Tech 21 Fly Rig RK5 v2

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Multieffektpedal für E-Gitarre

  • Richie Kotzen Signature Modell
  • die gleiche analoge SansAmp-Schaltung, Delay mit Tap-Tempo, Boost und der Richie Kotzen Signature OMG der ersten Version, plus einige zusätzliche Features, wie z.B. unabhängiger Hall mit wählbarer Raumgröße, ein Rotary Effekt, Kompressor, Fuzz, Tuner, XLR-Ausgang, einen Kopfhöreranschluß, sowie eine abschaltbare Speaker Simulation
  • Regler: Boost Level - OMG : Drive, Tone, Level - SansAmp: Drive, Low, Mid, High, Level - Reverb - Delay: Time, Drift, Repeats, Level
  • Drucktasten: Comp, Fuzz, SansAmp, Reverb Size, Roto, Headphones, Ground Lift
  • LED: Effekt On
  • Fußschalter: Boost, OMG, Reverb/Tuner, Delay, Tap/Speed
  • Eingang: 6,3 mm Klinke
  • Ausgang: 6,3 mm Klinke
  • XLR Out
  • Netzadapteranschluss (Hohlstecker Buchse 5,5 x 2,1 mm, Minuspol Innen)
  • Stromaufnahme: 200 mA
  • Stromversorgung mit einem DC Netzadapter (Auto-Switching Netzadapter für Spannungen von 110 V-240 V mit austauschbaren internationalen Stecker für EU, Großbritannien, Australien/Neuseeland im Lieferumfang enthalten)
  • Abmessungen (B x T x H): 318 x 64 x 32 mm
  • Gewicht: 587 g

Hinweis: Batteriebetrieb wird nicht unterstützt.

Erhältlich seit April 2019
Artikelnummer 460373
Verkaufseinheit 1 Stück
Design Floorboard
Röhre Nein
Amp Modeling Ja
Effekte Ja
Kopfhöreranschluss Ja
Direkt Out Ja
MIDI-Schnittstelle Nein
Integriertes Expression Pedal Nein
Anschlüsse für Pedale oder Fußleiste Nein
Aux-in Nein
Integriertes Stimmgerät Ja
USB Anschluss Nein
Drumcomputer Nein
Bauweise Floorboard
Inkl. Stimmgerät 1
Line Out 1
Inkl. Netzteil 1
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Ab auf die Bühne - ganz ohne Amp

„Ohne Amp“ lautet die Übersetzung für den Produktnamen des bekannten SansAmps des New Yorker Herstellers Tech 21. Die Idee dahinter ist, dass kein schweres Equipment mehr auf der Bühne genutzt werden muss, weil der gesamte Amp-Sound aus einem kleinen analogen Pedal kommt. Genauso verhält es sich auch beim Tech 21 Fly Rig RK5 v2, das sogar noch einen Schritt weitergeht: Es handelt sich dabei um ein ganzes E-Gitarren-Rig, das auf die Bedürfnisse des „Flitzefinger-Gitarristen“ Richie Kotzen ausgelegt ist und zur äußerst kompakten Fußleiste komprimiert wurde. Dadurch passt es in jede Reisetasche. Neben dem SansAmp verfügt das Fly Rig RK5 v2 über eine umfangreiche Ausstattung mit Features wie Verzerrer, Delay, Reverb und Tuner. Das Fly Rig lässt sich dank XLR- und Klinken-Out flexibel in verschiedene Bühnensituation einbinden. Auch die Stromversorgung lässt sich mittels Auto-Switching und Netzadapter international anpassen.

