Tegeler Audio Manufaktur VTRC Recording Channel

12

Recording Channel

  • Röhrengerät (4 Trioden)
  • Class-A-Schaltung
  • Frequenzgang: 20 - 20.000 Hz +/- 1,5 dB
  • Mikrofonvorverstärker: Mikrofoneingang mit Übertrager / 48V / Phase
  • echte 48V Phantomspeisung
  • Phasenschalter
  • Hochohmiger Instrumenteneingang (100 kOhm)
  • Charakter mit Gainregler in weitem Bereich änderbar
  • Equalizer: Lowcut-Filter: 80-160 Hz
  • Untere-Mitten-Anhebung: 200-300-500-700-1000 Hz
  • Mitten-Absenkung: 200-300-500-700 Hz 1-1,5-2-3-4-5-7-9 kHz
  • Höhen-Anhebung: 1,5-2-3-4-5-7-10-12-16-20-24 kHz
  • Kompressor: Optischer Kompressor
  • Vari-Tube-Kompressor (nach dem Vari-µ-Prinzip)
  • Soft-Knee-Charakteristik
  • Programmadaptive Attack- und Release-Zeiten
  • Symmetrischer Ein- und Ausgang
  • interne Stromversorgung mit hochwertigem Ringkerntransformator
  • Höhe (H/B/T): 132 (3HE) x 483 x 250 mm
Erhältlich seit November 2011
Artikelnummer 273478
Verkaufseinheit 1 Stück
Kompressor Ja
Gate Nein
PEAK Limiter Nein
2-Kanal Nein
Attack/Release regelbar Ja
Kanäle 1
Anzahl der Mikrofoneingänge 1
Röhre 1
Kompressor/Limiter 1
Equalizer 1
Phantomspeisung 1
Phasenumkehrung 1
Analoge Ausgänge XLR
Digitale Ausgänge Keine
Pegelanzeige 1
Bauform 19", 3 HE
Mehr anzeigen
1.999 €
Versandkostenfrei und inkl. MwSt.
In ca. einer Woche lieferbar
In ca. einer Woche lieferbar

Dieser Artikel trifft bald bei uns ein und kann anschließend sofort verschickt werden.

Informationen zum Versand
1

12 Kundenbewertungen

9 Rezensionen

A
Grandioses Teil!
Anonym 16.05.2016
Der VTRC ist ja sowas von geil!!
Ich benutze Ihn bisher nur für Vocal Recordings aber die nächsten Bässe werden definitiv auch mal mit dem VTRC versucht!
Der Sound ist von subtil bis stark färbend zu formen und der EQ ist mit den Cut-Funktionen toll ausgelegt.
Auch der/die Kompressoren arbeiten trotz der wenigen Einstellmöglichkeiten überaus musikalisch und sind selbst bei Extremeinstellungen noch sehr, sehr gut zu gebrauchen!
Nebengeräusche = 0, die Gainreserven reichen selbst für das etwas behäbige SM7B mehr als notwenidig!

Bisher hat es nur Spass gemacht mit dem Gerät zu arbeiten und konnte bisher auch nicht ein einzigen Manko feststellen. Selbst der Preis ist extrem Fair gehalten und man bekommt ein Produkt der Oberklasse das mMn keine Wünsche Offen lässt.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
6
0
Bewertung melden

Bewertung melden

C
Phänomenales Arbeitsgerät...
Capricorn64 23.04.2012
... so mein Fazit nach den ersten Einsätzen. Wer nur reinste, kristallklare Wiedergabe sucht und mit Röhren nichts anfangen kann, liegt hier allerdings wahrscheinlich verkehrt. Für alle anderen lohnt sich ein Test. Das Gerät hat eine ausgesprochen solide Anmutung und ist sehr sauber gefertigt. Das Bedienen der Potis und Schalter macht richtig Spaß ;-) - die Potis sind feingerastert, die EQ-Frequenzregler rasten satt.

Von modernem klaren Sound bis kräftig "röhrig" (bei Einsatz von viel Gain) geht eigentlich alles. Der EQ bietet drei passive Bänder (low: nur anheben, mid: nur absenken, high: nur anheben), die sehr breit sind und auch miteinander interagieren. Wer so was noch nie unter den Fingern hatte: Erstaunlich, wie schnell man sich an die schaltbaren Festfrequenzen und an das "nur-absenken" im Mittelband gewöhnt...
Sehr schön: Die Einsatzfrequenz im high-Band geht bis 24 kHz, also viele Möglichkeiten, angenehm silbrige Höhen hineinzubringen. Ansonsten ist das halt kein EQ für schmalbandige Eingriffe, sondern eher für subtiles Klangdesign, das allerdings kann er sehr gut.

EQ und Kompressor sind in der Reihenfolge veränderbar; es gibt sogar eine Schaltungsvariante, in der der EQ auf den Kompressorweg wirkt. Die Kompressoren selbst sind hintereinander angeordnet und getrennt oder gemeinsam nutzbar. Man stellt lediglich die gewünschte gain reduction ein und wählt entweder Auto oder slow- bzw. fast mode. "auto" hat sich bei mir bislang sehr gut bewährt. Der Opto-Kompressor ist vor allem bei Vocals eine fire-and-forget-Waffe. Einmal einregeln und vergessen. Er verdichtet sehr angenehm und weich und fällt erst dann auf, wenn man ihn mal abschaltet...

