Shure MV 7 Black

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Dynamisches Podcast-Mikrofon

  • Steuerung der Mikrofonverstärkung, des Kopfhörerpegels, der Monitormischung und der Stummschaltung über Touchpanel-Schnittstelle
  • individuelle Anpassungen über die ShurePlus MOTIV Desktop-App möglich (z.B. Verstärkungs-, Kompressions- und EQ-Voreinstellungen)
  • kompatibel mit PC/Mac/iPad/Android
  • interner Schockmount
  • Richtcharakteristik: Unidirektional (nierenförmig)
  • A/D-Wandler: 16 / 24 Bit, 44,1 / 48 kHz
  • Frequenzbereich: 50 - 16.000 Hz
  • einstellbarer Verstärkungsbereich: 0 bis +36 dB
  • Empfindlichkeit: XLR -55 dBV/Pa (1,78 mV) bei 1 kHz
  • USB -47 dBFS/Pa bei 1 kHz (bei minimaler Verstärkung Flat Mode 1 Pa = 94 dB SPL)
  • USB Maximum SPL 132 dB SPL
  • DSP-Modi (Voreinstellungen): Nah/Fern, Dunkel/Natürlich/Hell
  • Stromversorgung über USB- oder Lightning-Anschluss
  • MFi-zertifiziert
  • XLR-Ausgangsimpedanz: 314 Ohm bei 1 kHz
  • 5/8"-Gewinde
  • XLR Ausgang
  • Micro-USB Ausgang
  • 3,5 mm Klinke Kopfhörerausgang
  • Maße Mikrofon (Ø x L): 66,5 x 53,6 mm
  • Maße Mikrofon im Bügel (H x L x T): 164 x 153,6 x 90,2 mm
  • Gewicht: 550 g
  • Farbe: Schwarz
  • inkl. Halterung, 3 m Micro-B auf USB-A-Kabel und 3 m Micro-B auf USB-C-Kabel
Erhältlich seit Oktober 2020
Artikelnummer 504144
Verkaufseinheit 1 Stück
Schalter Nein
Charakteristik Schaltbar
Kopfhöreranschluss 1
B-Stock ab 229 € verfügbar
265 €
329 €
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Zwei Technikwelten in einem Mikrofon

Das Shure MV7 Black ist ein dynamisches Broadcast-Mikrofon und speziell für Sprach- und Stimmanwendungen konzipiert. Das klingt erst einmal ganz gewöhnlich, doch unter der schwarzen Haube des Mikrofons verbirgt sich weit mehr als das: Im MV 7 stecken gleich zwei Technikwelten. Das Mikrofon kann zum einen ganz klassisch im Analogbetrieb genutzt werden und arbeitet dann wie ein ganz normales dynamisches Tauchspulenmikrofon. Darüber hinaus kann es aber auch direkt mit einem Mac, PC, oder einem iOS- oder Android-Tablet verbunden werden – in diesem Fall wird aus dem MV7 ein digitales USB-Mikrofon mit integriertem AD/DA-Wandler. Im digitalen Betrieb erleichtern viele Features die Nutzung, der Sound des Mikrofons kann über die ShurePlus Motive App angepasst werden und eine Autopegel-Funktion sorgt automatisch für eine gleichbleibende Signalstärke.

Dynamisches Mikrofon mit Touchpanel

Im analogen Betrieb wird das Shure MV7 einfach über einen XLR-Ausgang mit einer externen Mikrofonvorstufe oder dem XLR-Eingang eines Audio-Interfaces verbunden und wie ein „normales“ Mikrofon genutzt. Für den digitalen Betrieb besitzt das MV7 eine Micro-USB-Buchse, das Mikrofonsignal wird dann direkt im MV7 verstärkt und gewandelt und kann über den Stereokopfhörerausgang abgehört werden. Die Grundeinstellungen wie Mikrofonpegel, Monitoreinstellungen und Kopfhörerlautstärke erledigt man im USB-Betrieb über das praktische Touchpanel am Mikrogehäuse. Wer die Funktionen des MV7 aber voll auskosten möchte, nutzt die ShurePlus Motiv-App und erhält so Zugriff auf viele weitere Einstellungen. Der interne Wandler arbeitet mit einer maximalen Samplerate von 48 kHz und 24 Bit Auflösung.

Die Stimme im Fokus

Das Mikrofon Shure MV 7 stellt die menschliche Stimme in den Fokus, die Abstimmung unterstützt mit einer leichten Höhenanhebung und einem dezenten Low-Cut die Sprachverständlichkeit. Der Clou beim MV7: Shure kombiniert professionelle Mikrofontechnik mit einem einfach zu bedienenden User-Interface. Das macht das Shure MV7 selbst für Neueinsteiger zur Investition in die Zukunft. Interessant ist außerdem, dass der XLR-Ausgang immer genutzt werden kann, selbst wenn das MV7 via USB mit dem Rechner verbunden ist. So kann ein datenreduziertes Signal gestreamt und gleichzeitig eine hochwertige und unkomprimierte Audioaufnahme erstellt werden.