Richies Lieblingszutaten

Die komplette Schaltung des Fly Rigs RK5 v2 funktioniert analog. Das Herzstück bildet der SansAmp, der als Preamp und Lautsprechersimulation fungiert. Klanglich bietet er einen röhrenverstärkerähnlichen cleanen bis leicht verzerrten Sound. Je nach Bedarf lässt sich der SansAmp auch per Knopfdruck ausschalten. Hinter „OMG“ verbirgt sich das richie-kotzen-eigene Zerrpedal, das vor den SansAmp geschaltet wird und Gainstufen bis hin zum modernen High-Gain liefert oder auch als Fuzz dienen kann. Für singende Leads oder dichte Cleans lassen sich außerdem ein Boost oder ein Kompressor vorschalten. Das Delay basiert auf einem Tape Echo. Als Zweitfunktion wird aber auch ein Rotary-Effekt (Leslie) angeboten. Ein Tap-Tempo fürs Delay bzw. ein Speed-Schalter fürs Rotary ist natürlich auch vorhanden. Der Reverb, bestehend aus zwei Raumgrößen, teilt sich einen Schalter mit dem Tuner, der bei längerem Gedrückthalten aktiviert wird.

Wenn es kompakt und simpel sein soll

Nicht immer ist es von Vorteil, sein gesamtes Rig mit großem Amp und Pedalboard mit auf die Bühne zu nehmen – meist sind entweder Platzgründe oder schlicht der Transport das Problem. Dank des kompakten Designs des Richie Kotzen Fly Rigs RK5 v2 haben Gitarristen so immer einen zuverlässigen Sound mit im Gepäck. Wer also ein ganzes Rig komprimieren und durch ein einziges Gerät ersetzen möchte oder vielleicht auch nur ein Back-up sucht, wird hier garantiert fündig. Gerade Gitarristen, die beim Bühnenumbau oft unter Zeitmangel leiden, so etwa bei Cover-Gigs oder Bandwettbewerben, sollten das Fly Rig in Betracht ziehen – es bedarf gerade einmal zweier Kabel und schon kann „losgerockt“ werden. Die Ausstattung deckt dabei alle grundlegenden Gitarrensounds ab, die man von Pop über Rock bis hin zu Metal benötigt. Außerdem bekommt man eine intuitive Schaltung und Bedienung mit an die Hand. Freunde analoger Geräte dürften sich also wie zu Hause fühlen.

Über Tech 21

Seit über 30 Jahren kümmert sich die amerikanische Firma Tech 21 um die Bedürfnisse von Gitarristen und Bassisten. Gleich ihr erstes Produkt, der legendäre Sansamp, wurde schnell zu einer Art Industriestandard in so ziemlich jedem Studio dieser Welt. Bis heute entwickelt, designt und produziert das Team von Tech 21 in New York City innovative Produkte für Saiteninstrumente, vor allem im Bereich Röhrenamp- und Speakersimulationen. Ihr Portfolio hat sich stetig erweitert, zuletzt um eine Reihe an Preamps, Effekten und Multieffekten. Die lange Liste an berühmten Endorsern und die vielen Signature Produkte sprechen ebenfalls für die Qualität und Beliebtheit von Tech 21 Equipment.

Vielseitig integrierbar

Soll der Einsatz des Fly Rigs auf der Bühne schnell und einfach vonstattengehen, nutzt man einfach den XLR-Out zur Verbindung mit einem Mixer oder einer PA. Die Verwendung mit einem gestellten Gitarrenamp ist ebenfalls vorstellbar. Entweder verbindet man den Klinken-Out des Fly Rigs dazu mit dem FX-Loop-Return eines Amps, um nur die Endstufe und die Lautsprecherbox zu nutzen, oder man verwendet das Fly Rig mit deaktiviertem SansAmp vor dem Amp wie ein klassisches Pedalboard. In beiden Fällen ist man dank der gebotenen Ausstattung flexibel im Sound. Richie Kotzen selber geht allerdings noch weiter und nutzt zwei Fly Rigs, um die komplette Kontrolle über alle Effekte zu wahren. Abseits der Bühne besticht das Fly Rig ebenso: Das kompakte Design erlaubt die Platzierung auf dem Schreibtisch, von wo aus es per XLR-Out mit einem Interface verbunden werden kann, um etwa Songideen aufzunehmen. Eine Pegelanpassung des Klinken-Outs lässt es außerdem zu, einen Kopfhörer für das leise Üben zu verwenden.

