Sequential Prophet 5

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5-stimmig polyphoner Analogynthesizer

  • anschlagdynamisches 61-Tasten Fatar Keyboard mit Aftertouch
  • 200 Werksprogramme
  • 200 User Speicherplätze in 5 Bänken mit je 40 Programmen
  • 2 CEM 3340 VCOs pro Stimme
  • gleichzeitig wählbare Wellenformen der Oszillatoren A und B
  • Oszillator A: Sägezahn, Rechteck
  • Oszillator B: Sägezahn, Dreieck, Rechteck
  • Pulsweite pro Oszillator
  • Hard Sync: Oszillator 1 sync zu Oszillator 2
  • vierpoliger, resonanter Low-Pass Filter pro Stimme
  • umschaltbar zwischen authentischen Versionen des Filters Prophet-5 Rev1/2 und des Filters Prophet-5 Rev3
  • vierstufiger (ADSR-)Hüllkurvengenerator
  • Vintage Knob zur Einstellung verschiedener Prophet-5-Modelle - z:B. das Verhalten von Oszillatoren, Hüllkurven, Verstärkern und anderen Parametern
  • Pitch- und Modulations-Rad
  • direkter Programmzugriff einschließlich des Prophet 5-Stil 1-Tasten Zugriff auf 8 Programme
  • Abmessungen (B x H x T): 95.25 x 12.4 x 41.6 cm
  • Gewicht: 14,06 kg

Anschlüsse:

  • Mono Line-Ausgang: 6.3 mm Klinke
  • Stereo Kopfhörerausgang: 6.3 mm Klinke
  • CV Ein- und Ausgang: 6.3 mm Klinke
  • Gate Ein- und Ausgang: 6.3 mm Klinke
  • MIDI In/Out/Thru
  • USB
  • Low-Pass Filter Cutoff Expression Pedal Eingang
  • Volume Pedal Eingang
  • Sustain Pedal Eingang

passendes Case unter Artikelnummer 506949 erhältlich (nicht im Lieferumfang enthalten)

Erhältlich seit November 2020
Artikelnummer 504314
Verkaufseinheit 1 Stück
Anzahl der Tasten 61
Anschlagdynamik Ja
Aftertouch Ja
Keyboard Split Nein
Modulation Wheel Ja
Anzahl der Stimmen 5
Tonerzeugung Analog
MIDI Schnittstelle 1x in, 1x Out, 1x Thru
Speichermedium Intern
USB Anschluss Ja
Effekte 0
Arpeggiator Nein
Anzahl der analogen Ausgänge 1
Digitalausgang Nein
Display Ja
Pedal Anschlüsse 2x Pedal, 1x Sustain
Maße 952 x 124 x 416 mm
Gewicht 14,1 kg
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Die vierte Revision eines Klassikers

1978 war der von Dave Smith entworfene Prophet 5 eine echte Sensation, denn er war der erste polyphone Synthesizer, dessen Soundeinstellungen gespeichert werden konnten. Nach einer ganzen Reihe von verschiedenen Prophet-Modellen hat Dave Smith den Prophet 5 schließlich neu aufgelegt – so originalgetreu wie möglich und doch noch ein bisschen besser. Den alten Prophet 5 gab es in drei Revisionen, die die Schaltung Schritt für Schritt optimierten. Beim neuen Prophet 5 lässt sich das Klangverhalten aller drei Revisionen einstellen und es gibt sogar die Möglichkeit, den Synthesizer noch etwas präziser klingen zu lassen, was von Sequential als Rev4 bezeichnet wird. Die Schaltung wurde nur um MIDI und USB sowie die Einstellmöglichkeit für die Rev-Versionen ergänzt, ansonsten sind der analoge Klassiker und seine Neuauflage identisch.

Der Vintage-Regler ändert alles

Der Prophet 5 ist ein gradliniger Synthesizer, der sich auf typische Poly-Sounds konzentriert und Beiwerk wie Effekte, Sequenzer und überbordende Möglichkeiten außen vor lässt. Dafür glänzt er mit dem lebendigen Klang seiner analogen Curtis-VCOs, was sich auf Flächen, Strings, Brass, aber auch auf Bässe und Leads im Unison-Modus positiv auswirkt. Das Filter lässt sich zwischen dem von Dave Rossum (Gründer von E-MU) neu entwickelten 2140-Chip – der dem SSM-Filter von Rev1/Rev2 entspricht – und dem CEM3320-Filter von Rev3 umschalten. Um das Verhalten der Rev-Versionen vollständig zu reproduzieren, können mit dem Vintage-Regler auch das Hüllkurvenverhalten und die Filteransprache justiert werden. Mit nur einem Dreh lassen sich Instabilitäten und Abweichungen wunschgemäß dosieren. So kann der Charakter von der leicht wackligen Rev1 bis zur präzisen Rev4 stufenlos eingestellt werden und doch bleibt sich der Prophet 5 unverkennbar treu.

