Tascam DR-22WL

Tragbarer Digitalrecorder mit WLAN-Funktion

  • Aufnahme auf microSD- / microSDHC- oder microSDXC-Karte
  • Aufnahmeformate: bis zu 24-Bit und 96 kHz in WAV und MP3 gleichzeitig
  • unterstützte Formate: WAV / BWF / MP3
  • interner Taktgenerator (ideal für Filmaufnahmen)
  • integriertes Stereo-Kondensatormikrofon mit Nierencharakteristik in XY-Konfiguration
  • für Schalldruckpegel bis 120 dB SPL geeignet
  • grafisches LC-Display mit Beleuchtung
  • mehrsprachiges Menü (Englisch, Deutsch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Japanisch, Chinesisch),
  • eingebauter Mono-Lautsprecher
  • WLAN Funktion für Monitoring, Transportsteuerung, Pegelanpassung und Datenübertragung
  • Overdub-, Loop- und ERI-Funktion
  • integrierter Halleffekt, vierstufiger Trittschallfilter, automatische Pegelabsenkung, Limiter
  • Auto-Aufnahme, verzögerte Aufnahme, Geschwindigkeit und Tonhöhe änderbar
  • Metronom
  • Kopfhörer- / Lineausgang 3.5 mm Mini-Klinke Stereo
  • mit 1/4" Stativ-Gewinde
  • Stromversorgung über 2 AA-Batterien oder optionales Netzteil
  • inkl. 4 GB microSD Karte
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Soundbeispiele

 
0:00
  • Acousticband
  • Ambience
  • Drumset
  • Nature
  • Gongs and Tamtams
  • Percussion Room-1
  • Percussion Room-2
  • Storage Hall
  • Mehr anzeigen

Weitere Infos

Integriertes Stereomikrofon Ja
Aufnahmekanäle 2
Mikrofon Eingänge 1
48 V Phantomspeisung Nein
Line Eingänge 1
Speichermedium Micro SD/SDHC Card
Kopfhöreranschluss Ja
Eingebauter Lautsprecher Ja
Max. Auflösung 24 bit
Max. Abtastrate 96 kHz
Limiter Ja
37 Kundenbewertungen
  • 5
  • 4
  • 3
  • 2
  • 1
4.4 / 5.0
  • Bedienung
  • Features
  • Sound
  • Verarbeitung
28 Textbewertungen Alle Bewertungen lesen
Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Licht und Schatten
Knut S., 30.11.2014
Das Gerät ist sicherlich ein neuer Konkurrent vom Zoom H1, und in diesem Licht soll es hier auch bewertet werden.

Features:
Was am Gerät besonders auffällt:

- WLAN (siehe dazu später mehr)
- Wie bei einer Kamera ein Drehschalter für die häufigsten Aufnahmearten mit sinnvollen Voreinstellungen
- Einen Drehknopf am Fuß des Gerätes für die manuelle Empfindlichkteitsregelung
- zwei LEDs für 12 dB und Peak (macht die Sache gut sichtbar im Vergleich zu einer reinen LCD-Anzeige)
- Bedienung im Wesentlichen über die Tasten auf der Geräteoberseite in Verbindung mit 4 Menü-Softkeys, keine kryptische Bedienung über Tasten, die rund um das Geräte herum verteilt sind. (Lediglich der Ein-/Ausschalter ist links unten für Rechtshänder an einer praktischen Stelle angebracht), und der Lautstärke-Drehknopf maximal weit von den Mikrofonen weg - auch praktisch.
- Stromversorgung: Über Batterien oder NiMH-Akkus. Aber keine Ladefunktion. Jedoch eine Anpassung der Restlaufanzeige über Menü, indem man auf Alkali oder NiMH umschaltet.
- Beleuchtetes Display mit sehr vielen Informationen, aber recht kleiner dünner Schrift.
- Formate: Neben MP3 bis 320 KBit/sec auch WAV mit hohen Raten und auch einem Format, das noch Zeitindizes mit speichert (wohl für Filmaufnahmen). Nett: Man kann auch WAV und MP3 gleichzeitig speichern. So hat man gleich eine Datei zum Weiterverbreiten, und eine andere für eine eventuelle Weiterverarbeitung am PC.
- Speicherkarten werden bis zu 128 GByte unterstützt (!). Eine 4 GB Karte ist bereits formatiert ins Gerät eingesteckt.

Klang:
Hier gibt es nichts zu meckern. Allerdings kann man bei Vollaussteuerung (Aufnahme im Automatik-Modus EZ in einem leisen Cafe) durchaus Rauschen hören. Es ist also nicht so, dass das Gerät völlig rauschrei wäre.

Der Dynamikumfang ist enorm - auch wenn ich einen Line-Ausgang mit der ext-in Buchse verbinde, kann das Gerät soweit herunterregeln, dass übersteuerungsfreie Aufnahmen möglich sind.


Bedienung:
Die Bedienung ist sehr einfach, sowohl für Anfänger als auch Leute, die etwas speziellere Dinge einstellen möchten.
Der Anfänger wählt einfach am Drehrad "EZ" (das soll wohl für Eazy stehen), und das Gerät passt sich mit Lautstärkeautomatik usw. automatisch an. Das gibt ganz gute Ergebnisse ohne permanentes "Pumpen".

