the t.bone Micscreen Portabler Absorber Diffusor

Micscreen

  • portabler Absorber und Diffusor
  • für die Montage hinter dem Mikrofon
  • reduziert die Übertragung von unerwünschten Raumeinflüssen wie Reflektionen, Nebengeräusche und Echos über das Mikrofon
  • geeignet für Studio- und Liveanwendungen, Gesangs- oder Instrumentenabnahme
  • Screen lässt sich auf-/zuklappen und kann somit gut an die Aufnahmesituation angepasst werden
  • optimierte Akustikmembran zwischen äusserer Metallhülle und Schaumstoff
  • für die schnelle und einfache Montage auf nahezu jedes Standard-Mikrofonstativ
  • Breite: 16 - 62 cm (empfohlene Nutzbreite 40 cm)
  • Tiefe: 13 - 26 cm (empfohlene Nutztiefe 24 cm)
  • Höhe: 30 cm
  • Gewicht: ca. 3,20 kg

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4.1 /5
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Gesamt
Bedienung
Features
Verarbeitung
Sprecherkabine To Go
AndreasU, 20.10.2009
Ich habe den T.Bone MicScreen seit zwei Wochen und inzwichen ein paar erste Erfahrungen damit gesammelt. Da ich in der eigenen Wohnung Sprachaufnahmen mache und keinen Raum für eine Sprecherkabine habe, lag der neugierige Griff zum MicScreen nahe. Angesichts der finanziellen Unterschiede zwischen einer Sprecherkabine und den 99,- Euro für den MicScreen war ich vorsichtig optimistisch.

Zur Installation:
Ich benutze den MicScreen an dem Mikrofonständer K&M 210/2 (vernickelt). Letzteres Detail könnte evtl. wichtig sein bzgl. der Befestigung des Screens. Die beiden Backen aus Metall, mit denen man den Screen am Ständer befestigt sind weder beschichtet noch gummiert. Das könnte an einem schwarzen Lack möglicherweise Spuren hinterlassen.

Ich habe den Ein-Mikrofon-Setting mit einem T.Bone SC-1100. Die Spinne lässt sich gut am Screen befestigen. Achtung: Beim Zusammenbauen muss man darauf achten, dass die Führungsstange, an der die Halterung für die Spinne befestigt wird, so herum angeschraub wird, dass die Seite mit der Rinne unten liegt. Darin findet nämlich die Schraube Halt, die das Mikro hält aber auch die Verschiebung nach vorne und hinten zulässt.

Dies war auf der Montageanleitung für mich nicht ganz so deutlich erkennbar. Ich war später erleichtert als ich ihren Sinn erkannte, und auch mein Glück, dass ich mich zufällig richtig entschieden hatte ; ) Sonst hätte das Mikro nach unten gezeigt, bzw. ich einen neuen Anlauf gebraucht. Ein Ploppschutz, bei mir der T.Bone MS 250, findet noch gut Platz. Das Gewicht des Screen ist nicht zu vernachlässigen. Mein K&M neigt sich mir nun ein wenig entgegen, hält das Gewicht aber klaglos. Der verwendete Ständer sollte auf jeden Fall über eine gewisse Stabilität verfügen.

Zur Dämmung:
Wie bereits angedeutet, ersetzt der Screen natürlich keine Sprecherkabine. Nach oben und unten gibt es keien Dämpfung, und nach vorne lediglich durch den Sprecher. Daher ist jeder zusätzlich greifbare Schallschlucker willkommen. Ein Teppich ist schonmal ein guter Anfang. Aber man bekommt sehr viel Dämmung pro Euro. Zumindest wenn man den Schirm eng stellt. Hier ist experimentieren angesagt. Ich habe ihn letzlich relativ eng geklappt. Mein Schirm ist nicht ganz symmetrisch mit seiner Einrastung und zieht ein wenig nach rechts. Das hat aber bestenfalls ästhetischen Charakter, da man dies leicht durch die Positionierung der Spinne ausgleichen kann.

