Sennheiser HD 660 S

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Kopfhörer

  • Sennheiser Audiophile Range
  • neues, von Sennheiser entwickeltes Schallwandler-System
  • ohrumschließend
  • offen
  • dynamisch
  • zweiseitige Kabelführung
  • max. Schalldruckpegel: 104 dB SPL @ 1 kHz, 1V RMS
  • Impedanz: 150 Ohm
  • Übertragungsbereich: 10 - 41.000 Hz
  • Klirrfaktor bei 1 kHz < 0,4%
  • Gewicht: 260 g

Im Lieferumfang enthaltene Kabel:

  • 3 m Kabel mit 6,3 mm Klinke
  • 3 m Kabel mit 4,4 mm Klinke symmetrisch
  • Adatperkabel 6,3 mm Klinke auf 3,5 mm Klinke
Erhältlich seit September 2019
Artikelnummer 471756
Verkaufseinheit 1 Stück
Bauform Over-Ear
System Offen
Impedanz 150 Ohm
Frequenzgang 10 Hz – 41000 Hz
Adapter Ja
Kabel austauschbar Ja
Farbe Schwarz
Empfindlichkeit 104 dB
Max. Schalldruckpegel 104 dB
Steckerart Klinke
Gewicht 260 g
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B-Stock ab 359 € verfügbar
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Musik im Fokus

Der HD 660S ist eine feste Größe im audiophilen Angebot von Sennheiser. Der offene dynamische Over-Ear-Kopfhörer bietet für einen völlig angemessenen Preis exzellente Klangqualität. Das gilt natürlich auch für die aktuelle, äußerlich dezent überarbeitete Version von 2019. Für das kabelgebundene Produkt sind Latenzen oder verlustbehaftete Komprimierungen bei der Wiedergabe kein Thema. Dieser Kopfhörer wurde zwar für den Einsatz im Konsumentenbereich entwickelt, übernimmt im Heim- und Tonstudio aber auch die Rolle des Monitors mit Bravour. Neutralität, fein aufgelöste Details, ein vollständiger Frequenzgang vom Tiefbass bis hin zur obersten Transparenz, akkurate Dynamik und eine präzise Stereoabbildung kennzeichnen den HD 660S, der gleichzeitig nicht analytisch kalt, sondern durchaus mit der nötigen Wärme aufspielen kann.

Präziser Schallwandler mit variablem Anschluss

Sennheiser setzt beim HD 660S auf eine offene Konstruktion mit paarig selektierten, großen 38-mm-Treibern und kräftigen Magneten mit Aluminiumschwingspulen, die eine gleichermaßen schnelle und präzise Ansprache sicherstellen. Frequenzspektrum und Raum werden völlig ausgewogen und impulsiv ausgeleuchtet, ohne dabei in Schönfärberei zu verfallen. Und weil der HD 660S eben auch Schwächen oder Härten entlarvt, ist er keinesfalls nur ein wunderbarer Lautsprecherersatz beim Musikgenuss, sondern auch ein überzeugendes Werkzeug für tontechnische Arbeiten in der Regie. Neben dem beidseitig geführten austauschbaren Anschlusskabel mit 6,3-mm-Klinke gehören ein Adapter auf das 3,5-mm-Format sowie ein symmetrisches Kabel mit 4,4-mm-Pentaconn-Stecker zum Lieferumfang.

Audiophiler Kopf-Monitor

Der HD 660S ist von Sennheiser zunächst als audiophiler Over-Ear-Kopfhörer für den Musikhörer konzipiert. Geringes Gewicht, ein über Rasterstufen längenverstellbarer Kopfbügel und austauschbare Velours-Polsterungen für die leicht drehbaren Hörmuscheln sorgen für besten Tragekomfort, der zum stundenlangen Musikgenuss einlädt. Gleichzeitig ist der HD 660S hochwertig verarbeitet und die Treiberrückseite durch das herstellertypische Metallgitter geschützt. Die offene dynamische Konstruktion bietet eine herrlich detaillierte und luftige Klangreproduktion – von Klassik über EDM bis Metal meistert der HD 660S jedes Genre. Gleichzeitig empfiehlt er sich aufgrund seines ausgewogenen und ehrlichen Klangcharakters aber auch zur Nutzung für Toningenieure.

