SE Electronics X1R

Studio Bändchenmikrofon

  • Gut geeignet für Abnahme von Gitarren-Verstärkern
  • Holz-/Blechblasinstrumenten
  • Streichinstrumenten
  • Schlagzeug-Overheads
  • Broadcast
  • Voiceover u.v.m.
  • Type: Passiv
  • Kapsel: Aluminium-Bändchen
  • Frequenzgang: 20-16000 Hz +/- 1 dB
  • Empfindlichkeit: -55.3 dB 1V/Pa +/- dB
  • Richtcharakteristik: Acht
  • Impedanz: 200 Ohm
  • Anschluss: 3-pin
  • Max SPL: 135 dB
  • inkl. Stativgelenk
  • Gewicht: 0,5 kg

Weitere Infos

Inkl. Spinne Nein

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215 €
33 Kundenbewertungen
  • 5
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  • 2
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4.5 /5
  • Features
  • Sound
  • Verarbeitung
Gesamt
Features
Sound
Verarbeitung
Sehr natürlicher Sound für wenig Geld - mein bester Mikrofonkauf seit langem!
Ron V., 07.04.2013
Auch ich war durch die gemischten Kritiken zunächst verunsichert, habe mich dann aufgrund des stark reduzierten Preises (99,00 Euro) zu meinem Glück aber doch noch für den Kauf entschieden und bin vom Sound einfach begeistert!

Zunächst die negativen Punkte, die aber kaum ins Gewicht fallen:
Das Mikrofon kommt in einer einfachen, nicht sonderlich robusten Pappschachtel, die aber wenigstens mit einem passgenauen, festen Schaumstoffeinsatz für das Mikrofon ausgestattet ist. Außerdem fehlt eine spezifische Bedienungsanleitung. Stattdessen gibt es nur ein Informationsblatt zu Mikrofonen im Allgemeinen. Das Datenblatt kann man sich von SE Electronics herunterladen - mir ist es ein Rätsel, wieso es nicht beiliegt. Als einzige weitere Ausstattung gibt es eine kleine, einfache Mikrofonklemme, die das überraschend schwere Mikrofon aber recht gut hält, wenn man es mit etwas Kraftaufwand in die Klemme gedrückt hat. Man sollte sich aber besser einen passenden Shock Mount (Spinne) gegen Trittschall besorgen, es sei denn, man hat einen massiven Betonfussboden und berührt nie Mikrofonstativ oder Kabel.

Nun das Positive:
Das Mikrofon klingt äußerst natürlich und transparent. Akustische Ereignisse aller Art, zum Beispiel Sprech- und Singstimmen, akustische Gitarre, diverse Drums, Gitarrenverstärker oder Geräusche werden wunderbar unverfälscht wiedergegeben. Das Mikrofon besitzt genau diese Klangtreue in den Mitten, die den Sound von Bändchenmikrofonen so einzigartig macht. Die Höhenwiedergabe ist aus meiner Sicht auch weit besser, als bei manchen anderen Bändchenmikrofonen. Selbst zarte, höhenreiche Impulse werden sehr natürlich übertragen. Einen signifikanten Höhenabfall kann ich nicht feststellen. Die Höhen werden nicht betont, aber sie sind durchaus vorhanden und werden wunderbar feingezeichnet und unverfälscht wiedergegeben.

Durch die Richtcharakteristik bedingt, gibt es einen ausgeprägten Nahbesprechungseffekt. Dieser ist hier aber sehr gut kreativ nutzbar, indem man durch Verändern der Mikrofonentfernung von der Schallquelle den Bassanteil fein abgestuft in einem großen Entfernungsbreich variieren kann. So kann man beim Sprechen aus 10-15cm Entfernung einen wuchtig-bassigen Radiosprechersound erzeugen, bei 25-30cm schwachen Stimmen noch immer ein wenig mehr Bassfundament verleihen oder ab etwa 50cm einen recht linearen Klangeindruck erzeugen. Dabei bleibt der Gesamtsound aus meiner Sicht dennoch immer ausgewogen. Man muss durch den Nahbesprechungseffekt natürlich aufpassen, sich nicht zu sehr vor dem Mikrofon zu bewegen.

Gut ausgeprägt ist auch die Unterdrückung seitlich einfallenden Schalls durch die Achtercharakteristik. So lassen sich durch Drehen des Mikrofons Störgeräusche im Raum stark minimieren.

Wichtig:
Damit man die positiven Klangeigenschaften tatsächlich nutzen kann, benötigt man einen guten Mikrofonverstärker! Er sollte eine hohe rauscharme Verstärkung und eine nicht zu kleine Eingangsimpedanz besitzen. Ich betreibe das Mikrofon mit einem selbst gebauten "Ribbon Booster" (aus einem Artikel in der "Sound & Recording" von 7/2007). Der Ribbon Booster verstärkt das bändchentypisch schwache Mikrofonsignal recht rauscharm um reichlich 10dB und belastet das Mikrofon nur mit einigen zehn Kiloohm Eingangswiderstand. Von diesem kleinen Gerät geht das Signal dann in einen "SPL GoldMike", der bis zu 72 dB Verstärkung schafft. Damit bin ich sehr zufrieden. Im Direktvergleich ohne den vorgeschalteten Ribbon Booster genügt der SPL GoldMike bei nicht zu leisen Schallquellen auch noch für einen guten Sound, aber mit Ribbon Booster glaube ich noch einmal eine kleine Verbesserung wahrzunehmen.

