TC Electronic Nova System

Multieffektpedal

  • analoger Overdrive und Distortion
  • 6 Effektblöcke übernommen aus dem G-System (Compressor, EQ + Noise Gate, Modulation, Pitch, Delay, Reverb)
  • 30 Werks- und 60 Userpresets
  • 2 Fußschalter-Layouts: Preset und Pedal
  • Hi-Z und symmetrischer Eingang und symmetrische Stereo Ausgänge
  • Maße: 284 x 89 x 267 mm
  • passender Umschalter für zusätzliche Funktionen: G-Switch - Art.160188, nicht im Lieferumfang enthalten
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Soundbeispiele

 
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  • Blues
  • Funk
  • Metal
  • Rock

Weitere Infos

Bauweise Floorboard
Amp Modeling Nein
Drumcomputer Nein
Inkl. Stimmgerät Ja
Expression Pedal Nein
USB Anschluss Nein
Kopfhöreranschluss Nein
MIDI Schnittstelle Ja
Line Out Ja
Batteriebetrieb Nein
Inkl. Netzteil Ja
236 Kundenbewertungen
  • 5
  • 4
  • 3
  • 2
  • 1
4.5 /5
  • Bedienung
  • Features
  • Sound
  • Verarbeitung
Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Gerät mit "Charakter"
Jörn aus H., 14.06.2016
Nachdem so viele Nova System- Bewertungen veröffentlicht wurden, möchte ich noch ein paar Aspekte ergänzen, die nach meiner Meinung zu kurz kamen. Und um es vorweg zu nehmen, es bleibt, denn mein Ziel ist die Tretminenreduktion / Vereinfachung des Setups, natürlich unter Beibehaltung eines guten Sounds. Ich bin mit Bluesrock, Hendrix, Santana, Deep Purple, Pink Floyd u.s.w. musikalisch sozialisiert worden. Das hilft vielleicht, mein Urteil einzuordnen.

Es braucht übrigens kein weiteres externes Netzteil für die Sammlung, denn das ist schon eingebaut und funktioniert überall auf der Welt mit einem schlichten Kaltgerätekabel, nix exotisches, sehr gut!
In der Anwendung ein absolutes Plus ist die Möglichkeit, eine Level-Einstellung global für das gesamte Nova System vorzunehmen. Ich benutze es ohne Drive - Vorstufe im Einschleifweg meines Amps, welcher schaltbar ist. (Blug Amp1 über die optionale Fußschalterleiste) Bei Einzeleffekten in Kette wie auch bei Multi-Prozessoren habe ich häufig mit, wenn manchmal auch nur geringen Lautstärkesprüngen zu kämpfen, (lost in verkabeling, kurbeling und programming, wer kennt das?) was einem in fortgeschrittener nächtlicher und vielleicht schon bewußtseinserweiterter Ausprobierrunde auch schnell mal suggeriert, dass es jetzt viel toller (da geringfügig lauter) klingt als ohne diesen neuen Super - Programming - Effekt, irgendwie mehr Druck u.s.w. Tatsächlich lässt sich das nur bei gleicher Lautstärke mit und ohne Effekt beurteilen.

Im Live Betrieb liebt einen der Mann am Mischer ebenfalls dafür, da er nicht ständig mit Dezibel - Sprüngen zu tun hat. Dieses Feature samt Overload - Anzeige hat mich wirklich begeistert, da so simpel. Korg's SDD 3000 - Clone z.B. ist in diesem Punkt viel pegelsensitiver und muss immer mal nachgeregelt werden, was aber dann Auswirkungen auf alles in der Kette danach hat, sonst zerrt's oder klingt deutlich matter. Beim Nova System einmal einstellen (AB - Vergleich, Effektschleife an und aus) und danach vergessen. So einfach und so verdammt hilfreich! Ich denke, hier lag auch das Bedien - Problem des Anwenders, der über starkes Rauschen bei der Nutzung im Einschleifweg seines Amps berichtete. Ferner bin ich froh, keine wie auch immer gearteten Amp Simulationen auszutricksen zu müssen, denn ich mag meinen Amp Sound so wie er ist. Deswegen nutze ich auch die Overdrive Sektion nicht.

