Teenage Engineering OP-Z Dream Machine

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Performance Synthesizer

  • vollwertige digitale Workstation mit Synthese-Parts, Sequenzer, Effekten und Video-Ausgabe
  • 16 individuelle Spuren für verschiedene Synthese-Formen und Sampler
  • neuartiger Pattern-Sequenzer mit unendlicher Pattern-Länge und komplexen Steuermöglichkeiten pro Schritt
  • MIDI, CV, Trigger, Light und Motion Spuren
  • 160 Pattern speicherbar
  • modulare und erweiterbare Effektarchitektur
  • Ausgabe von Bildern, Videos und Animationen möglich
  • DMX-Licht-Steuerung und Sequencing (über optionales Interface, erhältlich unter Art. 245896, nicht im Lieferumfang)
  • 6-Achsen Motion Sensor
  • 51 Tasten
  • 4 hochauflösende Encoder
  • druckempfindlicher Pitch-Bender
  • Lautstärkeregler
  • integriertes Mikrofon
  • USB-C Port
  • 3,5 mm TRRS Ausgang
  • Bluetooth 5.0LE
  • iOS-Geräte können als Display an den OP-Z gekoppelt werden (iOS App kostenlos)
  • widerstandsfähiges Kunststoff-Fiberglas-Gehäuse
  • Batteriebetrieb über eingebauten Akku
  • Abmessungen: 212.5 x 57.5 x 10 mm
  • inkl. USB-C Kabel
  • passender Decksaver: Art. 451919 (nicht im Lieferumfang enthalten)
Erhältlich seit November 2018
Artikelnummer 449280
Verkaufseinheit 1 Stück
Anzahl der Tasten 24
Anschlagdynamik Nein
Aftertouch Nein
Keyboard Split Nein
Modulation Wheel Nein
Tonerzeugung Digital
MIDI Schnittstelle Keine
Speichermedium Intern
USB Anschluss Ja
Effekte Ja
Arpeggiator Ja
Anzahl der analogen Ausgänge 2
Digitalausgang Nein
Display Nein
Pedal Anschlüsse Keine
Maße 2125 x 575 x 10 mm
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Portabler Multimedia-Synthesizer verbindet Sounds mit Videos

Der OP-Z ist der erste Stand-alone-Sequenzer seiner Art, mit dem sich Sounds, Fotos und Animationen sowie Licht (mit einem externen DMX-Interface) steuern lassen. Seine interne Klangerzeugung bietet verschiedene Synthesealgorithmen und samplebasierte Sounds auf 16 unabhängigen Kanälen. Wird ein iOS-Gerät via Bluetooth mit dem OP-Z verbunden, ermöglicht es als Touch-Display den Zugang zu allen Funktionen. Die OP-Z-App kann mithilfe der Software „Videolab“ 2D- und 3D-Grafiken mit MIDI-Daten in Echtzeit ansteuern. Die so erzeugten, perfekt zum Groove passenden Videos lassen sich wiederum mit dem geeigneten Equipment als Animationen auf eine Performance projizieren.

Synths, Samples und Bilder steuern

Der OP-Z besitzt unterschiedliche Synth-Engines für VA- und Digitalsounds. Darüber hinaus kommt das Gerät mit 16 Packs à 24 Samples (Drums, Percussion, FX), und es gibt eine updatebare Effektsektion. Die Besonderheit des Sequenzers ist, dass alle Tracks mit individuellen Tempi, Längen und Loop-Points laufen können. Mit den sogenannten Step-Components lassen sich komplexe Parameter pro Step steuern. Von den TE Pocket Operators wurden die Punch-in-Effekte übernommen, die vom Sequenzer punktgenau ausgelöst werden können. Über die OP-Z-App können Fotos und Grafiken vom Sequenzer aus angesteuert und synchron zum Beat zu einem Video zusammengefügt und mit Filtern bearbeitet werden. Zur Erweiterung lässt sich außerdem ein Modul in den OP-Z einsetzen. „Oplab“ erweitert den Synthesizer um Schnittstellen für MIDI, CV/Gate und Sync. „Rumble“ rüstet das Gerät mit einer Vibrationseinheit aus.

