Teenage Engineering PO-133 Street Fighter

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Kombination aus Drumcomputer und Sampler

  • originale Sounds und Samples des Game-Klassikers
  • integriertes Mikrofon für Sampling
  • 40 Sekunden Samplingzeit
  • Parameter Lock (2 Parameter pro Sound)
  • 8 Melodie-Sample-Slots
  • 8 Drum-Slots
  • 16-Step Sequenzer
  • 16 Patterns
  • 16 Effekte
  • „Lock Tab“ Schreibschutz für Pattern
  • Line Ein- und Ausgang: 3,5 mm Klinke
  • eingebauter Lautsprecher
  • animiertes LC-Display
  • automatische Abschaltung
  • Jam Sync
  • integrierter Wecker
  • Stromversorgung über 2 Standard Micro Batterien (AAA)
Erhältlich seit Oktober 2020
Artikelnummer 506077
Verkaufseinheit 1 Stück
Anzahl der Stimmen 1
Interner Speicher Ja
Speichermedium Flash Memory
Verarbeitbare Dateiformate Eigenes Format
Time Stretching Ja
Effekte Ja
USB Anschluss Nein
MIDI Schnittstelle Keine
Analoge Eingänge 1
Analoge Ausgänge 1
Digitalausgang Nein
Display Ja
Sequenzer Ja
Bauweise Desktop
85 €
Alle Preise inkl. MwSt.
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Sample-Groovebox mit Capcom-Sounds

Die Pocket-Operator-Serie besteht aus einer Reihe von Mini-Synthesizern, Samplern und Drummaschinen, die über eine Sync-Kette miteinander verbunden werden können und sich so zu einem individuellen Setup zusammenstellen lassen. Die ultrakompakten Pocket Operators sind mit ihrem minimalistischen Platinendesign, der Möglichkeit zum Batteriebetrieb und dem integrierten Lautsprecher mobil und autark zu betreiben. Der Mini-Sampler PO-133 Street Fighter entstand aus einer Kooperation zwischen Teenage Engineering und dem Spieleentwickler Capcom. Das Gerät kann Samples aufnehmen und als melodische Sounds abspielen. Originale Samples und Sequenzen aus dem Spiel Street Fighter sind bereits vorinstalliert und das Display zeigt dazu passende, animierte Grafiken. Im intuitiv zu bedienendem Sequenzer sind Grooves schnell programmiert und dank Punch-in-Effekten intuitiv performt. Der Klang ist ziemlich Lo-Fi, was für echtes Retro-Feeling sorgt.

Kampfschreie und Arcade-Sounds

Der Speicher kann jeweils acht Samples für Melodien und Drums verwalten. Die mitgelieferten Fight-Sounds und Body-Punches lassen sich editieren und zusammen mit Drumset und Synthsounds in Grooves verwenden. Über den Line-Eingang oder das integrierte Mikrophon können Mono-Samples aufgenommen werden. Diese lassen sich chromatisch spielen oder als Drums triggern und mit Pitch und Decay bzw. Filter und Resonance editieren. Ein langes Sample, z. B. ein Drumloop, kann in Slices zerteilt werden, die sich wiederum individuell triggern lassen. Die Patterns werden in Realtime oder mit Lauflicht programmiert und lassen sich zu Chains verbinden. Die Edit-Parameter der Sounds können entweder über die Drehregler mitaufgezeichnet oder als Locks punktuell gesetzt werden. Ebenso lassen sich die Effekte im Pattern rhythmisieren. Die FX wie Loop-Varianten, Pitch, Stutter und Turntable-Stop sind auf das Beat-Making zugeschnitten.

Immer und überall Beats bauen

Mit dem PO-133 Street Fighter kann man von beliebigen Audioquellen spontan samplen und sofort einen Beat programmieren. Die minimalistische Ausstattung fordert dabei die Kreativität heraus. Alle Geräte der Pocket-Operator-Serie sind dabei flüssig und intuitiv in der Bedienung. Die Arbeit mit kurzen Sample-Fragmenten sowie der Lo-Fi-Klang zielen auf Musikstile ab, die von diesem Charakter leben oder gerne ungewöhnliche Effekte integrieren. Bei samplebasierten Styles wie Hip-Hop, Abstract, Breakbeat und anderen liegt man mit dem PO-133 also genau richtig. Die unkomplizierte Bedienung erlaubt den spielerischen Umgang mit Sounds, Sequenzen und Effekten, sodass man unabhängig von einer DAW überall und spontan Ideen entwickeln und für Aufnahmen improvisieren kann. Und auch Live-Performer finden im PO-133 Street Fighter eine kleine, aber feine Ergänzung für ihr Setup.

Über Teenage Engineering

Die schwedische Firma Teenage Engineering (TE) wurde 2005 in Stockholm gegründet. TE ist auf Synthesizer und Groove-Maschinen spezialisiert. Dem Design der Produkte wird dabei stets ein hoher Stellenwert eingeräumt: Es ist an Handhelds angelehnt und gleichzeitig an einer klaren Formensprache orientiert. TE gewann für verschiedene Produkte sogar mehrere Designpreise, so etwa auch das erste Gerät des Herstellers, den leistungsstarken Synthesizer OP-1. Ein weiterer Meilenstein ist der Synthesizer OP-Z, der Synthesizer- und Sequenzer-Funktionen mehrerer Geräte der Pocket-Operator-Serie vereint und sie mit einer Foto-, Licht- und Videosteuerung kombiniert.

