Superlux R102

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Bändchenmikrofon

  • aktives Bändchen
  • sehr warmer natürlicher Sound
  • 8er Charakteristik
  • Frequenzbereich: 25 - 15000 Hz
  • Sensitivity @ 1PA: -39 dBV
  • Impedanz: 200 OHM
  • max. SPL: 140 dB
  • 48 V phantom power nötig
  • Anschluss: goldbeschichteter XLR Stecker
  • Abmessungen: 57 x 27 x 195 mm
  • Gewicht: 500 g
  • Farbe: Schwarz
  • Lieferung inkl. Haltebügel und XLR Kabel mit 90° Stecker
Kondensatormikrofon Nein
Anklippmikrofon Nein
Inkl. Klemme Nein
Stereo Set Nein
Charakteristik Acht
Erhältlich seit Oktober 2008
Artikelnummer 212657
Mikrofonklammer 1
Dynamisches Mikrofon 1
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Aktives Bändchen zum Spitzenpreis

Mit dem Superlux R102 erhält man ein preiswertes, äußerst ansehnliches Ribbon-Mikrofon, das dank aktiver Verstärkerelektronik einen hohen Output liefert. Dabei weist es die typischen Eigenschaften eines Bändchenmikrofons auf: eine Acht als Richtcharakteristik, einen ausgeprägten Nahbesprechungseffekt und einen in den Höhen abrollenden Frequenzgang, der den bändchentypischen, warmen Sound erzeugt. Das Superlux R102 ist vielseitig und bietet sich für charakterstarke Aufnahmen von Sprechern, Sängern und Instrumenten an. Der Lieferumfang umfasst zudem einen stabilen Transportkoffer und eine Mikrofonhalterung in Bügelform.

Benötigt Phantomspeisung

Der Hersteller setzt beim R102 nicht ausschließlich auf passive Bauteile, sondern hat zusätzlich ein Verstärkermodul zwischen Übertrager und Mikrofonausgang integriert, das seine Versorgungsspannung über Phantomspeisung vom Mikrofonvorverstärker bezieht. Dadurch erreicht das R102 eine hohe Empfindlichkeit, die mit 10mV/Pa weit über dem liegt, was ein passives Bändchen erreicht. Der Übertragungsbereich wird mit 25 bis 15.000Hz angegeben, wobei die höhenarme Übertragung bereits ab 5kHz einsetzt – ein durchaus typischer Wert. Außerdem kommt das R102 mit hohen Schalldruckpegeln zurecht: Mit maximal 140dBSPL darf es auch vor einer Bassdrum oder einem Amp stehen.

Klassischer Sound für fast alles

Das attraktive Superlux R102 stellt eine hervorragende klangliche Alternative zu Tauchspulen- und Kondensatormikrofonen dar. Der klassische, warme Sound empfiehlt sich dabei nicht nur für Sprecher, sondern auch für Sänger und Instrumente. Vor der Bassdrum erzielt man ein ordentliches Bassfundament, und auch Amps, Akustikgitarren sowie Holz- und Blechblasinstrumente stehen dem R102 gut zu Gesicht. In doppelter Ausführung kann es außerdem für das Blumlein-Stereo-Verfahren verwendet werden. Das R102 lässt sich daher als flexibles Aufnahmewerkzeug bezeichnen, das zu dem Preis eine ausgezeichnete Qualität bietet.

Über Superlux

Wenn man Mikrofone und Kopfhörer mit hochwertiger Klangqualität zu erschwinglichen Preisen sucht, dann wird man kaum an Superlux vorbeikommen. Diese Firma beschäftigt hocherfahrene Leute ihres Fachs und produziert ihre Artikel an verschiedenen Standorten ihrer eigenen Werke in China und Taiwan. Dort werden die Produkte entwickelt, getestet und hergestellt, wofür Maschinen aus allen Entwicklungs- und Qualitätssicherungsbereichen zur Verfügung stehen – von der CNC-Maschine über alle erdenklichen Messgeräte bis zur absolut stillen Absorberkammer. Das bedeutet, dass vom Rohmaterial bis zum fertigen Gerät alles vor Ort gefertigt werden kann. In vielen Testberichten wird dem Sound der Superlux-Produkte eine professionelle Qualität zugeschrieben, die Privatanwendern ohne großes Budget ermöglicht, ohne gewaltige Investitionen solide Ergebnisse beim Recording und Mixing zu erreichen.

