TC Electronic PolyTune Clip Tuner

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Clip-on-Stimmgerät

  • mit PolyTune-Technologie alle 6 Saiten gleichzeitig stimmen
  • Strobe-Tuner mit ±0,02 Cent Stimmgenauigkeit
  • extrem helles und gut ablesbares Display
  • adaptives Display sorgt unabhängig von der Position des PolyTune Clip für optimale Ablesbarkeit
  • hochwertiger robuster Edelstahl-Clip
  • auch für Flat Tunings und Kapodaster geeignet
  • Abmessungen (B x T x H): 25 x 60 x 28 mm
  • Gewicht: 32 g
  • Stromversorgung über eine CR2032-Knopfzelle (Batterie im Lieferumfang enthalten)
  • Farbe: Weiß
Erhältlich seit Juni 2015
Artikelnummer 365171
Verkaufseinheit 1 Stück
Chromatisch Ja
Anzeige LED
Mikrofon integriert Ja
Integriertes Metronom Nein
Anschluss für Netzteil Nein
Gehäuseformat Clip
Besonderheiten Polytune
Maße 25 x 60 x 28 mm
Gewicht 32 g
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48 €
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In 5-7 Wochen lieferbar
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Hochpräziser Clip-on-Tuner für polyphones Stimmen von Saiteninstrumenten

Der TC Electronic PolyTune Clip White Tuner verbindet hochmoderne Stimmtechnologie mit außergewöhnlicher Ästhetik und Funktionalität. Damit ist der handliche Tuner das perfekte Werkzeug für Instrumentalisten, die beim Stimmen ihres Instruments weder in Sachen Geschwindigkeit noch in puncto Präzision Kompromisse eingehen wollen. Ob es ums schnelle Nachstimmen auf der Bühne oder die perfekte Stimmung des Instruments vor der Aufnahme geht: Der PolyTune Clip wurde als zuverlässiger Begleiter für Gitarristen und Bassisten in allen Lagen konzipiert. Das Gerät bietet gleich drei verschiedene Tune-Modi: den polyphonen Tune-Modus, der das gleichzeitige Stimmen aller Saiten der Gitarre erlaubt, den bewährten chromatischen Modus sowie den äußerst präzisen Strobe-Modus, der durch eine Genauigkeit von ±0,02 Cent überzeugt.

Polyphones und chromatisches Stimmen mit hoher Genauigkeit

Mit einem einfachen Gitarrenstimmgerät können lediglich die offenen Saiten einer Gitarre in Standardstimmung (E, A, D, g, h und e) gestimmt werden, und das Saite für Saite mit entsprechendem Zeitaufwand. Der PolyTune Clip ist hingegen ein chromatischer Tuner. Das heißt: Er erkennt alle Tonhöhen und erlaubt so ihre richtige Stimmung. Aber das ist noch nicht alles, denn im Gegensatz zu einem herkömmlichen Tuner ermöglicht der PolyTune Clip es, alle Saiten des Instruments beim Stimmen gleichzeitig anzuschlagen. Das Gerät analysiert dank sensiblem Piezo-Sensor blitzschnell die Tonhöhen aller Saiten und zeigt im Display, welche Drähte nachgestimmt werden müssen. Das lässt das deutlich schnellere Stimmen im Vergleich zur konventionellen Methode zu.

Der perfekte und unauffällige Tuner für den Dauereinsatz

Egal, ob nun für Einsteiger zum täglichen Stimmen der Gitarre oder des Basses oder für Profis, die gerne mit alternativen Stimmungen experimentieren: Der PolyTune Clip sorgt mit seinem schnellen Tracking und der einzigartigen polyphonen Stimmfunktion stets für ein präzise gestimmtes Instrument. Trotz der äußerst kompakten Maße sichern die hellen LEDs im schwenkbaren Display stets einen guten Durchblick – selbst in den dunkelsten Ecken des Proberaums. Daneben fixiert der robuste Edelstahl-Clip das gerade einmal 32g schwere Gerät zuverlässig an der Kopfplatte des Instruments und verhindert somit ein unerwünschtes Verrutschen.

