Tech 21 Fly Rig PL 1 Paul Landers Sign

37

Multieffekt für E-Gitarre

  • Paul Landers (Rammstein) Signature Modell
  • 2-kanalige SansAmp Fly Rig Sektion
  • aktiver 3-Band EQ im "Feuer"-Kanal mit schaltbaren Mitten
  • Bite Schalter
  • 2-Band EQ und Kompressor im "Wasser"-Kanal
  • schaltbarer Dual Mode Boost
  • wahlweise bis +6 db oder -10 db
  • integriertes Stimmgerät
  • Original TECH 21 DLA Delay mit Tap Tempo Funktion
  • Vibrato Effekt mit Tap Tempo
  • Ambiance Effekt mit zwei Raumsimulationen in Studioqualität
  • Gitarreneingang
  • XLR Out inkl. Ground Lift Schalter
  • Kopfhörerausgang
  • Abmessungen: 32 x 6,5 x 3,2 cm
  • Gewicht: ca. 525 g
  • inkl. Auto-Switching Netzadapter für Spannungen von 110 - 240 V
Erhältlich seit Dezember 2018
Artikelnummer 449997
Verkaufseinheit 1 Stück
Design Floorboard
Röhre Nein
Amp Modeling Ja
Effekte Ja
Kopfhöreranschluss Ja
Direkt Out Ja
MIDI-Schnittstelle Nein
Integriertes Expression Pedal Nein
Anschlüsse für Pedale oder Fußleiste Nein
Aux-in Nein
Integriertes Stimmgerät Ja
USB Anschluss Nein
Drumcomputer Nein
Bauweise Floorboard
Inkl. Stimmgerät 1
Line Out 1
Inkl. Netzteil 1
Mehr anzeigen
379 €
522,41 €
Versandkostenfrei und inkl. MwSt.
Lieferbar in mehreren Monaten
Lieferbar in mehreren Monaten

Dieser Artikel wird verschickt, sobald er bei uns eintrifft. Ein genaueres Lieferdatum können wir derzeit leider nicht nennen.

Informationen zum Versand
1

Rammstein-Sound für unterwegs

„Ohne Amp“ lautet die Übersetzung für den Produktnamen des bekannten SansAmps des New Yorker Herstellers Tech 21. Die Idee dahinter ist, dass kein schweres Equipment mehr auf der Bühne genutzt werden muss, weil der gesamte Amp-Sound aus einem kleinen analogen Pedal kommt. Von Anfang an großer Fan dieser kompakten Transistorlösung ist Rammstein-Gitarrist Paul Landers. Mit dem Fly Rig PL 1 präsentiert er nun sein Signature-Modell, das neben cleanen Klängen und dem typischen Rammstein-Metal-Brett auch Features wie Boost, Tuner und stimmige Effekte wie Delay und Vibrato mitbringt. Somit ersetzt es quasi ein gesamtes Gitarren-Rig in Form einer komprimierten Fußleiste, die in jede Reisetatsche passt. Das Fly Rig lässt sich dank XLR- und Klinken-Out flexibel in verschiedene Bühnensituation einbinden. Auch die Stromversorgung ist durch Auto-Switching und Netzadapter international anpassbar.

Feuer oder Wasser

Mit „Feuer“ und „Wasser“ stehen zwei komplett analoge und unabhängige Kanäle zur Verfügung, die auf der Transistor-Schaltung des SansAmps basieren. Hinter „Wasser“ verbirgt sich ein ziemlich neutraler Cleansound, der mit einem Kompressor noch etwas verdichtet werden bzw. dem über den „Bite-Schalter“ ein wenig Aggressivität verliehen werden kann. Apropos Aggressivität: „Feuer“ steht für den verzerrten Kanal mit dem harten Metal-Brett, das man von Rammstein kennt. Durch einen eingebauten Low-Cut bleibt der Klang tight und sägend. Mit der „Punch-Funktion“ des Boost lassen sich aber auch etwas mehr warme Mitten hinzufahren. Ansonsten hebt der Boost die Lautstärke vom „Feuer“-Kanal an oder senkt diese je nach Bedarf auch ab. Auf der Effektseite findet sich die Delay-Sektion, die wahlweise auch als Vibrato-Effekt agieren kann. Ein Tap-Tempo-Schalter, der den Tuner bei längerem Halten aktiviert, ist ebenso mit an Bord. Der Ambiance-Regler liefert für beide Kanäle Hall in zwei Raumgrößen.

