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Sequential OB-6

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6-stimmiger Analog Synthesizer

  • 49 leicht gewichtete Tasten mit Anschlagdynamik und Aftertouch
  • 500 Factory und 500 User Presets in 10 Bänken
  • analoger Signalpfad
  • zwei diskrete VCOs + Sub-Oszillatoren pro Stimme mit kontinuierlich variabler Wellenformen
  • klassischer SEM inspirierter variabler Filter (low-pass, high-pass, band-pass und notch) pro Stimme
  • digitale Dual Effekt-Sektion mit 24 Bit / 48 kHz Auflösung beinhaltet Reverb, Delay, Chorus und Tom Oberheims Phase Shifter und Ring Modulator
  • Multimode Arpeggiator sowie polyphoner Step-Sequenzer mit bis zu 64-Steps (bis zu 6 Noten pro Step)
  • Crossmodulation
  • LED-Display
  • Pitch- und Modulation-Rad
  • 2 Line-Ausgänge: 6.3 mm Klinke
  • Stereo-Kopfhörerausgang: 6.3 mm Klinke
  • MIDI In/Out/Thru
  • USB
  • 2 Pedal-Eingänge
  • 2 Fußschalter-Eingänge
  • integriertes Netzteil
  • Maße (B x T x H): 807 x 323 x 117 mm
  • Gewicht: 9.5 kg
  • passender Koffer: Art. 497703 (nicht im Lieferumfang enthalten)
Erhältlich seit Mai 2016
Artikelnummer 379718
Verkaufseinheit 1 Stück
Anzahl der Tasten 49
Anschlagdynamik Ja
Aftertouch Ja
Keyboard Split Nein
Modulation Wheel Ja
Anzahl der Stimmen 6
Tonerzeugung Analog
MIDI Schnittstelle 1x In, 1x Out, 1x Thru
Speichermedium USB to Host
USB Anschluss Ja
Arpeggiator Ja
Anzahl der analogen Ausgänge 2
Digitalausgang Nein
Display Ja
Pedal Anschlüsse 2x Pedal, 2x Fußschalter
Maße 807 x 323 x 117 mm
Gewicht 9,5 kg
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Kollaboration zweier Legenden

Das gab es noch nie und wird es wohl auch nie wieder geben: Einen Synthesizer, der im Rahmen der Zusammenarbeit von Tom Oberheim und Dave Smith entstanden ist – den Sequential OB-6. Die legendären Oberheim-Synthesizer aus der goldenen Analog-Ära gelten immer noch als Maßstab und Dave Smith hat (erst unter DSI, nun wieder bei Sequential) die Kategorie der polyphonen Analogsynthesizer modernisiert und mit in die Neuzeit gebracht. Durch die Kooperation kommt die Oberheimt-Technik in ein Keyboard mit praxisnaher Ausstattung, wie man sie auf der Bühne und im Studio benötigt. Mit der Verbindung von klassischer und aktueller Technik zeigen die beiden „alten Hasen“, wie ein polyphoner Analogsynthesizer heutzutage ausgestattet sein sollte und klingen muss.

Ein polyphones, speicherbares SEM

Die Klangerzeugung des OB 6 basiert auf dem legendären Oberheim SEM (Synthesizer Expander Module), das für seinen runden, verzerrungsarmen Klang sowie sein Multimodefilter bekannt ist, das es zulässt, stufenlos vom Tiefpass über Notch zum Hochpass zu blenden. Das SEM war der Grundstock für die heutzutage unbezahlbaren Vintage-Klassiker Two Voice, Four Voice und Eight Voice. OB 6 besitzt intern quasi sechs SEMs und ergänzt sie um schnellere Hüllkurven, einen separaten, synchronisierbaren LFO und die X-Mod-Sektion für weiterführende Modulationen. Dazu kommen Speicherbarkeit, ein Arpeggiator, ein polyphoner Stepsequenzer und eine FX-Sektion mit analogem Distortion und einem dualen DSP-Effekt. Die Vier-Oktaven-Tastatur erzeugt Velocity und Aftertouch und ist leicht gewichtet.

