Thomastik JF344 E-Bass Saiten

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Saitensatz für E-Bass

  • Long Scale
  • kontrabass-ähnlicher Klangcharakter
  • Stahlkern, flat wound
  • Stärken: 043 - 056 - 070 - 100”
Erhältlich seit November 2001
Artikelnummer 150540
Verkaufseinheit 1 Stück
Saitenstärke 043 - 100
Material Nickel
Mensur Long Scale
Anzahl der Saiten 4
54 €
72,80 €
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H
Großartige Saiten!
Holunder 26.06.2018
Ich habe die Thomastik-Saiten nun seit etwa drei Monaten auf dem Bass und mittlerweile dürfte die für Flatwoundsaiten typische längere Einspielphase allmählich vorbei sein. Flatwounds halten bekanntlich eine gefühlte Ewigkeit, so dass nach drei Monaten nur ein vorläufiges Zwischenfazit möglich ist.

Bislang muss ich sagen, dass die Thomastiks eine der besten Saiten sind, die ich jemals gespielt habe. Anders als andere vergleichbare Flatwoundsaiten klingen sie am Anfang etwas höhenreich und klapprig, so dass sie bei einer gewöhnlichen Saitenlage relativ schnell anfangen zu schnarren. Das liegt an dem relativ geringen Saitenzug, der es fordert, die Saitenlage neu anzupassen. Nach etwa einer Woche waren diese Klapperhöhen vorbei und die Saiten klingen einfach nur sagenhaft.

Sie klingen ungemein holzig und haben einen sehr charaktervollen und mittenstarken, fast schon "singenden" Klang. Im Gegenzug zu anderen "Vintage-Flatwound"-Saiten, wie die ebenfalls großartigen Labellas, haben die Thomastiks wesentlich mehr Sustain. Überhaupt sind sie ausgesprochen schwingungsfreudig und erlauben ein sehr dynamisches Spiel. Schon bei leichtem Anschlag entfalten die Saiten einen großen Ton. Schlägt man demgegenüber hart an, so machen die Saiten auch das mit. Der Ton wird dann rotziger - auch nicht schlecht.

Im Vergleich zu den Labellas entfalten die Thomastiks etwas weniger Bässe. Im Bandmix haben sie nicht so viel Dampf und Fundament im unteren Frequenzbereich wie gut eingespielte Labellas. Dafür klingen sie (aufgrund der ausgeprägten Mitten) im Mix definierter, so dass die Töne jederzeit gut ortbar sind. Das unterscheidet sie wiederum von den Labellas, die in erster Linie fühlbar, erst in zweiter Linie hörbar sind.

Der geringe Saitenzug sorgt darüber hinaus für ein phänomenales Spielgefühl, weil sie beim Greifen kaum Kraft erfordern. Zusammen mit dem außergewöhnlichen Klang sind die Saiten wirklich sehr inspirierend.

