Strymon Flint

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E-Gitarreneffekt

  • Reverb/Tremolo
  • 3 verschiedene Reverbvarianten: 60's, 70's und 80's Reverb
  • 3 verschiedene Tremolovarianten: Photo Tremolo (65'Style), Tube Tremolo, Harmonic Tremolo
  • Reverb und Tremolo lassen sich einzeln aktivieren und einstellen
  • mit dem Favorite Switch kann ein zweites Preset gespeichert werden
  • inkl. 9V Netzteil
Erhältlich seit Juni 2012
Artikelnummer 281669
Verkaufseinheit 1 Stück
Art des Effekts Tremolo
Inkl. Netzteil 1
Ein- & Ausgangs Konfiguration Mono Eingang / Stereo Ausgang
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Zwei wichtige Effekte in einer Box

Mit dem Flint liefert der US-amerikanische Boutique-Pedalhersteller Strymon gleich zwei der wichtigsten Effekte für Gitarristen in einer gewohnt hochwertig verarbeiteten und kompakten Box. Mit drei verschiedenen Hallprogrammen sowie ebenso vielen Tremolosounds liefert der Strymon Flint mehr als eine solide Grundversorgung. Die gebotene Qualität entspricht, wie bei vielen anderen Strymon-Pedalen auch, der absoluten Premiumliga. Durch die Stereosignalführung werden hier eindrucksvoll räumliche Hall- und Tremolosounds geboten. Dank der hochwertigen Ein- und Ausgangsstufen verwöhnen sie mit einer grandiosen Dynamik, einem sehr differenzierten Klangbild und zugleich absolut frei von Nebengeräuschen die Ohren!

Top Hall- und Tremolosounds in dreifacher Ausführung

Die Hallsektion des Strymon Flint bringt die wichtigsten Reverbsounds von drei Jahrzehnten unter einen Hut. Im Repertoire der robusten schwarzen Kiste befinden sich die Nachbildungen eines 60er-Jahre-Federhalls, eines 70er-Plate-Reverbs und die Sounds eines 80er-Jahre-Rack-Reverbs. Sie sind jeweils anwählbar über einen kleinen Mini-Switch, der gut geschützt zwischen den Reglern seinen Platz gefunden hat. Dreistufig arbeitet auch der Schalter direkt daneben für den Tremolo-Effekt: Hier werden mit einem Power Tube Tremolo, einem Photocell-Tremolo sowie einem Harmonic-Tremolo drei verschiedene Typen angeboten. Wenige, aber dafür effektive Regler auf der Oberseite sorgen schnell für den gewünschten Sound, und natürlich lassen sich beide Effekte auch gleichzeitig betreiben! Zusätzlich zu den Stereoausgängen des Flint befindet sich an der Stirnseite ein Anschluss für ein Expression-Pedal, mit dem jeder beliebige Parameter des Bedienpanels auch per Fußbewegung gesteuert werden kann.

Räumliche Grundausstattung in Premiumqualität

Ein Tremolo-Effekt und vor allem ein guter Hall gehören für viele Gitarristen zur absoluten Standardausstattung. Das Strymon Flint ist aber nicht exklusiv den Saitenartisten vorbehalten, denn auch Keyboarder oder Produzenten im Studio können mit den charaktervollen und inspirierenden Sounds des Flint eine Menge anfangen. Deshalb stehen an der Stirnseite die Stereoausgänge bereit, damit auch hier die volle Bandbreite genutzt werden kann. Doch auch im Monobetrieb gibt es kaum vergleichbare Effekte auf dem Markt, die zum einen in dieser zweifachen Kombination erhältlich sind zum anderen eine derartige Klangqualität bieten!

Über Strymon

Der kalifornische Effektpedal-Hersteller Strymon wurde in 2004 unter den Namen Damage Control gegründet und stellte zunächst röhrenbetriebene Effektpedale her. Im Jahr 2009 änderte man den Namen auf Strymon und die Company begann mit der Entwicklung von DSP-Effekten, die zum Teil heute schon Kultstatus erreicht haben. Klassiker, wie das Hallgerät „Big Sky“ oder die Delays „Timeline“ und „El Capistan“ finden sich nicht nur auf den Pedalboards von vielen Gitarristen, sondern auch gerne und oft in Studios oder in der Welt der Tasteninstrumente.

Hall, Tremolo oder doch lieber beides gleichzeitig?

Beide Effekte stehen in ihrer Qualität und den Möglichkeiten der einfachen und zugleich effektiven Klangbearbeitung des Signals für sich. Zusammen aber bilden das dynamisch agierende Tremolo und die fein aufgelösten Hallräume ein kreatives Werkzeug, das mehr als inspirieren kann. Es lässt seine Benutzer Grenzen neu ausloten, sofern sie es möchten, versteht sich. Das Angebot reicht von schwirrenden Tremolos in kleinen Räumen, über Univibe-artige Sounds mittlerer Größe bis hin zum Bergschluchten-Hall der Gitarrensoli der 80er-Jahre - natürlich stets geprägt von Bestwerten in Sachen Signalqualität.