Über Sennheiser

Im Juni 1945 gründete Prof. Dr. Fritz Sennheiser das Laboratorium Wennebostel, welches anfänglich Messgeräte produzierte. 1945 durch Siemens beauftragt, entwickelte das junge Unternehmen das Mikrofon MD-1, das im Jahr 1946 auf den Markt kam. Nach der Entwicklung weiterer Mikrofone wurde das Unternehmen 1958 in Sennheiser electronic umbenannt. Zwei Jahre später stellte Sennheiser das dynamische Mikrofon MD 421 vor, das bis heute produziert und von vielen nach wie vor sehr geschätzt wird. Durch weitere Top-Entwicklungen wie beispielsweise dem Kopfhörer HD 414 und dem Mikrofonklassiker MD 441 konnte das Unternehmen international überzeugen, sodass Sennheiser heute einer der führenden Hersteller für Mikrofon- und Kopfhörersysteme ist.

Ausgewogen, pegelfest und detailverliebt

Der HD 660S bietet selbst über Stunden überzeugenden, unangestrengten Tragekomfort. Der reproduzierte Frequenzbereich umfasst ein Spektrum von 9 bis 41.500 Hz. Dabei klingt die offene Konstruktion ausgewogen. Im Bass zeigt sich der Kopfhörer straff, keinesfalls vorlaut, aber durchaus tief hinab reichend. In den Mitten gibt er sich detailreich und stimmig sowie transparent in den Höhen. Stereopanorama und Raum werden präzise aufgebaut und die Dynamik bestens übertragen. Selbst bei hohen Pegeln agieren die Treiber noch sauber. Ein Fest für audiophile Hörer, aber gleichermaßen auch Arbeitswerkzeug für Produzenten aus dem AV-Bereich. Der HD 660S bietet zweifellos echte Monitoreigenschaften, denn durch seine Präzision gibt er neben den Stärken eben auch die Schwächen und die spezifischen Eigenschaften von Aufnahmen und Mischungen preis und erlaubt das sichere Erkennen von Fehlern, etwa beim Schnitt. Für den Bühneneinsatz und den Aufnahmeraum ist das Produkt nicht konzipiert.

53 Kundenbewertungen

34 Rezensionen

A
Grundsolider Kopfhörer - für die Hälfte des Preises
AleM33 07.04.2021
Rezensionsupdate:

Ich hatte in den letzten Monaten die Möglichkeit, den Kopfhörer ausgiebig zu testen und möchte nun meine Rezension an den aktuellen Stand anpassen, auch wenn sich am Gesamturteil nur wenig ändert.

Als Vergleiche dienen hier der HD560S, also die "kleine" Version des 660S, sowie ein Beyerdynamic 1990 Pro.

Zu allererst aber zum 660S. Die Verarbeitungsqualität ist in Ordnung. Er besteht fast ausschließlich aus Plastik, was bei Sennheiser jedoch nichts negatives bedeuten muss. Er ist dadurch sehr leicht und trotzdem noch stabil genug, dass er bei guter Behandlung auch 10 Jahre+ durchhalten wird. Ebenfalls positiv anrechnen sollte man den typischen Sennheiser-Tragekomfort. Bei allen Modellen, welche ich testen durfte, oder besessen habe - inklusive diesem hier - war stundenlanges Tragen ohne wenn und aber immer gegeben. Auch die Ohrpolster sind bequem und zeigen selbst nach 5 Jahren täglicher Nutzung nahezu keine Abnutzungsspuren, was an ein Wunder grenzt... - oder ein gutes Qualitätsmanagement bedeutet.

Bis hierhin also nichts zu beanstanden. Nun kommen wir jedoch zum Sound. Ich persönliche habe in den letzten 3 Jahren eine breite Palette an Kopfhörern getestet, von 20-600€ und bei wenigen war ich am Ende so enttäuscht, wie bei diesem hier. Warum?

Nun... aus meiner Sicht macht er kaum etwas besser, als andere Exemplare, die nur die Hälfte des Preises mit sich bringen. Wo manche einen "schlanken Bass" beschreiben, würde ich diesen eher als verschollen bezeichnen. Ich bin mir bewusst, dass es sich hierbei um einen Studiokopfhörer handelt und die Abstimmung als "neutral" angesetzt wird. Wenn jedoch bis auf die - durchaus sehr gut dargestellten - Mitten alle anderen Frequenzen im Hintergrund lauern, dann frage ich mich persönlich doch, ob es sich hier wirklich um die erste Wahl bei Studiokopfhörern, insbesondere im Angesicht des Preises, handelt.
Für das reine Musikhören mit Hifi-Qualitäten gibt es sowieso ganz andere Produkte, welche besonders für diesen Preis definitiv vorzuziehen sind.