Anspruchslos in Sachen Vorverstärker

Passive Bändchenmikrofone liegen mit ihrer Empfindlichkeit in der Regel deutlich unter dem angegebenen Wert des Superlux R102. In der Praxis bedeutet das, dass man einen rauscharmen, leistungsstarken Mikrofonvorverstärker benötigt, um ein Signal von hoher Güte zu bekommen. Als aktives Bändchenmikrofon mit Verstärkerelektronik liefert das Superlux R102 hingegen einen hohen Output. Daher gibt es sich auch mit weniger leistungsstarken Mikrofonverstärkern zufrieden. Selbst mit den On-Board-Preamps einfacher Audiointerfaces kann man überzeugende Ergebnisse erzielen. Diejenigen, die über keinen hochwertigen Mikrofonvorverstärker verfügen, sind mit dem R102 also auf der sicheren Seite.

119 Kundenbewertungen

z
Neutral klingt anders, aber nicht immer besser
z6k 08.03.2012
Das Bändchenmikrofon Superlux R102 habe ich seit fast einem Jahr im Einsatz, im Wohnzimmer wie im Studio. Mir gefällt vor allem der volle, samtige Klang. Absolut kein Rauschen, kein Brummen.

Die leicht gedämpften Höhen machen sich angesichts der Präzision im Mittenbereich überhaupt nicht weiter bemerkbar. Von den tiefen bis zu den hohen Mitten bietet das Bändchenmikrofon sehr feine Zeichnung, die mit anderen Mikrofontypen nicht vergleichbar und nicht erreichbar ist. Das Mikro geht gutmütig mit kleineren Lautstärkeschwankungen um, obwohl es gleichzeitig sensibel reagiert und räumliche Tiefe vermittelt.

Für Rock- und Blues-orientierte Musik ist es fast eine Allzweckwaffe: Ich habe es sowohl direkt vor dem Gitarrenamp als auch als Stützmikro einsetzt. Im Bereich Vocals verleiht es auch weniger ausgebildeten Stimmen (wie meiner) einen charmanten Klang. Auch Harp und Percussion nimmt das Mikro sauber auf (obwohl wir im Studio die Harp dann doch mit einem Großmembrankondensator gemacht haben, wegen der Höhen).

Etwas Sorgfalt muss auf die Ausrichtung verwandt werden. Bei der deutlichen Achtercharakteristik ändert sich der Klang, wenn die Quelle nicht auf das Zentrum gerichtet ist. Außerdem ist wichtig, was auf der gegenüberliegenden Seite passiert, denn auch dort wird jedes Klangereignis aufgezeichnet. Dafür kann man aber auch in Verbindung mit einem weiteren Mikro brauchbare MS-Stereophonieaufnahmen machen, sogar im Live-Einsatz! Das ist dann aber schon an der Grenze dessen, was das Mikro leisten kann.

Die Ausstattung mit wuchtigem Kabel und funktionaler Halterung im Kunststoffkoffer bietet alles Notwendige für den Einsatz. Die Halterung beinhaltet allerdings keine Dämpfung, dass muss dann doch das Trittschallfilter am Mischpult machen.

Übrigens: Damit das Mikro nicht aus der Halterung kippt, muss die Rändelmutter an der XLR-Buchse losgeschraubt, das Mikro in die Halterung gesteckt und dann mit der Rändelmutter an der Halterung befestigt werden. Ist aber kein Aufwand. Die Stromversorgung über Phantomspannung - kinderleicht.

Es ist richtig, was für Ribbon Mikes gelten soll: Neutral klingt anders. Neutral ist aber nicht immer besser.
Features
Sound
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P
Bändchenmikrofon unter 400 € ? Bei Superlux jetzt anscheinend schon
PhilK 11.09.2021
Für einen Preis von unter 200 € hab ich es nach Review-Recherche gewagt, das Bändchenmikro von Superlux zu bestellen, da ich meine Stimme mit dem nostalgischen Rockabilly/Swing-Sound vor 1960 habe wollte um dem Gesamtbild meiner Musik einen Old-School-Charakter zu geben und die Stimme meiner Strat mit den 54er Custom Shop Pickups anzupassen.