Landers-Sound für Rammstein-Fans

Klar, für Rammstein-Fans kommt das Fly Rig PL 1 auf jeden Fall in Frage. Diese sollten sich aber darüber bewusst sein, dass der von Paul Landers geliebte Sound doch sehr eigen ist – ein Signature-Modell eben. Die gebotene Transistor-Zerre klingt zwar hart und aggressiv, aber eben nicht nach einem klassischen Gitarrenamp. Das liegt daran, dass Landers kein Freund von Gitarrenamps ist. Wer genau diesen Klang bevorzugt, kann sicher aber auch abseits der Rammstein-Welt mit dieser kompakten All-in-one-Lösung glücklich werden. Die Ausstattung des Fly Rigs deckt eine ordentliche Bandbreite an Sounds ab, die auch für eine Vielzahl von Einsatzzwecken im Rock- und Metal-Bereich genügen. Wer also Platz auf der Bühne benötigt, seine Sounds ganz einfach überall mit hinnehmen möchte oder vielleicht nur ein Back-up für sein großes Rig sucht, ist mit dem Fly Rig PL 1 gut beraten.

Über Tech 21

Seit über 30 Jahren kümmert sich die amerikanische Firma Tech 21 um die Bedürfnisse von Gitarristen und Bassisten. Gleich ihr erstes Produkt, der legendäre Sansamp, wurde schnell zu einer Art Industriestandard in so ziemlich jedem Studio dieser Welt. Bis heute entwickelt, designt und produziert das Team von Tech 21 in New York City innovative Produkte für Saiteninstrumente, vor allem im Bereich Röhrenamp- und Speakersimulationen. Ihr Portfolio hat sich stetig erweitert, zuletzt um eine Reihe an Preamps, Effekten und Multieffekten. Die lange Liste an berühmten Endorsern und die vielen Signature Produkte sprechen ebenfalls für die Qualität und Beliebtheit von Tech 21 Equipment.

Anwendung auch mit einem Amp vorstellbar

Paul Landers selbst spielt das Fly Rig am liebsten per XLR-Out gleich in den Mixer bzw. die PA. Und genau darauf ist das PL 1 auch primär ausgelegt. Die Verwendung mit einem gestellten Gitarrenamp ist aber auch vorstellbar. Entweder verbindet man den Klinken-Out des Fly Rigs dazu mit einem FX-Loop-Return eines Amps, um nur die Endstufe und die Lautsprecherbox zu nutzen, oder man verwendet das Fly Rig wie ein klassisches Pedalboard vor dem Amp. Die Anwendungen beschränken sich aber nicht nur auf die Bühne oder den Proberaum. Durch das kompakte Design passt die Fußleiste auch leicht auf den Schreibtisch und kann per XLR-Out mit einem Interface verbunden werden, um z.B. Songideen aufzunehmen. Außerdem lässt sich am Klinken-Out für das leise Üben auch ein Kopfhörer anschließen. Egal ob also zu Hause oder unterwegs: Paul Landers „Fly-Rig-Feuerwerk“ ist überall mit dabei.