Für alle, die sich schon immer einen Oberheim gewünscht haben

Hier kann der Wunsch in Erfüllung gehen – und einen Smith gibt es auch gleich noch mit dazu. Natürlich beherrscht der OB 6 die klassischen Oberheim-Domänen wie Flächen, Poly-Leads und Brass. Doch durch die schnelleren Hüllkurven, den Unison-Modus und die X-Mod-Sektion überzeugen auch zackige und etwas aggressivere Klänge, die sich mit den modernen Effekten weiter aufwerten lassen. Somit erfüllt der Synthesizer nicht nur die Erwartungen, die man an einen Oberheim stellt, sondern er übertrifft diese mit seiner klanglich flexiblen Gestaltung um Längen. Da alle Funktionen des OB 6 direkt erreichbar sind, ohne dass man Menüs oder doppelt belegte Elemente bemühen müsste, ist der Synthesizer besonders für Live-Perfomances geeignet. Durch die unmittelbare Bedienbarkeit geht natürlich auch das Programmieren eigener Sounds leicht von der Hand.

Über Sequential

Dave Smith, Gründer von Sequential Circuits (1974-1987), gehört zu den Pionieren im Synthesizerbereich. Sein Prophet-5 war der weltweit erste speicherbare polyphone Synthesizer. Es folgten Innovation wie der Prophet T8, Prophet VS aber auch Sampler. Dazu war Smith wesentlicher Initiator des MIDI-Standards und an der Entwicklung des ersten virtuellen Synthesizers beteiligt. 2002 gründete er Dave Smith Instruments und gehört seither zu den erfolgreichsten Anbietern von analogen und hybriden Hardware-Synthesizern. Seit 2018 firmiert der Hersteller wieder unter dem Namen Sequential.

Sounds zum Anfassen

Für Keyboarder, die Sounds nicht einfach nur abrufen und spielen, sondern auch intuitiv editieren wollen, ist das Knob-per-Function-Konzept perfekt. Jeden Parameter hat man sofort in der Hand und kann ihn zielgerichtet oder intuitiv modulieren. Als weitere Spielhilfen lassen sich neben Sustain- und Volume-Pedals auch solche zur Filtersteuerung und für Start und Stop des Sequenzers anschließen. Im Studioeinsatz können der polyphone Stepsequenzer, der Arpeggiator und der LFO zur MIDI-Clock einer DAW synchronisiert werden. Die Sounds, die von diesen Funktionen Gebrauch machen, lassen sich somit leicht in eine Produktion einbinden. Wird eine größere Polyphonie benötigt, kann das OB-6-Desktop-Modul via Poly-Chain-Funktion an das OB-6-Keyboard angeschlossen werden und die Stimmenzahl verdoppeln.

45 Kundenbewertungen

4.9 / 5

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Bedienung

Features

Sound

Verarbeitung

31 Rezensionen

d
Charakterkopf
drummer_music_jb 23.01.2022
Ich mache schon ein bisschen länger Musik (seit 1979), und bin mit dem Klang der alten Oberheim-Synthies (OB-8, OB-Xa und Matrix 12) sehr vertraut. Der Oberheim Matrix 12 unseres Keyboarders ist auf unserem damaligen Band-Demo verewigt, und der Klang ist mir nie mehr aus dem Kopf gegangen.

Insofern ist mein Urteil über den OB-6, der seit ein paar Tagen bei mir im Studio steht, sicher von ein bisschen Nostalgie gefärbt. Und natürlich stimmt es: der OB-6 ist kein Modulationsmonster wie modernere Synthesizer. Seine Features sind vergleichsweise übersichtlich. Für mich ist das alles aber kein Nachteil, denn erstens spürt man, dass bei Auswahl der Möglichkeiten die ganze Erfahrung des Veteranenteams Dave Smith/TomOberheim eingeflossen ist und - noch wichtiger - zweitens geht es bei einem Oberheim um die musikalische Essenz: den Grundklang. Und der ist beim OB-6 unverwechselbar und unnachahmlich Oberheim. Der OB-6 klingt auf eine unnachahmliche Weise fett, er hat unglaublich weit spannende Flächen, seidenweiche Streicher, erhabene Synthbässe, er kann melancholisch, schräg, geheimnisvoll, düster, brachial oder funky klingen. Man tippt auf ein Preset, dreht ein bisschen, und dann versinkt man in einem Klang, den man aus keinem anderen Synthie herbekommt. Sein besonderer Grundsound macht ihn sicher nicht zur ersten Wahl für jeden. Aber wenn man echten Charakter schätzt, statt nur die Anzahl der Features zu vergleichen, wenn man sich von einer Maschine musikalisch inspirieren lassen will, dann führt - finde ich - kein Weg am OB-6 vorbei.