Der vari-µ-Kompressor bedarf etwas mehr Aufmerksamkeit, er greift deutlicher ein. Beide zusammen zu benutzen, sollte man unbedingt mal ausprobieren, da ergänzen sich beide Kompressorendesigns vortrefflich.

Auch Gitarren, namentlich die Akustischen, profitieren vom angenehm weichen Klang des VTRC und können mit dem EQ sehr geschmackvoll veredelt werden. Für mich sehr überraschend war, daß meine Ovation direkt am VTRC über den Tonabnehmer (Fishman) abgenommen bereits so klang wie vorher über ein Tascam 3200 plus Neumann KM184.

Fazit: Ein Röhrenbolide, der seinen Preis absolut wert ist.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
7
1
Bewertung melden

Bewertung melden

P9
Prima Kanalzug
Pit 9293 25.11.2016
Ich habe mir den Tegeler als Alternative zu dem bereits vorhandenen Avalon 737 zugelegt und bin gerade bei Gitarrenaufnahmen begeistert vom wirklich tollen Sound des Preamps.

Die Verarbeitung ist klasse, die Potis arbeiten wunderbar exakt und rasten sehr gut ein, sodass man jederzeit seine Lieblingseinstellungen reproduzieren kann. (Wie wäre es denn mit einem aktualisierten Recall-Sheet, liebe Tegeler? Das würde die Arbeit mit eurem tollen Gerät noch mehr erleichtern.)

Bei Gitarrenaufnahmen entscheide ich zwischen cleanem Signal und etwas mehr Röhrenklang, je nach meinen Vorstellungen, und bei Vocals kommt immer ein ordentliches Pfund Röhren-Wärme hinzu.

Bei der Aufnahme selber komprimiere ich nur leicht und nehme keinen EQ, doch anschließend schicke ich das aufgenommene Signal zur Bearbeitung noch einmal durch den ganzen Kanalzug.
Hier war das Arbeiten mit dem EQ für mich etwas gewöhnungsbedürftig (ich bin halt vollparametrische EQs gewöhnt), aber irgendwann hat man dann doch seine passenden Einstellungen gefunden, und es ist kein Problem mehr.
Die beiden Kompressoren gefallen mir bei niedrigen Einstellungen gut, wobei mir der Opto-Kompressor mehr zusagt als der Vari Tube, der mir zu rigoros arbeitet.

Prima: Ein Anruf bei einem freundlichen Mitarbeiter der Tegeler Audio-Manufaktur brachte den klärenden Hinweis, dass die Kompressionswirkung sehr deutlich von der Höhe des Inputs abhängt. Das berücksichtige ich nun und erziele bessere Ergebnisse, wobei beim Einsatz auf Vocals höhere Kompressionswerte immer zu einem deutlich hörbaren Regulierungsprozess führen. Deshalb der kleine Punktabzug.

Insgesamt aber bin ich glücklich mit meinem Tegeler, der sein Geld absolut wert ist!
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
2
0
Bewertung melden

Bewertung melden

SZ
Mit ganz viel Herz und Liebe
Sub Zero 03.02.2019
Kurz vorneweg: Ein Top Produkt auf höchsten Niveau, was trotz unübersehbarer Liebe zum Detail nicht meinen Geschmack zu 100% traf.

Wer die You Tube Videos von und über die Tegeler Audio Manufaktur sieht, merkt sofort: Hier ist ganz viel Liebe und Know How am Werk.
Und wenn man dann das Produkt bekommt, schlägt das Herz direkt höher, denn der Channel Strip wird in einer schmucken 'Schatzkiste' geliefert!

Grundsätzlich bin ich auf der Suche nach einem Channelstrip, den ich in meinen professionellen Produktionen nutzen kann, um vor allem Gesangsaufnahmen eine noch bessere Qualität geben zu können.

Eines ist ganz klar: Das Tegeler Gerät schafft dies in jedem Fall. Vor allem die Möglichkeit den Röhren-Anteil Regeln zu können, ist gut. Wer hier aber darauf hofft, eine Röhrensättigung in Form von leichter Kompression zu erzielen, wird entäuscht, da nur der Klang der Röhre dazu kommt. Der Vorteil dabei ist aber ganz klar, dass man den Klang schon bei der Aufnahme stark formen kann.

Mit den EQ (passive EQs) ist es möglich den Sound weiter zu formen. Und hier fand ich die Lösung die Bässe und Höhen anheben und die Mitten absenken zu können etwas umständlich und ich hatte nicht immer das Gefühl, mein gewünschtes Ziel erreichen zu können.

Ähnlich ging es mir mit dem doppelten Kompressor (optisch und ein Vari Kompressor). Zwar ist es interessant, beide Kompressoren verschalten zu können (sie arbeiten parallel), allerdings ist die Möglichkeit lediglich die Geschwindigkeit zwischen slow, auto und fast wählen zu können und auch nur einen Regler für den Kompressionsanteil zu haben, etwas komisch und hinterließ mich oft im Unklaren darüber, was genau passiert. Aber für ein schnelles einstellen absolut in Ordnung.

Insgesamt werde ich mich wohl doch erher für den klassichen Channelstrip von Universal Audio entschieden - der bietet zwar auch nicht wirklich mehr Einstellmöglichkeiten und ist daher bei weitem nicht in der Form in der Lage, den Sound zu formen, ist aber vom Klang her - meiner Meinung nach - noch ein Stück presenter.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
1
1
Bewertung melden

Bewertung melden

Passend von YouTube