Fazit:
Insgesamt kann ich die Saiten nur empfehlen. Wer auf der Suche nach hochwertigen Flatwounds ist, der sollte diese Saiten im Blick behalten. Sie sind zwar in der Anschaffung nicht günstig; durch die lange Lebenszeit der Saiten rechnen sie sich aber im wahrsten Sinne des Wortes "spielerisch".
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D
Passend für Fender Vintera Precision Bass
DocR 27.07.2020
Ich habe einige Squier und Fender Precision Bass Modelle und verwende auf den Bässen ausschließlich "geschliffene" Saiten. Meist die "Chromes" von einem anderen Hersteller, die sind auch nicht schlecht. Auf der Suche nach einer Saite mit einer etwas kürzeren Umwicklung mit dem Seidenfaden an den Ballends bin ich auf die Thomastik JF344 gekommen und habe einen Satz zu Testzwecken bestellt. Hintergrund ist der recht kurze Weg bei einem der Bässen, der zwischen der Halterung des Ballends und dem Saitenreiter liegt, so dass bei sehr langen Umspinnungen der Seidenfaden auf dem Reiter aufliegt, was ich nicht mag.
DIe Thomastik JF344 sind allerdings ähnlich weit umsponnen wie die Chromes, aber bei meinem neuen Vintera Preci ist der Anstand vom Blechwinkel zu den Saitenreitern auch bei korrekter Intonationseinstellung kein Problem.
Die Thomastik JF344 sind sehr gut verpackt, sie kommen in einem luftdichten Beutel in einzelnen Papierhüllen und das alles ist zum Schutz vor Druckstellen und Knicken in einem tiefgezogenen Blister. Man kann über das Thema Verpackungsmüll diskutieren, im Hinblick auf den Preis der Thomastik Bass-Saiten und der extrem langen Einsatzdauer in meinem Fall ist das für mich zu vertreten. Ich habe meine "geschliffenen" Saitensätze bis jetzt nie gewechselt und die sind teilweise 5 Jahre und mehr auf den Instrumenten, die auch gespielt werden. Eigentlich schlecht für die Hersteller der Saiten und Händler.
Die JF344 sind im Vergleich zu den Chromes glänzender und weniger klebrig im Vergleich zu anderen Saiten (die Klebrigkeit könnte vom Herstellprozess kommen). Sie halten nach dem Aufziehen sehr schnell die Stimmung und lassen sich zumindest für mich sehr gut spielen. Eine Nachjustage der Oktavreinheit gegenüber der Werkseinstellung mit normalen Saiten war nötig und ich werde die Saitenlage auch noch etwas erhöhen, da die JF344 etwas weiter ausschwingen, muss aber nicht unbedingt sein. Der Klang ist sehr gut und typisch für geschliffene Saiten, sie sind nicht dumpf oder leblos, wie das von geschliffenen Saiten oft angenommen wird. Gut, ich mag auch keine metallischen Höhen und der Bass soll nach Bass klingen, solistische Ambitionen jenseits des 5. Bundes habe ich auch nicht. Bass halt als Fundament für Blues, Blues Rock, Classic Rock usw.
Das Spielgefühl der linken Hand ist für mich einwandfrei, keine besonderen Feststellungen hinsichtlich der Härte oder Weichheit der Saiten. Man kann stundenlang ohne Abnutzungserscheinungen an der linken Hand spielen und auch die Zupf-Finger machen lange mit. Plektrum-Spiel geht auch, mache ich aber praktisch nicht.
Ich habe auf jeden Fall einen weiteren Favoriten für geschliffene Saiten gefunden!
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M
Ma.Ki. 09.12.2019
Ich spiele ausschließlich Flats und hatte bisher immer das Problem, dass die E-Saite spätestens nach der Einspielzeit sehr an Definition verlor und mumpfig wurde , während die D- und G-Saiten zu wenig Fundament auf die Waage bringen und ich den Tone-Regler weit zurückdrehen muss, um schrille Höhen wegzubekommen, was das Problem mit der E-Saite jedoch zugleich verschlimmert. Mit diesem Satz ist das nun Geschichte, die Saiten sind zwar noch nicht wirklich eingespielt aber ich kann jetzt bereits sagen, dass ich nie so eine fette G-Saite und eine derart definierte E-Saite im selben Satz gehört habe. Keine Schrillen Höhen, kein gemumpfe, 100% Sound. Die Gerüchte stimmen zwar, dass die E- und A-Saite am Anfang eher nach Roundwounds klingen (sie sind auch weniger "dicht" gewunden, als die D- und G-Saiten) aber je mehr ich sie spiele, desto mehr verfliegt der Unterschied. Wirklich eingespielt sind Flats sowieso erst nach ein paar Monaten.

Vor dem Kauf las ich von einigen, dass die Spannung dieser Saiten unerträglich niedrig sei, was ich nicht bestätigen kann. Sie sind zwar eindeutig nachgiebiger, als andere Flats, die ich gespielt habe aber keineswegs mit al dente Spaghetti zu vergleichen, wie manche es tun. Für Bassisten, die zu Sehnenproblemen neigen (wie ich selbst) eine super alternative zu den Brückenseilen aus dem Hause LaBella und co., ohne dabei auf den klassischen Flatwound-Sound verzichten zu müssen. In Kombination mit einem Precision Bass sind die Saiten einfach klasse und mit einem Stück Schaumstoff vor der Bridge ist auch Motown drin.

Das einzige, was ich zu bemängeln habe, ist die Gesamtlänge der G-Saite. Ich habe sie nicht gekürzt und dennoch nur zwei Windungen auf die Mechanik bekommen. Wenn man die Saiten durch den Korpus aufzieht, könnte es knapp werden aber vielleicht habe ich einfach nur einen Montagssatz bekommen ;-)

Klare Empfehlung.
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A
Ganz nach meinem Geschmack!
Anonym 17.01.2015
Flatwounds waren für mich DIE Entdeckung des Jahres. Es ist so, wie ich es gelesen hatte: ein fetter definierter Sound, sitzt perfekt im Mix. Außerdem gefällt mir die glattere Oberfläche, dadurch kaum Rutschgeräusche und selbst sehr lange Sessions halten die Fingerkuppen gut durch. Etwas steifer als Rounds sind sie, aber spielen sich trotzdem problemlos. Die Thomastiks waren meine ersten Flats. Gerade auch wegen des Arguments, dass der Saitenzug hier weicher ist als bei anderen Flats, bestellte ich sie. Zum Vergleich zog ich später auch mal die oft gelobten La Bella 760FL, sowie die GHS 3050M auf, aber bei beiden klang mir besonders die E-Saite einfach zu mumpfig. Das kannte ich von den Thomastiks nicht, und so bin ich nun um zwei Erfahrungen reicher: Precision und Thomastik ist eine Kombi, mit der ich mich sehr wohl fühle. Und, Rezensionen lesen ist gut - Ausprobieren ist besser.
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