37 Kundenbewertungen

29 Rezensionen

J
Klasse Teil
Jochen759 20.01.2019
Nun, der erste Eindruck, ( Sound ), war nicht gerade überzeugend! Aber,beim 2. Versuch ,da gings dann richtig ab und zur Sache. Man muss sich echt Zeit nehmen um das Ding zu verstehen und um die Möglichkeiten herauszukitzeln. Von wegen es eignet sich hauptsächlich nur für direkt ins Pult , das kann ich überhaupt nicht bestätigen! Richtig fette Sounds auch direkt vor den Amp geschaltet. Gut ablesbare Anzeigen , sehr genauer Tuner und allgemein gut überschaubar. Ich hätte mir gewünscht das Punch, Bite und Mid - Shift etwas größer angebracht wären , so das sie per Fuß schaltbar sind.
Auch sollte man unbedingt das mitgelieferte Netzteil verwenden. Ich habe den Fehler gemacht und das Teil zuerst in eine Effektkette eingebunden und es aus der Kette heraus mit Strom versorgt. Das Resultat war Brummen und Rauschen. Dann mit dem orign. Netzteil ,separat betrieben ,waren sämliche Brumm und Nebengeräusche verschwunden,trotz weiteren Pedalen davor und dahinter geschaltet. Prima finde ich auch den Kopfhörerausgang mit dem lautloses Spielen in heimischer Umgebung ,störfrei für Andere gegeben ist.
Für Anfänger, finde ich, ist es nicht unbedingt geeignet.
Der Preis ist etwas überzogen , trotz Features , Verpackung und Beigaben. ( da wird wohl Paul einen guten Anteil dran einsacken )
Aber Alles in Allem ein tolles Teil , das ich Jedem empfehlen kann der viele Gigs , oder Studio Sessions spielt. Ich möchte es mittlerweile nicht mehr missen.
08.01.'20
Nun,mittlerweile musste ich das Teil zum 2. Mal einschicken und die Garantie in Anspruch nehmen!
Grund: Umschalten auf Tunermodus war von jetzt auf nachher nicht mehr möglich,bzw.der Tuner funktionierte nicht mehr und im Boost - Betrieb traten unschöne,störende Nebengeräusche auf.
Da sollte Tech21 unbedingt eine Nachbesserung anstreben!
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
6
1
Bewertung melden

Bewertung melden

S
Analog, kräftig, gut! (Ach, ja... und sehr, sehr klein...)
Schwimmstromer 02.05.2021
Gestern, beim Rumprobieren und Aufnehmen ertappte ich mich bei dem Gedanken, ob ich vor 30 Jahren, mit erster ersparter E-Gitarre, nicht mal Kohle für 'nen vernünftigen Verzerrer, mit DIESEM Gerät für meine weitere Zeit nicht auf ewig zufrieden geworden wäre...
Ich würde sagen, ja!

Inzwischen, um mehrere Gitarren, Amps sowie andere Instrumente, Erfahrungen und da und dort Know-how reicher, hatte ich mich - nach reichlich Review-Lektüre und yt-Zerstreuung - für das PL1 entschieden, um meine Soundvision (Kombination Röhre, DI etc.) besser realisieren, also professionell aufnehmen, schnell und fix mal eben einspielen und außerdem still üben zu können.

Beim Auspacken mußte ich kurz zweimal Auflachen. Ich war durch die Erwähnung aus der Fachwelt auf das Mini-Format vorbereitet, doch daß das Teil soooo winzig ist, hatte ich nicht erwartet.
Wenn ich gaaanz ehrlich bin, sind mir die Drehregler auch eine Spur zu klein, doch ist das kein besonderes Problem; die Verarbeitung ist top und alles funktioniert.

Vom Sound her, insbesondere im Feuer-Kanal, trifft die Leiste für meinen Geschmack und meine Anwendungen voll ins Schwarze! Wer heftig will, bekommt es hier!
Und zwar stets sauber und präsent.

Überrascht hat mich dabei, daß das Gerät weniger plastik- o. kartonmäßig klingt (denken wir eben an die frühen Clawfinger oder eben Rammstein) als erwartet. Aufgrund der prinzipiell voll analogen Bauweise - sieht man von der Effektsektion ab - langt das Ding ordentlich zu. Und inspiriert mich.

In diesem Zusammenhang sei erwähnt, daß ich mit diversen Emulationen im Computer beim Mischen nie vollends glücklich wurde, meine letzte Musikmesse beim Instrumente-Anspielen per Kopfhörer an der üblichen Modeling-Hardware schwer enttäuschend verlief, nicht so hier.

Zu den Effekten: Die Ambience ist dezent zu nennen, fürs Aufnehmen bin ich davon grundsätzlich kein Freund, doch wird hier das Signal jedenfalls nicht verschlimmert.
Tap-Delay und Vibrato sind gute Werkzeuge.