Hadouken! - unterwegs mit Beats kämpfen

Der Pocket Operator kann so ziemlich überall mithingenommen werden, sodass man immer dann an Ideen arbeiten kann, wenn einen gerade die Inspiration überkommt. Mit Kopfhörern oder dem integrierten Lautsprecher kann in nahezu jeder Situation an einem Beat gefeilt werden. Die Programmierung ähnelt zwar der einer klassischen Groovebox bzw. Drummaschine, doch hat sie dank Parameter Locks und rhythmischer Effekte mehr und vor allem modernere Möglichkeiten. Mit Reglern, manuell auslösbaren Effekten, Step Multiplier und nahtlosem Wechsel zwischen den Sounds und Patterns ist PO-133 Street Fighter auch für Live-Setups geeignet, bei denen öfter mal spontan in die Beats eingegriffen oder on the fly umprogrammiert werden muss. Diese Spontaneität lässt sich natürlich auch auf die Aufnahmen im (Home)-Studio übertragen – dort kann eine Vielzahl von Loops und Variationen erstellt werden, um diese anschließend als Audioclips in einer DAW zu arrangieren.

10 Kundenbewertungen

8 Rezensionen

M
Einer der besten POs
MilesMatrix 09.03.2021
Vorweg: der PO-133 ist vom Funktionsumfang identisch mit dem PO-33. Der Unterschied ist das Street Fighter-gebrandete Design sowie die ab Werk inkludierten Samples aus dem Spiel Street Fighter. Als Fan des Spiels habe ich mir daher diese Version gegönnt.

Die Samples mag ich persönlich, vor allem die Drum-Samples, ansonsten sind die inkl. Samples Geschmackssache.

Das Gerät selber ist vermutlich die günstigste Art, in die Welt des Samplens einzusteigen. Die Funktionen sind schnell erlernbar, egal ob über das integrierte Mikrofon oder über ein Aux-Kabel – schneller kann man wirklich nicht sampeln.

Auf den oberen acht Sample-Plätzen werden die Samples dann nach Skalierung abgespielt, auf den unteren acht in 16 Teile aufgestückelt, so dass man sie drum-mäßig abspielen kann. Hier ein Tipp: Nimmt man ein längeres Sample direkt auf einem Drum-Platz auf, wird das Sample nach Transients aufgesplittet. Möchte man ein Sample aber in 16 gleichmäßige Abschnitte aufgesplittet haben, empfiehlt sich ein kleiner, aber einfacher Umweg: 1) Das Sample zunächst auf einem der acht oberen Plätze aufnehmen und dann auf einen der acht unteren rüberkopieren – so erhält man automatisch ein gleichmäßig geschnittenes Sample.

Wer einen Einstieg in die Welt des Samplens sucht und / oder einfach ein bisschen auf dem Sofa rumspielen möchte, dem sei der PO 33 / 133 wärmstens empfohlen. Mir persönlich macht es einen Riesenspaß!
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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K
Angefixt
Kuchi 02.12.2020
Ich muss zugeben, ich hatte die Pocket Operator immer ignoriert, aber bei den Videospiel-Adaptionen habe ich mir einfach einen Ruck gegeben und zugeschlagen. Der PO 133 kam als Erstes ins Haus.
Am Anfang war ich etwas überfordert mit dem Design und Handling des Kleinen, weil die Knöpfe am Gerät zu einem großen Teil nur mit kryptischen Symbolen ausgestattet sind, die nur erahnen lassen, was sich dahinter verbirgt. Aber trotz allem: Die POs sind in ihren Funktionen so eingeschränkt (hier definitiv positiv gemeint), dass man in Kürze mit dem Gerät zurecht kommt.
Der Sound ist bei einem Micro-Sampler wie dem PO 133 natürlich irgendwo abhängig vom eingespielten Material. Die mitgelieferten Sounds sind da bestimmt nicht das Maß aller Dinge und insgesamt recht kratzig. Aber so klang Street Fighter II im Jahre 1992 halt. Das gehört dazu :-) Mit neuen Sounds klingt das schon deutlich besser. Deren Einspielen geht entweder über digitalen Audio-Dump oder analog über den Line-in-Eingang (unbedingt mal Youtube konsultieren, da gibt's tolle Sets!). Alternativ kann man aber auch einfach das eingebaute Mikrofon benutzen. Das macht riesig Spaß! Ebenso wie das Bearbeiten und anschließende Veredeln mit der integrierten FX-Sektion.
Ich bin echt positiv überrascht, wie viel Spaß der Kleine macht! Und mit der Sync-Funktion ist das kleine Spaßpaket sogar in ein reguläres Synthie-Setup integrierbar.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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Q
Schöner kleiner Sampler mit 16-Step-Sequencer
Qualia 09.09.2021
Am Anfang hatte ich die kleinen Geräte aus der PO-Reihe nicht ernstgenommen. Als ich auf der Suche nach einem HW-Sampler mit Keyboard war, stellte ich fest, wie teuer diese sind. Ob aus den 80ern oder moderne.

