Rupert Neve Designs Shelford Channel

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Kanalzug

  • mit Transformer-Gain-Preamp, DI, Inductor-EQ und Diodenbrücken-Kompressor
  • Mic Gain und Mic Trim
  • 48V Phantomspeisung und Polarität schaltbar
  • durchstimmbarer Low-Cut von 20 - 250 Hz
  • DI-In und -Thru
  • 3-Band EQ mit parametrischen Tiefen (35, 60, 100, 220 Hz), parametrischen Mitten (220, 400, 900, 1800, 3500, 7500 Hz) und schaltbarem Q-Faktor, Höhen (8, 16 kHz)
  • Diodenbrücken-Kompressor mit regelbarem Threshold (-25 bis +20), Ratio (1.5:1, 2:1, 3:1, 4:1, 8:1), Gain (-6 bis +20 dB) und Timing (Fast, MF, Medium, MS, Slow, Auto)
  • Blend für Parallelkompression
  • HPF (aus Preampsektion) to Sidechain
  • Kompressor-Link-Option
  • Pre-EQ-Möglichkeit
  • Silk-Funktion (Red, Blue), stufenlos regelbar
  • VU-Meter (Ausgangspegel / Pegelreduktion)
  • internes Netzteil, schaltet automatisch von 100 auf 240V AC, 50-60 Hz um sofern nötig
  • Format: 19" / 1 HE
Erhältlich seit Oktober 2016
Artikelnummer 400991
Verkaufseinheit 1 Stück
Kanäle 1
Anzahl der Mikrofoneingänge 1
Instrumenten Eingang Ja
Röhre Nein
Kompressor/Limiter Ja
Equalizer Ja
De-Esser Nein
Phantomspeisung Ja
Phasenumkehrung Ja
Externer Effektweg Ja
Analoge Ausgänge XLR
Digitale Ausgänge Keine
Kopfhöreranschluss Nein
Pegelanzeige Ja
Bauform 19"
3.999 €
4.859 €
Alle Preise inkl. MwSt.
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Back to Little Shelford

Der Rupert Neve Designs Shelford Channel vereint einige der legendären Schaltungen, die Rupert Neve in der Frühphase seines Lebenswerks am damaligen Firmensitz in Little Shelford entwickelte, und unterzieht sie in einem zeitgemäß konstruierten Kanalzug einer Neuinterpretation. Ein klassisch aufgebauter Preamp mit Transformer-Gain trifft auf einen Best-of-Neve-EQ, der u.a. Bänder aus dem klassischen 1073 und 1064 kombiniert. Der charakterstarke Diodenbrücken-Kompressor basiert auf dem ikonischen 2254 und verfrachtet diesen mit erweiterten Timing-Einstellungen und einem Parallelpfad ins 21. Jahrhundert. Die aus jüngeren Neve-Geräten übernommene Silk-Schaltung sorgt für zusätzlich regelbare Färbung am Ausgangsübertrager, während ein zweiter, im Pegel um 6dB reduzierter Ausgang erlaubt, den Kanalzug heißer zu fahren, ohne angebundene Wandler zu übersteuern.

Preamp mit Transformer-Gain

Der Vorverstärker des Rupert Neve Designs Shelford Channel arbeitet mit einer diskret aufgebauten Class-A-Schaltung und bietet bis zu 72dB Gain. Eine Besonderheit ist, dass die ersten 15dB von dem vorgeschalteten Eingangsübertrager übernommen werden, der anliegenden Signalen auf diesem Weg einen ausgeprägten, Neve-typischen Charakter verleiht, wie man ihn von unzähligen Aufnahmen her kennt. Die weitere Vorverstärkung wird über ein grob gerastertes Poti (in 6dB-Schritten) sowie über ein fein gerastertes Trim-Poti (+/-6dB) gesteuert. In Hinblick auf den DI-Input kommt der Shelford Channel mit einer internen Version der beliebten RNDI DI-Box, wobei ein Thru-Ausgang das unkomplizierte Weiterleiten von Bass- oder Gitarren-Signalen an einen Amp erlaubt.

