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TC Electronic Hall of Fame 2

Effektpedal für E- und Akustik Gitarre

  • Reverb
  • die neue TC MASH-Technologie verwandelt den Fußschalter in einen druckempfindlichen Expression Controller
  • neuer Schimmer-Reverb Algorithmus
  • der Analog-Dry Through erhält die Integrität des trockenen Signals, wenn der Reverb eingeschaltet ist
  • TonePrint-enabled: Laden Sie Signature Tones in das Pedal mit der freien TonePrint App oder gestalten Sie Ihre eigenen Reverb-Effekte mit dem kostenlosen TonePrint Editor
  • Regler: Decay - Tone - Level - Mode
  • Fußschalter: On/Off/Expression
  • True Bypass
  • Stromverbrauch: 100 mA
  • Stromversorgung mit 9 V Batterie oder über 9 V DC Netzteil (Koaxial Anschluss - Minuspol innen, nicht im Lieferumfang enthalten, z.B. Art. 409939)
  • Abmessungen: (B x T x H): 72 x 122 x 50 mm
  • Gewicht: 300 g
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Soundbeispiele

 
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  • Jazz Off-On
  • Prog Off-On
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  • Bluesrock Off-On
  • Country Off-On
  • E-piano Off-On
  • Fretless Bass Off-On
  • Fuzz Off-On
  • Indie Off-On
  • Thrash Off-On
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Weitere Infos

Analog Nein
Batteriebetrieb Ja
Inkl. Netzteil Nein
Ein- & Ausgangs Konfiguration Stereo Eingang / Stereo Ausgang

Stereo-Reverb mit hoher Klangvielfalt und TonePrint

Dieses kompakte Pedal bietet eine vielfältige Auswahl an Reverb-Effekten, die sich am Gerät über vier Regler und einen Schalter sehr schnell auswählen und anpassen lassen. Über die herstellereigene TonePrint-Technik lassen sich per Smartphone und kostenloser App aber noch weitaus mehr Parameter anpassen und damit neue Presets schaffen, die sich kabellos in das Gerät übertragen lassen. Dank jahrelanger Erfahrungen im Studiobereich kann der Hersteller auf eine umfassende Auswahl an Algorithmen zurückgreifen, die in diesem günstigen Pedal eine durchaus ansprechende und variable Klangqualität garantieren. Die voll stereophone Ausführung erlaubt neben der Nutzung für E-Gitarren auch die Kombination mit Keyboards und weiteren elektrischen Instrumenten. Eine True-Bypass-Funktion und ein analoger Signalweg für das unbearbeitete Signal sorgen für eine saubere Signalkette.

Reise durch unterschiedliche Räume

Mit seinen digitalen Kompaktpedalen schafft TC Electronic den Brückenschlag zwischen konventioneller, geradliniger Bedienung und Klangvielfalt, die sich bereits am Gerät, aber insbesondere über die TonePrint-Funktion erreichen lässt. So stehen per Wahlschalter acht Hallprogramme zur Auswahl, die neben Standards wie Feder- und Plattenhall auch unterschiedlich dimensionierte Räume sowie Spezialeffekte wie Shimmer und LoFi bieten. Weiter regelbar sind der Effektpegel, die Abklingzeit, die Vorverzögerung (schaltbar) sowie die Filterung der Hallfahne. Drei weitere Speicherplätze sind für TonePrints reserviert, die sich über die App mit einem erheblich erweiterten Parametersatz konfigurieren lassen. Eine wichtige Neuerung des Pedals ist die Mash-Funktion des Fußtasters, der wahlweise auch als vereinfachtes Expression-Pedal genutzt werden kann, über das sich zumeist die Hall-Intensität steuern lässt.

