t.akustik HiLo-N40 Noppen-Schaumstoffabsorber

1945

Noppen-Schaumstoffabsorber

  • Material: HiLo-F Akustikschaumstoff aus Polyurethan mit hoher Steifigkeit und geringer Dichte
  • Hauptwirkbereich: ab 4000 Hz
  • Noppenhöhe: 30 mm
  • Gesamthöhe: 40 mm
  • Rohdichte 16,5 ± 1,0 kg / m³
  • Stauchhärte bei 40 % Verformung 4,0 ± 0,7 kPa
  • Zugfestigkeit min 100 kPa
  • Bruchdehnung min 80 %
  • flammhemmend nach MVSS 302 = SE (selbsverlöschend)
  • Plattenmaß: 1000 x 500 x 40 mm
  • Preis pro Stück
  • passender Kleber: Art.481723 (nicht im Lieferumfang enthalten)
Erhältlich seit Mai 2013
Artikelnummer 315571
Verkaufseinheit 1 Stück
Material Akustikschaum
Farbe Grau
Maße pro Stück 1000 x 500 x 40 mm
5,99 €
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Verkaufsrang
in Standard Absorber
NF
Sehr wertiger Schaumstoffabsorber
Norman Finke 04.12.2018
Für unseren Proberaum benötigten wir noch zusätzlichen Schallschutz, bzw. Schalloptimierung, nachdem wir ein halbes Jahr lang Rührei und Eierkuchen gegessen hatten, mussten wir leider feststellen, dass Eierpappen ja gar nicht den Schall dämpfen wie wir immer dachten - hätten wir das Geld gleich in die t.akustik Schaumstoffabsorber investiert, anstatt für 5,- ¤ pro Packung von der Bio Company massenweiße Eier zu kaufen - hätten wir jetzt mehr in der Bandkasse übrig und einen geringeren Cholesterinspiegel.

Fazit: Gack, gack , gaaaa... ääääähhh wunderbarer Noppenschaumstoff in der richtigen Größe um ihn auch ordentlich an die Wand zu bringen - mit dem Contact Glue von Thomann hälts dann auch super auf normalen Raufaser-Tapeten. Vor allem die klingelnden Höhen werden schön geschluckt - für jeden kleineren und mittelgroßen Proberaum ein Muss.
Verarbeitung
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S
Problematischer Raum - perfekte Lösung
Stefan255 11.11.2022
Es wurde ein zu etwa 70% gekachelter Raum mit einer Gesamtgrundfläche von knappen ca. 6 qm zu einer Drum-Recording-Kabine umfunktioniert.

Dabei sollte keine der Fließen durch Bohrungen, etc. beschädigt werden und die komplette Umgestaltungsmaßnahme soll innerhalb 1-2 Stunden jederzeit komplett rückgängig zu machen sein. Daher waren einfache, vernünftige Lösungen gefragt.

Der Raum hatte durch die gefließten Wände und den Boden extrem starke Reflexionen, die es zu unterdrücken galt - was absolut gelungen ist, der Raum klingt jetzt superschön trocken, aber nicht absolut tot.

Um die Absorber zu befestigen wird hier eine Art Silikon-ähnlicher Kleber angeboten, der allerdings, wie man hier in anderen Rezis lesen kann, beim abnehmen der Absorber hässliche Krater in die Rückseite der Matten reißt, was ikeinesfalls gewünscht war. Vielleicht sollen die Matten ja nochmal anderswo genutzt oder in möglichst gutem Zustand verkauft werden irgendwann.

Daher wurde zur Befestigung wie folgt vorgegangen und Besorgungen gemacht:
2 Stck. Ein-Mann-Rigipsplatten (je 625 x 2000 x 12,5 mm),
2 Kartuschen günstiges Bau-Silikon plus bereits im Werkzeugsortiment befindliche Kartuschenpistole, 1 guter Tacker + 12 mm Nadeln, ein Cuttermesser, Meter, Blei.

Die Rigipsplatten der Länge nach in etwa 10 cm breite Streifen schneiden (mit Cuttermesser rückseitig fest anritzen und brechen), diese anschließend rückseitig mit ordentlichen Silikonpunkten im Abstand von 30 cm der Länge nach versehen und dann senkrecht an die Wand anstellen/andrücken und aushärten lassen.
Entsprechend der Maße der Absorber (1,0 x 0,5 m) werden die Rigipsstreifen im Abstand von 50 cm angebracht. So ist gewährleistet, die Matten sowohl senkrecht wie auch waagerecht anbringen zu können und dabei stets einen Streifen zur Befestigung unter den Stößen der Absorber zu haben.
Es sei hier noch erwähnt, dass statt Rigips eigentlich Holzleisten verwenden werden sollten, die es aber aufgrund der aktuellen „Holzmangellage“ nicht zu kaufen gab. Rigips ist deutlich günstiger und funktioniert ebenfalls ganz gut.