Ein Minigerät für eine komplette A/V-Performance

Der OP-Z ist mit seinen Video- und Steuermöglichkeiten in erster Linie für Multimediakünstler interessant. Mit seinen überaus kompakten Abmessungen passt er in jedes noch so kleine Setup. Außerdem kann man mit ihm und einem iPhone/iPad quasi überall arbeiten und neue Ideen entwickeln. Auch als reiner Synthesizer kann der OP-Z überzeugen. Er vereint die Sound- und Sampling-Möglichkeiten mehrerer Geräte der TE Pocket Operator Serie und besitzt einen leistungsfähigen Sequenzer, mit dem sich Grooves und Tracks schnell erzeugen und individuell performen lassen. Mit den Step-Components können die Möglichkeiten der Parameter-Locks exponentiell gesteigert werden.

Über Teenage Engineering

Die schwedische Firma Teenage Engineering (TE) wurde 2005 in Stockholm gegründet. TE ist auf Synthesizer und Groove-Maschinen spezialisiert. Dabei wird dem Design der Geräte ein hoher Stellenwert eingeräumt. Es ist unter anderem an Handheld-Games angelehnt und orientiert sich auch an einer klare Formensprache. So gewann TE für verschiedene Produkte Design-Preise. Darunter auch das erste Gerät des Herstellers, der leistungsstarke Synthesizer OP-1. Mit der „Pocket-Operator-Serie“ bietet TE außerdem eine Reihe von Mini-Synthesizern, Samplern und Drummaschinen an, die über eine Sync-Kette untereinander und mit anderen Geräten verbunden werden können. Der Synthesizer OP-Z wiederum vereint Synthesizer- und Sequenzer-Funktionen mehrerer Pocket Operators und kombiniert sie mit einer Videosteuerung.

Multimedia-Perfomance to go

Wird der OP-Z mit einem iOS-Gerät und einem Beamer und/oder einem DMX-Interface kombiniert, erhält man ein kompaktes Kreativ-Setup für kombinierte Music/Video/Light-Perfomances. Da Bilder, Animationen und Licht vom Sequenzer direkt angesteuert und nicht einfach nur parallel abgespielt werden, läuft das Bildmaterial nicht nur perfekt im Takt, sondern passt sich auch der individuellen Performance an, wenn man zum Beispiel spontan in den Groove eingreift, neue Beats spielt oder Effekte steuert. Für die Entwicklung von Beats und Grooves lässt sich der OP-Z in allen Stadien von der Ideenskizze bis hin zum Studiotrack einsetzen. Über ein iOS-Gerät gehen die Editiermöglichkeit der Klangerzeugung sogar noch weiter als bei den TE Pocket Operators, sodass der OP-Z sich problemlos in ein Synth-Setup bzw. eine EDM-Produktion ebenbürtig einfügt.

55 Kundenbewertungen

37 Rezensionen

HJ
Wie finde ich den OP-Z? ...nur zufällig mit Brille,unter der Fernbedienung ?
Herr Jemine 11.11.2018
Ich war schockiert über die Größe des Z.
Er hat in etwa die Ausmaße einer Fernbedienung.
Das hatte ich zwar gelesen,wenn er jedoch vor einem liegt hegen sich Zweifel,ob hier noch was sinnvolles bei rauskommt.

Ich wage es mit dem Z aus Platzgründen,wegen der Portabilität ( endlich kann ich bei den Shoppingtouren meiner Frau was sinnvolles auf dem Sessel des Männerparkplatzes anstellen ) und aus Neugierde. Und trotz des hohen Preis,den ich dem Gehirnschmalz zuschreibe,der in dem Riegel steckt. Die Updates kamen bisher bei Teenager Engineering frei raus und waren sehr umfangreich...

Ich habe ein winziges recht gut klingendes PC-freies Bedroomstudio, dudel aus Spaß rum, nerve meine Frau mit Acid,Soundscapes,Noise,House, Schraube auch mal mal nen flotten Goatrack.