Ein Synthesizer für Puristen

Der Prophet 5 ist für professionelle Keyboarder geeignet, die hochwertige Analogsounds für ihr Setup benötigen. 1978 war die Speicherbarkeit das Highlight – und auch heute noch nimmt sie einen elementaren Stellenwert ein. Dazu geht die Anwahl der Sounds ebenso schnell und zielsicher wie das Einstellen von Parametern vonstatten. Der Monoausgang des Synthesizers liefert indessen puren Analogsound. Werden Effekte benötigt, können diese nach den eigenen Vorlieben oder Anforderungen individuell nachgeschaltet werden. Im Studio greift man in der Regel ohnehin zu spezialisiertem Outboard-Equipment oder Plugins, sodass integrierte Effekte hier nicht vermisst werden.

Über Sequential

Dave Smith, Gründer von Sequential Circuits (1974-1987), gehört zu den Pionieren im Synthesizerbereich. Sein Prophet-5 war der weltweit erste speicherbare polyphone Synthesizer. Es folgten Innovation wie der Prophet T8, Prophet VS aber auch Sampler. Dazu war Smith wesentlicher Initiator des MIDI-Standards und an der Entwicklung des ersten virtuellen Synthesizers beteiligt. 2002 gründete er Dave Smith Instruments und gehört seither zu den erfolgreichsten Anbietern von analogen und hybriden Hardware-Synthesizern. Seit 2018 firmiert der Hersteller wieder unter dem Namen Sequential.

Das Keyboard für die klassischen Poly-Sounds

Typische polyphone Analogsounds werden in vielen Stilrichtungen und Situationen immer wieder gebraucht. Je prominenter sie in Songs eingesetzt werden, umso höher soll die Qualität sein. Der Prophet 5 hat aufgrund seiner Schaltung dieses gewisse Extra im Klang, das seine Sounds von anderen Synthesizern abhebt. In einem Live-Setup ist der Prophet 5 für Soli ebenso wie für dichte Flächen prädestiniert. Seine gradlinige Struktur und Bedienung machen das Keyboard zu einem verlässlichen Partner auf der Bühne. Die einfache Synthesestruktur soll aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Prophet 5 auch ein paar kleine Tricks beherrscht. So können die Wellenformen der VCOs, aber auch des LFOs, in jeder Kombination gleichzeitig aktiviert werden und im Source Mix lassen sich LFO und Noise mehreren Zielen parallel zuweisen. Hieraus ergeben sich Möglichkeiten, die zwar oft nur subtil sind, aber doch merklich positive Effekte erzielen.

12 Kundenbewertungen

7 Rezensionen

S
Eine Legende
Stoffi 08.08.2021
Ich habe mir Ende April 2021 die Neuauflage des P5 zulegen "müssen". In den 80ern habe ich regelmäßig den P5 und den T8 im Musikgeschäft meines Vertrauens angetestet, ohne die geringste Chance darauf, den einen oder gar den anderen käuflich erwerben zu können. Jahrzehnte später war es endlich so weit.

Das Öffnen der perfekten Verpackung war schon ein Erlebnis für sich. Die Verarbeitung, Optik und Haptik lassen für mich keine Wünsche offen. Analoger geht es kaum. Der satte Widerstand der Potis, die Schalter und die fantastisch spielbare Tastatur werden von Holz und Metall auf eine Art und Weise zusammengehalten, die dieses Instrument meiner Meinung nach zu einem der schönsten Synthesizer machen, der je gebaut worden ist.

Über die Spezialitäten der Klangerzeugung (gleichzeitig schaltbare Wellenformen, Modulationsmatrix, Sync, etc.) mag man sich im Manual oder Testberichten orientieren. Ich denke, dass die angesprochene Zielgruppe ohnehin weiß, was der Prohet 5 zu bieten hat. Und obwohl ich sonst sehr für's puristische bin, finde ich die Erweiterungen (Vintage Knob, Rev Switch, mehr Sounds) gegnüber dem Original gut und dezent integriert. Ich glaube auch, dass die fehlende Möglichkeit, die Sounds zu benennen (wird gelegentlich bemängelt), mit dem vorhandene "User-Interface" schwer umzusetzen gewesen wäre, ohne den (optischen) Charakter des Instruments stark zu verändern.

Eine Sache vielleicht: Das ist ein richtiger Analogsynthesizer und der P5 muss auch "warmlaufen". Einschalten und loslegen wie bei den digitalen Brüdern geht in der Regel nicht. Ein Viertelstünderl oder 20 Minuten sollte man ihm schon gönnen, besonders nach einem Transport in eine andere Umgebung.

A propos Transport: Ich empfehle unbedingt ein ordentliches Transportcase. Das von Thomann ist nicht schlecht. Aufgrund des hohen Gewichtes scheidet ein Softcase aus. Es wäre Schade um das schöne Holz.

Ich bin sehr zufrieden und freue mich darüber, mit diesem Instrument in den Fußstapfen von Joseph Zawinul, einem meiner Idole, wenigstens die große Zehe auszufüllen.

