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Shadow SH945 NFX-V Tonabnehmer für Violine

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Nanoflex-Folientonabnehmer

  • passend für Violine
Aktiv Ja
Passiv Nein
Inkl. Preamp Ja
Erhältlich seit Februar 2006
Artikelnummer 189989
99 €
160 €
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11 Verkaufsrang

39 Kundenbewertungen

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Sound

Verarbeitung

V
Montage easy - aber ich komme mit Störgeräuschen nicht zurecht...
Volker2243 11.06.2014
Hier geht es um den SH945 NFX-V. Es geht aber auch um das leidige Thema Akustik-Geige im Rockmusik-Bühnenumfeld - weshalb ich ein wenig aushole: Mit den Piezo-Flügelchen von Shadow, die man links und rechts in den Geigensteg einklemmt, habe ich vor vielen Jahren meine ersten Pick-Up-Erfahrungen ... und seither auch einen großen Bogen um Shadow&Geige gemacht. In Akustik-Settings Klemmmikro und in Fully-Amped-Umgebung Silent Violin waren meine Kompromisse, mit denen ich nie wirklich glücklich war.

Vor einigen Wochen hat mir jemand den kleinen Shadow-Transducer zum aufkleben mit Spezialknete auf die Akustik-Violine für einen Gig ausgeliehen (gibts hier für rund 60€). Deutlich besser als Piezo-PU, aber trotzdem eine Herausforderung sowohl für den Mischer als auch für mich: Wo ist der optimale Aufsetzpunkt? Warum verändert sich der Sound über den Gig und muss ständig eingefangen werden? Knete rückstandsfrei entfernen braucht viel Geduld und auch ein wenig Spucke... Kurzum: Auch nicht das, was ich mir unter "rundum zufriedenstellend/Fire&Forget" vorstelle. Weil ich mit dem Shadow-Folien-PU auf der Mando sehr zufrieden bin, wollte ich jetzt noch die entsprechende Technologie auch für Geige ausprobieren und habe den SH945 NFX-V bestellt. Hier meine Erfahrungen:

1. Montage easy aber ein bisschen Optimierungsbedarf bleibt. Folien-PU unter den Steg setzen gelang sogar alleine auf Anhieb. Damit die kleine Vorverstärker-Box wirklich fest sitzt und sie nicht vom Klinkenstecker des Instrumentenkabels hin- und her- oder sogar von der Zarge herunter gehebelt wird, habe ich noch einen schmalen Extra-Streifen Moosgummi passgenau unter den Zargenrand gelegt. So kann die Halteklammer richtig festgeknallt werden, ohne dass die Decke gedämpft wird. Sinnvoll ist sicher der Einsatz eines 90-Grad-Klinkensteckers - das verringert die Hebelkräfte auf einen Bruchteil.

2. Spielerfahrung. Weil der Folienpickup nicht nur Saitenschwingungen, sondern auch die Vibes des ganzen Instruments mitnimmt, kann man einen sehr vollen und schönen Violinklang auf die PA schicken. Das Haar in der Suppe sind allerdings die Nebengeräusche: Jedes kleine Klopfen (am Hemdknopf zum Beispiel) wird als deutlicher PLOPP hörbar. Man kann sich darauf einstellen und kommt als ruhiger Vibrato-Geiger sicher damit zu recht. Meine von der celtic fiddle geprägte Spielweise mit vielen hammer-on-/pull-off-Verzierungen verliert allerdings ihren Reiz und wird zum unzumutbaren Störgeräusch (wollte Fiddle spielen und nicht Beatbox :o( Wenn ich alle Soundeinstellmöglichkeiten nutze, bekomme ich das ploppen zwar in den Griff, habe dann aber wieder den schmalbandig sägenden Sound einer herkömmlichen Piezo-Lösung. Da hat meine alte SV-120 mehr Klangspektrum und muss daher leider weiterhin als Kompromiss herhalten...

Fazit daher: Ich muss die Money-back-Garantie beanspruchen und weiter suchen...