Die oft kritisierte Bedienungsanleitung finde ich eigentlich recht gut, vielleicht wurde die zwischenzeitig mal aktualisiert, z.B. die oben beschriebene Einpegelung wird da (jetzt?) beschrieben, ich habe das Gerät ja erst Jahre nach dem ersten Erscheinen gekauft. Klar braucht man eine Einarbeitungsphase, hier sehe ich aber keine wirklichen Probleme, man muss sich halt mal durch die Menüs kurbeln, aber ich denke, das gehört dazu und ist bei anderen Herstellern auch nicht anders. Youtube ist ja auch immer eine gute Info Börse und die Werks Presets sind sehr brauchbare Ausgangspunkte fürs Tagesgeschäft des geneigten Gitarristen. Ist natürlich auch immer eine Frage der Vorlieben.

Ich mag den Klang der TC Geräte dieser Jahre (auf dem Markt seit 2008), die neuen finde ich insgesamt soundmäßig anstrengender und nicht mehr so dicht, vielleicht einfach zu Komplex in den gebotenen Möglichkeiten, vielleicht bin ich aber auch schlicht zu doof, um die gut zu bedienen. Aus dem TC Play Electric ist es mir z.B. bisher nicht gelungen einen, mich ansprechenden Gitarren - Sound zu kitzeln. Wenn man dann zwei Monate nicht damit gearbeitet hat, ist die Bedienung auch erst einmal wieder eine Denksportaufgabe.
Beim Nova System mag ich deshalb den nach analog / digitale Frühzeit anmutenden Bedienungsstyle, man kann immer schnell erkennen, wo man sich gerade befindet und was man so tut, auch wenn man mal eine Weile sich nicht damit beschäftigt. Trotzdem schön, dass es den Factorydefault, quasi "Escape" Knopf gibt, eigentlich ein Feature eben dieser digitalen Frühzeit. Auch gut die Schnellspeicherung auf den vier Variations Knöpfen. Wenn man außerhalb des Programmabrufs z.B. einen Flanger aktiviert, hat man gleich 4 verschiedene per Knopfdruck zur Auswahl ohne ein Menü gescrollt zu haben. Allerdings hat das Bedienkonzept zwei Seiten, siehe Live Betrieb.

Sound: TC Style pur, wie immer etwas sehr clean und das Gegenteil von erdig, man liebt es oder lässt es. Der Gitarrensound an sich bleibt immer identifizierbar, was ich bei dezenten Phasern, den meisten Delays und dem immer noch nicht verstorbenen Chorus sehr ok finde. Bedeutet aber bei einigen Effekten auch den Verzicht auf aktives spielerisches Arbeiten mit dem Response der Imperfektheiten spezieller Geräte (Univibe und Herr Hendrix z.B.) Sicherlich holt man aus z.B. dem EH Ringmodulator interaktiv inspirierendere Oktaver Sounds heraus, Roger Mayer's Voodoo Vibe macht da auch deutlich mehr an, wie auch Korg's SDD-3000. ABER: brauche oder besser, nutzte ich das immer? Lebe ich gern mit den Nachteilen, siehe z.B. Level, Kabelwust, Spezialnetzteile, wie gings noch gleich u.v.m? Meine Konklusion fürs alltägliche Equipment bis jetzt: Roger Mayer bleibt, die anderen Dinge überlasse ich getrost dem Nova System. Außerdem ist es ganz schön, dass man im Setup des Geräts die internen Effekte parallel verschalten kann, was entschieden weniger matscht (was zugegeben manchmal auch ganz schön ist) als in Reihe verbundene Einzeleffekte. Dies relativiert für mich die gelegentlich geübte Kritik der festgelegten Effekt Kette im Gerät.