Danke Dave Smith.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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A
Prophet 5 Oldscool Sound
Andromedaner 13.11.2020
Hatte mal das Original Rev 3.2 . Es ist defintiv der markante Sound des Prophet 5. Die Qualität ist spitzenklasse. Jedenfalls bei meinem.
Features gebe ich 5 Punkte, wer den P5 bestellt, der weiß doch was er bekommt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
3
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ML
Le Prophet 5, LA légende...
Momo Le Drômois 15.02.2021
Le Prophet 5 c’est une légende, tout comme les OB- de Oberheim. Les sons vintage des années 80...
Déjà à l’époque ces synthés me faisaient rêver, mais inaccessibles vu leurs prix dissuasifs, je m’étais rabattu sur un Prophet 600 (déjà très cher lui aussi, 16900 francs en 1984, j’avais fait un crédit pour me l’offrir)
Très bonne idée de la part de Dave Smith d’avoir réédité le Prophet 5 (tout comme avoir sorti avec son ami Tom Oberheim un OB-6 excellent aussi)
L’aspect du Prophet 5 est luxueux, raffiné, le bois, le panneau de commande, tout ça sent la classe.
Les sons, bon, à part quelques bons sons d’usine par-ci par là, le mieux est de triturer les réglages et de créer ses propres délires, si ce n’est à partir d’un son basic, mais en transformant des sons existants rien n’est plus simple. Bien-sûr faut aimer, je reconnais que j’aime passer des heures à créer des sons (j’ai aussi un MatrixBrute qui m’occupe bien)
Certains pourront dire que pour le prix, le résultat musical est moindre, mais c’est faux ! Les possibilités sont infinies et vu que tous les réglages sont devant nous, rien n’est plus simple de créer des sons tous plus originaux les uns que les autres.
Moi j’adore... Le Prophet 5 est un bijou. Des gros sons chauds. Des sons cristallins et légers aussi. Le clavier super agréable, l’utilisation d’une grande simplicité. Moi j’y adjoint parfois un flanger Boss BF-3, un Echo System Empress et une reverb Empress vu que le Prophet 5 est un synthé brut, sans aucune section d’effets, ni arpégiateur, ni séquenceur.
À noter que les enveloppes remplissent parfois une pseudo fonction de reverb et que des pédales d’effets ne sont qu’accessoires selon le son désiré.
Ah oui, certes on peut sauvegarder 200 presets à notre guise, mais n’oubliez pas de vous munir d’un carnet pour numéroter et nommer chaque preset sauvegardé, car il n’est pas possible de nommer les presets sur le Prophet 5, alors à moins de posséder une mémoire d’éléphant et se souvenir du nom de chacun de vos 200 presets utilisateur, bonne chance !!!
Mais c’est un Prophet 5, à l’ancienne quoi et c’est très bien comme ça !
Oui, un Prophet 5 c’est 3500 € et c’est un investissement.

Rien à dire de négatif sur l’instrument, c’est un bijou...

Ce n’est qu’après le déballage de l’instrument que j’ai remarqué une déchirure horizontale pénétrante d’environ 9 cm de long sur 1 cm de large semblable à ce qu’aurait pu produire une fourche de chariot élévateur tout en bas d’un petit côté du carton même du Prophet 5 (le suremballage de Thomann n’a lui subi aucun dégât).
Fort heureusement les protections en polystyrène à l’intérieur isolent l’instrument d’environ 10 cm de part et d’autre des parois du carton ce qui fait qu’il n’y a eu aucun dégât à l’intérieur et que s’il s’agit d’une fourche de chariot élévateur elle est passée dans le vide sans même toucher le polystyrène, mais une mauvaise manipulation a été faite à ce niveau c’est sûr !

Les points négatifs, je les ai également trouvés dans le manuel...
Bien-sûr pas de manuel français, dommage parce que le format pratiquement A5 est plutôt agréable... Par contre un manuel sale, taché, l’encre a parfois fini de sécher sur les pages voisines, bref c’est crade et négligé de la part d’une société dont la réputation « Haut de Gamme » n’est pas à démentir, mais j’estime que pour une machine de plus de 3500 balles ils pourraient, à défaut d’éditer un manuel français, à tout le moins, soigner l’édition du manuel anglais !
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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CW
And so it arrived…
CHARLES WKH 30.06.2022
I grew up in the 80s with a limited access to films and music where I was (in Singapore). But whatever little I heard (film music of John Carpenter, Giorgio Moroder, Vangelis, etc.) was enough to impress me to want to discover how those wonderful sounds were created. Well, I ended up learning the guitar (because it was cheaper and easier to access) instead of synths. But the love for synth-based music had always been there.

When I was old enough to appreciate analog synths, the good stuff from the 80s and 90s had become classics (meaning…expensive). I’m glad to be able to catch on this new wave of analogue synth renaissance. And now, this wonderful reissue of my childhood icon.

I bought the OB-6 sometime ago and its a wonderful instrument. But the Prophet-5…it’s a dream come true, simple as that. I was requesting the helpful staff at Thomann to help test the synth before shipping (I cannot imagine shipping back to Germany from Singapore if things are not working). Mario at Thomann was ready to indulge me (thank you!) but I ended up just ordering the synth and it shipped before the guys could lay their hands on it (that’s how efficient Thomann is). The wait was made much more bearable though not painless, as the heavy package need to make its way to the other end of the world.

Conclusion? The synth is worth the wait. It really is.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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