Über TC Electronic

Das dänische Unternehmen TC Electronic ist schon seit vielen Jahren bekannt für seine innovativen Produkte. Gegründet wurde es 1976 von den beiden Brüdern Kim und John Rishøj in Aarhus. Erste Aufmerksamkeit gewann das Unternehmen durch ihr Stereo-Chorus/Flanger-Gitarren-Pedal, kurz SCF. In den 80ern und 90ern folgten Produkte für den Studiobereich. Darunter befand sich das legendäre Digital-Delay TC2290 im 19-Zoll-Rackformat. Seit den 2000er-Jahren bereichert TC Electronic vermehrt die Gitarren- und Bassszene mit Verstärkern, Boxen, Combos und Effektenpedalen. Auch hier zeigt sich wieder TCs Innovationsfreudigkeit, wie z. B. in ihrer Tone-Print-Technologie oder dem ersten polyphonen Gitarrentuner. Seit 2015 gehört TC Electronic zu Music Tribe.

Treuer Begleiter für den täglichen Einsatz

Mit einem Gewicht von nur 32g und dem schwenkbaren Display lässt sich der PolyTune Clip an nahezu jedem Saiteninstrument unauffällig an der Kopfplatte anbringen – sei es nun eine elektrische Gitarre, ein akustisches Instrument, ein Bass oder etwa eine Ukulele. Durch die polyphone Arbeitsweise des Tuners und die gute Ablesbarkeit dank heller LEDs wird ein zügiges und zugleich präzises Stimmen möglich, was vor allem für den Live-Einsatz von großer Bedeutung ist. Darüber hinaus finden Musiker, die oft und gerne mit alternativen Stimmungen arbeiten, im PolyTune Clip einen zuverlässigen Begleiter für alle Anforderungen jenseits der üblichen Standardstimmung.