Best-of-Neve EQ

Der induktionsbasierte Dreiband-EQ des Rupert Neve Shelford Channel vereint Bänder aus dem klassischen 1064 (Bässe) und 1073 (Mitten) mit einem moderneren Höhenband, das im Gegensatz zu den Vintage-Modulen nicht bei den traditionellen 12kHz, sondern wahlweise bei 8kHz oder 16kHz ansetzt. Für ein Plus an Flexibilität sorgt die Möglichkeit, das Bass- und Höhenband jeweils in einem Shelf- oder Peak-Modus zu betreiben. Für das Mittenband bietet sich zudem ein Hi-Q-Modus an, der schmalbandigere Boosts oder Cuts zulässt. Das EQ-Modul liegt im Signalpfad standardmäßig vor dem Kompressor, die Abfolge lässt sich jedoch auf Knopfdruck umkehren.

Flexibilität bei Recording und Mix

Als hochwertiger Kanalzug aus dem High-End-Bereich liefert der Rupert Neve Designs Shelford Channel kompromisslos professionelle Ergebnisse beim Recording und Mixing. Dank eines separaten Line-Ins mit Umschaltfunktion ist es möglich, das Gerät bei fester Verkabelung in beiden Szenarien einzusetzen. Neben dem Best-of-Neve-EQ und der variablen Silk-Schaltung bietet auch der am 2254 orientierte Kompressor enorme Eingriffsmöglichkeiten. Mit erweiterten Ratio- und Timing-Einstellungen, einem Mix-Regler für Parallelkompression und deutlich verringertem Grundrauschen umgeht er die Limitierungen des klassischen Vorbilds, ohne dabei dessen Charakter zu verlieren. Stereo-Linking und Sidechaining lassen sich problemlos einrichten, wobei auch das Highpass-Filter des Preamp-Moduls genutzt werden kann, um den Detektorweg des Kompressors im Bassbereich zu kontrollieren.

Über Rupert Neve Designs

Das Lebenswerk von Rupert Neve hat bis heute einen tief prägenden Einfluss auf die Welt der professionellen Studiotechnik. Ohne die von Neve entwickelten 8078 Studiokonsole (und ihre Vorgänger) und Module wie den 1073 Preamp/EQ oder den 2254 Kompressor würden unzählige klassische Alben aus den unterschiedlichsten Ären und Genres heute nicht so klingen, wie sie klingen. Bei Rupert Neve Designs handelt es sich um das jüngste von Neve mitgegründete Unternehmen. Die Firma mit Hauptsitz im texanischen Wimberley ging 2005 mit den ersten Produkten aus der Portico-Serie an den Start und bietet bis heute ein vielseitiges Portfolio an professionellem Recording-Equipment bis hin zum modularen 5088 Analogmischpult.

Ein moderner Klassiker

Dank herausragender Klangeigenschaften und der Kombination traditioneller analoger Schaltungen mit zeitgemäßen Features gelang es dem Rupert Neve Designs Shelford Channel binnen kurzer Zeit, zum Status eines modernen Klassikers zu avancieren. Er wird vorrangig in professionellen Tonstudios, aber auch bei anspruchsvollen Live-Shows eingesetzt. Schon alleine der Zweifachabgriff am Ausgangsübertrager sorgt für Flexibilität und ermöglicht, den Shelford Channel in einem transparenten Modus mit hohem Headroom oder in einem stärker färbenden Modus zu betreiben. Der Texture-Regler der Silk-Schaltung erlaubt dabei, die harmonischen Verzerrungen bis auf nahezu das Zehnfache eines klassischen 1073 zu erhöhen und konzentriert sich dabei entweder auf die Höhen (roter Modus) oder den Bassbereich (blauer Modus).