Der Sound klingt Teenage Engineering gemäß digital. Sehr gut aufgelöst, imho wesentlich besser als beim Op-1. Die Eingriffsmöglichkeiten sind bei den 4 Synthengines begrenzter.
Druck bekommt man hin, den Groove auch.Für klanglich vielschichtige Tracks werde ich ihn mit weiteren Instrumenten paaren.
Wirklich schade ist die fehlende direkte Samplingmöglichkeit.Das geht zwar über ein Tool oder den Op-1 ,aber nicht direkt..
Das Mikrofon ist ausschließlich für direkte Ausgabe der Stimme via Effekte installiert.

Der Sequenzer ist locker bedienbar,das Gehirn lässt sich schnell drumrum winden,man bekommt schnell Ergebnisse,komplexere als bei ner Circuit und vergleichbar schnell. Das Timing empfinde ich als scharf, ich habe das Gefühl,es hat einen besonderen Charakter,dito die Grooveeinstellunge.Kann an der Auflösung liegen.
Spaß macht das Performen,trotz der Minitasten klappen die Punch in Effekte,Tapetricks etc. recht gut,und ich habe Handschuhgrösse 10...
Ich nutze die IOS App,aber auch Standalone,was über die RGB-LED Tasten über farbliche Codierung sehr gut geht.Alles,was die App kann kann auch der Z alleine.

Nicht ansatzweise ausgereizt habe ich bisher die Step-Komponents,sie scheinen unzählige verschieden Variationen der Steps und Sequenzen zuzulassen.
Die DMX- Steuermöglichkeiten,3-D und Bildsequenzing habe ich nur angekratzt und dabei Spaß gehabt,da geht sicher für eine kleine Party einiges mehr als eine Disko- Musikorgel schafft.
Die Verarbeitung ist tadellos.Schwerer als eine Fernbedienung und durchaus als taktischer Synth einsetzbar,da überraschend scharfkantig. Die Oberfläche ist leicht marmoriert durch eingelassene Glasfasern und scheint israelischem Militärstandard zu entsprechen,also unkaputtbar. Der Akku hält etliche Stunden und ist einfach von unten erreichbar und austauschbar.

Schön ist die schon jetzt sehr lebendige online- Gemeinde,es werden Tools und Patches kostenfrei angeboten.Zu allen Fragen kommt innerhalb von Minuten sinnvolle Tips aus den Communities

Alles ins allem beschäftigt mich der Zwerg zur Zeit mehr als die meisten Großen,die ich mal hatte.
Er macht trotz seiner klanglichen Begrenzung viel Spaß,da er das ,was er bietet sehr gut kann. Mal schauen, ob ich ihn in mein Setup eingebunden bekomme.
Ich werde ihn wahrscheinlich behalten,vor allem weil er Spaß macht.

Pro
- Portabilität
- Klangqualität
- Workflow
- Sequenzer
- Instant-Performancemöglichkeiten
- Mikrofon\ -Effekte
- Multimedia/3-D Controlling
- Akkulaufzeit und - wechselmöglichkeit

Negativ
- kein echter Sampler onboard
- klangliche Begrenzung
- Preis
- Qualität der Tasten

Nachtrag:
Nach ein paar Wochen sind bereits Tasten defekt, Op-Z geht in Reparatur. Für den aufgerufenen Preis ist das nicht in Ordnung, daher zwei Sterne Abzug in der Verarbeitung.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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m
Tolle Maschine, aber ...
modular72 28.05.2022
Es ist unglaublich, was in diesem kleinen Teil steckt. Wenn man die wesentlichen Buttons und Button-Kombinationen auswendig gelernt hat (was nicht besonders schwer ist), ist der Workflow sehr flüssig. Ich kann mit dem OP-Z in kürzester Zeit brauchbare Patterns kreieren, die ich später weiter bearbeite (auch diesbezüglich gibt es mit den Effekten brauchbare Optionen). Der Sequencer ist meiner Ansicht nach großartig (auf einer Stufe mit Elektron). Das gesamte Handling ist gut durchdacht und lässt für mich kaum Wünsche offen. Es ist eine Freude, dieses Teil zu bedienen und damit zu spielen. Und man kann es wirklich überall hin mitnehmen (Portabilität auf einer komplett neuen Stufe).