1594 Kundenbewertungen

991 Rezensionen

K
Sensationell gut
KlW 01.07.2015
Endlich ein Polyphoner Cliptuner. Endlich polyphones Stimmen auf Augenhöhe. Das Gehäuse besteht aus stabilem, harten Kunsstoff im skandinavischen Design, das ich bereits von den Bodengeräten her kannte. Angeblich hat die Firma den Kunststoff selbst entwickelt, da es auf dem Markt bisher keinen geeigneten gab. Das in moderner Optik (stylisch) entworfenene Gehäuse steht stark im Kontrast zu der etwas nach Wäscheklammer anmutenden Klemme. Das erscheint mir allerdings trotz zweifelhafter Optik gut durchdacht, da die Edelstahlklemme einen stabilen und robusten Eindruck macht und als bewegliches Teil ja auch eine Menge mitmachen soll, wenn das Gerät Bühnentauglich sein soll. Die recht große Feder der Klemme sorgt für einen festen Andruck am Instrument, das durch zwei Gummiüberzüge vor Kratzern sicher geschützt ist. Eine Kannte am inneren Gummi bringt das Gerät in die richtige Position und schützt vor Berührung von Feder und Instrument. Das Gerät lässt sich ohne Schwierigkeiten am der Kopfplatte der Gitarre anbringen und zwar bis zu einer Dicke von etwa 2,5 cm. Das Oberteil lässt sich um 180 Grad schwenken aber nicht zusätzlich in andere Richtungen drehen, was nicht schlimm ist, da das Gerät über einen Lagesensor verfügt, der die Anzeige automatisch dreht. So lässt sich das Gerät entweder an Ober- oder Unterseite der Kopfplatte anklemmen und jeweils gut erkennen. Die Bedienung erfolt über drei unauffällige Taster. Das Gerät hat eine Stromsparfunktion und schaltet sich nach ein paar Minuten automatisch ab. Als Stromquelle dient eine CR 2032 Knopfzelle - eine Markenbatterie liegt bei. Das Gehäuse lässt sich zum Batteriewechsel ohne abgebrochene Fingernägel leicht öffnen und sicher wieder schließen.
Das Display ist zweigeteilt und zeigt im kleineren Feld die erkannten angespielten Stammtöne (autochromatisch). Ein kleine LED neben dem Feld zeigt die Erhöhungen an (Fis, Gis, usw...) Das große Displayfeld dient als Stimmanzeige, die mittels roter und grüner LED funktioniert. Hier stehen zwei Modi zur verfügung: Der Nadel-Modus und der Strobe-Modus. Der Strobe Modus soll laut Hersteller etwas genauer sein, ich konnte aber keinen Unterschied feststellen. Insgesamt ist das Gerät sehr genau und beide Anzeigemodi arbeiten präzise und ohne Schwankungen und Hin-und-Her-Gezitter. Es ist wohl eher Geschmacksache, welche Anzeige man wählt. Auch bei heller Beleuchtung sind die LEDs noch recht gut zu erkennen.
Wenn man andere Cliptuner kennt fällt einem sofort die starke Empfindlichkeit des Polytune-Clips auf, denn es spricht extrem schnell auch auf nur leicht angezupfte Saiten an und zwar in allen Frequenzen. Sarkes Anzupfen der tiefen E-Saite, wie bei vielen anderen Geräten ist nicht nötig. Das Gerät reagiert sogar bei einer ganz leichten Berührung des Instrumentes. Die Anzeige bleibt sehr lange stabil stehen und registriert auch noch die letzte Schwingung. Der Clou ist natürlich das automatische Umschalten auf den polyphonen Stimm-Modus sobald man alle Saiten anschlägt (nicht bei Bass - leider). Auch hier reicht ein leichtes darüber-Streichen oder Zupfen vollkommen aus und die Anzeige zeigt die Stimmung der sechs Saiten an. rote LEDs über oder unter den grün dargestellten Saiten zeigt die Verstimmung einzelner Saiten an, die dann entweder direkt korrigiert werden kann oder durch anzupfen der einzelnen Saite, wobei das Gerät sofort in den Einzel-stimm-Modus zurückschaltet. Dabei ist die Reaktionszeit für das Umschalten jeweils sehr kurz. Das polyphone Stimmen funktioniert sehr zuverlässig, egal ob man die Saiten leicht anstreichelt, ob man sie zupft, oder ob man sie kräftig anschlägt. Für bestimmte Live-Umgebungen bei denen die Gitarre sich zwischen den Songs häufiger verstimmt, wird hier ein schnelles und intuitives Stimmen ermöglicht und lästige Pausen vermieden. Die Unterscheidung der angezeigten Saiten ist übrigens unproblematisch, da auch hier das automatische Drehen durch den Lagesensor funktioniert und die Saiten immer aus dem richtigen Blickwinkel dargestellt werden.
Das Stimmgerät lässt sich durch einfaches Durchschalten an einem Taster für Opentunings und für Kapodasterspiel bis zum 7. Bund einstellen, so dass auch hier das polyphone Stimmen kein Problem ist. Insbesondere für den Kapo-Einsatz bei dem häufig nur einzelne Saiten korrigiert werden müssen, ist das sehr komfortabel und fix. Eine Kalibrierung des Gerätes in 1Hz-Schritten ist möglich und speicherbar.
Aufgrund seiner robusten Bauweise, seiner Leistungsmerkmale , seiner Funktionalität, der Genauigkeit und Ansprache ist dies ein wirklich sehr gutes Stimmgerät für den professionellen Einsatz, zu dem ich zumindest als Cliptuner bisher noch keine Alternative kenne. Der Preis erscheint mir dafür fast gering. Ich bin gespannt, wie es sich im echten Einsatz machen wird...
Einziger Minuspunkt ist die fehlende polyphone Funktion im Bass Modus. Aber ich spiele ja nicht Bass ;-)
Features
Verarbeitung
Bedienung
21
5
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Gebrechliches Superteil
Thomas übt Gitarre 14.07.2022
Ich habe das Gerät am 13.11.2018 hier bei Thomann bestellt. Es wird nur zuhause genutzt, selten bei Sessions mit Freunden.
+
Zunächst finde ich das Gerät schön anzusehen. Einige schreiben Wäscheklammer-Look, es ist je auch eine Klammer mit einer „Kiste“ oben drauf^^ Alle diese Geräte haben eine Klammer, meist noch zusätzliche Gelenke, die man hier (und da) nicht wirklich braucht, bis jetzt konnte ich das PolyTune an jeder Gitarre gut ablesen. Dabei hilft sicherlich das „adaptive Display“. Es dreht sich automatisch mit wenn man die Anzeige um 180 Grad dreht.
Zur Genauigkeit wurde ja auch einiges geschrieben. Das bekommen die heutigen Geräte alle ganz gut hin.
Mein Kaufgrund war damals die PolyTune-Technologie, also alle 6 Saiten gleichzeitig stimmen zu können. Ich nutze den Modus jedoch eher um zu gucken ob noch alles passt. Wenn nicht, wird dann im Single Modus gestimmt. Das ist schon gut, ein Mal „kurz rüber geschrubbt“ und ich bin mir sicher dass die Gitarre stimmt. Umschalten muss man auch nix, entweder alle Saiten schlagen oder halt Eine.
-
Leider wird die tiefe E-Saite im PolyTune Modus manchmal verstimmt angezeigt, im Single Modus passt es dann aber doch. Zumindest scheint das was nicht gleich zu sein oder ungenau.
Die G Saite wird teilweise gar nicht angezeigt im PolyTune Modus, das Feld bleibt leer. Also nochmal Schrubben.
Es funktioniert dann ja aber halt nicht mit nur mal „kurz rüber schrubben“. Keine Ahnung ob das bei allen Geräten so ist, bei mehreren oder nur bei meinem.
---
Die Stabilität des Gehäuses geht mal gar nicht.
Man kann das Gerät von der Klammer weg klappen und diese dann zum an klemmen öffnen. Drückt man jedoch oben auf das Display, bricht mindestens das dünne Plastik unter den Drückknöpfen. Da brauch man nicht viel Kraft, nur die die benötigt wird um gerade die Klemme zu öffnen.
Andere schreiben, dass das Plastik über dem Display gebrochen ist, ich denke da muss man aber schon ordentlich fest drücken oder aber mittig auf das Display. Man kann es zumindest etwas eindrücken, es gibt dann nach, ist also etwas biegsam.
Jetzt kann man sagen, dass man da nicht auf dem Display rumdrückt - sondern unten die Klammer bedient. Aber gerade weil es aussieht wie eine Wäscheklammer, nutzt man es auch mal so. Vielleicht automatisch weil man nicht daran denkt, Hektik oder Aufregung hat. Bei mir war es der Nachbar^^ Wenn ich das Teil jetzt mal aus der Hand gebe, dann laber ich gleich eine Gebrauchsanweisung dazu. Das sollte man nicht vergessen, die Leute drücken sonnst fast immer zuerst auf das Display.
Jemand schrieb hier, dass es dafür schön leicht ist. Das sehe ich auch so. Es gibt aber auch Kunstoffe die hier nicht brechen würden. Auch würde eine Verstärkung an den Bruchstellen das Teil nicht viel schwerer machen. Ich finde es frech, dass hier nicht nachgebessert wird, vorher würde ich den höheren Preis nicht nochmal bezahlen wollen. Man sollte das auch nicht schön reden sondern da was ändern.
Nach nun 3 ¾ Jahren löst sich das Gummi von der Klemme. Es drückt sich sozusagen selber weg, da wo die beiden Teile der Klemme aufeinandertreffen. Es löst sich auf oder so, wird weich, man kann eine Kugel draus raus rollen, wie hartes Kaugummi. Das Gerät liegt hier meist auf dem Schreibtisch, im Schatten und wird nur zum stimmen/kontrollieren an die Kopfplatte geklemmt.
Für anfragen beim Support müsste ich mich erst auf deren Seite anmelden. Ich kleb da einfach selber was dran.
Fazit:
Teuer dafür einzigartig in der Funktion bei der „Bauart“. Es gibt auch andere „Wäscheklammern“ aber nicht mit PolyTune-Technologie (habe aber auch ein paar Tage nicht nach Alternativen geschaut). Daher muss man wohl das leicht zerbrechliche Gehäuse hinnehmen. Das könnte mit den Gummis der Auflageflächen ähnlich sein.
Die Gitarre will man schick haben, dann doch auch das was man dran klemmt, zumindest wenn es da länger dran ist. Ich finde das Teil unauffällig & schick, Geschmackssache. Die anderen Klemmdinger habe ich verschenkt weil sie nur noch rumlagen. Ich würde es lediglich aus Prinzip nicht wieder kaufen weil ich es gerne heile und langlebig mag. Für eine stabile Upgrade-Version würde ich auch noch ein paar Euros drauf legen.
Features
Verarbeitung
Bedienung
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B
Es braucht nur den
BlackbirdDH 06.03.2022
Ich hatte vorher einen Snark und fand den super. Leider war dieser katastrophal verarbeitet und ist schnell auseinandergebrochen und die Gummibeschichtung hatte sich abgepellt.
Also musste was neues her, dass auch einem etwas höher gewordenen Anspruch genügt. Damit trifft der PolyTune Clip Tuner ins Schwarze.