6 Kundenbewertungen

2 Rezensionen

S
cool, aber...
Schnalfi 24.08.2018
Ich habe eine all-in-one Lösung für Vocals und Sprache gesucht und nach guten Kritiken nun den Shelford Channel ausprobiert.

Das Teil ist sehr gut verarbeitet, die gerasterten Drehschalter aufgrund ihrer Länge hervorragend zu bedienen, haptisch ist das Teil top.

Zunächst habe ich ein U87 rangehängt, später dann noch zwei weitere Kondensatormics. Grundsätzlich ist zu sagen dass der Preamp m. M. nach mit 'dunkleren' Mics etwas besser harmoniert, bzw. ihnen einen kleinen hellen Push gibt. Aber meine Eindrücke waren bei allen ähnlich. Los gehts...

Der Sound des Preamps überraschte erstmal durch seine unerwartete Klarheit. Mit einem 1073 hat das Teil wirklich nichts zu tun. Eher hell und fein und von übermäßiger Färbung bereinigt.

Der EQ war auch eher Feingeist. Alle 3 Bänder eher dezent, nicht wirklich analytisch, auch nicht schönfärbend... Dem Signal hat er jedoch nicht wirklich Volumen geben können, geschweige den Wumms. Eigentlich war er in-between. Hätte er ein viertes Band, hätte ich damit womöglich insgesamt mehr anfangen können. Ein großes Problem war denn auch, dass ich kein Signal vernünftig deessen konnte. Definitiv Punktabzug. Aber hier von einem "schlechten" 3-Band-EQ zu sprechen wäre wiederum auch vermessen. Ein bisschen mehr Api, ein bisschen mehr Lagerfeuer hätte ich mir gewünscht... oder eben 4-Band und dafür mehr Chirurgie.

Den Kompressor fand ich nicht schlecht. Aber auch hier irgendwie unentschieden: zu klar um anzufetten und zu färbend, um unsichtbar zu bleiben. Dieser "Zwischensound" ist irgendwie nicht so meins. Am besten fand ich ihn noch, als ich ich die kürzeste Attack eingestellt hatte mit dem zusätzlich eingeschalteten 'Fast'-Button.
Der Blendregler krisselt das Signal dann auch eher an, anstatt ihm Körper zu verleihen. Hat mich an den Avalon-Strip erinnert und das ist ja bekanntlich eine Röhre (böse Zungen behaupten eine etwas dünne - sorry).

Der Gestaltungsregler "Blend" beim Kompressor hat mich also nicht so überzeugt, aber auch der "Texture" Drehschalter (inkl. des zwischen Blue & Red- wählbaren Silkbuttons) im Output hauchen dem Strip null Mojo ein. ? Aber wozu dann?
By the way - ist es nicht doch irgendwie Mojo und gewissermaßen 'Emotionalität', die man mit schöner Outboard-Gear verbindet - und sucht?

Das Teil ist sicher sehr 'gut', die Werte sind super, es ist hervorzuheben, dass die Frequenzen begrenzt sind und durch absurde kHz-Werte nicht unnötig die Wandler strapazieren. Aber insgesamt funktioniert das Shelford-Channel- Konzept für nicht nicht so richtig.
Die Silk-Funktion sagt mir grundsätzlich nicht zu. Eingriffe in dieser Art kann man m. M. nach besser mit den allermeisten Plugins erreichen.

Ich kauf ihn nicht - und das war mir auch schnell klar.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
11
10
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C
Great Channel Strip
Catalin.B 04.02.2018
I have this channel strip for 2 months and i'm very satisfied with my purchase.
Everything i record trough it sounds awesome: vocals, bass guitar, electric guitar, snare
EQ - It's almost impossible to make it sound bad
Compressor is thick and adds weight to the sound.
And the Silk is.... smooth, i prefer red on vocals and guitar, and blue on bass.
The only downside is the price but it think it deserves it.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
2
1
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