Bändchenmikros werden im Vergleich zu Kondensator- und dynamischen Mikros anscheinend mehr als "Antiquität", die einen besonders hohen Preis verdient angesehen. Superlux scheint diese Marktnische entdeckt zu haben und für sich zu nutzen. Das Mikro ist stabil verarbeitet, kommt mit der nostalgischen Aufhängung (bei R102 keine Spinne, nur die Gabel, bei Mark II auch die Spinne so weit ich weiß) und einem langen XLR-Kabel, das alles in einem schützenden Hardcase-Köfferchen. Bei dem Preis ein ziemlich überzeugendes Auftreten beim Unboxing.

Ich hab das Mikro noch nicht lang, aber der Sound ist wie erwartet durch den Frequenzgang bis 15.000 Hertz "old-schoolig" (Vorsicht das Mark II geht bis 18.000 Hertz und klingt moderner), was genau meinen Erwartungen enspricht. Instant-Nostalgie für Rockabillies, Teddyboys, Swing-Kids, Crooner und andere Hepcats und Greaser. Als Bändchenmikro liefert es einen Klang, der die Bassfrequenzen betont und einen sehr warmen, natürlichen Klang produziert, der den Elvis Presley Studioaufnahmen mit dem legendären (und für Sterbliche unerschwinglichen) RCA 44 meines Erachtens in nichts nachsteht.

So wie das Superlux WH5 (dynamisch - und günstiger als das Shure SM58) ist auch das Superlux R102 kein altes Mikro mit modernem Klang, sondern ein modernes Mikro mit einem nostalgischen Klang und das alles in vorzeigbarer Qualität zu einem Preis, den man nicht für möglich halten sollte.
Features
Sound
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U
Kleiner Tausendsassa für einen vernünftigen Preis
Ulovemyvoice 16.04.2020
Das Superlux R 102 habe ich als Setangebot gekauft. Also mit dem Tischhalter und dem Cordial - Kabel. Zur Tischhalterung werde ich gesondert schreiben, mit der bin ich nicht ganz zufrieden, aber wie gesagt: Dazu an anderer Stelle mehr.

Das Mikrofon selbst ist jedoch für verschiedenste Einsatzzwecke eine absolute Wucht!

Das Mikrofon selbst kommt sehr gut verpackt und kombiniert mit einer Halterung, die das Mikro sehr gut und spielfrei fasst und einfach zu handhaben ist.
Das Mikrofon selbst ist ordentlich schwer, liegt aber damit auch wertig in der Hand. Verarbeitungsseitig habe ich absolut nichts auszusetzen und nicht mal minimal unterschiedliche Spaltmasse oder andere "Kosmetikmeckereien" gefunden.
Ich verwende das Mikrofon vor allem als Sprechermikrofon in Voice / Videokonferenzen und für Instrumentalaufnahmen, Gesang habe ich bislang nur kurz versucht, mangels Erfordernis, aber das, was rauskommt, kann ich auch dabei nur als überzeugend bewerten.
Im Gegensatz zu meiner Befürchtung, die Bauweise (Bändchen) könnte in den Höhen zu sehr beschneiden, kann ich nur attestieren, dass die Saiten einer Westerngitarre sehr fein aufgelöst werden, ebenso wie das Streichen eines Cello. Im Sprachbereich hat das R 102 definitiv bei mir absolute Stärken und harmoniert mit meiner doch recht basslastigen, tiefen Stimme sehr gut. (Achtung, die Herren, manche Frauen kriegen da weiche Knie, ist also tatsächlich auch bei der richtigen Stimme ein "Womanizer". - kleiner Scherz am Rande, aber es wurde wirklich gesagt, dass es eine sehr angenehme Stimmfärbung macht, insbesondere im direkten Vergleich mit einem 18mm Kondensator, den ich alternativ habe).
Die Preamps sowohl von Audiobox USB (Presonus, altes Modell mit 44 kHz), als auch vom Zoom H6 leisten mehr als genug für das Mikrofon, zumal es ja aktiv ist. Achtung: Bändchenmikros sind zwar in der Funktion dynamische Mikrofone, hier ist aber eine aktive Elektronik eingebaut, die 48V Phantomspeisung benötigt!

