Stairville LED Commander 16/2

DMX Steuerpult

Der Stairville LED Commander 16/2 wurde speziell für die Steuerung von LED Scheinwerfern zusammen mit Moving Heads entwickelt. Es lassen sich auf 2 Bänken insgesamt 16 Farben abspeichern und sofort wieder abrufen. Eine separate Chaser Funktion ermöglich es ebenfalls, insgesamt 16 Chaser (Lauflichter) abzuspeichern. Mit dem LED-Commander lassen sich insgesamt 16 Geräte unabhängig voneinander steuern, egal ob LED PAR Kanne, Moving Head, etc. Der Joystick erlaubt eine komfortable Steuerung von Moving Heads oder Scannern. 2 zusätzliche Aux Wege ermöglichen außerdem die Steuerung einer Nebelmaschine oder eines Stroboskops. Die Kanalfunktionen sowie der Joystick sind frei patchbar (Softpatch).

  • Steuerung von 16 DMX 512 Geräten
  • 16 Farbpresets auf 2 Bänken
  • 16 Chaser (Lauflichter) auf 2 Bänken
  • Anzahl Steps insgesamt: 2000
  • Fader für Fade- und Scenetime, Auto, Music und Manual Modus
  • 2 Aux Wege
  • Blackout
  • Full-On
  • Steuerprotokoll: DMX 512
  • Softpatch aller Kanäle möglich
  • übersichtliches 2 Zeilen Display
  • Backup Funktion sowie Firmware Update über USB möglich
  • DMX Ausgang: XLR 3 pol.
  • Midi in/out/through
  • Audioeingang: Cinch
  • Stromversorgung über mitgeliefertes 9V Netzteil
  • USB Anschluss für Pultleuchte
  • Bauform: 19" / 4 HE

Weitere Infos

Preset Funktion Nein
Externe Speichermöglichkeit Ja
DMX - Universen 1
max. Steuerkanäle 130
Ethernet Nein

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4.2 /5
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  • Verarbeitung
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Features
Bedienung
Verarbeitung
Gemischte Gefühle da nur 10 Kanäle belegbar, diese dafür frei
pcpanik, 17.08.2019
TLDR: Funktioniert anders als die DMX Master. 8 plus 2 frei aus allen 512 DMX Kanälen belegbare Fader. 2 Trigger-Knöpfe für Strobe und Smoke. Deutlich weniger Speicherplatz für Szenen (16) und Chaser (16, aber mit nur insgesamt 250 Bildern).

Was die Produktbeschreibung nicht richtig herausstellt ist, dass man nur 10 Kanäle/Fader pro DMX Gerät zur Verfügung hat. Neben den 8 Haupt-Fadern gibt es noch PAN und TILT im kleinen Joystick. Zudem noch 2 AUX-Taster mit Ein/Aus Funktion z.B. für Nebelmaschine und Strobe.
Dies bedeutet, wer DMX Geräte mit mehr als 10 Kanälen benutzen möchte ist gezwungen auf einige Funktionen zu verzichten.
Ich hatte die Produktbeschreibung da anders verstanden (16 Geräte zu 16 Kanälen) und erwartet, dass die Fader wie bei den DMX Master Modellen auf eine zweite Ebene umschaltbar sind. Aber nein, sind sie nicht.
Der Vorteil und Unterschied zu den DMX Master I, Mk II, 3-FX ist, dass Geräte und Fader im LED Commander frei aus allen 512 DMX Adressen frei belegbar sind. Bei den DMX Mastern sind Geräten und Fadern feste DMX Kanäle ab Kanal 1 in 16er Schritten je Gerät zugeordnet und man ist der Phantasie der Gerätehersteller unterworfen auf welchem Fader nachher was liegt.
Beim LED Commander kann und muss man, denn sonst gibt es Chaos, je Gerätezuordnung (Fixture) zunächst die ersten 7-Fader von der Vorbelegung und den 8. von der Dimmer Funkton befreien.
Anschließend kann dann jedem Fader ein DMX Kanal zugewiesen werden. (Patching)
Das bedeutet, Dinge die nicht Lebensnotwendig sind kann man weglassen um so mit den 10 vorhandenen Fadern auszukommen. Und trotz unterschiedlicher Geräte identische Funktionen auf die gleichen Fader legen. Das macht gerade das programmieren erheblich einfacher, wenn Fader 2 z.B. immer den roten Kanal steuert. Fader 3 immer Grün usw.
Auch bei der Programmierung der Szenen, also Einstellungen von Lampen und Moving Heads, den sogenannten Bildern, und den Chasern - einer Abfolge von Bildern - gibt es zwischen dem LED Commander und den DMX Mastern Unterschiede, die nicht direkt offensichtlich waren.
Der LED Commander hat nur 16 Speicherplätze für Szenen, was erst einmal wenig scheint. Die DMX Master bieten 240.
Während man bei den DMX Mastern nun diese Szenen nutzt um die maximal 6 Chaser mit bis zu 250 nacheinander folgenden Szenen je Chaser zu programmieren, können beim LED Commander in jeden der 16 Chaser frei einstellbare Bilder separat eingespeichert werden, ohne es dazu vorher in einer Szene abzulegen. Das kann ggf. flexibler sein. Leider ist die Gesamtanzahl auf insgesamt 250 Bilder begrenzt. So bleiben am Ende nur ca. 15 verschiedene Bilder je Chaser übrig. Und das ist mager.