Sehr fein ist auch die Erweiterung der Hardware durch eine App. Kann man benutzen, muss man aber nicht. Vom Prinzip her aber gut, diese Funktionalität in eine App zu verlagern … macht den OP-Z kleiner/übersichtlicher und wenn man die Zusatzfunktionen braucht (oder einfach nur die Visualisierung) dann startet man die App. Gute Sache, finde ich.

Das Manual ist meiner Ansicht nach ebenfalls sehr gelungen. Tolle Gestaltung, gute Lesbarkeit. Geht nicht extrem ins Detail, aber das muss man sich ohnehin erarbeiten. Aber klar, TE ist eine sehr designaffine Company (trotzdem nicht selbstverständlich, dass das Manual auch den zu erwartenden Standars entspricht).

Jetzt aber noch zu den negativen Punkten …

— Also das Gerät ist schon mal komplett “verbogen” bei mir angekommen (sieht man sogar mit freiem Auge). Aber das ist ohnehin bekannt. Die Verpackung des OP-Z war zudem dreckig (möglicherweise wurde das Teil schon länger gelagert, siehe auch letzter Punkt in der Liste).
— Die Tracks können nicht einzeln exportiert werden (Underbridge hab in meinem Fall auch nicht funktioniert). Mit dem Line-Module können immerhin einzelne Tracks auf Line-Out geroutet werden.
— Dass sich TE offenbar in eine recht seltsame (Preis-)Richtung entwickelt hilft auch nicht gerade für die Verbundenheit mit der Firma oder dem OP-Z (wenn es einen Nachfolger gibt, werde ich mir den wohl nicht mehr leisten können/wollen).
— Ich hab von Thomann ein Gerät bekommen, das 2019 hergestellt wurde (ich hab das aufgrund der Seriennummer bei TE nachgefragt). Find ich zumindest merkwürdig. Interessant ist auch, dass mir Thomann gar nicht sagen konnte, von wann das Gerät ist (anscheinend wurde es im Mai 2022 vom deutschen TE Vertrieb an Thomann geliefert).

Insgesamt schade für mich. Tolles Gerät, gute Funktionalität. Schlechte Verarbeitung, fragwürdige Firmenphilosphie. Und wenn es sich schon um ein Gerät mit bekannten Problemen bei der Verarbeitung handelt hätte ich zumindest gerne die aktuellste Version. Tendenz geht klar in Richtung Rückgabe.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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s
OP-Z … nie wieder!
sebkluge 22.02.2022
Eigentlich ist es doof, Kommentare nur dann zu schreiben, wenn sie doof sind, zumal ich sehr viele Instrumente bei Thomann kaufe und in der Regel mit deren Qualität immer sehr zufrieden bin. In meinem kleinen Tonstudio stehen ein Nord Piano 3, ein Roland Juno-60, ein Moog Sub37, ein Sequential Prophet 10, ein Vermona Perfourmer, ein Elektron Octatrack MKII, ein Elektron Analog Rytm MKII, zwei Faderfüchse, ein Teenage Engineering OP-1, ein paar andere Dinge - und eben auch (noch) ein OP-Z, der nun aber zurückgeht. Hier nochmals einen ganz herzlichen Dank an das Team von Thomann, das sowas überhaupt möglich macht.

Der OP-Z hat eine geniale Grundidee und gerade die Tatsache, Ideen auch unterwegs so komplett und komplex verarbeiten zu können, in einem Device, das in die Jackeninnentasche passt, ist unglaublich. Nun hat Teenage Engineering mit dem OP-1 fast alles richtig gemacht - geniales Design, extrem hohe „build quality“ und eine unglaublich lange Batterielaufzeit, die auch bei einem Wochenendtrip ein Aufladen überflüssig macht. Auch der OP-1 hat einige Schwächen und ist nicht die eierlegende Wollmilchsau, wäre er aber in Kombination mit dem OP-Z gewesen. Wie leicht wäre es also, die Erfolgsgeschichte des OP-1 mit dem OP-Z einfach fortzusetzen? Stattdessen kommt der erste OP-Z schon mal verbogen zu Hause an, die „weissen Tasten“ liefern random ein Doppeltriggern, was extrem stört. Die Oberfläche aus vermutlich recyceltem Plastik - eine Idee, die ich grundsätzlich sehr unterstütze - ist verscheuert. Das alles für über 500 Scheine. Ich weiss aus Foren auch, dass die Encoder bei einigen Exemplaren immer mal wieder rausfallen, was bei mir aber nicht der Fall war. Die Idee, die Encoder magnetisch laufen zu lassen, finde ich eigentlich eher gut und gibt ihnen auch bei mehrfachen Umdrehungen eine tolle Leichtgängigkeit. Das Gerät ging aufgrund der erwähnten Mängel nach wenigen Tagen zurück.