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Und jetzt/ein paar Monate später: Habe nach viel herumprobieren die Money-Back-Option doch nicht gezogen. Erst mal Vorverstärker mit Notch-Filter ausprobiert ... aber damit habe ich mir meine Sound-Einstellmöglichkeiten über mehrere Geräte kaskadiert, was dazu geführt hat, dass ich mich im Wald der Sound-Parameter verirrt habe. Jetzt nutze ich den Shadow-PU mit einem Roland AC60, dessen Antifeedback-Filter wie ein Notch Filter zu verwenden ist... Bin zufrieden.

Und damit mein aktuelles Resumee: Akustik-Geige bühnentauglich abnehmen ist nicht easy. Es braucht vor allem drei Dinge: Geduld, Geduld und Geduld.
Sound
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t
Vielleicht zu früh für eine wirklich aussagekräftige Bewertung?
trompeter8 23.03.2021
Der neueste Kauf meines inzwischen fünften Pickups für Geige hat mich positiv überrascht!
Ich bin jetzt 64 und geige schon länger, wenn auch nicht auf einem wirklich hohen Niveau.
Aber egal für diese Bewertung, ob man supergut oder nur leidlich geigt - jeder der einen Pickup nimmt hat damit vermutlich vor, über die rein historischen Anwendungsgebiete hinaus zu gehen.
Zu solchen Abweichlern gehöre auch ich seit langem schon.

Als erstes muss ich gestehen, dass ich mit diesem (hier angesprochenen Tonabnehmersystem SH945 NFV-V) noch nicht auf der (erhofften) Rock-Bühne gestanden habe.
Insofern dürften die wenigen Menschen, die diesen Beitrag lesen, sofort abschalten, weil sie sich sagen mögen:
O.K.: Insofern jetzt keine klaren Äußerungen über die Rückkopplungsfestigkeit vorgelegt werden muss ich sofort weiterschalten....
Tschuldigung, Euch kann ich dann keine Nützlichkeit erweisen. Sorry!!

Für die Anderen, die noch weiterlesen wolllen kann ich sagen, dass dieses Abnehmersystem einen Sound zu erzeugen imstande ist, der dem des natürlichen Geigenklangs sehr ähnlich ist - oder je nach nachfolgendem Equipment sein kann....

Den Erkenntnissen meiner Vor-Rezensenten im Hinblick auf die Befestigung des Systems auf der Geige muss ich allerdings widersprechen!
Einmal ist mir der Steg umgeknallt beim Versuch, die Geige wieder auf normale Stimmung zu heben. Im Nachhinein verstehbar, denn bei der Oberflächenbeschaffenheit des "Bändchensystems" hätte jeder Mensch, der nur einen Tik intelligenter ist als ich erkannt, das das gefährlich werden könnte. Nun ja....
So einfach wie von anderen "Usern" beschrieben war´s für mich jedenfalls nicht!

Dann, nachdem das ohne großen Schaden gelungen war, war die Saitenhöhe auf Maße angewachsen, die mir völlig unbezwingbar vorkamen, vor allem in den höheren Lagen.

Mein Freund (Geigenbauer) hat mir geholfen die Saitenlage zu verflachen durch gemäßigte Stegvertiefungen, Das hat er supergut hingekriegt anscheinend. Denn heute kann ich die mit dem Shadow SH945 NFX-V verschraubte Geige - wirklich - fast so genussvoll verwenden, als sei KEINE künstlich/technische Veränderung erfolgt. Sie lässt sich spielen, als sei es eine "handelsübliche" Geige.
Mit der zusätzlichen Option, das von der Geige abgegebene Signal elektrifziert weitergeben zu können, steht man als Geiger ziemlich gut da.

Fazit:

Der geilste Tonabnehmer, den ich bisher kennenlernen konnte!
Das Schönste ist, dass der eigentliche Klang der Geige, selbst bei installiertem "Tonabnehmer-Gebäude" nahezu unbeschadet rüber kommt - gleichermaßen" auch auf die elektrische Seite" - und dass auch die völlig "abgestöpselte" Variante - bei Beibehaltung des Tonabnehmers (der wäre ja nur durch Entschraubung - 4-6min) entfernbar, kaum bedeutende klangliche Veränderungen, bzw. deren Zurücknahme zeigt.

