Soundcraft Ui12

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12-Kanal Digitalmischpult

  • Tablet / Smartphone / PC gesteuert
  • mit integrierter Stagebox und DSP
  • integriertes Wi-Fi / Ethernet
  • Soundcraft Preamps und Soundcraft Mischpult-Algorithmen
  • Lexicon Effekte
  • dbx AFS2 Feedback Unterdrückung
  • Digitech Amp-Modelling
  • 2-Track USB-Playback
  • speicherbarer Gain und +48V Status
  • 120 Band Realtime Analyzer (auf Ein- und Ausgängen)
  • Eingangskanäle mit parametrischem 4-Band EQ, Gate, Kompressor, De-Esser und Hochpassfilter
  • 3 Lexicon Effektbusse (Reverb, Delay, Chorus)
  • Ausgangsbusse mit 31-Band Grafik-EQ und Kompressor
  • bis zu 10 Geräte gleichzeitig als Remote nutzbar (Tablet, Smartphone, PC)
  • kompatibel mit iOS, Android, Windows, Mac OS, Linux (über HTML5)
  • Abmessungen: 85 x 177 x 320 mm
  • Gewicht: 2,29 kg
  • inkl. Ableton Live Lite 9

Anschlüsse:

  • 8 Mic/Line-Eingänge: 4x XLR, 4x XLR/Klinke-Combo (davon 2 mit Digitech Amp Modelling)
  • 1 Cinch Line-Eingang (stereo)
  • 2-Kanal USB Media Player (MP3, WAV, AIFF Playback)
  • 2 Main-Ausgänge: XLR
  • 2 Aux-Ausgänge: XLR
  • 2 Stereo-Kopfhörerausgänge: Klinke
Erhältlich seit Mai 2015
Artikelnummer 356337
Verkaufseinheit 1 Stück
Bedienoberfläche remote
Faderanzahl 0
Inputs DSP Chan 12
Mic Preamp 8
physischer Output 2
Digitale Stagebox-Anbindung Nein
Hotspot Singleband
Multitrack Record Nein
integ. Player/Rec via USB/SD stereo
19" Rackmount Nein
Outputs DSP Chan 4
Busses 2
Mono-Line Input 4
Stereo-Line Input 0
Ethernet Ja
Soundkarte Interface Nein
Recorder Format WAV/MP3
RTA ja
Effekt Prozessor 3
31 Band EQ 3
Delay Input 1
Delay Output 1
Matrix 0
DCA/VCA Gruppen 0
Midi Connector Nein
Samplerate 48 kHz
Monitor Apps 1
separates Personal Monitorsystem nein
Kartenslot Erw. Karte 0
Digital ADAT Nein
Digital SPDIF Nein
Digital AES3/ASESEB Nein
Digital MADI Nein
Digital Dante Nein
110V fähig 1
Hülle Nein
Höhe 177 mm
Breite 320 mm
Tiefe 85 mm
Gewicht 2,3 kg
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329 €
648,55 €
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Verkaufsrang
in Digitalmixer

Kleiner, aber feiner Digitalmixer

In Sachen Tontechnik hat sich in den letzten zehn Jahren einiges getan. Ob im Homestudio oder im professionellen Tonstudio, ob auf kleinen oder großen Bühnen - nahezu überall hat die Digitaltechnik analoge Geräte abgelöst und durch neue, innovative technische Möglichkeiten ersetzt, und das vor allem zu vergleichsweise erschwinglichen Preisen. Und das Soundcraft Ui12 gehört genau in diese Sparte. Das digitale Mischpult ist ultrakompakt und stellt zugleich einen bezahlbaren Einstieg in die Welt des professionellen Live-Mixings dar. Geeignet ist das Ui12 etwa für kleinere Bands, die gerne selbst mischen möchten und denen nur ein geringes Budget zur Verfügung steht.

Minimalistisch und vielseitig

Das Soundcraft Ui12 ist alles andere als ein konventionelles Live-Mischpult. Denn das 4-HE-9,5“-Gerät zeigt bereits optisch erhebliche Unterschiede zu den Klassikern. Kein Wunder, schließlich handelt es sich hier eher um eine Kombination aus Stagebox, Router und Effekteinheit über den integrierten DSPs. Das eigentliche Mixing erfolgt via Smartphone, Tablet oder PC. Das ist allerdings kein Nachteil, denn dadurch gehören überlange Kabel, extra Stageboxen und ähnliches der Vergan-genheit an. Darüber hinaus ist auch das Monitoring aller Teilnehmenden auf der Bühne einfacher.