Wenn der Screen mit zwei Mikros verwendet wird kommt eine weitere mitgelieferte Schiene zum Einsatz. Dies habe ich jedoch nicht selber ausprobiert. Die Dämpfung dürfte vermutlich deutlich zurückgehen. Sicherlich aber würde der Direktschall von hinten merklich entschärft werden, da durch die Schichten des Screens nicht viel hindurchkommt.

Insgesamt ein durchaus positives Resümee soweit, und ich finde, der Screen ist jeden Euro wert.
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Verarbeitung
Fummeliges Teil
Rolf149, 13.12.2016
Wenn man das Teil nach schier endloser (zum Teil etwas heftigerer) Bastelarbeit endlich aufgebaut hat, erweist es sich als einigermaßen funktional. Jedoch führt jede kleinere Veränderung im Setup zu erneuten Risiken (die mit weiteren Bastelarbeiten verbunden sind). Die gesamte Konstruktion ist im Grunde genommen viel zu schwer für einen Mikrofonständer und deshalb stets eine instabile Angelegenheit, die vom Zusammenbruch bedroht bleibt. Nicht zuletzt aus diesem Grund scheint sich die Fa. t.bone in der Folge auch ein abgespecktes Produkt ausgedacht zu haben, das m. E. wesentlich funktionaler ist. Leider hatte ich zu der Zeit schon den hier bewerteten Micscreen gekauft. Und dann kommt der Hammer! Nach - zugegeben - einigen Jahren in Gebrauch bricht (auf Grund der immer wieder erforderlichen Nachjustierungen) die Rädelschraube ab, die - obwohl sehr klein und unscheinbar - unverzichtbarer Bestandteil der ganzen (Fehl)Konstruktion ist. Auf Nachfrage bei T. bietet man mir doch tatsächlich nach zwei Tagen ein komplettes Schraubenset als Ersatzteil an, weil die gebrochene Rädelschraube allein nicht verfügbar ist! Der Preis des Schraubensets liegt nur knapp unter dem Komplettpreis für die o.g. abgespeckte Version des Micscreens. Na, vielen Dank! Bin fürs Erste sowohl vom Hersteller als auch vom Händler "bedient"!

Nachtrag: Nachdem ich diese Bewertung abgegeben hatte (Zufall?), erhielt ich dann doch noch elektronische Post von Thomann, und man bot mir tatsächlich besagte Rändelschraube in "Kulanz" an (kostenlos). Damit nehme ich meine Kritik am Service des Händlers ausdrücklich zurück. Die Gesamtbeurteilung des Micscreen bleibt davon unbeeinflusst.
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Zweckdienliche Bedienungskatastrophe
Ramon A., 31.08.2012
Ich habe den Micscreen heute ausprobiert und habe ein gespaltenes Verhältnis zu ihm. Klanglich ist es so, dass man sehr wohl einen Unterschied merkt. Der Micscreen dämpft den Rück-und Raumhall sehr gut ab (getestet nur mit 1 Mikrofon TLM 103, mit 2 Mikrofonen = weiter geöffneter Micscreen, wurde nicht getestet). Nebengeräusche werden allerdings NICHT bzw. nur kaum gedämpft. Dieses Geräft bekämpft also nur den Raumhall und keine Störgeräusche im Raum.
Soweit zum erfreulichen klanglichen Aspekt. Weniger erfreulich ist die Verarbeitung, Anbringung. Dass man für den niedrigen Preis keine großen Wunder erwarten kann, sollte klar sein, aber muss das Gerät trotzdem so(!) Wackeln und so(!!!!) umständlich zu montieren sein. Das Montagesystem hat sich mMn ein betrunkener Schimpanse ausgedacht. Die Anleitung ist auch nicht gerade die umfangreichste. Das wirklich nervigste sind die kurzen Schrauben. Den Micscreen kann man nur an den dünnsten Stellen des Ständers montieren (grade so!!). Warum man die Schrauben nicht 1-2 cm länger machen konnte ist mir ein Rätsel. Ähnlich verhält es sich mit dem integrierten Gewinde auf dem das Mikrofon später geschraubt werden soll. Hier nehmen die Hersteller Standardmäßig ein dickes Gewinde (warum zum Teufel?!). Ich hatte keinen Adapter und keine meiner Spinnen/Klemmen hat ein dickes Gewinde.
Um das Problem zu lösen, habe ich dann den Micscreen hinter das eigentliche Mikrofonständergewinde gebaut. Das geht dann problemlos und man kann auch dünne Klemmen, etc nehmen.
Übrigens wiegt das Ding eine gefühlte halbe Tonne. Man sollte es also unbedingt mit einem Galgenlosen Mikrofonständer benutzen. Gerade wenn man noch ein schweres Großmembran verwenden will.