22 Kundenbewertungen

19 Rezensionen

t
Geile einfache Minikiste!
thomsen81 07.04.2021
Habe das Teil bisher coronabedingt leider nur zH testen können; dort (wie auch theoretisch im Proberaum) geht's direkt via XLR (super Upgrade der v2 dieses Pedals!) ins Audioninterface und wird über Monitore hörbar gemacht.
Bei mir ist der Sansamp (inkl. Cabsim) also immer an (und der mittlere Schalter wird in dieser v2 des Pedals als Reverb-Switch genutzt - klasse).

Das Teil ist wirklich geil klein! Dabei ist die Verarbeitung tadellos, alles wirkt robust und die Fußschalter sind auch noch gut bedienbar; (einzig mit Schuhen muss man vll aufpassen die Minischalter zum Umschalten der Optionen der einzelnen Effektsektionen nicht aus versehen mit zu treten, und dabei zB aus dem OMG-Overdrive einen Fuzz-Sound zu machen). Rein äußerlich gefällt mir die Kiste also schonmal sehr!

Der Sound des Sansamp geht von absolut clean bis ordentlich angezerrt und reagiert stark auf das Volume-Poti der Gitarre - egtl. super - leider, wie aber ja üblich, kommen da zT schon starke Lautstärkeunterschiede zustande wenn man wirkich clean werden möchte.
Der Grundsound des Sansamp ist fest voreingestellt; der EQ wirkt post-Amp und kann zur Anpassung an die räumlichen Gegebenheiten genutzt werden. Die Tonblende meiner LP-style-Gitarre darf ruhig voll auf "bright" stehen (vgl. Tele von RK), sonst wirds etwas dumpf.

Die Effektsektion (Dly, Rev) klingt super und lässt sich gut einstellen. Man bekommt bei Bedarf via "Drift" eine dezente, gut klingende Modulation zum Delay dazu. Roto nutze ich nicht; auch weil dann kein Delay mehr verfügbar ist. Tap-Tempo ist Pflicht und funzt - bis max. ca. 1 Sekunde - und blinkt leider nur während man tapt.

Herzstück ist wohl der OMG, der wirklich einen geilen, cremigen, transparenten und obertonreichen Leadsound mit ausreichend Gainreserven liefert. Per (Gain-)Boost kann man dann nochmal ne Schippe drauflegen - ohne dabei lauter zu werden; außer der OMG ist aus, dann wirds u.U. deutlich lauter! Dieses Verhalten ist vermutlich bei Verwendung vor einem Röhrenamp (à la RK) aufgrund dessen natürlicher Kompression deutlich geringer, hat mich bei der "direkt-ins-Pult" Verwendung aber schon etwas gestört - man kanns aber dem Pedal nicht wirklich anlasten, da das mit dem Gainstaging halt nunmal so ist.

FAZIT: Das Teil, v.a. der Leadsound inkl. Delay und OMG-Overdrive, klingt geil! Auch den "Formfaktor" und die Verarbeitung finde ich echt gelungen. Ich kann alle "meine Sounds" mit diesem Gerät einstellen - dafür muss ich aber doch den ein oder anderen Regler bemühen, was die gedachte Verwendung als "All-in-One"-Lösung in der Band doch etwas einschränkt bzw. Kompromisse erfordert. Schweren Herzens schicke ich das Teil deshalb zurück.