Letzten Endes - ich habe bis jetzt fünf sehr verschiedene Gitarren mit verschiedenen Stimmungen und Pick-Ups drangehabt - verstärkt und verzerrt (nach Laune und Einstellung) das PL1 das, was an Instrument und eigenem Ton da ist - auf kräftige und schön analoge Weise.
Im cleanen "Wasser"-Sektor kommt auch das gut rüber, wer jedoch distinguiert dem warmen Röhrensound für Jazz, Blues, whatever entgegenkommen möchte, benötigt da m.E. auch das entsprechende Equipment.
Ich habe schlußendlich ebenso nicht die Absicht, nun meine Vollröhren-Laneys und Hybrid-Marshalls zu veräußern, doch für genau mein Betätigungsfeld, ist das PL1 weit mehr als nur Ergänzung!
Und - s.o. - völlig alleine ginge auch.

Der Minimalismus jedenfalls hat es in sich und zeigt einmal wieder - und zwar auf herrlich klingende Weise, worum es tatsächlich ja geht: Zu spielen!
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
0
0
Bewertung melden

Bewertung melden

V
hält nur fast, was es verspricht
Volker9877 23.05.2022
Hallo,

das FlyRig Paul Landers hält fast, was es verspricht. Es ist klein (wirklich klein) und handlich, was ich positiv sehe. Bisher benutze ich das BOSS GT-10 und ich wollte ein kleineres Pedalboard. Man gelangt gut an die Schalter, Drehregler und Knöpfe, allerdings wird man wohl im Live-Betrieb nicht viel regeln und feinjustieren wollen/können.

Es sieht cool und robust aus und auch das Stromkabel macht einen sehr guten, wertigen Eindruck.

Der Sound ist speziell, aber wenn man ein Signature Pedal kauft, sollte man wissen worauf man sich einläßt. Es ist ein geiler Sound, also rein subjektiv betrachtet. Heftig & gut. Schon die kleinste Gain-Stufe ist sehr verzerrt. Ob man da jemals 100% aufdrehen kann? Hmm, Geschmackssache. Durch ausprobieren und einstellen der Drehregler bekommt man auch gute verschiedene Sounds hin. Wie oben erwähnt, bezweifle ich allerdings, dass man während eines Gigs ständig am Gain und EQ herumschrauben möchte. Wer also bei einem Sound bleibt, hat ein schön, fettes Brett am Start. Sehr gut!
Der Clean-Sound kann auch überzeugen. Eigentlich klasse.

Das Negative:
Leider musste ich feststellen, dass das Gerät ein stetes & ständiges Surren ausgibt. Die 50Hz Brummschleife ist es nicht, die würde man wohl mit dem Groundlift wegbekommen. Ich habe versschiedene Gitarren genutzt und sogar ein NoiseGate zwischen Gitarre und vor dem FlyRig gehabt. Es scheint am Ausgang des FlyRigs zu liegen. Sowohl per Kopfhörer, als auch auf direktem Weg in die PA und auch via Amp & Box, über alle 3 Möglichkeiten ein nerviges Surren. Das kann doch nicht im Sinne des Erfinders und Herstellers sein.
Weiterhin: wenn man mit Kopfhörer übt, muss die Lautstärke gefühlt im Mü-Bereich justiert werden und zwar nur geradeeben über Null, sonst ruiniert man sich die Ohren.
Leider habe ich von Thomann nur eine wenig hilfreiche Antwort zu der Problematik bekommen. Ich könne mir ja noch einen Kopfhörerverstärker kaufen… Ne, das ist nicht die Antwort, die ich hören wollte. Deshalb geht das Gerät leider zurück.
Schade eigentlich, es hätte so schön sein können.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
0
2
Bewertung melden

Bewertung melden

M
Sehr gute Lösung um wenig schleppen zu müssen
MetalWarrior88 08.03.2021
Ich habe mich für das Fly Rig entschieden, um mit einem XLR Kabel direkt in die PA zu fahren. Somit muss man nur noch sein Pedalboard mitnehmen und hat im Prinzip nur noch zwei Kabel die angeschlossen werden müssen (1x PA, 1x Strom). Somit hat man sehr wenig zu schleppen ist im im Grunde innerhalb von wenigen Minuten Startklar.

Als einziges Kriterium sehe ich, das man um die einzelne Stomps einen LED Ring bzw. eine einzelne LED hätte anbringen können, damit man auch im Dunkeln oder ohne Brille sieht wo man drauf treten muss.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
0
0
Bewertung melden

Bewertung melden

Passend von YouTube