Dank der hervorragenden Logistik hatte ich bereits nach wenigen Tagen ein Ersatzgerät, das am Ende aber noch schlechter war als das erste: dass der OP-Z in dieser Preisklasse verbogen ankommt, scheint wohl der Normalität zu entsprechen und von den Jüngern bei Teenage Engineering möglicherweise noch als Hip-Aspekt angesehen zu werden, den ich (nach Vorwarnungen von Thomann) beim Zweitgerät auch toleriert hätte. Das Ersatzgerät triggert nun aber ebenfalls doppelt, stürzt zusätzlich beim Programmieren der Kicks immer wieder ab, was jedes Mal einen Neustart erfordert. Der ohnehin eher mager ausgelegte Akku lädt nicht komplett hoch - im Vergleich zum OP-1 eine Farce. Da hilft es auch nicht, wenn der in die Produktion involvierte Cuckoo das Device auf YouTube in höchsten Tönen wegzuloben versucht. In meinen Augen müssen die Jungs von Teenage Engineering mal aufwachen und entweder Ramsch verkaufen - dann aber auch zu Ramschpreisen - oder ihre eigentlich wirklich tollen Ideen auch auf ein akzeptables qualitatives Niveau schrauben, auf dem sie den entsprechenden Preis auch verlangen können. Für mich ist der OP-Z in seiner aktuellen Ausführung eine absolute Frechheit. An die wirklich tollen Features komme ich aufrund des Ärgers darüber gar nicht erst ran - und will ich auch nicht.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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c
Cooles Gerät, aber gravierende Qualitätsmängel
chris133 15.11.2019
Mein erster OP-Z hatte leider das Problem, dass 2 Encoder ohne mein Zutun aus dem Gehäuse gefallen sind, sobald man das Gerät gekippt hat. Eigentich sind die Encoder wohl in die Kugellager geklebt, da der Kleber anscheinend minderer Qualität ist, werden diese durch die Magneten im Encoder aus dem Gehäuse gedrückt.
Der erste OP-Z ging dementsprechend zurück an Thomann. Nach ner Woche kam das Ersatzgerät. Diesmal fielen sogar 3 Encoder aus dem Gehäuse und der Akku war auch defekt. Wieder zurückgeschickt.
Beim dritten Gerät, habe ich Thomann gebeten, das bitte zu überprüfen bevor sie es mir schicken. Nach einigen Tagen kam die Mail, dass Sie jetzt 5 Austauschgeräte überprüft hätten, die aber alle lockere Encoder aufwiesen. Einer sei nicht "ganz so schlimm", ob ich den nehmen wolle. Hatte mich zwischenzeitlich schlau gemacht, das ist wohl ein bekanntes Problem. Habe mir also den 3. OP-Z schicken lassen, wieder 3 lockere Encoder, habe das Problem jetzt einfach selbst gelöst. Encoder rausnehmen, ganz dünne schicht Gaffa-Tape drumwickeln und wieder ins Gehäuse drücken. Hält.
Das Gerät macht jetzt auch Spaß, der Sequencer ist der flexibelste den ich kenne und man kann mit Step-components, Tape Track, Effekten und dank aktuellem Firmware-update auch mit den LFOs alle möglichen Sounds kreieren und durch die Mangel nehmen. Macht einfach Laune, nur an der Fertigungsqualität muss der Hersteller definitiv arbeiten.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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