Strymon Flint

E-Gitarreneffekt

  • Reverb/Tremolo
  • 3 verschiedene Reverbvarianten: 60's, 70's und 80's Reverb
  • 3 verschiedene Tremolovarianten: Photo Tremolo (65'Style), Tube Tremolo, Harmonic Tremolo
  • Reverb und Tremolo lassen sich einzeln aktivieren und einstellen
  • mit dem Favorite Switch kann ein zweites Preset gespeichert werden
  • inkl. 9V Netzteil
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Soundbeispiele

 
0:00
  • Indie Off On
  • Jazz
  • Prog Off On

Weitere Infos

Analog Nein
Batteriebetrieb Nein
Inkl. Netzteil Ja
Ein- & Ausgangs Konfiguration Mono Eingang / Stereo Ausgang

Zwei wichtige Effekte in einer Box

Mit dem Flint liefert der US-amerikanische Boutique-Pedalhersteller Strymon gleich zwei der wichtigsten Effekte für Gitarristen in einer gewohnt hochwertig verarbeiteten und kompakten Box. Mit drei verschiedenen Hallprogrammen sowie ebenso vielen Tremolosounds liefert der Strymon Flint mehr als eine solide Grundversorgung. Die gebotene Qualität entspricht, wie bei vielen anderen Strymon-Pedalen auch, der absoluten Premiumliga. Durch die Stereosignalführung werden hier eindrucksvoll räumliche Hall- und Tremolosounds geboten. Dank der hochwertigen Ein- und Ausgangsstufen verwöhnen sie mit einer grandiosen Dynamik, einem sehr differenzierten Klangbild und zugleich absolut frei von Nebengeräuschen die Ohren!

Top Hall- und Tremolosounds in dreifacher Ausführung

Die Hallsektion des Strymon Flint bringt die wichtigsten Reverbsounds von drei Jahrzehnten unter einen Hut. Im Repertoire der robusten schwarzen Kiste befinden sich die Nachbildungen eines 60er-Jahre-Federhalls, eines 70er-Plate-Reverbs und die Sounds eines 80er-Jahre-Rack-Reverbs. Sie sind jeweils anwählbar über einen kleinen Mini-Switch, der gut geschützt zwischen den Reglern seinen Platz gefunden hat. Dreistufig arbeitet auch der Schalter direkt daneben für den Tremolo-Effekt: Hier werden mit einem Power Tube Tremolo, einem Photocell-Tremolo sowie einem Harmonic-Tremolo drei verschiedene Typen angeboten. Wenige, aber dafür effektive Regler auf der Oberseite sorgen schnell für den gewünschten Sound, und natürlich lassen sich beide Effekte auch gleichzeitig betreiben! Zusätzlich zu den Stereoausgängen des Flint befindet sich an der Stirnseite ein Anschluss für ein Expression-Pedal, mit dem jeder beliebige Parameter des Bedienpanels auch per Fußbewegung gesteuert werden kann.

Räumliche Grundausstattung in Premiumqualität

Ein Tremolo-Effekt und vor allem ein guter Hall gehören für viele Gitarristen zur absoluten Standardausstattung. Das Strymon Flint ist aber nicht exklusiv den Saitenartisten vorbehalten, denn auch Keyboarder oder Produzenten im Studio können mit den charaktervollen und inspirierenden Sounds des Flint eine Menge anfangen. Deshalb stehen an der Stirnseite die Stereoausgänge bereit, damit auch hier die volle Bandbreite genutzt werden kann. Doch auch im Monobetrieb gibt es kaum vergleichbare Effekte auf dem Markt, die zum einen in dieser zweifachen Kombination erhältlich sind zum anderen eine derartige Klangqualität bieten!

