Shure SM 7B Studiomikro

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Dynamisches Sprecher- und Recording-Mikrofon

  • Charakteristik: Niere
  • Frequenzbereich: 50 - 20.000 Hz
  • Sensitivity -59,0 dB (1,12 mV)
  • Bass-Roll-off-Schalter
  • Mid-Boost-Schalter
  • Impedanz: 150 Ohm
  • Abschirmung gegen elektromagnetische Störungen
  • Schwenkhalterung
  • XLR-Anschluss
  • Abmessungen: 190 x 64 x 96 mm
  • Gewicht: 766 g
  • inkl. 2x Windschutz und Schalterabdeckplatte
  • passendes Verlängerungsrohr A26X: Art. 479414 (nicht im Lieferumfang enthalten)
  • passender Ersatzaufsteckwindschutz: Art. 157230
  • passender Ersatzschaumstoffwindschutz: Art. 263050
Erhältlich seit April 2001
Artikelnummer 129929
Verkaufseinheit 1 Stück
Röhre Nein
Richtcharakteristik umschaltbar Nein
Richtcharakteristik Kugel Nein
Richtcharakteristik Niere Ja
Richtcharakteristik Acht Nein
Low Cut Ja
Pad Nein
Inkl. Spinne Nein
USB Mikrofon Nein
Charakteristik Niere
Mikrofonklammer 1
Dynamisches Mikrofon 1
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in Großmembran-Mikrofone

Ein großes Ding für Sprache

Das Shure-SM7B ist ein dynamisches Tauchspulenmikrofon mit festeingestellter Nierencharakteristik, welches ideal für die Aufnahme von Sprache und Gesang geeignet ist, aber auch bei der Abnahme von Instrumenten eine sehr gute Figur macht. Ein weiter, linearer Übertragungsbereich sorgt dabei für eine natürliche Wiedergabe von Stimmen und Instrumenten. Ein luftgefederter Absorber gegen Erschütterungen und eine ausgeklügelte Abschirmung verhindern, dass mechanische und breitbandige, elektromagnetische Störungen jedweder Art einen Einfluss auf die Aufnahmen haben. Auf diese Weise steht einer störungsfreien Aufnahme nichts mehr im Wege!

Aufnahmen mit sanfter Wärme

Der Frequenzgang des Shure-SM7B prädestiniert es geradezu für Sprach- und Gesangsaufnahmen. Dies spiegelt sich auch in der Qualität der Aufnahmen wieder. Die große Natürlichkeit und die sanfte Wärme, die dieses Mikrofon den Aufnahmen verleiht, sind grandios. Die zuschaltbare Bassabsenkung und der „Mid-Boost“ stellen zusätzlich weitere Optionen zur Verfügung, um seinem Sound mehr Einzigartigkeit und Stimmen mehr Präsenz zu verleihen. Bei der Aufnahme von Instrumenten stellt sich das SM7B ebenso gut an: Aufnahmen von Gitarren- und Bass-Amps, Schlagzeugen und Percussions oder Blas- und Streichinstrumenten - alles kein Problem, dank dem wirklich klasse Sound!

Auch für Instrumentalisten ein Hit

Das Shure-SM7B besitzt eine ganze Reihe an Vorteilen, die es für den Einsatz als Sprechermikrofon befähigen - allen voran, die natürliche Wiedergabe von Stimmen. Sprecher von Nachrichtensendern und Radiostationen, Produzierende von Podcasts, Youtuber, Sänger: All jene sollten sich bei der Auswahl eines geeigneten Mikrofons mit dem Shure-SM7B eingehender beschäftigen. Doch auch Gitarristen, Schlagzeuger, Bläser und Streicher werden in diesem Mikrofon einen qualitativen Abnehmer der favorisierten Signalquelle finden.

