Vielseitigkeit und dass es wenn gewünscht ein Stereomikrofon mit dem sound der grossen Studioklassiker wird. Am besten funktionieren die Grossmembranemulationen wie U47 usw. Für alle die sich die Originale nicht leisten können aber trotzdem die Richtung dieser Sounds haben wollen.
sogar ohne plugin klingt das Mikro sehr gut.
Ocean way mic collection gibt noch eins drauf.Damit hat man noch mehr und detailreiche sounds per knopfdruck und total recall.klare kaufempfehlung von meiner seite !
Features
Sound
Verarbeitung
7
1
Bewertung melden

Bewertung melden

J
Super MiC
Jack-64 30.04.2022
Das Teil liefert richtig gute und top modellierte Sound-Ergebnisse ab.
Es ist absolut sein Geld wert.
Alle Daumen hoch
Features
Sound
Verarbeitung
3
2
Bewertung melden

Bewertung melden

Passend von YouTube