Über Strymon

Der kalifornische Effektpedal-Hersteller Strymon wurde in 2004 unter den Namen Damage Control gegründet und stellte zunächst röhrenbetriebene Effektpedale her. Im Jahr 2009 änderte man den Namen auf Strymon und die Company begann mit der Entwicklung von DSP-Effekten, die zum Teil heute schon Kultstatus erreicht haben. Klassiker, wie das Hallgerät „Big Sky“ oder die Delays „Timeline“ und „El Capistan“ finden sich nicht nur auf den Pedalboards von vielen Gitarristen, sondern auch gerne und oft in Studios oder in der Welt der Tasteninstrumente.

Hall, Tremolo oder doch lieber beides gleichzeitig?

Beide Effekte stehen in ihrer Qualität und den Möglichkeiten der einfachen und zugleich effektiven Klangbearbeitung des Signals für sich. Zusammen aber bilden das dynamisch agierende Tremolo und die fein aufgelösten Hallräume ein kreatives Werkzeug, das mehr als inspirieren kann. Es lässt seine Benutzer Grenzen neu ausloten, sofern sie es möchten, versteht sich. Das Angebot reicht von schwirrenden Tremolos in kleinen Räumen, über Univibe-artige Sounds mittlerer Größe bis hin zum Bergschluchten-Hall der Gitarrensoli der 80er-Jahre - natürlich stets geprägt von Bestwerten in Sachen Signalqualität.

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247 Kundenbewertungen
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  • 2
  • 1
4.9 /5
  • Bedienung
  • Features
  • Sound
  • Verarbeitung
Gesamt
Features
Sound
Verarbeitung
Bedienung
Ersetzt beinahe einen Fender Vibroverb.
Wernie, 20.04.2016
Als Besitzer eines Vibroverb liebe ich dessen phantastischen Federhall und das Vibrato. Manchmal ist mir das Teil aber doch zu schwer und ich suchte etwas um direkt ins Pult zu gehen. Zwar gibt es spezielle Federhall- und Vibrato-Pedale, aber die klingen alle nicht so überzeugend wie dieses, denn gerade die Kombination Reverb + nachgeschaltetes Tremolo macht den Reiz aus.

Das Strymon Flint (weiß jemand warum das Teil so heißt?) simuliert praktisch einen Vibroverb ohne Vor- und Endstufe. Man muss Strymon lassen, die Simulation ist gut gelungen. Besonders gefällt mir der warme, analoge Klang des Vibratos und die Räumlichkeit des Halls.

Außer dem normalen Bias-Vibrato (Mittelstellung) gibt es noch zwei andere Varianten, die heutzutage selten zu finden sind. Das Vibrato ist immer Mono und fügt dem Klang ganz dezent ein paar Harmonische Oberwellen hinzu, auch wenn die Intensität auf Null steht. Alle drei Vibratos klingen hervorragend und sind vielseitig nutzbar, sei es um dem Hall ein rhythmisches Muster aufzuprägen, einen weichen Attack zu erzeugen oder dem Ton nur eine leichte Bewegung zu geben. Besonders interessant ist das Harmonic Vibrato, das klingt wie ein moduliertes Tiefpassfilter ohne Resonanz.

Der Hall ist in Stereo und klingt für einen Bodentreter richtig edel. Außer der Hallspirale gibt es noch eine Plate und ein digitales Reverb (Raumsimulation). Alle drei sind unaufdringlich und verdecken das Originalsignal kaum, in der Qualität mit sehr guten Plug-Ins vergleichbar. Die Nachhallzeit ist von sehr kurzen Werten bis fast unendlich einstellbar. In Kombination mit dem Vibrato und dem Strymon El Capistan kann man so sehr komplexe Klänge erzeugen.