Nicht nur für Einsteiger

Hall of Fame 2 wendet sich an Musiker, die zwar auf den bewährten Formfaktor Pedal zurückgreifen wollen, bei der Klangauswahl aber mehr als nur einen einzigen Halleffekt suchen. Aus den acht Algorithmen lässt sich der passende Wunschklang finden und über die drei TonePrint-Slots weiter personalisieren oder für ungewöhnliche Sounds abstellen. Mit der Kombination von günstigem Preis und hoher Funktionalität wendet sich Hall of Fame 2 sowohl an Einsteiger als auch an Musiker mit klareren Klangvorstellungen. Gleichzeitig reicht die Zielgruppe aufgrund der stereophonen Ein- und Ausgänge über die Gruppe der Gitarristen hinaus.

Über TC Electronic

Das dänische Unternehmen TC Electronic ist schon seit vielen Jahren bekannt für seine innovativen Produkte. Gegründet wurde es 1976 von den beiden Brüdern Kim und John Rishøj in Aarhus. Erste Aufmerksamkeit gewann das Unternehmen durch ihr Stereo-Chorus/Flanger-Gitarren-Pedal, kurz SCF. In den 80ern und 90ern folgten Produkte für den Studiobereich. Darunter befand sich das legendäre Digital-Delay TC2290 im 19-Zoll-Rackformat. Seit den 2000er-Jahren bereichert TC Electronic vermehrt die Gitarren- und Bassszene mit Verstärkern, Boxen, Combos und Effektenpedalen. Auch hier zeigt sich wieder TCs Innovationsfreudigkeit, wie z. B. in ihrer Tone-Print-Technologie oder dem ersten polyphonen Gitarrentuner. Seit 2015 gehört TC Electronic zu Music Tribe.

Präzise Abstimmung und Künstler-Presets

Hall of Fame 2 deckt zunächst den Bereich typischer Halleffekte praxisgerecht für Instrumentalisten ab. Ergänzend sorgen Kombinationen von Nachhall und Pitch Shifter (Shimmer), Chorus (Mod) und bewusste Klangdegradierung (LoFi) bei Bedarf auch für ungewöhnliche Klänge. Die TonePrints wiederum ermöglichen eine umfassende Individualisierung auf der Basis etlicher weiterer Parameter, die sich ansonsten nur in deutlich kostspieligeren Produkten finden. Weiterhin ermöglicht die App Zugriff auf kostenlose Presets namhafter Künstler, um deren Signature-Sounds im Nu zu adaptieren. Und schließlich lässt sich der Effekt über die Mash-Funktion sogar dynamisch steuern, was mit konventionellen Pedalen sonst schlicht nicht möglich ist.

Im Detail erklärt: TonePrint

Die TonePrint-Technik ermöglicht es, neue Presets über eine App in das Pedal zu laden. Das funktioniert ohne jedes Kabel per Bluetooth-Funkübertragung. TC Electronic stellt einerseits diverse TonePrints von Künstlern kostenlos zum Download bereit, erlaubt es dem Anwender aber auch, über die App auf eine erweiterte Parameteranzahl zuzugreifen und diese komfortabel zu justieren. Spannend dabei ist, dass die Hardware-Bedienelemente keinesfalls nur einen, sondern auch multiple Parameter und diese sogar mit jeweils individuellen Regelbereichen steuern können. Da sich multiple TonePrints in der App verwalten lassen, darf man die kompatiblen Pedale durchaus als speicherbar bezeichnen.

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691 Kundenbewertungen
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4.8 /5
  • Bedienung
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Features
Sound
Verarbeitung
Bedienung
Held der Mittelschicht
Markus542, 05.10.2020
Um das Fazit vorwegzunehmen: Der Hall of Fame 2 klingt ordentlich und geht ohne großen Umweg zurück an Thomann.

Hier der Hintergrund. Ich suche ein Reverb Pedal für Gitarre und hatte vor Jahren bereits den HOF 1, danach Neunaber, Meris, Strymon, Eventide und Empress Pedale, die alle absolute Oberliga waren. Keins davon besitze ich noch, weil sie alle irgend etwas hatten, das mich mit der Zeit unzufrieden machte.

In den letzten Jahren produziere ich viel Synthesizer und Gitarren Musik in Ableton Live und nutze primär Plugins von Valhalla, Eventide, Soundtoys und Native Instruments. Kurz gesagt: Ich habe mich klanglich ein wenig selbst versaut und ja, die klanglichen Unterschiede sind stellenweise gravierend.