Was stört?
Hier zum tausendsten Mal: der fehlende Netzschalter, der Sinn? Die zweite fehlende Buchse für das Expression - Pedal, siehe auch die anderen Bewertungen und drittens: die Tannenbaumbeleuchtung. Während der Programmierphase ist die wirklich super, im Live Betrieb auf dunkler Bühne absoluter Mist. Denn die Beschriftung der Fußschalter ist zwar sehr ästhetisch gestaltet. Im halbdunklen bei leuchtenden LED Ringen der Fußtaster hat man aber nicht die geringste Chance etwas zu erkennen. Nutzt man das Gerät im Pedal Betrieb, muss man vorher also auswendig lernen, dass Boost z.B. der dritte von links in der oberen Reihe ist oder weiße Klebestreifen mit schwarzer Schrift aufbringen. Kurz, Designer sollten auch mal im richtigen Musiker - Leben vorher ausprobieren, was Sie so kreieren. Das gleiche gilt für die vielen roten kleinen LEDs der Effektprogrammierung und die dann unnötigen leuchtenden / blinkenden grünen Taster. Ferner: was soll bitteschön die alberne dauerhaft mitlaufende Tuning Anzeige die sich eigentlich andauernd widerspricht, für nix gut ist und zumindest für mich unlogisch zu tiefe Stimmung oben anzeigt und zu hohe unten, ein Feature, was vielleicht den asiatischen Usern entgegenkommt. Hauptsache es bewegt sich permanent was? Aus damit, wenn nicht gerade gestimmt wird.
Die Lösung: neue, im Halbdunkel lesbare Beschriftung, vielleicht hintergrundbeleuchtet, im Play Modus, unnötige Lichter aus und gedimmte LED - Ringe. Dies könnte künftig im Menü dort verortet sein, wo man bisher nur die Tap Beleuchtung ausknipst.

Zu guter Letzt erschließt sich mir nicht, weshalb der Eingang digital im Menü geroutet werden muss, wenn doch zwei getrennte Buchsen (Line und Drive) vorhanden sind. Ich wollte das Gerät schon als Defekt im Line- Eingang zurücksenden, aber wie so oft, lesen hilft. Vielleicht ist das auch der Grund, weshalb das Nova System an den von mir aufgesuchten TC Testständen in den Musik ? Geschäften stets nicht funktionierte und die Mitarbeiter zwar bemüht waren, es hörbar zu machen aber dies nie schafften. (Mir ist es im Lauf der Zeit in verschiedenen großen Geschäften an verschiedenen Orten nie gelungen, es einmal am TC - Stand ausprobieren zu können.)

Andererseits: Gewisse Schwächen verleihen dem Ganzen ja auch Charakter und insgesamt ist es ja ein schönes, cool aussehendes Stück Metall, welches recht robust daher kommt. Es wäre aber auch toll, wenn nach so oft ähnlich geäußerter Kritik TC sich im 8. Jahr des Erscheinens herablassen würde, ein bisschen Abhilfe zu schaffen, z.B. auch einen USB Port zu integrieren für Updates oder direktes Recording, 2016 sollte dies kein Hexenwerk mehr sein. Und ganz Verwegene nutzen auch mal einen Kopfhörer und eine Zuspielung, dies alles bieten viele andere Hersteller heute schon in den unteren Preisklassen an. Der Ur Gedanke zu diesem Gerät war zwar ein anderer, aber wie wär's heute damit, TC?
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Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Eintrittskarte in die Soundwelt der Professionals
Mr.Ralf, 08.10.2009
Eigentlich war ich ja schon seit Erscheinen des Nova Systems scharf auf das Teil, aber zum damaligen Zeitpunkt war es für meinen Geldbeutel schlichtweg nicht ausgelegt... Also blieb ich bei meinem Line6 Pod XTLive und wechselte sogar noch zum X3 Live. Aber als sich TC electronic entschlossen, den Verkaufspreis erheblich zu senken, gab es für mich kein Halten mehr!!! Ich trennte mich von meinem X3 Live und habe den Entschluss seitdem nie bereut.