Vor dem Hintergrund des (für ein Mikrofon dieser Leistungsfähigkeit) günstigen (sehr!!! günstigen) Preises, kann ich das Superlux R102 nur uneingeschränkt empfehlen.
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W
Viel Vintage-Optik bei passablem Klang.
Wernie 02.03.2020
Diesem Bändchen-Mikrofon muss man schon einen hohen Coolness-Faktor zusprechen, es sieht sehr schick und amtlich aus. Auf der Verpackung wird es als „Classical Broadcast Mikrophone“ bezeichnet. Wie bei Sprecher-Mikrofonen üblich kommt es mit einer speziellen Halterung aus Metall und sogar mit einem Mikrofonkabel mit Winkelstecker.

Das leicht metallic-graue Druckgussgehäuse ist makellos verarbeitet, lediglich der U-Bügel zur Aufhängung wackelt etwas bei Befestigung an einem Stativ. Das Innenleben macht einen guten Eindruck: Das 5 mm schmale und 40 mm lange, dünne Alu-Bändchen hängt locker zwischen 2 Neodymium-Magnetstäben. 2 Dicke Drähte verbinden das Bändchen mit einem Übertrager, der massiv in Eisen gekapselt ist und das winzige Mikrofonsignal auf ein höheres Niveau transformiert. Von da führen 4 dünne Drähte zu einer Platine mit 4 Transistoren (darunter 2 besonders rauscharme FETs), die das Signal nochmals verstärken. Im Vergleich rauscht das Mikrofon zwar weniger als sein Stallkollege S502 mit Kondensatorkapsel, ein Stereo-Mikrofon zum gleichen Preis. Beide gehören aber nicht zu Liga der besonders rauscharmen Mikrofone.

Die schwingende Fläche entspricht rechnerisch der Membranfläche einer kreisförmigen Membran mit 16 mm Durchmesser, allerdings ist die Richtcharakteristik völlig anders. In Längsrichtung ist die Keule sehr breit und in Querrichtung extrem schmal. Das heißt, die Mikrofonempfindlichkeit nimmt seitlich sehr rasch ab, und der Sweet Spot zum Einsingen ist sehr schmal. Nach oben und unten ist es hingegen unkritisch. Daher ist das Mikrofon nicht optimal, wenn sich der Sprecher oder Sänger hin und her bewegt. Außerdem ist das Mikrofon sehr plopp-empfindlich. Da das Mikro eine Achtercharakteristik hat, nimmt es rückwärtigen Schall (Raumhall) gut auf, was bei Anwendung als Live-Gesangsmikrofon zu Rückkopplungen führen kann, wenn man einen Monitor hinter dem Mikrofon hat. Dieser sollte 90 Grad seitlich stehen.

Was den Klang betrifft, so wirkt das R102 im direkten Vergleich mit einem Neumann KM184 deutlich eingeengt, fast etwas nasal. Allerdings fokussiert sich das Mikrofon ganz gut auf die wesentlichen Stimmanteile: die Stimme klingt sonor und es fehlen die scharfen Höhen bei Zischlauten, die oft Probleme machen. Bei einer weiblichen Stimme dürfte sich die inhärente Wärme noch mehr auswirken, ebenso bei der Abnahme eines Gitarrenverstärkers, wo auch die Form des Mikrofons gut passt. Man merkt aber schon, dass Obertöne fehlen. Bei der Abnahme einer Akustikgitarre machte das R102 keine gute Figur, es fehlen die glitzernden Höhen und die Bässe kommen eher mulmig rüber. Dafür ist es aber auch nicht gedacht.

Fazit: Für den Preis bekommt man sehr viel Mikrofon mit Vintage-Optik. Wem es also nicht auf die letzte Feinheit im Klang ankommt, sollte zugreifen.
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