Meiner Erfahrung nach ist es allerdings nicht so wie in der "Werbung versprochen" egal, ob man das Tonabnehmersystem benutzt oder nicht, an der Geige keine Veränderungen vorgenommen werden müssten.
Jeder, der weiß, wie sensibel das System Geige auf Veränderungen der "Physis" reagiert, wird sowieso skeptisch sein.
Und genau für diese Leute wollte ich meinen Beitrag schreiben.

Wenn Ihr Eure zweite Lieblingsgeige zu einem elektronisch verwertbaren Instrument machen wollt, dann denkt mal über die Verwendung von diesem Shadow-Pickup nach.


Jeder potentielle Käufer sollte allerdings gucken, ob es seinem persönlich beabsichtigten Verwendungszweck so entsprechen kann, wie ich ihn hochlobe. Es bedeutet viel Arbeit, sich "Insiderinformationen zu beschaffen. Da kommt keiner dran vorbei anscheinend.

Meine Meinung ist:
Wenn Ihr dieses Tonabnehmersystem in etwa dem von mir avisierten benutzen wollt, - ich weiß natürlich nicht, für welche Instrumente Ihr das vorhabt...
Dann kann ich nur sagen:
Dieser Tonabnehmer ist - zumindest für Geige - das beste, das ich seit langer, langer Zeit kennenlernen konnte und zu nutzen in der Lage war.

Aber nochmal!
Klanglich ist dieses System sooo viel besser als alles, was ich bisher kennen gelernt habe, dass mir nix anderes übrig bleibt als es hoch zu loben.
PS: Warum kriegt man als Kunde nicht mal eine genaue Beschreibung der Funktionbasis des Systems ???`?

LG
Peter
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CM
Der Preis und die Leistung stimmt
Chris McWash 23.10.2009
Empfohlen wurde uns dieses Gerät von einem langjährigen Geiger, der schon mehr als 10 Jahre Banderfahrung besitzt. Die Installation erfolgt schnell und einfach und ist auch von Laien ausführbar (es empfiehlt sich jedoch, zu zweit zu sein: einer, der den Steg anhebt und einer, der die Nanoflex Folie unter dem Steg anbringt). Die Saiten müssen nicht einmal entfernt werden, eine Anlockerung reicht.

Der Vorverstärker ist fast noch leichter anzubringen und kann auch von Personen erfolgen, die keine Ahnung von Geigen haben. Das Batterieformat ist etwas unüblich, aber mit ein bisschen Mühe findet man leicht Ersatz. Die Qualität ist für den geringen Preis mehr als ausgezeichnet - besonderes Augenmerk sollte man darauf richten, dass es extrem Rückkopplungsarm ist und kaum andere Geräuschquellen mit aufnimmt.

Das Ergebnis kann sich auch Live hören lassen! (Mit etwas Hall auf dem Signal klingt die Geige auch noch etwas voller): Der robuste Vorverstärker punktet auch durch kluge Kabelführung, das weder zu lang noch zu kurz und vor versehentlichem Abreißen oder Abknicken gut geschützt ist. Ein Muss für jeden, der keine Lust hat, vor jedem Gig seinen Tonabnehmer neu zu befestigen und dank seinem Preis auch für jedermann nutzbar.
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A
Perfektes System
Acurio 06.06.2021
Wir verwenden den Abnehmer seit knapp 8 Jahren im Live Einsatz einer 6-köpfigen Irish Folk Band.
Der Klang ist glasklar und nimmt den Klang der Violine nahezu 1 zu 1 ab. Am Mischpult müssen wir fast nichts nachregeln und ich in Feedback hatten wir durch diesen Abnehmer in 8 Jahren auch noch nicht produzieren können.
Sehr empfehlenswert!
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