Eines aber vorweg:
Wer viele verschiedene Ampsounds benötigt, der sollte wohl eher beim X3 Live (oder beim XTLive) bleiben. Wer aber (wie ich) hauptsächlich drei Grundsounds (Clean, Crunch, Lead) verwendet, die dann bei Bedarf mit wirklich hochwertigen und exzellent klingenden Effekten versehen werden sollen, der braucht eigentlich nicht weiter zu suchen.

Ich verwende das Nova System als Effekt vor einem clean eingestellten Amp, d. h. alle Overdrive- und Distortionsound kommen aus dem Nova System. Im Gegensatz zu den gängigen Modelinggeräten (Line6, VOX, Digitech, BOSS etc.) ist beim Nova System die OD/Distortion Einheit komplett ANALOG, lediglich die Bedienung erfolgt digital. Der Klangunterschied ist vielleicht nicht wie Tag und Nacht, aber man merkt doch sofort, dass hier nicht im Hintergrund "gerechnet" wird. Der Sound ist wärmer, voller und irgendwie "musikalischer".
Sehr hilfreich (und praxisgerecht) auch die programmierbare Boostfunktion, mit der man Solopassagen per "Boost"- Taster um einige dB anheben kann.

Die Effekte sind allesamt von bester Qualität, natürlich stechen vor allem die Chorus und Delayeffekte hervor, die sich an den legendären TC Geräten wie dem Stereo Chorus/Flanger Pedal und dem 2290 Dynamic Delay orientieren. Auch die anderen Effekte (Compressor, Reverb, Pitch Shifter/Harmonizer, Tremolo) lassen eigentlich keine Wünsche offen.

Lediglich die Bedienung gestaltet sich ein bisschen gewöhnungsbedürftig, dam man aufgrund der kompakten Abmessungen auf das kleine Display angewiesen ist und sich durch zahlreiche Untermenüs kämpfen muss. Leider hält die Bedienungsanleitung dabei nicht den hohen Qualitätsstandard, den man von TC sonst gewohnt ist und ist deswegen auch keine wirklich grosse Hilfe. Inzwischen gibt es aber auf der TC electronic Homepage zahlreiche Videos, in denen die Bedienung anschaulich dargestellt wird.

Das Nova System lässt sich natürlich auch im FX Loop eines Amps verwenden, dann allerdings muss man auf die OD/Distortion Einheit verzichten, da diese dann komplett umgangen wird. Was aber auch Sinn macht, da man dann ja i.d.R. den Zerrsound des verwendeten Amps benutzen will.

Alles in allem ein hochprofessionelles, kompaktes und absolut roadtaugliches Gerät, das zwar eine gewisse Einarbeitungszeit benötigt, danach aber mit hervorragenden Klangergebnissen die Mühen belohnt!

+ Klang
+ Verarbeitung
+ Abmessungen (sehr kompakt)
+ KEIN Netzadapter, sondern eingebautes Schaltnetzteil, weltweit einsetzbar
+ analoge OD/Distortion Einheit
+ Effekte in Studioqualität
+ MIDI In, Out, Thru
+ SPDIF In & Out