Wer mit festen Einstellungen leben kann und ein einfaches, übersichtliches und gut klingendes kleines Gerät sucht, dem sei das Flyrig RK5 v2 aber auf jeden Fall wärmstens ans Herz gelegt!
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Ta
Alles in einem Gerät
Thorsten aus D. 15.02.2022
Wirklich durchdachte Anordnung mehrerer Effekte in einem kleinem Gehäuse. Ein eingebautes Stimmgerät rundet die Sache ab.
Die Regler sind klein aber sehr effektiv, eine Klangbeeinflussung ist jederzeit möglich. Vor einem Fender Amp hilft der eingebaute Sans Amp Verstärker wie versprochen die Overdrive Krächzer zu vermeiden.
Eine Telecaster klingt unfassbar rockig mit dem Zerrer und dem Delay , schmiegt sich aber prima in die Musik ein. Auch der XLR Ausgang zur PA rundet das Angebot sehr gut ab. Da wohl alles "analog" ist, freue ich mich jedesmal beim Spielen über die Wärme, den angenehmen Klang.
Es ist anders als Modelling .....einfach geil.... Hammer Teil
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B
Dann soll es das wohl sein ;o)
Bernd@Landslide 02.11.2021
Als langjähriger Mucker, der auf der Suche nach "geil und minimalistisch" alles mögliche ausprobiert hat, bin ich vor ein paar Wochen über das Tech 21 Fly Rig RK5 v2 gefallen. Erst einmal nur theoretisch und dann praktisch nach dessen Erwerb. Was soll ich sagen? Überzeugt hat mich vor allen der transparente Klang _aller_ Sektionen auf diesem Board. Egal welche - kein Matsch, kein Muff, einfach nur klasse. Ich komme von einem größeren Pedalboard mit x - Trampelkisten guter Qualität, Stromversorgung in einem Extra Case das genau so viel wog wie mein Amp. Dann ein Mini Stripe im unteren Preissegment ... na ja ... und jetzt dieses Teil als Offenbarung. Alles passt, die Regler regeln, die Effekte sind für Gitarristen gut abgestimmt und am allergeilsten -> alles analog! Nix Menü, nix Untermenü, nix Untersubmenü. Ich spiele das Teil in den Amp _und_ ins Pult. Klar am Amp klingt's besser, aber wenn man den Sound am Pult nur ein wenig "anfettet" ist alles gut. Also, als Backup zu schade - antesten, selbst beurteilen. Von mir gibt's alle Daumen hoch. Warum ich dann bei Features einen Stern abgezogen habe? Ich hätte den Modulations - Effekt gerne per Fußknopf gehabt ... ok ... und einen halben Stern habe ich nicht hingekriegt ...
Nachtrag: 27.03.2022
Bin immer noch begeistert :) habe jetzt aber auch mal den Kopfhörerausgang getestet und ja er tut. Für mal kurz was proben und _keinen_ stören OK. Das Ergebnis ist hier klar vom Kopfhörer abhängig. Ich habe mehrere probiert und von "geht gar" nicht bis "ganz Ok" war alles dabei.
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C
Klein, aber oho
Christian2150 11.07.2019
Ich habe das Fly Rig jetzt gut zwei Wochen. Ich wollte gern eine Lösung finden, zukünftig nicht mehr schleppen zu müssen ...

Wer nicht 2.319 ;) Presets durchforsten will, um beim Kemper seinen Sound zu finden sondern weiß, wo es hingehen soll, ist hier richtig.

Ich nutze das Teil im Proberaum, spiele direkt mit dem SansAmp ins Mischpult. Ich habe bei der Probe nichts vermisst, einen ordentlichen Cleansound eingestellt und los.

Vor dem Fly Rig habe ich ein Wah und ein Orange Two Strokes als geboostetes festgestelltes „Wah“. Mit clean Drive auf ein Uhr ist man am „Edge of Breakup“ und der Boost fettet den Ton ordentlich an. Bei Rechtsanschlag hat man einen ordentlichen Crunch.

Die Zerrsektion ist sehr breitbandig, von glasig bis volles Brett ist alles möglich, auch die Fuzzfunktion klingt gut, das ganze kann noch mit bis +12 dB geboostet werden, wahlweise mit oder ohne Kompressor.

Komplettiert wird das Ganze von der Delay- und Reverbsektion, bestens einstell- und regelbar.

Da alle Regler wirklich regeln, kann man das Fly Rig so einstellen, dass man sich im Mix auch hört ...

Was vielleicht dem einen oder anderen fehlen wird, ist ein Effektweg, den gibt es aber in der Fly Rig „Grundversion“.

Von mir klare Kaufempfehlung.
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