the t.bone EM 9600 Richtrohr-Mikrofon

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Kondensator Richtrohr-Mikrofon

  • ideal für Video, Sprache, Overhead und Chor
  • Charakteristik: Supernieren
  • Frequenzbereich: 60 -18.000 Hz
  • +48 V Phantomspeisung oder 1,5 V Batterie
  • Aluminiumgehäuse
  • XLR Buchse
  • Maße: 22 x 320 mm
  • Gewicht: 130 g

Zubehör im Lieferumfang:

  • 6 m Kabel
  • Windschutz
  • Mikroklammer mit Blitzschuhadapter mit 5/8'' Gewinde
  • Reduziergewinde auf 3/8"
Erhältlich seit Januar 2000
Artikelnummer 141186
Verkaufseinheit 1 Stück
Batteriespeisung Ja
Richtmikrofon Ja
Stereo Paar Nein
Schaltbarer Lowcut Nein
Schaltbarer Pad Nein
Charakteristik Superniere
Zubehör Blitzschuhadapter, Kabel, Windschutz
47 €
Alle Preise inkl. MwSt.
Sofort lieferbar
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1
BW
kaum brauchbar
Bernhard Waack 12.12.2010
Manch günstiges T.Bone Mikrophon hat mich schon positiv überrascht. Deshalb habe ich es gewagt, dieses Mikrophon im Bundle mit Kamera-Spinne, Windschutz und Kabel im Köfferchern zu enorm günstigen Preis zu erstehen.

Eigentlich ist das Bundle eher überflüssig, denn schon die normal mitgelieferte Mikroklemme kann mit einem mitgeliefertem Adapter einfach am Blitzschuh einer Kamera montiert werden. Das sieht dann natürlich nicht mehr ganz so wichtig aus, funktioniert aber auch.
Die Spinne hält das EM9600 sicher an seiner Position, obwohl das Mikro mit seinem amtlichen Metallgehäuse schon ganz schön schwer ist. Die Gummis sind sehr straff gespannt, was guten Halt garantiert, aber leider der Körperschallentkopplung eher entgegen wirkt. Für Griffgeräusche ist und bleibt das EM9600 auch in dieser Spinne empfindlich, auch wenn nur die Kamera oder das Mikrokabel berührt wird, nicht das Mikro selbst.

Die Verarbeitung des Mikrophons ist sehr ordentlich, das Gehäuse wirkt massiv und robust. Nicht ganz so edel wirken dagegen die vielfältigen Beschriftungen und Aufkleber. Die lackierten Aufdrucke nutzen sich schnell ab, so dass es bei mir schon etwas gebraucht aus sieht, obwohl ich es erst zwei Mal in der Hand gehabt habe
Die Richtwirkung des Mikrophons lässt sich zwischen Niere und Hyperniere umstellen. Das funktioniert sehr gut und die Absenkung von seitlich einfallendem Schall fällt beachtlich ausgeprägt aus. So weit so gut.

Der erste Schwachpunkt des Mikrophons ist seine Empfindlichkeit. Das Teil liefert leider nur vergleichsweise wenig Pegel für ein Mikrofon dieser Klasse. Der Frequenzgang scheint mir sehr mittenbetont zu sein, richtig hohe Höhen gibt auch auf der Null-Achse kaum zu hören.