Einzig bei Vokalmusik macht dieser Kopfhörer aus meiner Sicht einen guten Job, aber das war es auch schon. Wäre als geschlossene Version vielleicht ein teurer, aber guter Monitoring-Kopfhörer.

Wie bereits angekündigt, habe ich auch den HD560S als Vergleich, welcher nahezu nur ein Drittel kostet. Und bei dem Preisunterschied sind letztendlich die Sound-Qualitätsunterschiede sehr gering.

Als ich Versuchspersonen beide Kopfhörer präsentiert habe, mussten sie aktiv nach den Unterschieden suchen. Je nach Musikrichtung, wie z.B. Orchestermusik gefiel der HD560S sogar besser.

Auf gleicher Preisebene habe ich einen Beyerdynamic Dt1990 Pro, welchen ich für Sound-Editing und allgemeine Studioarbeiten nutze. Und dieser ist - und das muss ich klipp und klar sagen - in so ziemlich jeglicher Hinsicht überlegen. Soundbühne, Imaging / Räumlichkeit, Auflösung, Basswiedergabe, alles kein Vergleich. Und das für nur geringfügig mehr Geld.

Der Sennheiser HD660S ist definitiv kein "schlechter" Kopfhörer, auf keinen Fall. Aber er ist meiner Auffassung nach, insbesondere im Vergleich mit anderen Modellen in einem vollkommen falschen Preisbereich. Für 200€ würde er, solange man sich bewusst ist, was man bekommt und haben möchte, vielleicht eher Sinn ergeben.
Sound
Tragekomfort
Verarbeitung
8
5
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P
Nicht überzeugend
PeterBr 11.02.2021
Ich arbeite seit 30 Jahren mit verschiedensten Kopfhörern in verschiedenen Tonstudios und recorde und mixe alles Mögliche, von Electro bis Jazz.

Der HD 660 S hat vor allem im Sitz am Kopf (spätestens ab Hutgröße 60 würde ich sagen) und leider auch klanglich im Bassbereich echte Schwächen. Ich würde jedem für die Studioarbeit tatsächlich eher den deutlich günstigeren AKG 712 empfehlen, den ich übrigens sogar besser (neutraler) finde als den AKG 812. Das hat mich selbst sehr überrascht, da der 812 ja deutlich teurer ist.

Der DT 880 Pro fiel aufgrund seiner scharfen Abbildung der Höhen (Tambourin ist unerträglich) und schwammigen Bässe sofort durch. Da finde ich den DT 240 fast besser, weil direkter, knackiger, aber ein Tambourin ist bei ihm aber so gut wie unhörbar, in puncto Räumlichkeit kann er auch nicht punkten.

Wer in der Lage ist, mehr Geld auszugeben, dem empfehle ich den Kennerton Titan, den ich für einen der besten Kopfhörer überhaupt halte, vor allem für Studioarbeit. Seit ich ihn habe, macht mir auch stundenlange Arbeit unter dem Kopfhörer Nichts mehr aus. Selbst Mixing und Mastering macht mit diesem Kopfhörer Sinn. Klanglich ist der Titan meiner Meinung nach jedenfalls über jeden Zweifel erhaben, spielt aber auch preislich in einer anderen Liga (1.500 Euro).

Fazit zum Sennheiser HD 660 S: der AKG 712 ist besser und günstiger.
Sound
Tragekomfort
Verarbeitung
7
7
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A
Seinen Preis wert
Arbeiter 12.10.2020
Weil ich stundenlang mit Kpfhörern am PC Musik mache und in letzter Zeit immer vermurkste Mixe hatte, fand ich heraus, dass ich mich zu sehr auf nicht geeignete Kopfhörer verlies. Ich mische natürlich auch über gute Monitore, aber doch macht man immer Änderungen über die Ohrenwärmer. Natürlich kann man auch nicht mit diesem HD 660 objektiv mixen, aber hiermit hört man alles fast unverfälscht. Und der Hörgenuß, z.B. Klassik, ist traumhaft schön. Ich habe auch noch den HD 569, der für seinen Preis Bombe ist, weil der heller klingt, habe ich jetzt auch mit Kopfhören eine gute Kontrolle und beim Einspielen schon ein super Gefühl.
Wer sich was gutes gönnen will und nicht den Klassenprimus von AKG für 800 Euro kaufen will, macht hier nix falsch.
Sound
Tragekomfort
Verarbeitung
4
0
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H
Sehr überzeugender Kopfhörer
HZ2CT0 04.06.2020
Würde ich ihn wieder kaufen? Ja!