Ein Mixing-Setup für den kleinsten Raum

Das Soundcraft Ui12 ist nicht nur für Bands, die sich selbst mischen, eine gute Wahl, sondern auch für kleine (Musik-)Bars oder Clubs, die auch ohne FOH nicht auf einen guten Sound verzichten wollen. Die Box wird (möglichst in einem Rack verpackt) einfach in Musikernähe platziert. Das Ui12 verfügt über acht Mic-/Line-Eingänge, einen Stereo-Cinch-Eingang sowie über einen Zwei-kanal-USB-Mediaplayer, etwa für Pausenmusik. Dazu gibt es Effekte, AUX-Wege und Kopfhörerausgänge und einen integrierten Router, über den sich bis zu zehn Nutzer per Smartphone oder Tablet drahtlos mit dem Mixer verbinden können. Nach nur kurzer Einarbeitungszeit kann so blitzschnell ein richtig guter Sound gemischt werden.

Über Soundcraft

Die britische Firma Soundcraft wurde 1973 gegründet und befasst sich seitdem mit der Entwicklung von Mischpulten und Audio-Equipment. Seinen heutigen Bekanntheitsgrad erreichte der Hersteller durch sein Mischpult „Series 1“. Das Besondere daran war das Flightcase sowie eine Multi-Pin-Schnittstelle. Die jahrelange Erfahrung nutzt Soundcraft indessen weiterhin dafür, Arbeitsgeräte zu erschaffen, die auch für die digitale Musikwelt, wie etwa für den DJ- und Tontechnikbereich, optimiert sind. Seit 1988 gehört die Firma zum Elektronikhersteller Harman, welcher seinerseits seit 2017 zu Samsung gehört.

Kompakt und benutzerfreundlich

Sobald das Soundcraft Ui12 auf bzw. neben der Bühne positioniert ist, ist der Großteil des Aufbaus bereits erledigt. Lediglich zwei Kabel müssen dann noch zu den Endstufen bzw. Boxen gezogen werden, die einerseits für die Beschallung sorgen und andererseits bis zu 12 Input-Kanäle mit den Bühnensignalen bestücken. Am Gerät selbst muss nicht mehr viel eingestellt werden, denn alles Weitere wird über (bis zu zehn) Smartphones bzw. Tablets geregelt. So kann sich eine Person um den Sound im Saal kümmern, während die anderen in der Zwischenzeit einen Monitormix erstellen. Wem die Anzahl der Kanäle oder AUX-Wege des Ui12 nicht ausreicht, für den bietet Soundcraft in der Ui-Reihe noch weitere Modelle mit zusätzlichen Optionen an.

245 Kundenbewertungen

163 Rezensionen

M
Matthias557 18.05.2018
Gemessen am Preis und was man dafür bekommt ist dieses Gerät genial. Selbst wenn man ein Tablet und Router dazurechnet ist es nicht möglich, diesen Funktionsumfang mit analogen Komponenten günstiger zu realisieren. Auch Transportvolumen und Gewicht sind genial.

ABER:
Eine eierlegende Wollmilchsau ist es nicht.

Rauschen:
Ja, viele Aktivboxen Rauschen stärker, aber in einer PA mit ordentlicher Gainstruktur ist das Rauschen der Preamps sehr auffällig. Sobald also eine hohe Gesamtverstärkung (mit hoher Dynamik) benötigt wird, ist das Ui12 nicht mehr sinnvoll einzusetzen. Ehrlicherweise muss man dazu sagen, dass Soundcraft hier absolut nachvollziehbare Werte ins Datenblatt schreibt. Das angegebene Rauschen bei Unity-Gain ist in der Praxis reproduzierbar. Da man für ein herkömmliches Mikrofon aber gut 30dB draufrechnen muss wird das SNR wirklich sehr knapp.

Effekte:
Mit den letzten Firmware Updates kam ein 4. Effektweg hinzu (kurzer Nachhall/Room). Die Nutzbarkeit ist allerdings eingeschränkt. Beide Halleffekte haben kein einstellbares Predelay, auch Parameter wie die Dichte fehlen. Ein gezieltes erstellen eines Hallraumes ist so nicht möglich, es bleibt einem nichts anderes übrig, als die Presets durchzuhören, anzupassen und halbwegs brauchbare Settings abzuspeichern. Insofern ist die Nutzbarkeit nicht viel höher als die meisten integrierten Halleffekte in analogen Kleinmixern.