- leichte Verzögerung bei Presetwechseln
- kein USB Anschluss, Firmwareupdates nur über MIDI möglich
- kein Netzschalter
- Bedienungsanleitung
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Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Schade
Ster, 10.09.2014
Das Gerät ist klangmäßig ausgezeichnet. Das Nova System ist übrigens mit dem alten FX900 von Yamaha in den cleanen Sounds direkt vergleichbar. Man kann sogar in gewissen Einzeleffekten, wie Delay und Rev, Settings 1:1 mit dem gleichen Ergebnis übertragen. Hier allerdings kein Wah, dafür aber Phaser, den es beim 900er nicht gab. Im Übrigen können beide Geräte für eine Vielzahl von Instrumenten benutzt werden, nicht nur Gitarre. Bass, Ak. Gtre, Hammond, EPno, Trompete, Sax, Flöte, Fiddle, geht alles. Weiter: Die Modulations-, Delay- und Reverb-Effekte beim Nova und deren Stereophonie. Spitzenklasse. Auf dem Boden des Geräts ist ein qualitatives Gummi aufgeklebt und zwar fast ganzflächig. Die Trittschalter reagieren sofort, schätzungsweise FET. Und das war's schon mit dem Lob.
Wo soll ich mit der Kritik anfangen? Am besten bei der Verpackung. Die Schachtel mit dem Innenmaterial (Presspappe(!), kein Styropor oder anderer Kunststoff) ist fast genau so schwer wie das Gerät selber. Weiter geht's. Wie schon in anderen Rezensionen erwähnt, existiert kein Netzschalter. Wenigstens gibt's kein BOOM wenn das Gerät ans Netz geschaltet wird, sondern ein leises klicken. Auch der Eingang kann nicht variiert werden. Entweder Gitarre oder Line. Ob HB oder SC-Gitarre, egal. Wir bieten nur eine Eingangsempfindlichkeit. Basta.
Das Umschalten zwischen Presets dauert viel zu lange.
Weitere Einschränkung ist die Anzahl der direkt abrufbaren Presets. Bis zu drei, und wem es gefällt. Dann muss weiter getreten und gewartet werden. Und glaubt ja nicht, dass es mit G3-Footswitch viel besser wird. Naiv wie ich bin, habe ich ihn mir nämlich gleich dazu bestellt. Nur zwischen den drei Presets der gleichen Bank kann man schnell schalten. Um die Sound-Bank zu wechseln: Treten - warten.
Die Anzahl der Presets: Insgesamt 84, nicht einmal 100. Zumindest hat man daran gedacht und die Anzahl der nicht überspeichbaren Werks-Presets beschränkt sich auf 27. Die Mehrzahl ist also vom User frei programmierbar.
Die Routing-Möglichkeiten bei der Effektkette: Der alte FX900 hatte neun Möglichkeiten. Hier gibt es drei.
Die Anordnung der Effekte ist vorgegeben, nicht frei wählbar. Man kann bspw. den Comp dem Dist nicht vorschalten. Comp muss immer folgen.
EQ oder Lausprechersimulator. EQ nur Post nicht Pre. Ebenfalls aberwitzig.
Und natürlich Switcher oder Exp-Pedal. Entweder, oder. Beides geht nicht, sind doch nicht im Zirkus.
Die LED bei Tap blinkt zudem permanent, bis zum wahnsinnig werden. Wenn man nicht weiß ob man epileptisch ist, ist das die beste Kontrolle. Man kann es aber abschalten, nur muss man selber draufkommen wie (Menu-Taste drücken, dann Utility, weiter drehen bis TapLED Def erscheint und dann sinnvollerweise "On" wählen). Die Gebrauchsanweisung verrät darüber nichts.
Und das ist das größte Manko des Geräts: Seine Gebrauchsanweisung. Glücklicherweise liest man nicht: "Um die Amplitude des Wertes der x-Achse zu erhöhen, müssen Sie das Bedienelement unter drei auf der x-Achse des zweiten Displays der y-Achse auf 15:00 Uhr drehen." Fast alles andere kann man antreffen. Und es liegt nicht an der Sprachfassung. Alle drei Sprachfassungen, die ich verglichen habe, sind genau so schlecht geschrieben. Warum ich von einer schlechten Anweisung schreibe? Wenn man sich mit dem Gerät stundenlang auseinandersetzt, weiß man empirisch was in der Gebrauchsanweisung gemeint ist. Also nichts mit Einstöpseln und los geht's. Man muss Lernzeit in das Gerät investieren.