Praktisch finde ich bei den Strymon-Pedalen, dass alle Anschlüsse an einer Seite sind. Lediglich die Gehäuse aus gebogenem Alublech wirken etwas billiger als bei der Konkurrenz. Für die Stromversorgung mehrerer Pedale sollte man getrennte Netzteile verwenden, sonst hört man ein leichtes Pfeifen. Außerdem muss ich bemängeln, dass der Stereo-Eingang nur über ein Y-Kabel und einen internen Jumper nutzbar ist. Insgesamt trotzdem klare 5 Punkte.
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Features
Sound
Verarbeitung
Bedienung
Volltreffer - Super Pedal mit inspirierendem Sound, der zum Spielen animiert.
Oliver281, 20.07.2014
Freitag nach der Arbeit ausgepackt und sofort zwei Stunden einfach gespielt. Die Effekte klingen so phänomenal, dass ich dabei sehr wenig mit den Reglern und viel mehr mit meiner Gitarre und meinen Melodien beschäftigt war. Flint klingt einfach so genial, so musikalisch, dass man auf Anhieb inspiriert wird und DAS IST DAS GRÖßTE KOMPLIMENT DEN MAN EINEM HERSTELLER VON EFFEKTGERÄTEN MACHEN KANN. Schließlich ist das ja der Sinn von Effektpedalen, den eigenen Sound zu unterstützen und gewissermaßen zu erweitern, damit man zu besserem und noch mehr Spielen inspiriert wird.

Ich mag den Flint bei unaufdringlichen Einstellungen am besten, die man aber umso mehr vermisst, wenn man das Gerät abstellt. Es ist eine unfassbare und bleibende Erfahrung gewesen, als ich das Gerät mal in den Bypass geschaltet habe, um den trockenen Sound zu lauschen und eventuelle Verfärbungen wahrzunehmen. Erstens war mit eingeschaltetem Strymon eine deutliche Verbesserung zu hören (als wäre ein Preamp im Spiel) zweitens dachte ich mir, wie fad und leblos auf einmal der Sound ohne Flint geklungen hat. Das ist die einzige Warnung, die ich aussprechen kann: der STRYMON FLINT MACHT SÜCHTIG vor allem im 80-er Reverb Modus.

Das Pedal hat nun auf jeden Fall einen fixen Platz auf meinem (überfrachteten) Board bekommen und wird den Hall of Fame ablösen, mit dem ich nie zufrieden war. Das soll auch kein Vergleich sein, denn die beiden Effekte spielen in einer andere Liga.

Verarbeitung: top

Optik/Haptik: super

Bedienung: straight forward, einzig die kleinen Kippschalter finde ich einwenig zu winzig.

Bedienungsanleitung: fehlt bzw. im Netz zu holen

Verpackung: toll, mit Vintage Charakter

Ach ja, es ist ein Netzteil enthalten und das ist auch weiteres dickes Plus vor allem, weil mit meinem Cioks sich ein leises Pfeifen zum Sound dazugesellt hat, das allerdings nach Anschluss der mitgelieferten Stromversorgung verschwunden ist. Gott sei Dank, ist Strymon auf nun mehr sicher gegangen :-)

Sounds: Die Reverbs sind alle klasse, ich habe nicht schlecht gestaunt, als ich den eingebauten Spring Reverb meines Cornford Carrera mit der 60´s Einstellung des Flint verglichen habe!!! Es wurde mir klar, dass die Studien und Analysen, die Strymon auf der eigenen HP publiziert anscheinend nicht nur Marketing-Gags sind. Die Tremolos sind für mich ein Add-on, hier gefällt mir der 63´er Tube Sound am Besten, jedoch habe ich hier noch viele Stunden Herumexperimentieren vor mir, YEAH :-)


ANTESTEN!
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Michael943, 06.04.2016
Ich kann mich den zahlreichen positiven Bewertungen nur teilweiße anschließen.

Das Strymon Flint Reverb klingt im 60er Modus nach einem tollen Amp-Reverb, im 70er Modus nach einem edlem Hall und im 80er nach einer modulated Plate, bei der man wenn man den Decay weit aufdreht eine fast unendliche Hallfahne produzieren kann- sehr athmosphärisch, sehr High Fidelity! (und das können zumindest die Treter von Boss, TC Electronic und Digitech nicht)

Auch zum Tremolo lässt sich Nichts negatives sagen, wer hier nicht einen guten Trem-Sound findet, mag einfach kein Tremolo ;-)

Was mir nicht ganz so gut gefällt sind einige Design-Entscheidungen. Warum muss man den Flint aufschrauben um zwischen Mono und Stereo zu wählen? Warum gibt es für das Stereo-In nicht eine 2te Klinkenbüchse (und nicht so wie jetzt eine Lösung mit TRS-Kabel), warum fungiert der Wet-Schalter auf 100% praktisch als Kill-Dry und nicht als Reverb-Level?