Über Shure

Das amerikanische Unternehmen Shure gilt als eine der Pionierfirmen in der Tontechnik und begann bereits Anfang der 30er Jahre mit der Entwicklung von Mikrofonen. Modelle, wie das vielen als Elvis-Mikrofon bekannte 55 Unidyne oder die Mitte der 60er Jahre auf den Markt gekommenen Modelle SM57 und SM58, sind bis heute aus der Livetontechnik nicht mehr wegzudenken. Sie genießen unter Musikern und Technikern absoluten Kultstatus. In den 1990er Jahren brachte Shure die ersten Funkmikrofone und kabellosen In-Ear-Monitoringsysteme auf den Markt und wurde innerhalb kürzester Zeit zum Weltmarktführer auf diesem Gebiet. Neben Mikrofonen bietet der Hersteller auch eine breite Palette an Ohr- und Kopfhörern für den Studio- und Liveeinsatz sowie diverses Zubehör an.

Radio und Rock 'n' Roll

Shure selbst bezeichnet das MV7 zwar als Broadcast-Mikrofon, doch wird das der Flexibilität dieses Mikrofons kaum gerecht. Zugegeben, das Gerät ist für Einsatzgebiete wie das Podcast- oder Youtube-Studio mit einem Mikrofonausleger prädestiniert, sodass sich hier optisch wie akustisch schnell ein echtes Radio-Feeling einstellt. Die Verwandtschaft zum Mikrofon Shure SM7B ist aber nicht zu übersehen – zu dem Mikrofon, das Metallica-Frontman James Hetfield gerne für Gesangsaufnahmen nutzt. Vocal-Recording mit Rock-'n'-Roll-Feeling? Das geht mit dem Shure MV7 ebenfalls! Ein weniger spektakulärer Einsatzort, wo es aber genauso nützlich ist, sind Telefon- und Videokonferenzen. Und in allen genannten Anwendungsbereichen bietet das MV 7 stets den Vorteil, dass es sowohl im professionellen Videostudio als auch im Hotelzimmer am Laptop genutzt werden kann. Selbst im Tonstudio hat das MV7 mit einem maximalen Schalldruckpegel von +132 dB SPL eine Daseinsberechtigung, zum Beispiel als Instrumentalmikrofon für laute Blechblasinstrumente.

56 Kundenbewertungen

41 Rezensionen

R
Beste Podcast/Homeoffice Lösung
RocketScienceAudio 31.12.2020
Endlich ein USB-Mikrofon, dass die Funktionalität eines Interfaces richtig integriert, dennoch einfach zu bedienen ist und wirklich gut klingt. Im Gegensatz zu vielen anderen günstigen USB-Mikrofonen bietet dieses Mic auch einen Rückweg zum abhören und fürs Monitoring. Kein Ärger mit irgendwelchen Bastel-Treibern (Umwege über Asio4All, Core Audio etc...) und dank des XLR-Outs keine Einbahnstraße, da man das Mikrofon später auch mal in größeren Setups einbinden kann. In der Software gibts diverse Klangeinstellmöglichkeiten (Top-End Boost, Low Cut). Top! Gut gemacht, Shure!
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Perfekt für meine Anwendungen
NussBueffel 04.12.2022
Die Beschreibung wie es Shure bewirbt ist Podcast, das kann es Sehr Gut für das Geld.

Ich hatte zum Vergleich ein NT1A und ein Rode Podcaster,
- das NT1A war vom Sound sehr Klar allerding ist es auch für Vocals gedacht
- das Podcaster hat einen Wärmeren Sound mit einer nuose Höhen
- das MV7 ist noch etwas mehr bassbetont und klingt in erster Linie etwas Dumpf.
Wenn man das Mic mit der Shure MOTIV App verwendet dann kann man da Sehr Viel machen.

Ich nutzte es mit Hauptsächlich über USB:
- High pass & Presence Boost
- und einem Leichten Compressor

Mit diesen Einstellungen bin Ich sehr zufrieden und würde es auch nicht mehr tauschen gegen das NT1A tauschen wollen, zudem ist es wesentlich kleiner als das NT1A mit Spinne.