Das Pult hat durch die freie Zuordnung definitiv Vorteile, jedoch nur 10 Kanäle. Gerade mal 250 Bilder Gesamtspeicherplatz im Chaser sind zudem mager. Doch die DMX Master haben wieder andere Einschränkungen. Es ist also abzuwägen, was einem wichtiger ist.

Ich finde das LED Commander 16/2 brauchbar und durch freies patchen flexibler, aber zu mager ausgestattet wenn es um die Speicherplätze geht. Ich wechsle daher auf den DMX Master 3-FX.
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Gutes Pult - besser als DMX Master I
Thomas142, 08.12.2010
Habe mich vor gut 2 Monaten auf die Suche nach einem guten und günstigen Lichtpult für meine LED Par64, Comscan LED,... gemacht, dabei stöberte ich zig Tage im Internet herum und zum Schluss Landete ich beim STAIRVILLE DMX-MASTER I. Nach mehreren Stunden der herumprobiererei kam ich dann zu dem Entschluss dass dies auch nicht gerade das Gelbe vom Ei sei. Somit wieder ab ins Internet - nach wieder tagelangem Suchen stolperte ich dann über den STAIRVILLE LED COMMANDER 16/2 (erschien damals ganz neu - Liefertermin auch erst 3 Wochen später). Also gleich den DMX Master zurück geschickt und den Commander bestellt. Eins gleich vorweg: ich hab´s nicht bereut!

Verarbeitung ist komplett ident mit dem DMX Master I (leider auch die Folienbeschr.)
Der Commander misst 1HE mehr. Man kann 16 Geräte Steuern (Adressen frei zuweisbar - max. 10 pro Kanal inkl. Pan & Tilt). 16 Szenen und 16 Chases + Flash Button pro Kanal & USB Anschluss - was will man mehr!

Eine Funktion die der DMX Master I hat, jedoch der Commander nicht ist der Override Button. Das ist wirklich schade dass es diesen nicht mehr gibt.
Szenen werden zu den Chasern Addiert, so ist es z.B. möglich bei einem laufenden Chaser für LED Pars der Eigentlich nur in Rot abläuft, eine weitere Farbe zu Addieren. Od. einen Strobe Effekt zu Addieren (Strobe geht natürlich nur wenn der Par Scheinwerfer das von Haus aus beherrscht).
Dies muss nur in der Jeweiligen Szene einprogrammiert sein.

Die wie ich finde tollste Änderung gegenüber dem DMX Master I:
Egal ob man gerade mit Chasern od. Szenen - ob im Manuellen, Auto od. Music Modus arbeitet, die Fade Time greift immer - so ist es z.B. möglich Manuelle Szenenübergänge etwas weicher zu gestalten od. im Music Modus einfach eine Fade Time von 200ms einzustellen und schon sind auch diese Übergänge weicher - und das sieht wirklich Top aus (Musik Intensität ist zudem auch noch einstellbar)!
Vor allem da es so scheint als hätten sie dem Commander einen schnelleren Prozessor spendiert, der jede Fade Aufgabe ohne Ruckeln erledigt!

Für aufwändigere Shows mit Scannern, Moving Heads,... arbeite ich mit dem Enttec Open DMX USB und Freestyler. Für LED Par Scheinwerfer ists, wie ich finde, das Beste Lichtpult unter 300€.
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Sehr zufrieden
Peter S. Stgt, 18.06.2016
Eins vorweg: ich habe bisher noch nicht wirklich viel Erfahrung mit Lichtsteuerpulten und war auf der Suche nach etwas günstigem aber mit einigen Möglichkeiten. Dabei fiel die Wahl letztendlich auf den LED Commander 16/2 und für mich war das die richtige Entscheidung.

Ich habe mir im Vorfeld auf Youtube mal ein Video angeschaut, wie sich das Gerät konfigurieren und bedienen lässt. Und das war für mich alles irgendwie einfach und schlüssig. Dadurch, dass ich mir das Video angeschaut habe, ist das Handbuch bei mir immer noch in der Plastikverpackung, in der es mitgeliefert wird. Der ganze Rest erklärt sich fast von alleine.Nun ja, vielleicht hilft mir hier auch ein wenig, dass ich seit fast 30 Jahren Software entwickle :-).