299 Kundenbewertungen

179 Rezensionen

S
Perfektion!
Saitenschinder 09.01.2022
Es war ein langer Weg für mich, den perfekten Hall zu finden. Und es hätte so einfach sein können. Mit seinem Label 60s, 70s und 80s für die drei Hallvarianten hätte ich direkt auf meine gesuchten Gefilde gestoßen werden müssen. Aber wie das so ist… der Holy Grail Max wurde mir zu unflexibel, mit seinen leicht „metallisch scheppernd“ dominanten Hallfahnen außer für Hendrix Sachen auch etwas zu retro als Always-on Gerät. Der Flint schien mir ebenfalls zu beschränkt in den Regelmöglichkeiten, kein Regler für Predelay, nur ein Preset abzuspeichern für einen externem Fußschalter. Und dann so ein „altes“ Gerät, das schon 10 Jahre am Markt ist?! Und so teuer!

Also für meinen Lieblingshalltyp Plate den Catalinbread Talisman ausprobiert: unverhältnismäßig hoher Lautstärkeverlust, Störgeräusche im 18 V Betrieb, Clipping in den Bassfrequenzen, nicht überzeugt für 259 Euro, auch wenn der Hall gut klingt. Dann also was Modernes, einen vermeintlichen Alleskönner, bestellt: Neunaber Immerse Mk2. Viel Begeisterung in den Foren, bei mir Ernüchterung, die trotz intensiver Beschäftigung mit den Settings nicht weichen wollte. Synthetisch, fast steril, wieder Lautstärkeabfall des Dry-Signals. Zurückgeschickt.

So, dann kam gestern der Flint. Ausgepackt, abgeklemmt, grob die Standardeinstellungen eingedreht und… Wow!!! Das ist es!!! Danach habe ich gesucht! 3 fantastisch natürlich und warm klingende Reverbs. Ich kann mich noch nicht entscheiden ob 70s Plate oder 80s Hall Rack mein Always-on Hall wird. 80s hat leichtes, fest eingestelltes Predelay. Eigentlich war Predelay als Regler für mich ein Muss, da mein Holy Grail keinen hatte. Vielleicht das einzige Mini-Manko am Flint. Dafür sind die Bandbreiten der Reglerwege alle sinnvoll, ich finde laufend musikalisches Neuland. Und ich schreibe hier ja nur vom Hall. Das Gerät ist ja ein 2 in 1 Effektgerät mit den Tremolos. Ich hatte nie einen, spielte bisher immer nur ein Univibe als Modulationseffekt. Daher möchte ich die Qualität der Tremolos nicht bewerten. Alle 3 Trems klingen unterschiedlich und ich freue mich sehr über die erweiterten Soundmöglichkeiten.

Anschlüsse für mein Expressionspedal gibt es auch, auch Stereo, was interessant ist. Jetzt fehlt mir noch der Strymon Fußschalter für Tap Tempo des Tremolos. Die Zusatzinvestition ist dieses Gerät wert!

Ich verstehe jetzt, dass Neunaber & Co. ganz andere Klangwelten zum Ziel haben. Shimmer, Modulation der Hallfahnen u.s.w., ich brauche es nicht. Ich weiß mit meinen Erfahrungen jetzt, dass der Flint mein musikalisches Terrain einfach am besten bedient.

Nachtrag: Für den Preis darf kritisiert werden, dass für ein Preset oder Tap Tempo (Tremolo) ein extra Fußschalter benötigt wird und für diese Funktionen das Gerät mit umständlichen, kaum einzuprägenden Handgriffen beim Anschalten vorzukonfigurieren ist. Hätte man das nicht eleganter über einen Schalter an der Seite regeln können? Deswegen und weil nur entweder Tap Tempo oder ein Preset genutzt werden kann, einen Punkt Abzug bei Bedienung.
Features
Sound
Verarbeitung
Bedienung
2
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W
Ersetzt beinahe einen Fender Vibroverb.
Wernie 20.04.2016
Als Besitzer eines Vibroverb liebe ich dessen phantastischen Federhall und das Vibrato. Manchmal ist mir das Teil aber doch zu schwer und ich suchte etwas um direkt ins Pult zu gehen. Zwar gibt es spezielle Federhall- und Vibrato-Pedale, aber die klingen alle nicht so überzeugend wie dieses, denn gerade die Kombination Reverb + nachgeschaltetes Tremolo macht den Reiz aus.

Das Strymon Flint (weiß jemand warum das Teil so heißt?) simuliert praktisch einen Vibroverb ohne Vor- und Endstufe. Man muss Strymon lassen, die Simulation ist gut gelungen. Besonders gefällt mir der warme, analoge Klang des Vibratos und die Räumlichkeit des Halls.

Außer dem normalen Bias-Vibrato (Mittelstellung) gibt es noch zwei andere Varianten, die heutzutage selten zu finden sind. Das Vibrato ist immer Mono und fügt dem Klang ganz dezent ein paar Harmonische Oberwellen hinzu, auch wenn die Intensität auf Null steht. Alle drei Vibratos klingen hervorragend und sind vielseitig nutzbar, sei es um dem Hall ein rhythmisches Muster aufzuprägen, einen weichen Attack zu erzeugen oder dem Ton nur eine leichte Bewegung zu geben. Besonders interessant ist das Harmonic Vibrato, das klingt wie ein moduliertes Tiefpassfilter ohne Resonanz.