Positiv möchte ich hier das Tap-Delay erwähnen, einfach weil es vorhanden ist! Auch wenn es bei langsamen Tempi Probleme hat ist es doch ein großer Vorteil.

WLAN:
Ein Wlan mit nur einer Antenne aufzuspannen, die dann auch noch am Boden hinter einer Ansammlung von Menschen und Metallstativen steht und ringsum von Kabeln umgeben ist, in einem Raum in dem höchstwahrscheinlich noch andere WLANs sind und dann auch noch (hoffentlich) ein großes Publikum, von denen sicher wieder jemand vergessen hat seinen WLAN-Hotspot abzuschalten ist ein Rezept für Störungen.

Mit den Firmwareupdates verhält sich das System zwar recht gutmütig bei Verbindungsabbrüchen, Kontrollverlust ist in Liveanwendungen aber immer schlecht.

Die einfachste Lösung: Netzwerkkabel dran, mit einem (ac-)Router/AP mit Diversity verbinden, den dann über Kopfhöhe des Publikums installieren.

Bedienung:
Die sehr weit reichenden Meterketten helfen, auch ohne Abhörmöglichkeit beim einpegeln, man darf sich nur nicht durch das Rauschen verwirren lassen. Den Gain über einen Fader einzustellen mag ungewohnt sein, und auch die Einstellung der Dynamics benötigt aufgrund der anderen Gainstruktur eine kurze Eingewöhnungszeit. Vor allem beim Makeup-Gain muss man aufpassen, der geht bis +40dB!

Die Erstellung von 'View Groups' hilft, die wichtigsten Kanäle im Zugriff zu haben, auch das andocken der Masterregler ist praktisch. Hier könnten andere Hersteller sich durchaus eine Scheibe abschneiden. Überragend ist auch die Realisierung über HTML, jedes Gerät mit Browser kann darauf zugreifen, keine App nötig. Das ist gleichbedeutend mit praktischen Null Kompatibilitätsproblemen!

Der EQ ist sehr gut gelungen, der "Easy" Modus ist aber ein deutlicher Hinweis auf die angestrebte Nutzergruppe, aber dazu später mehr.

Anstelle der Terzband-EQs in den Ausgängen hätte ich mir einen 8 Band PEQ gewünscht aber auch hier ist haben besser als brauchen, und das Feature ist gleichbedeutend mit einigen HE weniger.

Was ich auch vermisse ist Output Delay - damit hätte man beispielsweise über Postfade-Auxe Delaylines für Sprachbeschallungen realisieren können.

Anwendungen:
Genial ist das 'Pult' für alle kleinen Anwendungen bei denen kein FOH aufgebaut werden kann/darf. Bei allen Unzulänglichkeiten, die für viele Anwendungen Ausschlusskriterien sein können, kann man damit doch um ein vielfaches besser arbeiten als mit einem Analogpult, das irgendwo links hinter der Bühne steht. Dass man sich auch noch gut 12HE an Effektgeräten/Dynamics sollte auch erwähnt werden.

Hauptanwendungsfall ist wohl die kleine Combo, die sich selbst von der Bühne mischt. Wenig technisches Hintergrundwissen hat und daher mit möglichst wenig Parametern zu einem annehmbaren Ergebnis kommen möchte. Auch für Hochzeiten und Sprachbeschallungen mit oder ohne Hintergrundmusik ist es äußerst praktisch.
Der ambitionierte Klangschrauber wird aber spätestens von den Effektgeräten enttäuscht sein.