Zum Hall of Fame 2:

Algorithmen:

Von klein bis groß alles dabei. Die 20 Sekunden Maximaler Reverb sind für alle normalen Anwendungen ausreichend, Valhalla Room z.B. hat im Vergleich aber bis zu 100 Sekunden, und wenn man Nachts am Synthesizer sitzt, weiß man das auch zu schätzen.

Was mir fehlt, sind die typischen Charakteristika, Spring klingt für mich absolut nicht nach Federhall (Direktvergleich zu Carl Martin Headroom und Vermona DSR-3), Plate fehlt es auch an der Platte, Lofi ist nicht so richtig Lofi sondern eher Delay.

Shimmer:

Shimmer ist für mich immer ein wunder Punkt. Wer ist auf diese Idee gekommen und warum macht es krampfhaft jeder? Die meisten Algorithmen dieser Art klingen extrem digital und spitz (Hallo an Meris), wirken auf mich künstlich und gewollt. Warum klingt der TC Shimmer plötzlich so ordentlich? :D Es ist und bleibt kein Favorit, aber mit diesem Shimmer könnte ich tatsächlich was anfangen und er gefällt mir sogar am Gitarren Amp. Danke TC.

Mash:

Die Idee ist genial und naheliegend zugleich, ein Expression Pedal im Footswitch integriert. Aber: Lässt man den Switch los, so verreckt einem der Effekt an Ort und Stelle, es findet kein natürliches Decay zurück ins eingestellte Setting statt. Das macht die Funktion für mich unbrauchbar.

Algorithmus Wechsel: Dauert etwa eine Sekunde, in der man nur das Dry Signal hört. Ist im normalen Gebrauch nicht relevant, kann aber Live nerven, wenn man während der Performance den Reverb wechselt.

Toneprint App:

Direkter Zugriff auf alle vorhandenen Effekt Parameter, beliebig viele Speicherplätze am Rechner und drei Toneprint Slots direkt im Pedal. Eine geniale Sache! Die Handhabung und
Übersichtlichkeit der Parameter ist allerdings verbesserungswürdig, lädt aber trotzdem zum schrauben und experimentieren ein. Wer hier nicht den richtigen Effekt zusammenbekommt, hat sich das falsche Pedal gekauft oder weiß nicht, was er tut ;)

Stereo In/Out: Sollte es heute viel öfter geben. Mit Gitarre in zwei Amps zu spielen ist unvergleichlich, vor allem mit Reverb und Delay. Gleiches gilt für Stereo ausgelegte Synthesizer wie den Vermona PerFourmer MKII.

Formfaktor: Optimal kompakt, und das mit 2x In/Out, Stromzufuhr und USB In.

Mein Fazit:

Für den aufgerufenen Preis schickt TC ihren Jack of all trades ins Rennen, und der hat es in sich, zumindest, was den Funktionsumfang angeht. Und auch der Klang ist völlig in Ordnung, sofern man nicht höchste Ansprüche oder viele Vergleiche mit deutlich teureren Pedalen in der Hinterhand hat. Die "Tweakability" dürfte von keinem Kontrahenten dieser Preisklasse erreicht werden, das Pedal ist stabil gebaut und wird sehr lange Freude bereiten, sofern man den Sound mag. Für mich ist es nicht das richtige, die Suche geht weiter. Für dich passt es vielleicht ganz genau. Im Zweifelsfall am besten selber hinhören.
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Gesamt
Features
Sound
Verarbeitung
Bedienung
Arbeitspferd statt Spezialist
kk, 02.11.2020
Der HoF2 ist ein interessantes, preisgünstiges und vielseitiges Hallgerät mit solidem Klang. Es ist kompakt genug, um auf jedem Pedalboard Platz zu finden und ist moderat bei der Stromaufnahme. Diese Faktoren waren beim Kauf für mich wichtiger als der reine Klang.
Der ist auch in Ordnung, ohne spektakulär zu sein.