Da ich auch gerne unterwegs jammen möchte, boten sich dann doch dieser PO-33 und PO-133 von Teenage Engineering an. Am Anfang, dache ich mal wieder ein Verlegenheitskauf getätigt zu haben, da ich noch nicht richtig über die Geräte informiert war. Als 90s-Kid neigte ich zu dem PO-133, der mit Streetfighter-Sounds (Hadouken!) vollgespickt ist.

Hier dachte ich erst einen Fehler begangen zu haben, da ich von festen Presets, die man immer anwählen könnte, auch wenn der Sample-Speicher voll ist, ausging. Ich glaubte, das Drumkit vom PO-33 ist für den "produktiven" Einsatz, besser als die LoFi-Streetfighter-Drums.

Man kann aber jeden Sound überschreiben (bei einem Werksreset, sofern man den Schreibschutz-PIN nicht abgebrochen hat, sind die Streetfighter-Sounds wieder da).

Das LoFi-Drumset habe ich belassen, und zusätzlich noch TR808 und Rock-Drumset eingespielt. Alle anderen Sounds habe ich durch Bass, SFX, und Klavierakkorde ersetzt.

Das Gerät macht sehr viel Spaß, und ist m.E. sehr intuitiv zu bedienen, wenn man sich die Tastenbelegung angeschaut hat.

Die Samplingzeit hätte ruhig 60 - 80 Sekunden betragen können. Der Speicher ist schneller voll als man denkt, und man muss präzise timen. Man darf nicht kleckern.

Das Samplen geht mit dem internen Mic, welches mich beeindruckt hat, oder über den linken Jam-Eingang mittels AUX-Kabel.

Über den Jam-Eingang lassen sich auch die Signale durchschleifen, sodass man z.B. alle Pocket Operatoren verketten kann, oder ein anderes Instrument/Signalquelle anschließen kann. Der Ton kommt dann aus dem Lautsprecher oder Ausgang des letzten POs in der Kette.

EDIT zum Lautsprecher: Jetzt wo ich herausgefunden habe, dass es 16 statt 4 Mastervolumes gibt (bpm + Taste 1 bis 16), bin ich mit der Lautstärke des internen Lautsprechers zufrieden.


Normale billige Ohrhörer sind am Ausgang leider sehr leise.

Man hat nur eine Skala / Tonleiter zu Verfügung im melodischen Modus (wenn man das Sample mit den Tasten 01-16 wiedergibt). Und diese ist harmonisch Moll. Mir gefällt diese sehr gut, aber Unterhaltungsmusik ist meistens in ionisch (normales Dur) oder äolisch (normales Moll) gehalten.

Beim Step-Sequenzer (nur für das Gerät selber nutzbar) gefällt mir der LED-Lauf sehr gut. Was mir dazu auch sehr gefällt, dass man die Sequenzen (Patterns) verbinden (chainen) kann, und somit auch mehr als 16-Schritte abspielen kann.


Manchmal hat man ein Schalterprellen, der Ton wird doppelt ausgelöst, oder die Aufnahme wird abgebrochen, wenn man den Finger bei gedrücktem Taster leicht bewegt.

Die Backup-Funktion wäre m.E. besser gewesen, wenn die Samples in Verbindung mit einem trennbaren Timecode, in natürlicher Weise gesichert würden, anstatt wie in einer Art Modemgeräusch moduliert bzw. codiert zu werden.

So hätte man diese auch quick & dirty wiederherstellen können, oder für andere Hardware benutzen können.

Damit der PO-133 geschützt ist, hatte ich gleich das passende Case mitbestellt.

Pro:
Mini-Sampler zum überall-mit-hinnehmen
Internes Mic liefert gute Qualität
16-Step-Sequencer mit Verkettungsfunktion

Eingang dient zum Samplen und Durchschleifen des Signals (auch zum Einspielen von Backups)
Intuitive Bedienung

Con:
PO-Displays ein wenig Kitschig. Ich wünsche mir ein Sampling Modell mit reinem Matrix-Status-Display anstatt Animationen, welches mehr Aufschlüsse zum Preset und zur Sequenz gibt.

Ausgang mit (meinen) Ohrhörern ziemlich leise.
Backup-Daten moduliert wie ein Modem.
Tasten haben Schalterprellen.
Nur 40 Sek. Sampling-Time (schneller voll als man denkt).

Fazit: Das Gerät ist eine Spaßmaschine und in Verbindung mit kleinen Keyboards wie dem Yamaha PSS sehr optimal. Jeden Cent wert.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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R
Kleine Sampling Wundertüte
Rag117 08.06.2022
Pros
- Workflow ist schnell und intuitiv, auch für komplette Anfänger
- super leichtes sampeling unterwegs oder zu Hause
- Vollgepackt mit Funtionen und allerlei Tricks

Cons
- "LoFi" Audioquallität
- limitiert auf 40sek globale Samplelänge
- low end Hardware
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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