Wer sich nun frägt, warum ich nur mit 3 Sternen bewertet habe:
Die Einschränkungen (Rauschen, Processing der Ausgänge), der Aufwand um es stabil zu benutzen (Eigenes Wlan mit externen Geräten) machen es zum Flaschenhals einer Beschallungsanlage. Für Low Budget ist es OK, aber sobald eh schon mehr Geld für den Rest der PA und Mics in die Hand genommen wird rate ich dringend zu einem besseren Gerät. (Vor allem wenn man sich den Aufwand mit dem extra WLAN eh schon machen muss).
Für mich ist das Gerät eher ein spannendes Spielzeug als ein effizientes Beschallungswerkzeug.
Daher hatte ich mich auch für das Ui12 entschieden, da ich eh nicht mehr als 8 Kanäle mit einem derartigen System mischen möchte und die größeren Systeme preislich im Vergleich mit 'richtigen Pulten' zunehmend unattrakiver werden.
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c
Ui12....Uiiiiih
chelijah 23.09.2016
Hm...wo fange ich jetzt an...
Nach über 30 Jahren als Live-Musiker (Git - Voc - Perc.) Solist oder im Duo, habe ich nun den Schritt in die digitale Mixerwelt gewagt. Mein letzter Mixer war ein Soundcraft EFX 8 mit dem ich außerordentlich zufrieden war und bin.
Also eigentlich brauchte ich nichts neues. Der Kauf des Ui12 war mehr aus Neugier. Und bei Nichtgefallen hätte ich es ja zurückschicken können.
Aber gleich vorweg: Nach mehreren Liveeinsätzen habe ich mich entschieden, beim Ui12 zu bleiben.
Gleich nach dem erstmaligen einschalten, habe ich das Firmwareupdate gemacht. Jop und dann gleich mal drauflos musiziert.
Erster Eindruck: Ist ja gar nicht kompliziert! Erstmals mit den Channelpresets rumgespielt und die klingen schon ganz toll. Wenn man sich aber mit Kompressoren auskennt, dann kann man da noch eine Menge rausholen. Habe dann intensiv den Sound vom EFX8 und den des Ui 12 verglichen. Ich kann nur sagen, dass mir der Sound des Ui12 ein bischen besser gefällt und würde sogar soweit gehen, dass ich mit den richtigen Kompressor und EQeinstellungen einen analogeren Klang hinbekomme als mit dem glasklaren Sound des EFX 8 !!!!
Zum Rauschen, das hier bei den Bewertungen öfters genannt wird....Bei mir rauscht so gut wie nix! Liegt vielleicht daran, dass ich die neueste Firmware drauf habe. Und ansonsten, gibt es ja noch dieses supergute Gate. Übrigens bietet die neueste Firmware ein besonderes Zuckerl: Ab sofort kann man auch beim Ui12 über den Usb-Port aufnehmen. Dies wurde ja ursprünglich nur beim größeren Ui16 angeboten.
Zur Funkverbindung. Verwende beim Ui12 die Hotspotfunktion. Bisher noch kein einziger Funkabriss!!
Jetzt mal zum meiner Meinung nach größten Nachteil eines Tabletmixers: Mal soeben schnell während eines Songs eine schnelle Nachjustierung des Sounds oder Lauststärke....einfach gesagt schnell an einem Poti drehen, geht natürlich leider nicht mehr so schnell. Die Einstellungen sollten schon vor dem Gig oder während einer Pause justiert werden.
Riesenvorteil: Total-Recall... Abspeichern verschiedener Shows und Presets. Habe 5 Lokalitäten bei denen ich regelmäßig spiele. Da heisst es für mich nur noch Mixer einschalten, bei den Presets die Lokalität wählen und der Sound passssssst!!!!
Weiterer Vorteil: Kleine Kiste, wenig Gewicht. Passt quasi ins Handschuhfach im Auto.
Resümierend würde ich sagen, der Einkauf hat sich gelohnt, stelle überwiegend - wenn auch kleine - Vorteile gegenüber einem Analogpult fest. Allerdings ist das alles Geschmachsache!
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P
Lange auf so etwas gewartet
Prefab 17.12.2018
Ich habe mir schon seit vielen Jahren gedacht "Warum kann nicht jemand ein Digitalpult mit wenigen Kanälen (für kleine Gigs braucht man keine 16 oder mehr Kanäle) bauen, das kompakter ist als 19" 10 HE?

Dann hat SM Pro Audio im Grunde genau diesen UI-Mixer (als "uMix") zum sensationellen Preis angekündigt (es gibt heute noch das Video von der Messe 2014). Das scheint Soundcraft wohl einfach aufgekauft zu haben. Nun gut.

Ich habe das Gerät seit einigen Monaten im Live-Einsatz (Mein Piano => PA plus Monitor-Send für meine eigene Box; manchmal ist noch ein Gesang dabei). Die Ausstattung gefällt mir gut, die Bedienung ist nach einer gewissen Eingewöhnung auch recht einfach.

Die Highlights sind für mich die Ausstattung der Kanäle (volle Dynamik inkl. [Simpel-] Noise Gate für jeden Kanal + Vollparametrik) und die View-Gruppen ? mit letzteren kann man sich wirklich nur die Kanäle anzeigen lassen, die man wirklich benutzt, also zB Piano+Mic+Hall+Master.

Auch die PLAY-Funktion direkt vom USB-Stick, obwohl quasi banal, ist sehr hilfreich. Bei Behringer geht das wohl nicht.

Es ist mir 2 oder 3 mal passiert, dass der Mixer auf WLAN nicht mehr reagierte (Netzwerkkabel habe ich nie benutzt) und ich ihn neu starten musste. Immerhin läuft er dann einfach so weiter; man kann nur nichts mehr verändern.