Über Shure

Das amerikanische Unternehmen Shure gilt als eine der Pionierfirmen in der Tontechnik und begann bereits Anfang der 30er Jahre mit der Entwicklung von Mikrofonen. Modelle, wie das vielen als Elvis-Mikrofon bekannte 55 Unidyne oder die Mitte der 60er Jahre auf den Markt gekommenen Modelle SM57 und SM58, sind bis heute aus der Livetontechnik nicht mehr wegzudenken. Sie genießen unter Musikern und Technikern absoluten Kultstatus. In den 1990er Jahren brachte Shure die ersten Funkmikrofone und kabellosen In-Ear-Monitoringsysteme auf den Markt und wurde innerhalb kürzester Zeit zum Weltmarktführer auf diesem Gebiet. Neben Mikrofonen bietet der Hersteller auch eine breite Palette an Ohr- und Kopfhörern für den Studio- und Liveeinsatz sowie diverses Zubehör an.

Aufnehmen, egal wo

Die große Robustheit gegen Störeinflüsse und Beschädigungen erlauben einen Einsatz des Shure-SM7B, auch unter widrigeren Bedingungen. Der starke Aluminiumkorpus und ein Gitterkonus verhindern, dass beispielsweise Schlagzeugstocktreffer oder ein Sturz dem Mikrofon etwas anhaben können. Ein Einsatz in unmittelbarer Umgebung von elektrischen Geräten, beispielsweise einem Computermonitor, ist dank der effizienten Abschirmung auch kein Problem. Somit erfreuen sich auch „streamende“ Gamer an störungsfreien Aufnahmen. Der mitgelieferte Windschutz verhindert zudem, dass lästige Atemgeräusche ihren Weg in die Aufnahmen finden.

1484 Kundenbewertungen

846 Rezensionen

A
Legendär leise
Alex1001 27.01.2020
Ich möchte ein paar Beobachtungen zum Shure teilen: Das Shure SM 7 B hat einen wirklich sehr nahen, warmen, vollen, großen und abgerundeten Klang. Klar, deswegen ist es "legendär" :)
Ich war überrascht von meinem Vergleich zum Neumann TLM 103 - ein sehr gutes Kondensator Mic. Es sind zwei komplett verschiedene "Klangwelten". Das Neumann TLM 103 ist viel transparenter und "natürlicher", schaft (angenehme) Distanz, klingt aber auch "kleiner" und Hohe Mitten/Höhen/S-Laute kommen - wie bei vielen Kondensator Mics - stärker durch (Wegen letzterer Eigenschaft schau ich mich gerade nach einem dynamischen Mic um, die angeblich sanfter mit S-Lauten umgehen - das bekommt das Shure auch gut hin).

Soweit so gut. ABER: Das Shure SM B 7 ist auch für seine geringe Ausgangslautstärke bekannt. Ich habe mir gedacht, dass meine SPL Gainstation (Super Vorverstärker) das hinbekommen sollte. Tut sie nicht! Man muss auch hier bis zum Anschlag gehen, um ein halbwegs gutes Signal hinzubekommen. Das Hintergrundrauschen kommt deutlich durch. Vom TLM 103 bin ich fast schon gespenstische Stille gewohnt. Ich komm mit Rauschen nicht klar. Ein Gate auf den Vocals finde ich meistens furchtbar.

Der Triton Fethead (bitte suchen) wird als praktische Lösung angeboten. Zusätzliche 28db Verstärkung für zusätzliche 70 EUR. Stimmt, die bringt er. Der Pre-amp wird entlastet, das Mic wird dadurch erst wirklich benutzbar! Den könnt ihr gleich mitkaufen :) Aber das Rauschen kommt dennoch durch.

Ich würde das SM B 7 daher vor allem Leuten empfehlen, die einen wirklich guten/starken/spezialisierten Pre-Amp haben, der sicher über 500 EUR liegen wird. Aber gut, ich bin eine der wenigen kritischen Stimmen und schreibe das vor allem aus Homerecorder Sichtweise.

Der Sound ist klasse, aber "vergrößert" die Stimme auch künstlich. Wenn man schon Tiefen in der Stimme hat, kann es m.E. zu viel werden. Ich kenne Aufnahmen mit dem originalen AKG 414, die einen schöneren Sound bei dunklen Stimmen haben.