Eine Empfehlung zum Schluss: von dem amerikanischen Keyboarder Julian Pollack (Pseudonym J3PO, war u. a. mit Marcus Miller auf Tour) gibt es ein sehr gutes Soundset für den OB-6, das das ganze Potenzial aus der Maschine herausholt und auch einige der oben genannten Klassiker umfasst.

Ergänzung nach 2 Wochen klangschrauben: bis die beiden Oszillatoren miteinander sauber schwingen, braucht es ca. eine halbe Stunde Aufwärmzeit (bei Raumtemperatur). Nicht, dass man ihn nicht vorher spielen kann. Aber Schwebungen durch leichtes Verstimmen von Ost 2 funktionieren erst dann stimmstabil. Das kannte ich von einem Jupiter 8, der jahrelang in meinem Studio stand. Auch in dieser Hinsicht ist der OB-6 also auch ein echtes Vintage-Instrument. Leider ist diese Eigenheit nicht vernünftig im Handbuch verzeichnet. Unbedingt zu empfehlen ist es auch, das Ding möglichst oft zu kalibrieren, weil die Kalibrierung ebenfalls temperaturabhängig ist (in 1-Grad-Schritten). Der OB-6 misst die gegenwärtige Betriebstemperatur und stellt die in der internen Kalibrierungstabelle dafür abgespeicherten Offset-Werte für Oszillatoren und Filter ein.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
20
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W
Toller Synth mit mäßiger Effektabteilung,
Woodapple 19.02.2019
klasse-variablem Filter und sehr guten Modulationsmöglichkeiten und vor allem mit grandiosem vollem und warmen Analogsound....
Leider fällt die Effektsektion etwas ab, was den Sound und Editierbarkeit betrifft. Der Sound ist zwar nicht schlecht und reicht live sicherlich aus, hält aber mit den Effekten anderer Geräte wie z.B. Nord nicht mit und ist sehr rudimentär in der Bedienung.
Wenigstens läuft das Delay zur Clock synchron.
Ich benutze das Instrument hauptsächlich im Studio und dort wird der Sound mit Effekten aus dem Apollo von Universal Audio "verfeinert". Die internen Effekte bleiben meist aus.
Sehr gut ist die Bedienung insgesamt. Alles ist griffig und aufgeräumt, die wichtigsten Parameter sind im Direktzugriff.
Ganz wichtig war es bei mir, den OB6 zu kalibrieren.
Alle Sounds klangen zu Beginn leicht verstimmt, was mich zuerst schockte. Auch der Detune Regler verursachte in 12 Uhr Stellung heftige Verstimmungen. Außerdem war die Gesamttonhöhe ca. 5-10 Cents zu tief.
Nach mehrmaligem Kalibrieren durch die Tastaurkombination "Manual-0" klingt alles stimmig.
Dieses Instrument ist ein echter vollanaloger Synth und wird mein Schaffen im Studio bereichern. Wer vorher mit digitalen Synths gearbeitet hat, erlebt hier eine Offenbarung. Man muss sich aber mit dem Instrument beschäftigen. Die Mühe lohnt sich!
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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A
Die passende Ergänzung
Anonym 05.10.2016
zum Moog Sub 37, weil

+ Polyphonie
+ Soundähnlichkeit
+ Presets/Programs passen zueinander
+ problemlose MIDI-Anbindung

Der polyphone Sound ist kräftig (Oberheim), reicht jedoch für meine Ohren nicht an den Sub 37 heran. Im Unison-Mode (monophon) wird die Klangtiefe dem Moog (sehr) ähnlich.

Die Bedienung/Einstellmöglichkeiten am Panel sind gut, jedoch hat der Sub 37 mehr Einstellmöglichkeiten (z. B. im Envelope Generator). Daher verwende ich zusätzlich den OB6-Soundeditor von Soundtower. Bezüglich Haptik (z. B. Drehknöpfe) finde ich die Produkte von Moog besser, wobei die Tasten sich gleichwertig anfühlen.

Mein Fazit: Wer Polyphonie in einem Instrument und kräftige/fette Sounds haben möchte, wird in dieser Preisklasse am OB-6 nicht vorbeikommen.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
9
17
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I
Großartiger Sound
IkarusSun 16.08.2018
Klingt wirklich toll und es macht Freude Sounds zu erstellen!
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
2
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