Ansonsten funktioniert das Gerät so wie es soll und klingt nach meiner Einschätzung auch gut (verglichen habe ich es nicht, da es für mich sowieso keine praktische Alternative gibt).

Was ich vermisse bzw. gerne anders hätte:

- Der Grafik-EQ für alle Ausgänge (auch die AUX-Sends) ist super, aber manchmal hätte ich für grobe Raumkorrekturen gerne einen parametrischen EQ. Wenn ein Raum eher dumpf klingt, ist es etwas umständlich, 10 einzelne Slider runterzuziehen (ich bediene das Gerät vom Macbook aus, und da muss man alles einzeln machen. Auf mobilen Geräten geht das möglicherweise per Multi-Touch). Zumindest eine Smooth-Funktion wäre hier ganz hilfreich. Zur Korrektur von offensichtlichen Resonanzen sind die 32 Bänder indessen gut geeignet. Sehr positiv möchte ich in diesem Zusammenhang den Realtime Analyzer erwähnen. Der hilft gerade bei der Problemsuche wirklich ungemein.

- Besserer Hall wäre auch schön, aber das kann man vielleicht bei dem Preis auch nicht wirklich erwarten. Gerne auch einen zweiten Hall statt Chorus (die 24er-Variante hat ja noch einen zusätzlichen "Room"-Effekt). Nun gut ? Wünsche bleiben wohl immer.

- Keine Ahnung, ob das theoretisch irgendwie möglich wäre (vielleicht nicht, weil das ganze Ding auf HTML basiert): Faderbox anschließen? Zumindest für die Kanal / Masterfader habe ich mir doch schon öfter Hardware-Regler gewünscht, wo man mal eben so hingreifen kann. Aber wie gesagt: man kann vielleicht einfach nicht alles haben.

Alles in allem ist dies trotz aller offenen Wünsche ein gutes, solides Gerät. Angesichts ohnehin mangelnder Alternativen am Markt würde ich es auch wieder kaufen, falls es verloren ginge. Insgesamt eine wirklich überzeugende Ausstattung.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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R
Für kleine Einsätze: Gut.
Reiner64 06.08.2019
Ich arbeite jetzt schon ne Weile mit dem Kleinen und bin zufrieden.
Da ich mehrere instrumente spiele, ist der Mixer auch dementsprechend im Einsatz.
Ursprünglich hab ich mir den UI12 für die Schlagzeugabnahme gekauft.
Wirklich gut, was man mit guten Mikros da machen kann.
Größter Vorteil: Der Soundcheck geht viel schneller, da meist nur, je nach Veranstaltungshalle, nur noch minimal an der BassDrum, oder Snare Kleinigkeiten korrigiert werden müssen. Wenn man das im Griff hat, eine absolute Erleichterung. In dem Punkt: Sehr zu empfehlen.
Des Weiteren der Einsatz im Duo.
Akusitsche Gitarre, E-Gitarre, Mikkro für mich, Mikro für die Sängerin, Veranstalter-Mikro, I-Pad. Das Ganze wird überwiegend an der Maui 11G2 betrieben. Sehr gutes Handling, Sound ist absolut gut. Effekte tun, was sie sollen. Schneller auf- und Abbau, sowie auch Soundcheck. Bin sehr zufrieden. Die Effekte sind so einstellbar, dass sie ihren Dienst zufriedenstellend tun. Man muss sich halt wie mit jedem anderen Gerät damit befassen.
Kleiner Schwachpunkt ist das W-Lan, wie auch schon von anderen Kollegen beschreiben. Aber sehen wir uns an für was der UI12 gebaut wurde, geht das in Ordnung. Auf der Bühne selbst hatte ich noch nie einen W-Lan-Ausfall. Ich arbeite mit einem alten I-Pad4 als Steuereinheit. Natürlich reisst das Signal ab, wenn man ein paar Meter zu weit geht. Aber für den FOH-Einsatz nimmt man auch andere Geräte, die dafür gebaut wurden. Alles in Allem Daumen hoch für den den Kleinen. Die von Kollegen beschriebenen Schwachstellen wie Rauschen, Effekt-Section, etc. bekommt man locker in den Griff, . . . wenn man sich auskennt. Man bedenke: Für diesen Preis und was man dafür bekommt ist man bei richtigem Einsatz sehr gut bedient. auch höherwertige Geräte haben ihre Schwachstellen und hier wird auf hohem Niveau gejammert. Habe fertig.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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