Wenn ich über 400 EUR ausgebe (Shure + Fethead), will ich mir kein Kopfzerbrechen mehr machen müssen, wie ich die Lautstärke von einem Mic hinbekomme. Ich hab leider nicht das Michael Jackson Pult zuhaus :) Ich suche jedenfalls nach Alternativen.

lg

Alex
Features
Sound
Verarbeitung
97
10
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H
You get what you pay for
HD1920X1080 15.01.2022
Ich bin weder der absolute Audio Fetishist der die feinsten Nuancen aus jedem Ton hören kann, noch bin ich komplett unbedarft was Audio angeht. Ich würde diese Rezension quasi als "Bauernmeinung" (no front gegen Landwirte) bezeichnen.

Bisher habe ich für meine Livestreams das SC420USB von Thomann genutzt.

Das Mikrofon war für den Anfang vorallem eines: Gut&Günstig.

Nach nun etwas über 2 Jahren, wenn man Tag für Tag damit in Kontakt ist, kommen einem aber auch die kleinen Feinheiten plötzlich ziemlich störend vor. Und da kommen wir an den Punkt, warum es nun das sm7b wurde.

Mein Studio ist in normalem Maße gedämmt und hat in problematischen Ecken Diffuser. Den Raumhall würde ich als angenehm bezeichnen. Ein bekannter hat sein Studio für mein empfinden Totgedämmt (es entspricht wirklich Standards) aber ich persönlich fühle mich darin unwohl.

Das SC420 USB nimmt in meinem Raum sehr viel an Sound mit, den es nicht mitnehmen soll (PC Lüfter, Tastatur, knackender Heizkörper/Klimaanlage) nicht extrem, aber irgendwann kann man es nicht mehr ignorieren.

Da ich ungern das halbe Gesicht von einem Mikro verdeckt haben möchte, habe ich das Mikro weiter vom Gesicht positioniert, was diesen Effekt natürlich verstärkt (das ist halt so typisch für den Typ Mikrofon). Auch das seitliche besprechen störte mich, das man permanent das Mikrofon im Sichtfeld hat.

Nun betrachten wir die Situation mit dem SM7b.

Ich kann das Mikrofon mit wenigen Zentimetern Abstand zu mir positionieren bzw. Muss das natürlich auch wenn ich den vollen Sound möchte. Hier ist es aber kein Problem, da ich das sm7b gerade besprechen kann.

Problem 1 gelöst: das Mikro ragt nur ein wenig ins Bild, lediglich der Mundwinkel ist verdeckt.

Das SM7b juckt sich nicht für Lüfter, Tastatur noch sonst etwas. Nach dem Wechsel fiel mir sofort auf, daß alles akustische aus dem Raum selbst verschwunden war. Keine Lüfter, kein Resthall - nur pure Stimme.

Für die interessierten: aktuell betreibe ich das sm7b mit einem Teknik Fathead an einem Behringer Uphoria 202 HD. Das Behringer Interface habe ich der Scarlett vorgezogen, da ich beim Testen bei Kollegen festgestellt habe, das über das Behringer interface der sound für mich "Radiomäßiger" ist.

Om Top kamen softwareseitig nur ein minimaler Kompressor und minimales Gate für Atmen und eventuelles Kratzen meines Bartes am Mikrofon. Den Equalizer habe ich nicht angefasst, das mich das sm7b mit der presence Boost schaltung einfach schon gänzlich überzeugt hat.

Nun muss man sagen, daß roundabout 450 Euro (incl interface und fathead) ziemlich viel sind für "nur ein Mikrofon. Aber wie der Titel sagt: You get what you pay for. Anstecken, einpegeln, loslegen. Simple as Hell.