Der Spring Reverb ist eben nicht so "springy" wie manches Spezialgerät das hinbekommt, Der Modulation Hall ist schön, aber die (sehr viel teurere) Konkurrenz kriegt es halt besser hin.
Shimmer Reverb mochte ich noch nie, und auch den des HoF2 werde ich auch nicht verwenden.

Trotzdem mach das Gerät Spaß und deckt sehr viele Räume recht gelungen ab.

Der Fußschalter ist etwas gewöhnungbedürftig. Er funktioniert für an/aus am besten, wenn man ihn kurz und beherzt bedient. Sonst ist es mir mehrfach passiert, dass er nicht ausgelöst hat und ich ihn erneut betätigen musste.
Wenn man es weiß, stellt man sich eben darauf ein.

Der Mesh-Schalter ist eine tolle Idee, lässt sich dann aber doch nicht wirklich geschmeidig bedienen. Ich verzichte weitgehend auf dessen Funktion. Ein Fußschalte beietet eben nicht den Regelbereich, den ein Expression Pedal abdeckt.

Die Toneprints, die man über die App laden kann, sind inspirierend, auch wenn manche doch recht ähnlich klingen.
Die Erstellung eigener Toneprints klingt verführerisch.
Die Bedienung des Editors ist dann aber weniger intuitiv als erhofft. Wortwitz...
Irgendwie scheint es auch so, als ob TC an der Dokumentation dieses Features den Spaß verloren hätte.
Ich jedenfalls bin nicht zügig mit dem Editor vorangekommen und habe mich auf die große Auswahl an Toneprint Presets gehalten. Reicht mir aus.

Letztlich sind diese Kritikpunkte bei dem Preis, der Menge der Features und dem guten Grundklang nicht wirklich wichtig.

Wer im Heimstudio zauberhafte und detaillierte Hall-Kulissen zaubern möchte, muss mehr ausgeben und zu den üblichen, hochpreisigen Verdächtigen greifen.

Als Rundum-Glücklich-Hall im Bandkontext, wo weniger sowieso mehr ist, ist der HoF2 perfekt geeignet. So verwende ich ihn jedenfalls

Fazit: ich würde ihn wieder kaufen
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Features
Sound
Verarbeitung
Bedienung
kommt darauf an
ka55, 28.04.2021
Vorteile:
- Stereo ( wenn man es braucht )
- Toneprint ( wenn man es nutzt und auch entweder sehr spezielle Dinge braucht und (!) es schafft mit dem Toneprint Editor auch bessere neue Toneprints hinzukriegen, sonst reichen auch die festen Reverb Programme )
- das Hall of Fame 2 kann wirklich sehr lange Hall Decays, länger als andere Effekte denke ich. Ob man das mehr als zum mal Ausprobieren verwendet ist aber die Frage
- Reverb Sounds sind durchaus vielfältig
Nachteil:
sieht man das Hall of Fame 2 mal als "Multieffekt", dann ist es gegenüber echten Multieffekten in der Bedienung ohne Display natürlich eingeschränkt. Man muss halt einen Computer anschließen und kann dann 3 Programme speichern, die muss man sich dann merken oder aufschreiben ( oder per Ohr erkennen ;) )
Klar hat das Hall of Fame 2 mehr Parameter für das Reverb als Multieffekte für ähnliche Preise und Stereo Eingänge sind für um 100€ bei Multieffekten glaube ich nicht drin, für den E-Gitarre Einsatz aber auch irrelevant. Besser klingen tut es für mich nicht unbedingt. Anders meistens sicher und dann fängt in der Regel schon der persönliche Geschmack an. ( fast jedes Multieffekt dürfte auch Chorus und Flanger haben, die man zusätzlich verwenden kann, wobei das natürlich nicht ganz das selbe ist, weil die dort dann nicht nur auf das Reverb Signal wirken. Ich habe diese Zweiteffekte beim Reverb mehr als Spielerei betrachtet auch wenn es einen großen Teil des Hall of Fame Sounds ausmachen könnte. "Mod Reverbs" gibt es auch bei anderen Reverb Pedalen oft. Wer es mag, für den ist das dann ein starkes Argument für das Hall of Fame )