Er ist toll verarbeitet und der Metallclip vermittelt, dass das hier kein Spielzeug ist. Er ist hervorragend ablesbar. Er lässt sich in meinen Anwendungsfällen (LTDs mit Blade Headstock usw.) OK gut anbringen. Ist manchmal etwas fummelig, aber OK.
Die Trägheit ist gering und somit lässt sich schnell die richtige Stimmung finden.
Die PolyTune Funktion find ich nicht sonderlich hilfreich, außer um ggf. mal schnell zu schauen, wo etwas "off" ist, wenn man das Gefühl hat das Instrument ist beim Akkordspiel nicht komplett sauber gestimmt. Aber zum einen werden nicht immer alle Seiten erkannt (G- und B-String sind die Bösewichter) und zum anderen muss man dann eh einmal durch alle Seiten durch.
Was sonst noch nervt ist die Energiesparabschaltung. Ich wüsste nicht, dass ich schon mal einen Tuner aus Versehen angelassen habe. Und oft schaltet der Kollege sich genau dann ab, wenn ich gerade eine Saite angeschlagen habe, um sie zu stimmen. Wäre ja vielleicht ganz gut, wenn der Kollege "zuhört" und sich erst abschaltet, wenn er keine substantiellen Vibrationen mehr von der Gitarre bekommt. Ist aber vielleicht beim Bühneneinsatz, den ich nicht habe, anders. Ist in Summe nur meine persönliche Befindlichkeit und kein Grund für Punktabzug.