Nachdem alle Rigipsstreifen angebracht waren, werden die Absobermatten an den Stößen auf den Rigips getackert (ca. 10 Nadeln je Matte). Die Nadeln lassen sich jederzeit mit einer Flachzange leicht ziehen, die Matten tragen überhaupt keine sichtbaren oder funktionalen Beschädigungen davon. Alles in allem ging es zackzack und der Raum konnte direkt am gleichen Tag genutzt werden.

Der gefließte Fußboden wurde mit einer Trittschallmatte sowie einem Rest dicken Teppichboden plus aufgelegtem zusätzlichem Drumteppich versehen.
Hätte das nicht ausgereicht, war schwimmende Verlegung (Trocken-Schüttung 8 cm Höhe, zb von Fermacell) von mind. 21 mm OSB-Platten angedacht. Das kostet zwar etwas mehr, unterbindet aber sehr stark Übertragungen auf die Reflexionsfläche und Schallbrücke „Fußboden“.

Die Decken waren bereits aus Rigips, hier konnte direkt auf die Deckenfläche getackert werden. (Wäre die Decke aus Beton/etc. gewesen, hätte ich auch hier mit Rigipsstreifen vorher ein Trägermaterial angebracht.)

Bzgl. der „Rückbau“-Option: Das Silikon löst sich rückstandsfrei problemlos sowohl von den Rigipsstreifen wie auch von den Fließen. Aber auch auf Untergründen wie Mauersteine/Beton/Putz/etc. lässt es sich mit einer scharfen Spachtel super und schnell ablösen. In 1-2 Stunden wäre theoret. alles wieder ausgebaut. Auf solchen Untergründen empfiehlt es sich zudem, statt mit Silikon, mit einem Mörtelartigen Kleber (Perlfix) zu arbeiten - dieser ist allerdings deutlich schwieriger zu entfernen.

Ich bin mit dem Kauf dieser Absorber in der Stärke 50 mm absolut zufrieden, sie erfüllen zu 100 % ihren Zweck.
Auch blieb der befürchtete „Chemiegeruch“ der Matten komplett aus.

Alles in allem hat die Aktion mit ca. 200,- Euro - für den Zweck angemessen - nicht viel gekostet und lässt sich schnell und sauber wieder entfernen 👍
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PD
Für Homerecording super
Peter Dorian 29.04.2019
Diese Absorber habe ich aufgrund des guten Preis-Fläche-Verhältnisses ausgesucht, da ich den Raum mit 16 qm Grundfläche nicht mit hunderten Euro teuren Paneelen abdecken kann. Insgesamt habe ich nun (in mehreren Bestellungen) 85 Stück davon gekauft, um Wände und Decke des Zimmers komplett einzuhüllen.

Pro:
1. Der Preis ist das Hauptargument. Wer seinen Proberaum oder die Schreibtischecke für's Homerecording, die die Ehefrau gütigerweise genehmigt hat, akustisch verbessern will, darf hier ruhig zugreifen. Für meine Aufnahmen reicht die Qualität der Absorption allemal aus, und ich meine, schon recht ambitioniert an die Sache heranzugehen.
2. Die Paneele sind insgesamt sehr leicht und lassen sich daher mit recht wenig Kleber fest an der Wand montieren. Ich konnte so auch die große Fensterfläche abdecken, indem ich die Absorber auf Karton klebte und diesen in den Fensterrahmen hing. Mit schwereren Absorbern wäre das wohl nicht so gut gegangen.