Und zu aller Letzt die Verarbeitungsqualität: Es kann nicht sein, dass alle drei Tage etwas ausfällt. Es kann einfach nicht sein. Der Name tc electronic steht für Qualität. Ich besitze einige Rackgeräte des Herstellers. Immer vorbildlich. Aber DAS habe ich bislang noch nie erlebt. Frisch aus der Verpackung geholt und eingestöpselt. Nach kurzem versucht "Pitch" zu aktivieren. Ätsch, will nicht. Licht bleibt aus. Bevor ich groß anfange zu monieren, Garantieansprüche zu erheben und Rücksendungen aus dem Ausland zu organisieren, habe ich das Gerät abgeklemmt und aufgeschraubt, was glücklicherweise leicht geht. Es gibt keine heimlichen Fallen mit Ösen usw. Schrauben raus, offen. Naja, da hat mir das eine Kabelchen von den dreien des Tasters ganz tief in die Augen geschaut und mich angelacht. Wenn ich Kabelchen schreibe, dann meine ich das auch. Es ist nicht dicker als ein Haar. Mit der Ummantelung hat es einen Durchmesser von ca. 0,6mm. Prächtig. Jetzt rast das Herz, da sich die Frage stellt, kann es angelötet werden? Gebet, an alle Götter die ich kenne. Versuch. Ok, angelötet. Probiert. Geht. Gerät wieder zugeschraubt und endlich losgelegt. Am übernächsten Tag wackelt der rechte Griff. Versucht von außen eine Rändelmutter zu finden um festzuziehen. Ätsch, nix da. Also wieder aufgeschraubt, Griff festgeschraubt und sicherheitshalber auch den linken Griff geprüft. Glücklicherweise. Hätte nach wenigen Tagen auch angefangen zu wackeln.
Fortsetzung bei Art. 160188 - TC ELECTRONIC G switch.
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Sound
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Absoluter Überflieger
28.12.2016
Ich bin seit geraumer Zeit auf der Suche nach einer "all in One" Lösung für den Proberaum, und die suche hat ein Ende. Das Gerät kam, trotz der irren Bewältigung der Aufträge vor der Weihnachtszeit am Heiligabend bei mir an--( gepriesen seien die Leute bei Thomann!!!). Zu Hause mal kurz angetestet und der erste Eindruck : Hammer Effekte. Ich benutze das Nova System vor einem Laney Ironheart IRT Studio, der ja schon einige Soundmöglichkeiten bietet. Etwas Skeptisch war ich von der Distorsion und Overdrive Sektion vom Nova System. Der Laney hat ja schon mächtig Rumms im Lead Kanal, aber kann man ja mal Probieren ob die Abteilung "Zerre" vom Nova System zu gebrauchen ist..... und wie..., im Proberaum habe ich das Komplette Set mit nur einem Preset vom Nova System komplett durchgespielt. Meine Musiker kollegen Spielen schon seit einigen Jahren zusammen und habe mir nach der Probe den Tip gegeben : das Ding sollte dein Standard werden, der beste Sound den du je hattest, und ich muss sagen, das ist auch so. Ich bin echt begeistert von dem Nova System, und kann auch nachvollziehen das auch Profis das Gerät benutzen. Die Bedienung und das erstellen von Presets ist etwas Zeit Intensiver, aber wenn man die Grundfunktionen kennt macht das Ding echt richtig Spaß. Die Vorgefertigten Presets sind meiner Meinung nach teilweise überflüssig und auch recht schräg, aber Hallo. wer so etwas mag, warum nicht-- Für mich auf alle fälle eine ganz klare Kaufempfehlung, und wer auf Hochwertige Effekte Wert legt sollte hier zuschlagen.
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