Fazit: Aus meiner Sicht der beste Cliptuner, den ich finden konnte.
Features
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T
Bewertung zur Anwendung Konzertgitarre.
Thomas254 28.11.2015
Zunächst zum Aufbau der Gerätes und den Features:

Es wurde bei den Bewertungen hier häufiger kritisiert, dass das Kunststoffgehäuse nicht robust genug sein und das Display nicht kratzfest. Mag sein, allerdings schätze ich, dass es ausgesprochen leicht ist. Ungerne würde ich an meiner Konzertgitarre (Gesamtgewicht nur 1570 g) ein schweres Stimmgerät am Kopf befestigen. Da ich auch die sehr teure Gitarre wie ein rohes Ei behandle, brauche ich auch kein übermäßig robusten Cliptuner. Außerdem, was bedeutet eigentlich "harter Bühneneinsatz"? Als ich noch E-Gitarre gespielt hatte, habe ich auch zugesehen, dass ich mir den Hals und Kopf nicht an Microständern etc. vermackt habe. Für Leute, die mit Billiggitarren auf der Bühne herumpunken wollen, ist der Tuner aber wohl nicht das Richtige..;-)

Optik/Haptik:
Die Klammer ist aus Leichtmetall, die bemängelte "Wäscheklammeroptik" kann ich verstehen. Na ja, eine Klammer bleibt eine Klammer, was will man da machen. Ich kann damit leben. Das Gerät an sich versteckt sich gut hintern dem Kopf. Ich bin froh, dass man es nur klappen und nicht auch noch drehen kann. Der Klappmechanismus ist nämlich durchaus vertrauenserweckend robust ausgeführt und geschraubt, also auch mal nachjustierbar. Die drei Taster sind tatsächlich sehr klein, aber der Haupttaster zum ein- u. ausschalten ist groß genug und ist gut zugänglich an der kurzen Seite platziert, für mich OK. Die anderen nutzt man sowieso selten.

Funktion:
Zunächst die Empfehlung auf der TC Electronic Website die ausführlichere Bedienungsanleitung zu lesen. Dann wird auch klar, warum der "Strum-Modus" (alle 6 Saiten gleichzeitig) nur einwandfrei funktioniert, wenn die richtige Stimmung der Gitarre im Gerät eingestellt ist wird. Mein Gerät war ebenfalls anfangs auf Stimmung "D", dann erkennt das Gerät nicht alles Saiten gleichzeitig. Bei "E" (=Standardstimmung) funktioniert der Modus einwandfrei und die Genauigkeit ist recht hoch (genauer als z.B. mit dem TC Bodengerät (erstes Modell) für E-Gitarre, das ich ebenfalls genutzt hatte).
Ich hatte auch andere, günstige Cliptuner probiert, die aber alle kein zufriedenstellendes Ergebnis gebraucht haben: zu ungenau. Dieses Gerät allerdings bringt eine wirklich umwerfende Genauigkeit und Schnelligkeit (ich nutze meist den Normalmodus). Und der Strum-Modus ist immerhin genau genug für ein kurzes, sehr schnelles erledigtes Nachstimmen. Die Empfindlichkeit ist sehr hoch, man braucht dazu die Saiten nicht mal besonders laut anzuschlagen.

Fazit / Preis:
Klar, der Preis ist happig aber für mich insgesamt noch OK. Insgesamt gibt`s dafür ein durchdachtes Konzept mit sehr hohem Happiness-Faktor bei/nach jedem Stimmvorgang! Tja, manchmal ist halt nur das teuerste gut genug.
Features
Verarbeitung
Bedienung
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