Das Hauptproblem ist jedoch das enorm hohe Eigenrauschen, das dieses Mikrofon liefert. Es ist sehr auffällig und tritt auch bei Verwendung an hochwertigen Vorstufen auf. Stellt man die Richtcharakteristik "Tele" ein, so erhöht sich dieses Rauschen noch einmal merklich und macht dieses Mikrofon für Sprachaufnahmen aus größerer Entfernung als 10 cm unbrauchbar. Man kann dieses Mikro wegen seiner hohen Empfindlichkeit für Griffgeräusche aber auch kaum einem Moderator in die Hand drücken ...
... mit einem Wort: Das Ding ist kaum zu gebrauchen, es sei denn, man nutzt es an wirklich lauten Quellen wie Schlagzeug oder Bläsern, so dass das Rauschen keine Rolle spielt - aber wer braucht dort eine wirklich enge Niere?
Für die Anwendung an Kamera oder Angel taugt es jedenfalls nicht.
Schade.
Features
Sound
Verarbeitung
38
4
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e
perfekte Ab- und Aufnahme
elhai 24.05.2020
ich benutze das the t.bone EM 9600 Kondensator Richtrohr-Mikrofon für 2 Zwecke: erstens verstärke ich den Ton/die Geräusche meines Drumscheits damit in der Session über einen Gallien&Krüger Amp und 2. dient es mir zur saubereren Aufnahme auf eine Spur meines Zoom r16. Ein einfacher Pickup kam dazu nicht in Frage wegen der Darmsaite meines Instruments, ein Klebe-oder Klemmmikro ebenso wenig, da die interessanten Klopf- und Schnarrgeräusche damit zu laut werden. Also probierte ich das the t.bone EM 9600 und war recht erfolgreich. Möglichst nah ran ans Instrument - aber nicht zu nah!!!, muss man ein wenig austüfteln - natürlich möglichst weit weg vom Speaker und in die andere Richtung gestellt ergibt das ein sehr befriedigendes Klangbild für ein sehr exotisches Instrument, das dann auch mit einem - nicht verstärkten - Alphorn mithalten kann.
Auch die Aufnahme gelang nach einigem Probieren sehr gut, wobei es ein immenser Vorteil des Mikros ist, dass die Richtrohr-einstellung Umgebungsgeräusche größtenteils ausblendet. Natürlich schlägt so ein Alphorn da schon mal durch. Aber ich hab auch mit 2 Rode NTs probiert, das Ergebnis war eher nicht so gut, was eben an der Richtcharakteristk des EM9600 liegt.
Für speziellen Einsatz ein spezielles Mikro ergibt speziellen Sound.
Ich werds demnächst auch mal für DAWN CHORUS - Aufnahmen an mein altes Zoom H2n hängen, was dank der im Mikro gelagerten Batterie und einem Adapterstecker auch möglich ist. Du möchtest wissen, was Dawn Chorus ist? einfach mal googeln! Mikro kaufen und mitmachen.
Features
Sound
Verarbeitung
1
0
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K
Für den Preis absolut zu empfehlen
Kaiwo 24.04.2021
Habe das Mikrofon ausgewählt, da ich hier die Option habe, zwischen Nieren - und Röhren-Charakteristik auszuwählen.
Im Regelfall soll es in Röhren - Charakteristik den Raumklang der Orgel mit einfangen, ich hatte es aber auch schon an einem Klavier im Einsatz.
Abgemischt wird es auf einem Behringer Xenyx Q802 USB, wir sind mit dem Tonergebnis absolut zufrieden und es verbessert die Audioqualität unserer Livestreams gerade bei Musik erheblich.
Sicherlich gibt es viele und auch für den Einsatzzweck bessere Mikrofone. Aber für den Preis und für unser technisches (Laien-) Know-How macht es das, was ich mir vorgestellt habe.
In den tiefen frequenzen der Orgel wird es etwas dünn, das ist aber dem Frequenzbereich geschuldet. Die Tiefsten Töne einer Orgel mit 64Hz entsprechen gerade so dem darstellbaren Bereich dieses Mikrofons.
Fazit: Für den Einstieg ein vielseitig einsetzbares Mikrofon für wenig geld. Ob wir irgendwann die Abnahme der Orgel noch verbessern mit anderen Mikrofonen, warten wir ab, aktuell sind wir sehr zufrieden.
Anschlüsse / Kupplung sind gut und die XLR - Stecker sitzen satt und rasten hörbar ein.
Da wir vom Mischpult die Phantomspeisung nutzen, benötigen wir das Batteriefach nicht... mal schauen, was die Zeit so mit sich bringt ;-)
Features
Sound
Verarbeitung
0
0
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TR
Gut muss nicht teuer sein!
Thomas R. 08.10.2009
Das EM9600 beeindruckt durch Preis und Leistung. Der Videojournalist oder Kamerareporter findet mit dem EM9600 ein Mikrofon für jeden O-Ton. Schnell ist das Mikrofon eínsatzbereit. Als Niere in lautem Umfeld nimmt es den O-Ton ohne Probleme auf, als Keule darf der Interviewpartner auch ein wenig weiter weg stehen.
Alles per Knopgfdruck umschaltbar. Selbst zum Schweigen. Durch die 1,5-Volt-Batterie ist man nicht 48+ abhängig. Die Batterie hält mühelos (Duracell) 10 Tage, falls man das Ausschalten vergisst. Das mitgelieferte Zubehör verleitet den Tonmann schon mal dazu das Mikro auch an der Angel einzusetzen. Popschutz reicht aus! Ich habe das Mikrofon an einer Sony HVR-Z1 mit 48Volt angeschlossen und per Halteschuh auf der Kamera befestigt. Per Kopfhörer von Sennheiser kontrolliere ich den Ton, kaufe allerdings keine teuren Mikrofone mehr von denen.
Kleiner Tipp: Die Buchse kann sehr einfach mit einem Tesafilmstreifen von dem Mikrogehäuse entkoppelt werden. Batteriefach öffnen und Tesa auf die silberen Fläche kleben. Schon sind die lästigen Kabelgeräusche weg. Für mich ist das Mikro eine echte Entdeckung nach 20 jahren Filmemachen, der Preis ist umwerfend und die Qualität habe ich schon bei 47 Grad im SChatten getestet. Ein wirklich gelungenes Produkt ohne Vergleich und mit einem kleinen Tipp wesentlich verbessert.
Features
Sound
Verarbeitung
22
5
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