Jetzt noch ein kurzes Wort zur Bedinung.
Die Bedienoberfläche am Mic sind Touch Flächen diese sehr einfach und Intuitiv zu Verstehen sind.
Was auch nützlich ist dass man den Ausschlag an der Touchfläche sieht wenn man Spricht,
zudem sieht man wann der Compressor und Limiter anfangen zu Arbeiten.
Features
Sound
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T
Für mich die beste Lösung
TH-Pictures 28.01.2023
Ich nehme Gameplay-Videos für YouTube auf und habe dafür bisher immer ein Großmembran-Kondensator-Mikrofon benutzt. Mit meinem bisherigen Setup hatte ich jedoch zwei Schwierigkeiten:

Zum einen hatte ich immer mit vielen Nebengeräuschen zu kämpfen, die ein Großmembran-Kondensator-Mikrofon natürlich ganz wunderbar mit aufnimmt.

Zum anderen habe ich ein zwei-Rechner-Setup. Das heißt, ich nehme auf einem anderen Rechner auf als dem, auf dem ich spiele. Nun möchte man ja aber auch gerne den Voicechat nutzen können oder sich einfach mal mit freunden über Discord treffen.

Für das erste Problem war für mich die klare Lösung ein dynamisches Broadcast-Mikrofon. Nur ist natürlich das Problem, dass wenn man sich einmal an den Sound eines Großmembran-Kondensator-Mikrofons gewöhnt hat, alle dynamischen Broadcast-Mikrofone im Vergleich dehr undetailliert klingen. Und somit waren mir das Shure SM7B oder das ElectroVoice RE20 (die für mich als einzige klanglich infrage kamen) mit über 300 € einfach zu teuer, dafür dass sie sonst keinen Mehrwert bieten.

Diesen Mehrwert habe ich im MV7 gesehen, weil es (wenn auch nicht ganz so brilliant) ähnlich wie das SM7B klingt, jedoch neben dem XRL Output auch einen USB-Anschluss besitzt, der zeitgleich verwendet werden kann.
Mein aktuelles Setup sieht also so aus, dass das MV7 via XRL in das Audio Interface des Aufnahme-PCs geht und via USB am Gaming-PC angeschlossen ist. So kann ich es im Alltag problemlos über USB nutzen und brauche nur für die Aufnahme den anderen PC hochzufahren.

Mit dem Klang des Mikrofons bin ich zufrieden. Über XLR klingt es nochmal deutlich besser als mit der internen D/A-Wandlung über USB, aber für Videokonferenzen und Ähnliches ist der Klang über USB mehr als ausreichend und es tut auch nicht weh, die eine oder andere Aufnahme (sogar musikalischer Natur) über USB zu tätigen. Die Shure Motiv Plus App ist dabei sehr hilfreich und auch die Steuerung am Mikrofon selbst ist meiner meinung nach ziemlich genial. Einzig die Tatsache, dass man beim Muten theoretisch den Tab auf dem Mikrofon-Body hören kann ist vielleicht nicht ganz so durchdacht.

Über XRL benötigt das MV7 genau wie sein berühmtes Vorbild das SM7B ein Interface mit sehr guten Vorverstärkern oder einen extra PreAmp. Ansonsten fängt man sich leicht Rauschen ein, da man den Gain sehr weit aufdrehen muss. Diese Eigenschaft ist soweit ich weiß leider für dynamische Broadcast-Mikros sehr üblich.

Die Verarbeitung des MV7 ist sehr wertig. Das hat es, neben dem Klang, vielen anderen USB-Mikros voraus. Man hat wirklich das Gefühl, auch ein 260 € Mikrofon in der Hand zu haben.

Meiner Meinung nach ist das MV7 nicht nur die Lösung meiner Probleme, sondern auch das beste USB-Mikrofon, das derzeit erhältlich ist. Schon mit seinem Klang (der sich, verglichen mit anderen USB-Mikros, kaum von der XLR-Anbindung unterscheidet) stellt es die meisten USB-Mikrofone weit in den Schatten. Aber vor Allem die Tatsache, dass es simultan über USB und XLR verwendet werden kann, macht dieses Mikrofon innerhalb seiner Klasse perfekt.

Es gibt noch einen kleinen Bonus, den ich für Sprachaufnahmen ganz besonders an dem Mikrofon schätze:
Es hat (wohl aufgrund der internen A/D-Wandlung) eine Art "eingebautes Gate". Wenn wirklich nur ganz leiser Raumton zu hören ist, gibt das Mikro gar kein Signal aus. Mir ist klar, dass das nicht für jeden Anwendungsfall ein positiver Effekt ist, aber in dem Maße und für meine Anwendung ist es sehr hilfreich.
Features
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S
Shure MV 7 - guter Allrounder
Sens36 15.02.2022
Nutze das Mic überwiegend für kurze Videoaufnahmen und Voice-Overs. Das Mic gleicht meine schlechte Raumakkustik sehr gut aus. Keine Absorber vorhanden. Bin überrascht was es raus holen kann und für den Zweck sehr zufrieden. Gesangsaufnahmen hab ich noch nicht probiert, dennke dafür ist das SM7B bspw. geeigneter. Aber wird ja auch als Podcast Mic beworben ;)
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