Solid Gold FX Oblivion Flanger

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Effektpedal für E-Gitarre

  • Flanger
  • von episch üppig moduliert bis hin zu intensiv regenerierendem UFO-mäßigem Wellensound, zerkleinerten Lo-Fi-Strukturen und vieles mehr
  • Regler: Speed, Range, Ramp, Regen, Blend, Level
  • Schalter: Wave, 1/4-1/2-1, Degrade
  • LED: Bypass, Filter
  • Fußschalter: Tap, Bypass
  • Eingang: 6,3 mm Klinke
  • Ausgang: 6,3 mm Klinke
  • Expression In: 6,3 mm Stereoklinke
  • Netzadapteranschluss: Hohlsteckerbuchse 5,5 x 2,1 mm, Minuspol Innen
  • Stromaufnahme: 10 mA
  • Stromversorgung über 9 V DC Netzteil (nicht im Lieferumfang enthalten, passendes Netzteil: Art. 409939)
  • True Bypass
  • Abmessungen (B x T x H): 120 x 95 x 55 mm
  • Gewicht: 370 g
  • handmade in Canada

Hinweis: Batteriebetrieb wird nicht unterstützt.

Erhältlich seit Juli 2020
Artikelnummer 498862
Verkaufseinheit 1 Stück
Chorus Nein
Flanger Ja
Phaser Nein
259 €
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2 Kundenbewertungen

2 Rezensionen

B
vielseitig und doch unkompliziert
BMay 22.09.2020
Der Oblivion ist der Flanger, den ich gesucht hatte, als es ihn noch nicht gab.
Von einem winzigen Hauch an Flanging bis hin zu einem alles überlagernden Flangesound, aber auch Ausflüge hin zum Chorus. Alles in einer kleinen Kiste.

Mit Flangern konnte ich nie wirklich viel anfangen, bis ich über solche gestolpert bin, bei denen man etwas mehr einstellen kann. Gerade für solche, denen Flanger meistens zu arg sind, ist dieser hier mal ein anderer Ansatz. Wenn man nur einen leichten Effekt erzielen möchte, lässt man den regen(eration)-Regler am besten weit nach links gedreht und hält sich mit dem blend-Regler links von 12 Uhr auf, um einen Anfang zu finden.

Der speed-Regler bleibt bei mir eigentlich unbenutzt, denn ich stelle mein Tempo über den Tap-Taster ein, weswegen es mir bei LFO gesteuerten Modulationen immer auf so einen Tempogeber ankommt. Wer lieber am Rad dreht, der soll das tun.

Der range-Regler steuert wie groß die Bewegung der LFO gesteuerten Modulation ist. Um das ganz zu verstehen muss man wissen wie der Flangereffekt entsteht. Ursprünglich erzeugte man diesen Effekt indem man zwei Tonbänder der gleichen Aufnahme auf zwei Bandmaschienen mit einer minimalen Verzögerung laufen lies und das verzögert abgespielte Band durch Druck auf die Bandrollen verlangsamte oder durch anschieben beschleunigte. Wie weit man die beiden Bänder dadurch Zeitlich auseinander und wieder zusammen bringt, stellt man praktisch mit diesem Regler ein.
Stellt man den range-Regler nach links bis zum Anschlag, geht der Oblivion in einen manuellen Flangemodus, bei dem man mit dem speed-Regler (oder einem Expressionpedal, wenn dies den speed-Regler steuert) den Flangeeffekt manuell steuern kann.

regen(eration) steuert wie viel Signal nach dem Effekt wieder zurück in den Filter gefüttert wird. Das intensiviert den Flangeeffekt. Bei diesem Pedal erreicht man, wenn man den Regler weit nach rechts dreht, dass über das Feedback ein Selbstoszillieren erreicht wird, wodurch nur durch den sich selbst wieder fütternden Filter Töne erzeugt werden. Achtung! Das wird sehr schnell sehr laut.

blend mischt nicht einfach nur dem Instrumentensignal ein Effektsignal hinzu, denn sonst würde das gemischte Signal einfach lauter als das eingebene Instrumentensignal. Hier wird von trockendem Instrumentensignal bis vollem Effektweg jedes Mischungsverhältnis der beiden erreicht.
Deswegen musste ich den level-Regler auch nur einmal an das Level meines Linesignals anpassen und habe beim Verstellen des Effektes nie Ärger mit der Lautstärke (außer wenn man die oben beschriebenen Spielchen mit dem regen-Regler treibt).