Wegen dem Toneprint ist es im Vergleich zu anderen Reverb Pedal Effekten, aber schlicht und einfach flexibler. Die Frage ist natürlich, ob dann nicht das kleinere und günstigere "Mini" ausreicht, wenn man nicht ständig die Programme wechselt.
Falls man aber eh die festen Programme nutzt ( z.B. weil das "Hall" Programm gefällt und die anderen 20+ Toneprints im Vergleich nicht ) ist die Flexibilität nur theoretisch interessant.
Ein Boss RV6 nur als Beispiel ist allerdings schon wieder einiges teurer. Und daher gleichwertige Alternativen zu vergleichbaren Preis tatsächlich selten.

Wer also nicht "Boutique" kaufen will oder kann für den würde ich das Hall of Fame 2 jederzeit empfehlen.
Nur wer bereits ein Multieffekt hat oder vorhat zu kaufen, der wird es vielleicht nicht brauchen.
Je nach Anspruch oder Anforderungen dürfte vielen auch ein billigeres Reverb Pedal ausreichen eher selten steht beim Reverb der Wet-Regler so hoch eingestellt, dass man hauptsächlich das wahrnimmt.
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Sehr inspirierende Sounds für E- und A-Gitarren
Danji, 09.06.2020
Es ist ja nicht ganz billig, das Pedal. Nach vielen Videos bei YouTube wollte ich es aber doch unbedingt selbst probieren.

Es hat nur wenige Regler und deren Funktionen erklären sich von selbst. Ich habe es mit diversen E- und A-Gitarren getestet und mit allen Instrumenten hat es mir dieses seltene Gefühl beschert, das wir Musiker so sehr mögen: Es hat mich inspiriert. Ich wollte gar nicht mehr aufhören zu spielen. Schnell habe ich meine paar Lieblings-Sounds gefunden und dann sprudelt es nur so aus den Fingern.

Von dezentem Ambience bis zu sehr auffälligen Fahnen (vor allem mit dem Shimmer-Effekt) ist alles drin. Die große Ernüchterung kommt erst, wenn man den Effekt ausschaltet und hört, wie die Gitarren ohne Effekt klingen.

Am besten gefällt es mir an meiner Telecaster mit einem vorgeschalteten Kompressor (bei mir EBS MultiComp) und direkt ins Pult, ganz ohne Gitarrenverstärker.

Die TonePrint-Software habe ich installiert und getestet mit dem Schluss, dass ich so viel Kontrolle über die Effekte gar nicht brauche, denn sonderlich komfortabel finde ich die Software nicht. Ich komme mit den fertigen Hallprogrammen gut zurecht, mit den 3 Reglern kann man sie stark genug abändern und beeinflussen.

Der Taster mit seiner MASH-Funktion ist zwar eine witzige Idee, aber nutzen werde ich es wohl nicht, denn außer beim User Preset 3 (ein schöner Shimmer-Swell) reicht mir einfach nur ein guter Sound. Außerdem betreibe ich das Pedal live nicht auf dem Boden, sondern in einer Höhe, auf der ich es gut sehen und mit den Händen problemlos erreichen kann.

In kompletter (lauter) Band wird das Pedal sicherlich weniger zum Einsatz kommen, aber mit guter PA und kleinen Besetzungen oder sogar Solo-Aufritten wird es den Spieler inspirieren und die Zuhörer begeistern.

Auch im Studio werde ich es einsetzen, wobei es sinnvoll ist, die Instrumente beim Einspielen fürs inspirierende Spiel durch das HOF2 zu schicken, den Effekt aber nicht mit aufzunehmen, sondern die aufgenommenen Spuren später nachträglich nochmal durch das Pedal zu schicken und nur den Effekt aufzunehmen. Dadurch kann man auch beim Einspielen mal schneiden, ohne die langen Hallfahnen abschneiden zu müssen.

Für neue inspirierende Sounds eine klare Empfehlung!
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