Natürlich lässt sich auch die Lautstärkeautomatik abschalten zugunsten einer manuellen Regelung, hier hat man dann zusätzlich trotzdem noch die Wahl, ob man eine Spitzenpegelbegrenzung möchte ("Peak Limiter") oder nicht.

Auch Trittschalllfilter kann man in verschiedenen Frequenzbereichen hinzuschalten, ebenso eine Aufnahmeautomatik, welche Aufnahmen bei in 4 Stufen einstellbaren Pegeln automatisch startet (und beendet).

Tracks lassen sich während der Aufnahme mit Markern versehen. Ebenso lässt sich im "Tools" Menü ein Track auch nachträglich noch in mehrere Einzeldateien (!) zerlegen.

Ob ich jemals die "Dub" Funktion am Gerät nutzen werde, oder das "Metronom", würde ich dagegen bezweifeln. Aber diese Funktionen schaden auch nicht.

Insgesamt ist die Bedienung nach nur kurzer Beschäftigung mit dem Gerät sehr simpel. Entweder über Wahlrad mit den sinnvollen Voreinstellungen, oder über die Menüs, von denen es 4 Stück gibt, wovon eigentlich nur 1 für die Aufnahme relevant ist und alle Parameter übersichtlich auf einem sichtbaren Schirm anzeigt - ohne weitere Verschachtelung. Prima.

Eigentlich hätte die Bedienung so 5 Punkte verdient - aber das das Gerät ja für die WLAN-Unterstützung beworben wird, muss ich leider 1 Punkt abziehen - siehe unten bei WLAN.


Display:
Das Display zeigt viele Infos auf einen Blick. Allerdings ist das auch eine Schwäche für Leute wie mich:
Die dargestellte Schrift ist dermaßen fein (1 Pixel), dass man sie schon mit nur leichter Sehschwäche in der Nähe schlecht lesen kann. Es wäre schön, wenn man die Schrift etwas fetter einstellen könnte.

Batterielebensdauer:
Der Hersteller gibt 17 Stunden bei 2 Alkali-Mignon-Batterien an. Das könnte hinkommen - ich habe nun schon weit über 10 Stunden mit den mitgelieferten Batterien hinter mir und es werden immer noch 2 Balken angezeigt.

WLAN:
Jetzt zum eigentlichen Highlight des Gerätes, dem WLAN:
Das Gerät fungiert NICHT als WLAN-Client, sondern als WLAN Access-Point (also wie ein normaler WLAN-Router).
Das hat den Vorteil, dass man unterwegs in der Konzerthalle oder dem Band-Probenraum keinen Router benötigt, um Kontakt mit dem Gerät aufzunehmen. Stattdessen schaltet man einfach das WLAN an einem eigenen Knopf ein (blaue Leuchtanzeige zur Kontrolle blinkt), loggt sich mit dem Smartphone in dieses WLAN ein (blaue LED leuchtet konstant) und das war es.
Nachteile dieser Methode: Daten auslesen am PC ohne WLAN geht nur mit USB. Und das Handy kann während der Nutzung nicht per WLAN mit dem Internet verbunden sein. Wifi Direct oder Bluetooth, die sicherlich sinnvollere Varianten für diesen Zweck wären, sind nicht vorhanden.

Der fetteste Minuspunkt aber ist die Android-App:
Diese kann derzeit NICHTS außer Start/Stopp für Aufnahme und Wiedergabe.
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Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
in der unterten Preisklasse mein Favourite
Christoph051, 26.08.2016
Nachdem mein alter Zoom 4 (der ganz alte mit der umständlichen Bedienung und den billigen Tasten) nicht mehr wollte, suchte ich nach einem günstigen Gerät für schnelle Mitschnitte mit den eingebauten Mikros. Für hochwertiger Mitschnitte verwende ich Studio-Mikrophone die ich über einen USB Mixer in den Laptop laufen lasse, daher waren für mich XLR Eingänge an diesem Gerät nicht wichtig.

1) Klang: Ich wählte den Tascam DR-22WL hauptsächlich wegen den Hörbeispielen (sowohl auf der Thomann-Website als auch auf You-Tube) aus. Verglichen mit anderen Geräten der selben Preisklasse klangen die beiden XY-Nieren Mikros räumlich sehr präzise, ohne deutliche Phasenprobleme (wie bei den Rekordern die AB-Mikros verwenden). Außerdem scheinen die Tascam-Mikros eine leichte Anhebung in den oberen Bässen zu haben, wodurch die Aufnahme angenehm warm klingt während mein alter Zoom 4 bei Chöre und Bläsern oft dünn und scharf klang.

2) Bedienung: Mit dem Wahlrad (ähnlich wie bei Photoapparaten) findet man in Sekunden eine Einstellung die ungefähr passt. Wenn ich selber spiele, hab ich keine Nerven für herumtüfteln, daher genau richtig für schnelle Mitschnitte ohne Soundcheck.

Die W-LAN Funktion habe ich nicht getestet da ich sie nicht benötige. Sie soll lt. Hersteller viel Batterie benötigen.

3) Verarbeitung: Für die Ewigkeit gebaut sieht er nicht aus, aber ein paar Jahre wird er es wohl machen. Sollte es nötig sein, werde ich diese Rezension in ein paar Monaten/Jahren ergänzen, damit auch die Langzeiterfahrungen einfließen.

Fazit: Ein billiger, angenehm Klingender Feld-Rekorder mit logischer und schneller Bedienung.
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