Einen ramp-Regler kennt man eigentlich eher von Rotary-Speakersimulationen. Im Grunde macht das hier aber etwas ganz Ähnliches. Hält man den tap-Taster gedrückt, beschleunigt oder verlangsamt sich die Geschwindigkeit des LFO, je nachdem ob der ramp-Regler rechts (schneller) oder links (langsamer) von 12 Uhr eingestellt ist. Die Beschleunigung oder Verzögerung hängt davon ab, wie weit man von der 12 Uhr-Position entfernt ist. Auf 12 Uhr passiert übrigens garnichts.
Lässt man den Tab-Taster los, geht die Geschwindigkeit der Modulation mit gleicher Beschleunigung wieder zurück auf die eigentlich eingestellte Geschwindigkeit.

Hält man den Bypass-Taster gedrückt, bleibt der LFO so lange da stehen, wo er gerade ist, bis man die Taste wieder loslässt.

Über zwei interne Schalter kann man einstellen, was ein Expressionpedal steuert. Hier hat man je nach Schalterstellung die Wahl zwischen speed, depth, regeneration und speed+depth.
Hier habe ich meistens mit depth oder regeneration herumgespielt, nutze das Effektgerät aber fast ausschließlich ohne Expressionpedal.

Dann sind da noch die vier Schalter auf der Vorderseite.
wave schaltet von links nach rechts: Glockenkurve, Sinus, abfallender Sägezahn. Die Glockenkurve klingt etwas nach optisch gesteuerten LFOs.

1/4-1/2-1 stellt den Multiplikator für das eingetappte Tempo dar. Das heißt, dass sich der LFO bei 1/4 nur um ein Viertel so schnell bewegt, wie man es eingetippt hat.

Flange macht etwas, das man nicht überall findet. Links bekommt man den klassischen Flanger, in der Mittelposition kommt sozusagen eine dritte Bandmaschine hinzu, wodurch sich praktisch zwei Flangereffekte nebeneinander bewegen. In der rechten Position wird es dann noch extremer, denn das ist der Quad-Flange, der auf der Frontseite angemerkt ist. Hier werden aus zwei dann vier Effekte, die sich etwas verschoben zueinander bewegen. Und es klingt tatsächlich nicht schlecht. Mit Tonbändern hätte man früher für diese Einstellung fünf Tonbänder benötigt, die man auch noch gleichmäßig zueinander modulieren hätte müssen. So viel zu "Früher war alles besser"!

Der Degrade-Schalter fügt jedem der einzelnen Flangermodi einen eigenen lo-fi Modus hinzu. Bei mir ist der Schalter immer links, was "aus" bedeutet.

Auch wenn das viele Schalter und Regler sind, so lassen sich mit diesem Effektgerät sehr leicht Einstellungen finden, die den verschiedenen Vorstellungen von Flangeeffekten entsprechen und zudem kann man auf einfache Weise auch neue Sounds entdecken, auf die man von alleine garnicht gekommen wäre.
Mit dem depth-Regler ganz rechts und einer mittleren Geschwindigkeit und ohne regeneration bekommt man sogar Sounds hin, die schon nach Chorus klingen.

Zuvor benutzte ich den earthquaker devices Pyramids. Warum finde ich den Oblivion aber besser?
Einerseits finde ich es leichter beim Oblivion Sounds einzustellen, die mir gefallen, andererseits hatte der Pyramids ein großes Problem, das beim Oblivion ganz anders gelöst ist. Der Pyramids hat einen Mixregler, der einfach dem Instrumentensignal das Effektsignal hinzumischt. Hat man also etwas mehr Effekt hören wollen, wurde es lauter und ich musste ihn in einen zusätzlichen Loop hängen, den ich separat leiser drehen konnte, damit es nicht zu einem Boostpedal wird.
Ich benutze solche Effekte nicht häufig, sondern eher mal hier, mal dort, um eine Stimmung zu intensivieren. Gerade deshalb sollten sie sich einfach einstellen lassen und keinen technischen Aufwand mit sich ziehen, um sie nutzbar zu machen. Deswegen ist der Oblivion umso praktischer.

Nur eins vermisse ich beim Oblivion, die Barber Pole Modi vom Pyramids, aber solange das alles ist, was am Oblivion für mich negativ ist, kann ich sehr gut damit leben.
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M
Un flanger ? Non 4 flangers
MegDo 11.03.2021
Excellente pédale de flanger, moi qui n'était pas spécialement un grand fan de ce type d'effet.
Ici on approche le flanger sous un autre angle, les possibilités sont très variées, il y a 4 flangers qui se combinent, se dégradent, se superposent etc. Solid Gold FX réinvente cet effet et permet d'explorer des styles vraiment différents, tout en permettant d'avoir un effet classique si nécessaire. La qualité des sons est excellentes également.
Les switchs sont pratiques pour rendre la chose plus vivante, de plus la pédale est compact pour les pedalboards chargés.
À combiner avec une pédale d'expression, c'est encore mieux ;)
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