Der Hall ist in Stereo und klingt für einen Bodentreter richtig edel. Außer der Hallspirale gibt es noch eine Plate und ein digitales Reverb (Raumsimulation). Alle drei sind unaufdringlich und verdecken das Originalsignal kaum, in der Qualität mit sehr guten Plug-Ins vergleichbar. Die Nachhallzeit ist von sehr kurzen Werten bis fast unendlich einstellbar. In Kombination mit dem Vibrato und dem Strymon El Capistan kann man so sehr komplexe Klänge erzeugen.

Praktisch finde ich bei den Strymon-Pedalen, dass alle Anschlüsse an einer Seite sind. Lediglich die Gehäuse aus gebogenem Alublech wirken etwas billiger als bei der Konkurrenz. Für die Stromversorgung mehrerer Pedale sollte man getrennte Netzteile verwenden, sonst hört man ein leichtes Pfeifen. Außerdem muss ich bemängeln, dass der Stereo-Eingang nur über ein Y-Kabel und einen internen Jumper nutzbar ist. Insgesamt trotzdem klare 5 Punkte.
Features
Sound
Verarbeitung
Bedienung
5
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Av
Absolutes Lieblingspedal
Andy von Rockenhausen 28.02.2022
Das Flint bietet mir traumhafte Variationen und Kombinationen meiner meistverwendeten Effekte: Hall und Tremolo. Es ist so unersetzlich, dass es sogar im Effektloop meines HX Stomp eingesetzt wird. Die Einstellmöglichkeiten (es gibt auch versteckte) sind vielfältig, die Verarbeitung über jeden Zweifel erhaben. Das Teil ist nicht billig aber jeden Cent wert!
Features
Sound
Verarbeitung
Bedienung
1
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O
Volltreffer - Super Pedal mit inspirierendem Sound, der zum Spielen animiert.
Oliver281 20.07.2014
Freitag nach der Arbeit ausgepackt und sofort zwei Stunden einfach gespielt. Die Effekte klingen so phänomenal, dass ich dabei sehr wenig mit den Reglern und viel mehr mit meiner Gitarre und meinen Melodien beschäftigt war. Flint klingt einfach so genial, so musikalisch, dass man auf Anhieb inspiriert wird und DAS IST DAS GRÖßTE KOMPLIMENT DEN MAN EINEM HERSTELLER VON EFFEKTGERÄTEN MACHEN KANN. Schließlich ist das ja der Sinn von Effektpedalen, den eigenen Sound zu unterstützen und gewissermaßen zu erweitern, damit man zu besserem und noch mehr Spielen inspiriert wird.

Ich mag den Flint bei unaufdringlichen Einstellungen am besten, die man aber umso mehr vermisst, wenn man das Gerät abstellt. Es ist eine unfassbare und bleibende Erfahrung gewesen, als ich das Gerät mal in den Bypass geschaltet habe, um den trockenen Sound zu lauschen und eventuelle Verfärbungen wahrzunehmen. Erstens war mit eingeschaltetem Strymon eine deutliche Verbesserung zu hören (als wäre ein Preamp im Spiel) zweitens dachte ich mir, wie fad und leblos auf einmal der Sound ohne Flint geklungen hat. Das ist die einzige Warnung, die ich aussprechen kann: der STRYMON FLINT MACHT SÜCHTIG vor allem im 80-er Reverb Modus.

Das Pedal hat nun auf jeden Fall einen fixen Platz auf meinem (überfrachteten) Board bekommen und wird den Hall of Fame ablösen, mit dem ich nie zufrieden war. Das soll auch kein Vergleich sein, denn die beiden Effekte spielen in einer andere Liga.

Verarbeitung: top

Optik/Haptik: super

Bedienung: straight forward, einzig die kleinen Kippschalter finde ich einwenig zu winzig.

Bedienungsanleitung: fehlt bzw. im Netz zu holen

Verpackung: toll, mit Vintage Charakter

Ach ja, es ist ein Netzteil enthalten und das ist auch weiteres dickes Plus vor allem, weil mit meinem Cioks sich ein leises Pfeifen zum Sound dazugesellt hat, das allerdings nach Anschluss der mitgelieferten Stromversorgung verschwunden ist. Gott sei Dank, ist Strymon auf nun mehr sicher gegangen :-)

Sounds: Die Reverbs sind alle klasse, ich habe nicht schlecht gestaunt, als ich den eingebauten Spring Reverb meines Cornford Carrera mit der 60´s Einstellung des Flint verglichen habe!!! Es wurde mir klar, dass die Studien und Analysen, die Strymon auf der eigenen HP publiziert anscheinend nicht nur Marketing-Gags sind. Die Tremolos sind für mich ein Add-on, hier gefällt mir der 63´er Tube Sound am Besten, jedoch habe ich hier noch viele Stunden Herumexperimentieren vor mir, YEAH :-)


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Features
Sound
Verarbeitung
Bedienung
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