Mein Fazit:
Der Micscreen macht das was er machen soll, er dämpft den Raumhall ordentlich ab und macht das Signal damit etwas trockener und voluminöser. Bei der Verarbeitung und der Montage hat sich niemand ernsthafte Gedanken gemacht und es werden einem sämtliche Steinen in den Weg gelegt die man so finden konnte. Hat man das Ding einmal montiert und gebetet das es hält, freut man sich aber über klanglich bessere Aufnahmen.
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the t.bone Micscreen - hoher Nutzwert - mäßige Verarbeitung
Kruno, 31.05.2012
Wer über keinen akustisch optimierten Raum verfügt, kennt das Problem eine vernünftig klingen Vokalaufnahme zu realisieren. Gut, es geht auch mit Decken, Kissen und Co. – aber praktisch ist das nicht.

Vor rund 6 Monaten habe mir ein „the t.bone Micscreen“ gekauft – jedoch ohne großen Glauben an den Nutzen eines derart einfachen Teils.

Was dann ankam, war beim Auspacken zuerst einmal „… na ja!“ – also qualitativ nicht so recht überzeugend. Vor allem die Verbindungselement, Verschraubungen und Führungen waren wirklich nur sehr grob oberflächlich bearbeitet. Also eher Schwermaschinenbau als Feinmechanik.

Nachdem nun alles montiert war, hielt ich ein recht schwergewichtiges Teil in Händen.

Die sichere Montage an einem hochwertigen K&M Mikrofonstativ scheiterte. Der „the t.bone Micscreen“ ist einfach zu schwer. Selbst ohne montiertem Mikrofon war ein sicherer Stand nicht möglich. Ein weiterer Montageversucht an einem stabilen Lautsprecherstativ scheiterte, da die Klemmvorrichtung nur etwa max. 22 mm Rohrdurchmesser zuließ.
So griff ich zu einem hochwertigen Leuchtenstativ von Manfrotto. Erst diese Kombination war ausreichend standfest um auch ein recht schweres RODE NTK Röhrenmikrofon sicher tragen zu können.
Nach einigen Einstellungsversuchen hatte ich eine Mikrofonposition gefunden, die hervorragend „klang“ oder besser gesagt sehr neutral war.

Seit dieser Zeit setze ich den „the t.bone Micscreen“ bei praktisch allen Vokalaufnahmen ein.

Auch erwies sich der Einsatz bei einer Orgelaufnahme in einer Kirche mit einer extremen Hallproblematik als optimal. Da man die Absorberhalbschalen recht weit aufschieben kann, bekommt man auch eine Mikrofonschiene mit einer „Klein AB“-Anordnung untergebracht.

Das Ergebnis dieser Aufnahme war überraschend gut – der Orgelklang wirkte sehr differenziert und die Raumanteile hielten sich in Grenzen.

Fazit:

Im mechanischen Aufbau ist die Qualität der „the t.bone Micscreen“ mehr als bescheiden und nicht auf dem Stand der auch in China verfügbaren Technik.
Akustisch dagegen ist das Teil hervorragend und erfüllt seine Mission mehr als gut.
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the t.bone Micscreen Portabler Absorber- und Diffusor
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the t.bone Mic­screen Por­ta­bler Absorber- und Dif­fusor
 
 
 
 
 
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