Und ja, das Gehäuse wirkt jetzt auch nicht sooo vertrauenserweckend (an den Boden-Ecken Aussparungen in die Staub oder gar Feuchtigkeit in das Pedal eintreten könnte, und der Preis ist auch happig (obwohl für 2 HighEnd Effekte sicher gerechtfertigt).

Um 100¤ weniger wäre es ein Kandidat für "one of the best pedals ever", so muss wohl die Geldbörse (und das Wohlwollen der Partnerin) über die Anschaffung des Flints bestimmen ;-)
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Perfektes Tremolo, schönes 80s Reverb (klingt wie das Neunaber WET Reverb) für Postrock/Ambient
Stars of the Lid, 25.12.2012
Ich spiele viel Gitarren-Ambient und habe bereits das Blue Sky und den El Capistan...und bin Strymon-Fan der ersten Stunde (der ersten Hier-bei-Thomann-im-Sortiment-Stunde).
Da ich sowieso ein Tremolo suchte, bestellte ich das Flint dann. Außerdem klang das 80s Reverb wie das Neunaber WET Reverb, sogar mit noch höher einstellbarem Effekt-Anteil, und das hat mich schon ziemlich angeturnt.
Das Pedal hat geräuschlose Fußschalter und einen wählbaren Mono-/Stereoeingang. Sehr cool da ich mein Pedalboard in stereo betreibe.


Sound: Wie alle Strymon-Effekte wird das Signal auch beim Flint zu keinem Zeitpunkt in ein digitales Signal umgewandelt. Heißt also, der Instrumentensound bleibt wie er ist und wird nicht verwurstet sonder der Effekt liegt quasi darunter. Es kommt das raus, was reingeht.
Kein Lautstärke-Verlust wie bei vielen anderen Tremolos.

Die Tremolo-Typen klingen alle gut, ich hab mich auf irgendseins festgelegt, weiß aber grad nicht welches. Von den Reverbs nutze ich nur das 80s-Reverb, weil es tatsächlich wie das Neunaber WET Reverb klingt. Sogar fast noch besser, denn man kann den Effekt-Anteil höher einstellen. Ziemlich cool.

Mit dem 80s Reverb werden die Töne übergangslos und wunderbar weich zu einem Reverb-Teppich. Vor allem wenn man dynamisch spielt, kommt das sehr sehr schön. Eine Synth-artige Tonfläche. Es lassen sich damit wirklich große Klangteppiche basteln. Das 80s-Reverb klingt SO analog, dass man fast verrückt wird vor Freude. Es ist eindeutig das analog klingendste digitale Reverb das man überhaupt bekommen kann.

Die Reihenfolge von Tremolo und Reverb lässt sich einstellen, so kann man den Reverb-Trails mit einem subtilen Tremolo eine schöne leichte Bewegung verpassen.

Vergleich zum Blue Sky: Beide klingen fantastisch und ich würde niemals eins für das andere verkaufen. Das Blue Sky hat deutlich größere Reverbs und mehr Auswahl an Reverb-Typen. Von der Größe her kann nur das 80s Reverb dem Blue Sky Paroli bieten. Das Blue Sky hat echt Reverb ohne Ende. Spielt einen Akkord, geht schlafen, und wenn ihr am nächsten Tag wiederkommt hallt es immernoch aus^^ Wenn man jedoch einmal das Flint gehört hat, klingt das Blue Sky deutlich kälter und digitaler. Jedoch trotzdem wunderschön. Beides hat seine Vorzüge und keins ersetzt das andere.

Keine Ahnung was man an konventioneller Musik damit machen kann, aber ich kann sagen, dass es für Ambient/Postrock optimal geeignet ist.
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