Für meine Zwecke (Steuerung von 6 LED-Panels, 4 LED-Bars und drei weiteren LED-Effekten) eine tolle Sache und es macht auch viel Spaß, sich verschiedene Muster zu überlegen. Zugegeben - per Software und USB/DMX-Modul lässt sich das sicherlich auch ganz cool vorbereiten, aber das wird sicherlich erst der nächste Schritt. Für mich war erst mal wichtig, eine einfache Lösung mit "etwas in der Hand" zu haben - und genau das erfüllt der Commander 16/2 in Bezug auf Preis/Leistung ganz hervorragen für mich.

Ich bin auch froh, dass ich mich für den Commander und nicht für den Master I oder Master MKII entschieden habe, da ich hier vier Geräte und auch einige Funktionen mehr habe.

Was ich leider - mangels Geräten - nicht beurteilen kann, ist die Steuerung von Moving Lights. Das werde ich mir vielleicht bei Gelegenheit mal "gönnen" und ausprobieren.

Einen Kritikpunkt gibt es aber auch: Ich fände es sehr wünschenswert, wenn man die Chases bzw. die gesamte Konfiguration auf einmal speichern könnte. Das ist leider sehr umständlich bzw. gar nicht möglich, sollte aber eigentlich kein Problem sein.

Ansonsten ist er für mich eine gute Möglichkeit für den kleinen Geldbeutel und mit überschaubarem Aufwand in die Lichtsteuerung einzusteigen.
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LED-Commander vs. USB-Interface
Andreas796, 21.04.2012
Hier mal mein Equipment und ein kleiner Erfahrungsbericht:

6x Stairville LED Flood TRI Panel 7x3W RGB
1x Stairville Stage TRI LED Bundle Complete
1x ADJ Revo Xpress

1x Stairville LED Commander 16/2
1x Enttec Open DMX USB Interface

Ich habe also die Möglichkeit entweder über Freestyler oder über den Controller zu steuern.

Die Programmierung des Controllers war für mich zu Anfang etwas "schwierig". Aber wenn man das Bedienkonzept erst mal verstanden hat, dann geht es. Szenen zu programmieren ist kein Problem. An die Programmierung von Lauflichter hab ich mich noch nicht rangewagt - erschien mir für den benötigten Zweck erst mal zu umständlich/zeitaufwendig - hatte also auf gut Deutsch gesagt keinen Bock drauf ;-)

Die Installation lief problemlos. Das zusätzliche 3-D-Simulations-Programm konnte ich auf dem einen Rechner zum Laufen bekommen - auf dem zweiten nicht. Hab da aber auch nicht weiter nachgeschaut. Im Freestyler-Forum gibt es sehr viele Fixtures (das sind im Prinzip Info-Dateien für die angeschlossenen Geräte), man kann aber auch selbst relativ einfach welche anlegen.

Sound-to-Light:
mit dem Controller nutze ich die in den Geräten eingebaute Funktion, indem ich den entsprechenden Kanal per DMX einstelle. Das sieht ganz "ok" aus. Allerdings kann ich hierbei die Helligkeit nicht regulieren. Soweit ich das verstanden habe, geht das nur, wenn man die einzelnen Steps vorher als "Chase" programmiert hat, die dann im Takt nacheinander aufgerufen werden. Dafür hab ich mir aber nicht die Zeit genommen.

Mit dem USB-Interface geht das schöner. Sound2Ligt ist sowohl über das Laptop-Mikro möglich, als auch über das VDJ-Plugin. Die Helligkeit lässt sich schön über den Summen-Reger steuern. Nachteil: Da ich für meine 4er-Bar ein Madrix-Fixture habe, blinken die Lampen immer in der selben Farbe. Werde das evtl ändern, indem ich für jeden Spot ein eigenes Fixture anlege. Habe das aber erst auf einer Party im Live-Einsatz getestet.

Vorteil des Pultes: man kann alles Bedienen, ohne eine Software beenden zu müssen.
Nachteil des Pultes: Programmierung recht aufwendig.

Vorteil des Interfaces: einfache PRogrammierung, Visuelle Darstellung der Bühne. Helligkeit kann gedimmt werden
Nachteile des USB-Interfaces: Zur Bedinung der Software muß man das Programm umschalten. Wenn alles auf "Sound-2-Light" läuft, sollte das aber egal sein. Viel schlimmer finde ich: trennt man das Interface es vom Laptop oder beendet die Software (weil man den Rechner neustarten muß) wird kein Signal mehr gesendet und (meine LED-Lampen jedenfalls) gehen dann alle aus! Ob das bei anderen Interfaces oder anderen Lampen sich auch so verhält weis ich nicht. Ich dachte immer, dass in diesem Fall der letzte Wert beibehalten wird...

Mein Fazit: auf großen, wichtigen Events werde ich die Lichtsteuerung definitiv auf dem zweiten Laptop laufen lassen! Bei "normalen" Hochzeiten nutze ich vorerst nur die 4er-Bar mit dem Fusschalter. Evtl mache ich beim nächsten Mal zusätzlich noch die Steuerung über USB. Dann kann ich mit dem Fusschalter immer noch bei einem Neustart auf "Manuell" umschalten. Allerdings muß ich zum DMX-Betrieb dann an der Bar eine Taste drücken...
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