Natürlich ist das Mikrofon kein Garant für mehr Abonnenten oder Zuschauer. Aber wenn man etwas Qualität bieten möchte und langfristig zufrieden sein will, dann ist es die erste Wahl. In meinen vergleichen in den letzten Monaten erschien mir alles andere einfach wie ein Kompromiss. Und Kompromisse enden damit, daß man irgendwann wieder aufrüsten muss, Geld in dir Hand nehmen muss und am Ende mehr ausgibt als wenn man es einmal richtig angeht.
Features
Sound
Verarbeitung
8
1
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s
FAST das Jackson Mic
soulcat 02.09.2020
Das 1999 eingeführte SM7B ist nicht das Jackson-Mic: ’Thriller’ wurde im Jahr 1982 mit dem klanglich ähnlichen, äusserlich fast baugleichen und in den 70ern eingeführten Vorgängermodell SM7 aufgenommen. Für Vocals würde ich theoretisch das SM7 dem SM7B vorziehen, sein Klang ist noch etwas offener als der des SM7B (vermutlich aufgrund der hier noch nicht vorhandenen Humbucking Spule des SM7B). Aber auch das SM7B is ein sehr respektables Mikrofon, und gut erhaltene Exemplare des SM7 sind leider kaum noch zu bekommen.
Das SM7B (wie auch seine Vorgänger SM7 und SM7A) verfügt über eine Kapsel des Shure Unidyne-Typs, arbeitet aber, im Unterschied zu SM57, SM58 etc., ohne Ausgangsübertrager. Daher ist das Signal präziser, aber nochmal 3dB schwächer als beim SM57. Die verbaute 'Presence-Boost’ Schaltung ist technisch gesehen eigentlich das Gegenteil: Ein passiver LC Bandstop 1. Ordnung senkt in der ‘flat’ Stellung die hohen Mitten ab. Ist hingegen der ‘Presence Boost’ aktviert und der 'High Pass’ deaktiviert wird man direkt mit der Mikrofonspule verbunden.
Um sein volles Potential auszuschöpfen sollte das SM7B für Vocalaufnahmen daher mit einem hochwertigen Preamp (mindestend 60dB rauschfreier Gain) kombiniert werden, dessen Einfluss auf den Klang hier auch meistens deutlich größer sein wird als zB bei P48 gespeisten Kondensatormikrofonen. Mir gefällt das SM7B sehr gut am A-Designs Pacifica.
Ist kein guter Preamp vorhanden würde ich für Vocals eher auf ein Kondensatormikrofon (zB das KMS105, das dank Hypernieren-Richtcharakteristik ähnlich gut den Raumklang unterdrückt) zurückgreifen.
Features
Sound
Verarbeitung
25
1
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A
Überzeugendes Mikro
AlexMK 07.04.2022
Ich habe dieses Mikrofon hauptsächlich fürs Streaming und Discord genutzt.

Die Verarbeitung ist wirklich sehr gut, es fühlt sich sehr hochwertig an und klingt insgesamt auch nicht schlecht. Dennoch musste ich einen Verstärker (FetAmp) dazubuchen, da man ohne Verstärker dann doch sehr leise klingt und das Mikro wirklich sehr nah am Mund haben muss, obwohl ich es in der Go XLR-Software schon lauter gestellt hatte.

Wer kein Problem damit hat, das Mikrofon nah am Mund zu haben, der wird auch keinen Verstärker benötigen. Ansonsten einen zusätzlich bestellen.

Hintergrundgeräusche werden sehr gut unterdrückt und sind laut Aussagen von Freunden eigentlich so gut wie nie zu hören. Gerade wenn man streamt und dabei verschiedene Spiele spielt ist das sehr gut, wenn man die Tastatur oder das Mausklicken nicht hört oder nur minimal.

Wer preislich unter 400€ bleiben will, der sollte hier zuschlagen. Wer allerdings noch etwas mehr ausgeben kann, der sollte sich meiner Meinung nach das Electrovoice RE20 zulegen. Dieses habe ich bei einem Freund testen können, was mir nochmal besser gefallen hat.

Aber zugegeben liegt es auch immer ein bisschen an der eigenen Stimme, ob ein Mikro gut zu einem passt oder ein anderes besser ist. Das sollte man nicht unterschätzen.

Für mich gibt es hier insgesamt 4/5 Sterne, wobei ich auch 4,5 gegeben hätte, wenn dies möglich gewesen wäre. Gutes Mikro insgesamt für den Preis, aber es gibt mit ein bisschen Aufpreis noch bessere meiner Meinung nach.
Features
Sound
Verarbeitung
3
2
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