Für mich war es eine Auswahlbestellung zum beyerdynamic DT-1990 (aus der gleichen Preisklasse), ich wollte einen überzeugenden Offenen Kopfhörer mit ehr neutraler Abstimmung und guter Detailauflösung. Das habe ich hier gefunden -
Der Sennheiser konnte mich letztlich mehr überzeugen als der Beyerdynamic, der leider immer mal etwas scharf klang.

Wofür möchte ich den Kopfhörer nutzen?
Meine Hauptnutzung ist der Musikkonsum am Schreibtisch - neben der Arbeit, dabei höre ich eine relativ bunte Mischung, Soundtracks, elektronische Musik und Ambient sind dabei Schwerpunkte. - Musik die akustisch etwas bietet und dabei nicht von der eigentlichen Arbeit ablenkt.

Der Sennheiser hat alles an Musik, dass ich ihm in den vergangenen zwei Wochen entgegengebracht habe souverän gemeistert, im direkten A-B-Vergleich mit anderen Kopfhörern in meinem Besitz fällt mir seit dem immer wieder auf, wie vergleichsweise gut der Sennheiser in der Lage ist, auch Tiefe Töne wiederzugeben.
Dabei beschönigt er nicht, hebt aber auch nicht jedes kleine Kratzen hervor - zum Abhören gegen Störgeräusche wäre er aber nicht meine erste Wahl.

Als Zuspieler verwende ich momentan hauptsächlich einen Fiio M11 DAP, hier konnte der Sennheiser zusätzlich mit dem symmetrischen 4.4mm-Kabel punkten.
Die beiden beiliegenden Kabel empfinde ich als Angenehm und zweckmäßig, die Wechselbarkeit des Kabels war für mich ein Entscheidungskriterium.
Die Preise die Sennheiser für ein (symetrisches) Ersatzkabel verlangt sind hingegen hinterm Mond hervorgegriffen, das "normale" Kabel mit dem 6,3mm Klinkenstecker ist jedoch zu einem vernünftigen Preis (auch hier bei Thomann) zu bekommen.
Schön wäre gewesen, wenn Sennheiser hier am Kopfhörer auch auf einen "normalen" Stecker setzt, die verwendeten zweipoligen Stecker sind zur Selbstkonfektionierung von Kabeln leider praktisch fast gar nicht zu bekommen.
Die 3m sind (dank der hohen Mobilität eines mobilen DAPs) für meine Zwecke zu lang, ich hätte hier gerne die Option kürzere Kabel direkt von Sennheiser beziehen zu können. Dies würde auch die Preisvorstellungen einiger Dritthersteller in die Realität zurückholen.
Das die Ohrpolster (und das Bügelpolster) nachkaufbar sind empfinde ich als positiv, möchte das in dieser Preisklasse aber auch erwarten.

Sennheiser hätte dem Kopfhörer außerdem auffälligere Rechts-Links-Markierungen verpassen können, hier kann man eventuell mit einem Austauschkabel oder einer anderen Eigenbaulösung aber für Abhilfe sorgen.

Das mehrfach beschriebene Problem mit dem "zu straffen Sitz" hatte ich (sehr großer Kopf) beim ersten Aufsetzen auch - mein Tipp: einfach mal eine halbe Stunde verwenden, das Material dehnt sich hier und das Problem ist einfach weg. Ich trage den Kopfhörer auch mit meinem 62cm-Schädel jetzt auch über Stunden sehr bequem - dass es unter Ohrpolstern schwitzig wird ist ein Problem aller Over-Ear-Systeme, wenn nicht aller Kopfhörer.

Abschließend möchte ich noch einige Worte zur Verarbeitung verlieren: Der Hohe Kunststoffanteil macht den Hörer leicht, was ich als sehr angenehm empfinde. Ich habe den Eindruck dass hier ein entsprechend hochwertiger Kunststoff verwendet worden ist und hoffe, das der Kopfhörer die 10 Jahre durchhält, die ich von ihm erwarte. Bei mir liegt der Kopfhörer relativ viel auch einfach mal auf dem Schreibtisch - das hat er bisher aber ohne wahrnehmbare Kratzer überstanden.
Die Verpackung ist ebenfalls gelungen - eine Hardcase-Tasche wäre mir hier aber lieber gewesen.
Sound
Tragekomfort
Verarbeitung
3
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