Contra:
1. Ich nehme in dem Raum Drums auf. Die tiefen Frequenzen einer Bassdrum können diese Absorber nicht gut abfangen, sodass der Kick noch ziemlich scheppert. Ich habe darum einfach noch die Sofas mit reingestellt. Wer sonst kein Mobiliar im Aufnahmeraum haben möchte, der sollte sich fettere Absorber holen!
2. Die Paneele sind nicht immer gerade abgeschnitten, was manchmal einfach doof aussieht. Ein bisschen Wert auf die Optik lege ich da schon, wenngleich dieses Produkt sehr günstig ist. Aber die Reihen der "Noppen" verlaufen von Paneel zu Paneel gern mal unterschiedlich, also oft auch nicht parallel zur Schnittkante. Ich weiß nicht, ob das normal ist, aber eigentlich sollte das nicht der Fall sein. Ein gleichmäßiges Muster an der Wand kann man so jedenfalls nicht erzielen. Noch dazu sorgt die optische Täuschung dann dafür, dass man meint, man habe das Paneel schief angeklebt, obwohl die Wasserwaage was anderes behauptet. Dafür gibt es von mit einen Stern Abzug.
[EDIT]
3. Der Geruch der Absorber ist auf die Dauer echt störend. Ich habe das Zeug vor ein paar Wochen verarbeitet und es dünstet immer noch alles sehr stark aus. Auch langes Lüften hat da noch nicht geholfen. Ich habe das alles mal mit einem Textilerfrischer eingesprüht, in der Hoffnung, dass es nützt. Auf die Dauer müffelt es sonst sehr stark, dass man fast Kopfschmerzen bekommt.

Tipp:
Wenn ihr die Paneele zurechtschneiden müsst, empfehle ich eine große Schere. Mit dem Teppichmesser klappte es bei mir nicht so richtig, da die Klinge einfach zu kurz ist, und so reißt und quetscht man das Material im Zweifel zu sehr.

Fazit:
Das Klangbild meines Raums ist deutlich besser geworden und mittlere sowie hohe Frequenzen der Drums werden hörbar abgefangen, ohne den Raum komplett "tot" zu machen. Für laute Bässe sollte man sich nach anderen Produkten umschauen.
Für Hobbyisten und Kleinkünstler eine klare Kaufempfehlung, für anspruchsvolle Kunden ganz in Ordnung. Für Profis nicht geeignet.
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C
Stimmig
Cacik 10.12.2017
Hier stimmt alles: Material, Verarbeitung, Dicke und - ganz wichtig! - die Größe. Hatte früher von einem anderen Anbieter Noppenschaumstoff verwendet in 2x1 Meter. Ätzend unhandlich. Die Decke verkleidet, über Kopf und alleine, da wirst du zum Tier! Meter mal fuffzich, hier von Thomi, iss perfekt, lässt sich auch alleine völlig easy händeln.
Es galt einen ca. 9qm kleinen Raum möglichst schalldicht zu bekommen, damit die Nachbarn mich ob meines Getrommels nicht lynchen. Wer meint, man kann mit ein paar Quadratmetern Noppenschaumstoff einen Raum schalldicht bekommen, irrt sich aber gewaltig. Schaumstoff, zumal in dieser Stärke macht deinen Raum nur akustisch trocken. Und es wird natürlich deutlich leiser, zuwegen der fehlenden Reflexionen. Wer seinen Raum möglichst schalldicht machen will, muss schon andere Geschütze auffahren: Trittschallisolierung (am besten dicke Bautenschutzmatte), darauf Holzrahmen, dazwischen dick Mineralwolle, darauf Verlegeplatten, Trittschallisolierung, dann Teppich ... . Ähnliches gilt natürlich auch für Wände und Decke. Fenster nicht vergessen, iss Schwachstelle. Ebenso die Tür. Am besten eine zweite Tür eingebaut und alles derbe isoliert - dann wirz wohl was. Und teuer auch. Wer natürlich, wie schon erwähnt, seinen Raum nur akustisch trocken haben will, kommt de facto mit deutlich weniger Aufwand klar. Auch finanziell. Die T.akustik HiLo-N40 habe ich für die Wände genommen, für die Decke N-25, da diese wirklich federleicht sind. Die Dachlattenkonstruktion unter der Decke sitzt nur auf Spannung, da wollte ich so wenig als möglich Gewicht dranhängen. Geklebt habe ich die Schaumstoffmatten mit Baukleber aus dem Baumarkt, z.T. auch nur getackert. Wer seinen Raum für die nächsten Jahre/Jahrzehnte mit Schaumstoff isolieren will, darf ruhig dick Kleber draufklatschen. Wer daran denkt, mitsamt dem Material mal umzuziehen, sollte sehr sparsam mit Kleber umgehen, am besten nur paar Punke drauf und fertich. Oder nur tackern, falls es der Untergrund erlaubt. So läuft man am wenigsten Gefahr, beim Entfernen alles zu zerreißen.
Fazit:
Top Produkt zur Verminderung von Schallreflexionen, superleicht zu verarbeiten mit Schiene, Cuttermesser und Schere, Baukleber, Silikon, Tacker etc. Und sehr moderater Preis. Thomi halt.
Verarbeitung
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