Seymour Duncan ANT-HB Humbucker Tonabnehmer Brücke

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Humbucker für E-Gitarre

Der Pickup für Gitarristen, die es ganz genau wissen wollen, wie so ein Original-PAF heute (ca. 40 Jahre) später klingen würde. Handgewickelt - daraus ergeben sich auch (wie beim "alten") Differenzen in der Wicklungszahl, nicht gewachst, denn auch das verändert (bei allen Vorteilen) den Sound und die Nickelkappen sind optisch perfekt gealtert.

Zum Sound: Eben ein klassischer PAF - für viele Gitarristen ist dieser Tonabnehmer immer noch der Beste; kein Brüller, dazu ist er viel zu nobel, aber singen kann er wie kein anderer Tonabnehmer. Gerade durch die spezielle Bauweise kann man von dieser Version noch ein Quäntchen mehr Authentizität erwarten.

Der SANT-HB ist besonders für die Stegposition geeignet, gerade dann, wenn man möglichst viel vom Gitarrenton hören will (wie gesagt, er "singt", und das auch bei moderater Verzerrung!). Daher ist er bestens für den Einbau in Single Cut Typen geeignet, gerade diese bringen ja von Haus aus schon genügend Druck und Sustain mit, ein zu heftiger Pickup richtet da sogar eher Schaden an!

  • Antiquity Humbucker
  • Brücken Position
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Aktiv Nein
Output Low
Kappe Ja
Farbe Nickel
Position Bridge
Artikelnummer 104657
244 €
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268 Verkaufsrang
GW
Grandios
Gary W. 03.04.2015
Auch wenn es "nur" eine Epiphone Les Paul Custom ist, wo ich die beiden Kollegen von Seymour Duncan für Hals und Bridge eingebaut habe - immerhin waren die Vorgänger-Pickups von Häussel - ich bin erstaunt!
Das übertragene Frequenzband der Antiquities ist richtig breit. Man sollte niemals denken, dass PAFs nicht spitz klingen können. So kam mir das nämlich zuerst vor, mit meinem harten Anschlag.
Aber dann: ein bisschen softer gepluckt, und was passiert? Es wird fast nicht leiser, aber dafür öffnet sich der Klang Richtung nasal & mittig. Die tieferen Frequenzen treten hervor. Man muss erst mal seine Anschlagstechnik anpassen, und checken, dass softer spielen nicht unbedingt "leiser" bedeutet. Bei diesen Pickups variiert man mit dem Anschlag vor allem das Frequenz-Spektrum, weniger die Lautstärke. Ich habe gehört, das ist es, was viele Gitarristen anstreben (natürlich mit Röhren-Amp). Wie soll ich sagen? Tausend Klangfarben für den, der sie mit sensibler rechter Hand herauszukitzeln vermag. Es ist Alles geboten: wenn du mit dem Pick über dem Hals anschlägst, kommen diese nasalen Bläh-Töne, wo sich für einen Bridge-Pickup erstaunlich satte Bässe auftun. Gehst du weiter zum Steg, wird es bissig - und jetzt wird es langsam wie in einer Wein-Beschreibung - es cruncht, und es klingt saftig. Jawoll, saftiger Ton, wie frisch gepresst...
Der Steg-Pickup passt perfekt zum Hals-Kollegen, und so werden Umschalt-Spiele wie bei "Gregsguitars" zum Vergnügen! Es macht einfach Spaß, die Klangfarben bei vergleichbarem Pegel zu wechseln. Und die Les Paul wird zum Regenbogen.
Lohnt sich der hohe Preis? Ja und Ja und Ja! Die Dinger sind handgewickelt, sie entsprechen wohl in allen Details den legendären PAFs, und sie haben Charakter bei einem richtig vollständig übertragenen Soundspektrum. Höhen, Mitten und Bässe - alles in bestmöglicher Qualität, sowohl am Hals, als auch an der Bridge.
Achtung: jetzt kommen die Punkte, wo sich manche vielleicht anders entscheiden, aber ich bleibe bei denen:
- durch die ungewachste Bauweise sind diese Pickups sozusagen mikrofonisch, d.h. wenn man mit dem Pick draufklopft, hört man ein lautes Klacken. Ich habe mich dran gewöhnt, schließlich waren die PAFs auch ungewachst. Dafür gibt es keine Dämpfung des Tons.
- die USA-Pickups haben etwas kleinere Rahmen - es war gar nicht so leicht, die Tonabnehmer einzubauen in meine koreanische Gitarre. Es geht nur, wenn man man die Original-Asien-Rahmen nimmt. Dann fallen auch noch die Pickups inmitten dieser Rähmchen etwas klein aus. Doch der wirklich dynamische, farbenreiche Sound entschädigt für Alles!
Ich bin jedenfalls total happy, und habe das Gefühl, mich dem weltbesten Gitarrensound auch ohne 7000.- CC-Modell angenähert zu haben. Danke, Seymour Duncan. Und Chapeau!
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Für Blues und Classic Rock der Hammer
PrinceCharming 25.02.2011
Diese Pickups klingen, wie gute Humbucker klingen sollten, offen und ohne Matsch! Wer sich schon immer gefragt hat wie manche Gitarristen mit einer Les Paul so gute Cleansounds hinbekommen, dem kann ich nur empfehlen die Antiquitys auszuprobieren.
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R
Eine Wucht!
Rumpel 01.06.2021
Habe den Humbucker in meine 70's Greco - Les Paul Kopie eingebaut. In dieser hat er die alten japanischen Pickups abgelöst.

Nach dem Wechsel war ich wirklich überrascht wie groß der Unterschied sein kann, welchen man mit einem einfachen Pickup Wechsel erzielen kann. Auch der Gitarrenbauer meines Vertrauens, welcher mir die Teile einbaute, war hin und weck! Er verglich die Gitarre vom Sound sofort mit seiner PAF Les Paul aus den 50ern.

Ich spiele hauptsächlich Indie/Rock/Hardrock und wollte schon immer PAF's testen. Durch ein RigRundown Video der Band "Against Me!" wurde ich schließlich auf die Duncans aufmerksam.

Wirklich tolle, wenn auch teure Teile!
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P
Klingt wie großes Vögelchen
Pyrrhus 02.09.2014
Ich hab den Pickup jetzt schon ein paar Jahre in meiner Les Paul Studio im Einsatz und habe es seitdem nicht bereut. Der Sound ist klar und definiert. Zu viel Output sollte man nicht erwarten, womit ich nicht sagen will, dass er schwach auf der Brust ist. Er weiß sich clean und verzerrt im Bandkontext durchzusetzen und spricht auch gut auf verschieden intensive Spielweisen an.
Ein wenig aufpassen sollte man, wenn man ihn im Gespann mit dem ANT-HN betreiben will. Durch die Handwicklung können die sich schonmal gegenseitig ausbremsen, was man vor dem Kauf natürlich schlecht kalkulieren kann. Aber da ich eh den einen oder den anderen spiele, hab ich damit kein Problem. Für sich kann ich den Pickup nur jedem ans Herz legen, der jetzt nicht unbedingt das fette Metalbrett braucht, sondern einen kleinen Allrounder mit dem gewissen, eigenen Charakter.
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