Die gummierte, durchaus hochwertig wirkende Oberfläche gefällt mir ebenfalls gut, das Mikrofon rutscht beim Hantieren nicht so leicht aus der Hand. Der Geruch hält sich bei meinem Exemplar in Grenzen, aber es ist laut Beipackzettel auch schon von 2011, vielleicht also schon etwas ausgedünstet. Auch insgesamt finde ich die Verarbeitung sehr wertig und besser als erwartet.

Fazit:
Mit dem richtigen Mikrofonverstärker erhält man einen äußerst natürlichen Sound, den man variabel gestalten kann. Das Mikrofon hat einen vergleichsweise linearen Frequenzgang und klingt in jeder Hinsicht wesentlich teurer, als es ist. Ich bin jedenfalls begeistert und überlege jetzt, ob ich mir noch ein zweites X1R kaufe!
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Sound
Verarbeitung
Ganz gut
DonCajon, 02.05.2019
Zunächst mal: Ja, es klingt wie ein Bändchen-Mikrofon!
Die Höhen sind wie erwartet muffig und die Bässe sind etwas matschig. Und als Vocal-Mikrofon würde ich es auch nicht jedem empfehlen. Es kann vom Sound her auch definitiv nicht mit einem Royer-Bänchen mithalten.
Aber das soll es ja auch gar nicht! :)

Das Mic eignet sich super für die Abnahme des Gitarran-Amps (zusammen mit einem SM57 ist das Ergbnis grandios!). Oder auch als Overhead fürs Schlagzeug in Glyn-Johns-Methode. Das gibt einen sehr cremigen Vintage-Vibe den man nicht mit Plugins herstellen kann!
Ich glaube, ich kauf mir demnächst noch ein zweites...

Der einzige Kritikpunkt ist die enthaltene Stativklemme. Das Ding ist der absolute Witz! Die eigentliche Halteklemme ist aus Gummi (!!!) und hält grade soeben das Eigengewicht des Mikros (500g) - wenn man es auf dem MicStativ gut ausbalanciert.
Ich hab's dann in eine andere Universal-Klemme gesteckt damit mir das Ding beim Recording nicht die Fliege macht.

Wahrscheinlich war für den kleinen Preis nicht auch noch eine passable Klammer realisierbar. Schade.
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Trotzdem zurück
sbho1106, 21.07.2019
Anwendung: Gitarren-Amp-Abnahme mit zwei Mics. Eins hart links und eines hart rechts ge“pan“t. Zweites Mic in dieser Übung wahlweise SM57 oder e906. Alternativ-Bändchen war das Superlux R102. Für meinen Geschmack passen SM57 und R102 besser zusammen (ergänzen sich besser), als die anderen Kombinationen. Insofern fiel die Wahl auf das R102.
Hinweis: das R102 ist sehr groß und schwer. Ich platziere es in einer Großmann-Box, da bin ich platzmäßig schon eingeschränkt. Das SE ist hier die bessere Wahl.
Auch ist die Auflösung vom SE meines Erachtens einen Deut besser. Am Ende hat mir die Kombination mit dem SM57 aber besser gefallen. Der Preis war auch noch niedriger und somit für einen feuchten Proberaum ein noBrainer.

Das SE liegt klanglich erstaunlich nah am e906 und passt in o.g. Anwendung auch hervorragend dazu. Allerdings war in diesem Fall die Aufgabe der kontrastierenden Sounds nicht mehr erfüllt. Auch wenn es zurück geht: super Mic!
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SE Electronics x1r
CoolAp, 02.12.2012
Es gibt unzählige Tests im Internet zu diesem Mikrofon die sehr gegensätzlich sind; von sehr gut bis mäßig hab ich alles gefunden. Um alle Klarheiten zu beseitigen schreibe ich jetzt noch meine persönliche Meinung zum Mic.

Zuerst das negative: Das Mic kommt nur in einer Kartonschachtel ohne Zubehör und Manual. Es ist lediglich ein Beipackzettel dabei mit allgemeinen Tips wie man ein Mikrofon bedienen soll und eine art Mikrofonklemme die man nicht benutzen sollte. Das Mikrofon stinkt extrem nach Plastik und Weichmacher. Genauso fühlt es sich auch dann an. (Wenn jemand schon mal so einen Flummi/Gummiball in den händen gehabt hat weis was ich meine).

Das positive: Es klingt nicht schlecht. Ich habe es (unfairerweise) mit meinem C414 verglichen und etliche Testaufnahmen gemacht. Beim AKG mit achter charakteristik. Dabei klingt das 414 zwar besser (besonders bei der Räumlichkeit!) aber das X1R macht einen guten Job. Besonders bei High Gain Gitarren nehme ich es jetzt noch da durch den Höhenabfall des Bändchens quasi ja schon fast ein Mixfertiger Sound entsteht bei dem man nicht mehr so viel drehen muss.
Kurz gesagt: ein warmer Sound (wegen Höhenabfall des Bändchen), dafür aber eben nicht so feinzeichnend. Für Vocals würde ich es nicht nehmen.

Edit: Tja, der Preis fällt.... ich hab noch schwach 200 euro bezahlt. Für 98 euro kann man eine klare Kaufempfehlung aussprechen..
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